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	<title>Friedrich Wilhelm Starck - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Friedrich_Wilhelm_Starck&amp;diff=2908928&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 12. Oktober 2025 um 20:17 Uhr</title>
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		<updated>2025-10-12T20:17:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedrich Wilhelm Starck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. Mai]] [[1891]] in [[Germersheim]]; † [[21. Februar]] [[1968]] in [[Regensburg]]) war ein deutscher [[Polizeipräsident]], [[SS-Brigadeführer]] und [[Generalmajor]] der Polizei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Nach dem Abitur am [[Wilhelmsgymnasium München]]&amp;lt;ref&amp;gt;Jahresbericht vom K. Wilhelms-Gymnasium zu München 1909/10.&amp;lt;/ref&amp;gt; schlug Starck im Oktober 1910 die Laufbahn eines Berufssoldaten ein und trat in das [[Königlich Bayerisches 22. Infanterie-Regiment „Fürst Wilhelm von Hohenzollern“|Königlich Bayerische 22. Infanterie-Regiment „Fürst Wilhelm von Hohenzollern“]] ein. Er nahm durchgehend am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teil. Nach Kriegsende gehörte er kurzzeitig dem [[Freikorps Epp]] an und wurde im April 1920 aus der Armee entlassen. Danach war er noch einige Monate beim Abwicklungsamt weiterbeschäftigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 1920 trat er im Rang eines Polizeileutnants in den Dienst der [[Bayerische Landespolizei (1920–1935)|Bayerischen Landespolizei]] in [[München]] ein. Der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] trat er im September 1923 erstmals bei. Als Leiter der „Gruppe Starck“ der Sturmabteilung im [[Bund Reichskriegsflagge]] nahm er im November 1923 am [[Hitlerputsch]] teil. Aufgrund der Putschteilnahme wurde er im Dezember 1923 vom Polizeidienst beurlaubt und im März 1924 entlassen. Nach dem Parteiverbot der NSDAP gehörte er 1924 der NS-Tarnorganisation [[Großdeutsche Volksgemeinschaft]] an. In München fand er 1924 eine neue Beschäftigung bei der Postreklame und wechselte 1927 zum Verlag der [[Münchner Zeitung]], wo er bis zu seiner Entlassung aufgrund nationalsozialistischen Engagements verblieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 1929 war er der NSDAP erneut beigetreten ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 144.016) und zum gleichen Zeitpunkt schloss er sich der [[Schutzstaffel|SS]] an (SS-Nummer 1.707).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-III/557798&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Thierry Tixier: &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine-SS, Polizei et Waffen-SS Officiers, sous-officiers et Soldats: Biographics. Volume 2: SS-Brigadeführer.&amp;#039;&amp;#039; Dezember 2016, ISBN 978-1-32654-867-4, S. 1930.&amp;lt;/ref&amp;gt; Vom 22. August 1929 bis zum 21. Januar 1932 war er [[Adjutant]] des [[Reichsführer SS|Reichsführers SS]] (RFSS) [[Heinrich Himmler]] und anschließend bis zum 17. Juli 1932 des SA-Gruppenführers [[Franz Ritter von Epp]]. Danach leitete er die Personalabteilung I im Stab RFSS.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;silver&amp;quot;&lt;br /&gt;
!colspan = &amp;quot;2&amp;quot;|Starcks SS-Ränge&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;silver&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Datum&lt;br /&gt;
!Rang&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 22. August 1929&lt;br /&gt;
|[[SS-Sturmbannführer]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Juli/August 1932&lt;br /&gt;
|[[SS-Standartenführer]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10. November 1933&lt;br /&gt;
|[[SS-Oberführer]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|20. April 1934&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|[[SS-Brigadeführer]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der nationalsozialistischen „[[Machtergreifung]]“ wurde Anfang April 1933 wieder in die Polizei übernommen, wo er kurzzeitig die politische Grenzpolizei in Bayern leitete. Ab Mai 1933 war er Führer des [[Organisationsstruktur der SS|SS-Abschnitts I]] in München, von April 1934 bis Januar 1935 des SS-Abschnitts XXIX in [[Mannheim]] und danach kommissarisch kurzzeitig des SS-Abschnitts IX in [[Würzburg]]. Ab Februar 1936 war er zunächst kommissarischer und ab 1. April 1937 offiziell Polizeidirektor in [[Augsburg]]. Von 1937 bis 1941 war er in Personalunion auch Leiter der örtlichen [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]]. Ab 1938 führte er der Titel Polizeipräsident und amtierte in dieser Funktion in Augsburg bis Ende April 1945. Innerhalb der Polizei wurde er 1944 zum Generalmajor der Polizei befördert. Von Anfang Januar 1943 bis zum Kriegsende führte er zudem den SS-Abschnitt XXXII in Augsburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz vor Kriegsende setzte er sich aus Augsburg ab und geriet am 7. Mai 1945 in amerikanische [[Kriegsgefangene des Zweiten Weltkrieges|Kriegsgefangenschaft]]. Danach wurde er im [[Internierung]]slager Regensburg festgehalten und nach einem [[Spruchkammerverfahren]] als Belasteter (Gruppe II) [[Entnazifizierung|entnazifiziert]]. Auch wegen der Erschießung des Kaufmanns Andreas Wunsch am 28. April 1945 wurde ab dem 14. Dezember 1948 von der [[Landgericht Augsburg]] ein Verfahren gegen Starck durchgeführt. Wegen [[Totschlag (Deutschland)|Totschlags]] wurde er unter Anrechnung der Untersuchungshaft zu vier Jahren Haft (mildernde Umstände) verurteilt und auf dem [[Gnadenbefugnis|Gnadenweg]] Ende 1951 aus der Haft entlassen. Nach der Haftentlassung lebte er in Augsburg und war als Vertreter eines Parkettherstellers in [[Rosenheim]] beschäftigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Markus Pöhlmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Starck, Friedrich Wilhelm&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Stadtlexikon Augsburg]] (online) vom 2. September 2010.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;LG Augsburg, 20. Dezember 1948&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Justiz und NS-Verbrechen]]. Sammlung deutscher Strafurteile wegen nationalsozialistischer Tötungsverbrechen 1945–1966, Bd. III, bearbeitet von Adelheid L. Rüter-Ehlermann, [[C. F. Rüter]]. Amsterdam : University Press, 1969, Nr. 109, S. 693–709  [https://web.archive.org/web/20020302072505/http://www1.jur.uva.nl/junsv/brd/files/brd109.htm &amp;#039;&amp;#039;Erschiessung eines Zivilisten, der nach einem Aufruf der &amp;#039;Freiheitsaktion Bayern&amp;#039; Soldaten zur Kapitulation aufgefordert und bei der Festnahme auf einen Volkssturmkompanieführer geschossen hatten&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [[Dienstalterslisten der SS|SS-Dienstalterliste]] vom Stand 1. Oktober 1934, München, S. 4, Nr. 48.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [[Joachim Lilla]]: &amp;#039;&amp;#039;Starck, Friedrich&amp;#039;&amp;#039;, in: ders.: &amp;#039;&amp;#039;Staatsminister, leitende Verwaltungsbeamte und (NS-)Funktionsträger in Bayern 1918 bis 1945&amp;#039;&amp;#039;, ([http://verwaltungshandbuch.bayerische-landesbibliothek-online.de/starck-friedrich online])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119366940|VIAF=54956376}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Starck, Friedrich Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polizeipräsident (Augsburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestapo-Personal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Brigadeführer und Generalmajor der Polizei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer am Hitlerputsch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freikorps-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Frankenthal (Pfalz))]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1891]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1968]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Starck, Friedrich Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Starck, Friedrich&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Polizeipräsident und SS-Brigadeführer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. Mai 1891&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Germersheim]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. Februar 1968&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Regensburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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