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	<title>Friedrich Wilhelm Hoeder - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Gmünder: HC: Entferne Kategorie:Deutscher</title>
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		<updated>2024-07-25T09:14:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Deutscher&quot; title=&quot;Kategorie:Deutscher&quot;&gt;Kategorie:Deutscher&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedrich Wilhelm Hoeder&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; auch &amp;#039;&amp;#039;Höder&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. Dezember]] [[1713]] in [[Cottbus]]; † um [[1768]] in [[Berlin]]) war ein deutscher  Maler und [[Radierung|Radierer]] in der Zeit des [[Rokoko]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Friedrich Wilhelm Hoeder wurde in Cottbus als Sohn des Kunstmalers Johann Abraham Hoeder geboren. Wie sein Vater wählte er einen künstlerischen Beruf und ließ sich zum Maler ausbilden. Nach der Lehrzeit besuchte er die [[Preußische Akademie der Künste|Königlich-Preußische Akademie der Künste und mechanischen Wissenschaften]] in Berlin, wo er offenbar beim preußischen Hofkünstler [[Antoine Pesne]] Malerei studierte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{AKL|73|498||Hoeder, Friedrich Wilhelm|Sven-Wieland Staps}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Darüber hinaus widmete er sich an der [[Accademia di San Luca]] in Rom dem Studium der Kunst der Antike. Zur Weiterbildung ging Hoeder 1736 mit [[Georg Friedrich Schmidt]] und [[Johann Georg Wille]] nach Paris und arbeitete als Schüler des Architektur- und Bühnenmalers [[Giovanni Niccolò Servandoni]] (1695–1766) an der [[Pariser Oper|Académie Royale de musique]]. Zurück in Berlin, fertigte er Dekorationsentwürfe für Goldschmiede, [[Sticker (Handwerk)|Sticker]] sowie Stoffweber und heiratete 1740 Anna Philippina Hübner, die Tochter des Hof- und [[Armatur (Heraldik)|Armaturmalers]] Andreas Hübner († nach 1744).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Regierungszeit des auf Sparsamkeit bedachten [[Friedrich Wilhelm I. (Preußen)|Friedrich Wilhelm I.]] hatten viele Künstler Preußen verlassen, weil sie kaum Aufträge von Seiten des Hofes bekamen. Das änderte sich im Jahre 1740 mit der Thronbesteigung [[Friedrich II. (Preußen)|Friedrich II.]] Der Sohn und Nachfolger des Soldatenkönigs legte Wert auf repräsentative Bauten und musste die nun fehlenden Künstler im In- und Ausland anwerben. Der gerade erst zum „Oberintendanten der königlichen Schlösser und Gärten“ ernannte [[Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff]] betraute Hoeder mit den Wanddekorationen einiger Zimmer im [[Schloss Charlottenburg]]. Dort gestaltete er unter anderem die Wandvertäfelung der „Japanischen Kammer“ in der Wohnung der Königin [[Elisabeth Christine von Braunschweig-Wolfenbüttel-Bevern|Elisabeth Christine]] mit Motiven im [[Chinoiserie|chinoisen]] Stil. Die gleichen Motive wählte er für die Vertäfelung in der Schreibkammer Friedrichs des Großen im „Neuen Flügel“. Eine Beteiligung am Deckengemälde in der von Knobelsdorff entworfenen [[Staatsoper Unter den Linden|Königlichen Hofoper]] wird ihm ebenfalls zugeschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Potsdam bemalte Hoeder 1746 die 52 Felder zwischen den Pilastern an der Gartenseite der [[Lustgarten (Potsdam)|Lustgarten]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;mauer&amp;lt;/nowiki&amp;gt; mit Schäferstücken und felsenartigen Kaskaden in [[Fresko]]malerei, wie Oberhofbaurat [[Heinrich Ludwig Manger]] in der „Baugeschichte von Potsdam“ berichtet, und dass die Malereien bereits 1789 durch &amp;#039;&amp;#039;unnütze Hände&amp;#039;&amp;#039; beschädigt und nicht mehr erkennbar gewesen seien.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Ludwig Manger: &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Ludewig Manger’s Baugeschichte von Potsdam, besonders unter der Regierung König Friedrichs des Zweiten.&amp;#039;&amp;#039; 1. Band, Nicolai, Berlin/Stettin 1789/90, S. 45.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Schloss [[Sanssouci]] gestaltete Hoeder 1747 die holzgetäfelten Wände in drei Gästezimmern mit Ornamenten und Figuren im Stil der Chinoiserie. &amp;#039;&amp;#039;Seine von französischen Vorbildern und dem Augsburger Ornamentstich beeinflusste ornamentale Malerei ist bizarr und luftig, in zarten Farben und in Gold [oder Silber] gehöht angelegt, vereinzelt durch eine bunte Farbigkeit der Blumen und Blüten akzentuiert.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Claudia Meckel: &amp;#039;&amp;#039;Kaleschen und Phaetons für das preußische Königshaus&amp;#039;&amp;#039;, in: Jahrbuch der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, Band 2, 1997/1998, S. 37.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1748 fertigte er für das Theater im [[Potsdamer Stadtschloss]] Bühnendekorationen nach Vorgaben des italienischen Malers [[Innocente Bellavite]] (um 1692–1762).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoeder arbeitete nicht nur als Dekorationsmaler, sondern schuf auch Radierungen, besonders [[Kartusche (Kunst)|Kartuschen]], Vasen und Fontänen im [[Rocaille]]-Stil sowie Porträts, Architektur-, Baum- und Blumenstudien, wie die [[Radierung]]en „Kaskade mit Muschelbecken“ oder seine letzte Arbeit, ein Knabe mit Hund im Lehnstuhl. Sechzehn seiner Werke erschienen 1760 zusammen mit Arbeiten von Knobelsdorff unter dem Titel „Sammlung geätzter Blätter von F. W. Höder und B. v. Knobelsdorff im Verlage bey A. L. Krüger in Potsdam.“ 1748 porträtierte ihn [[Antoine Pesne]] in [[Ölmalerei|Öl]]. Das Gemälde wird im [[Germanisches Nationalmuseum|Germanischen Nationalmuseum]], Nürnberg aufbewahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ThiemeBecker|Band=17|Seite=186|SeiteEnde=187}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|9|306|307|Hoeder, Friedrich Wilhelm|Helmut Börsch-Supan|13759206X}}&lt;br /&gt;
* {{AKL|73|498||Hoeder, Friedrich Wilhelm|Sven-Wieland Staps}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Bildindex der Kunst und Architektur: [https://www.bildindex.de/document/obj00110033#|home Friedrich Wilhelm Hoeder], Ölgemälde von Antoine Pesne, 1748, abgerufen am 29. Januar 2012&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=13759206X|VIAF=81763659}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hoeder, Friedrich Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler des Rokoko]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1713]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben im 18. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hoeder, Friedrich Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Höder, Friedrich Wilhelm&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. Dezember 1713&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Cottbus]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=um 1768&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gmünder</name></author>
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