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	<title>Friedrich Wilhelm Helle - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T04:41:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Friedrich_Wilhelm_Helle&amp;diff=659569&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sigbert46: /* Leben */  zwei (eigene?) Fehler korrigiert</title>
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		<updated>2025-04-30T23:28:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt;  zwei (eigene?) Fehler korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:FWHelle1900.jpg|miniatur|FW Helle vor 1900]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedrich Wilhelm Helle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. Oktober]] [[1834]] in [[Bökenförde]] bei [[Lippstadt]]; † [[4. August]] [[1901]] in [[München]]) war ein deutscher Dichter und Journalist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vierzehn Tage vor Helles Geburt wurde das väterliche Anwesen in Rüthen durch einen Brand zerstört. Die Eltern zogen deshalb zu den Eltern der Mutter nach [[Bökenförde]] (damals Böckenförde, heute Stadtteil von [[Lippstadt]]), wo Helle am 28. Oktober 1834 das Licht der Welt erblickte. Im Jahre 1836 zog die Familie dann zurück in die Heimatstadt [[Rüthen]], in der sein Vater als Schmiedemeister und Landwirt arbeitete. Der junge Helle wurde mit 10 Jahren in die Obhut eines Oheims mütterlicherseits, des Pfarrers Liese in [[Hallenberg]], gegeben. Nach dessen Tod im Jahre 1849 kehrte Helle nach Rüthen zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen seiner schwachen Gesundheit musste Helle seine Studien unterbrechen. Darum erlernte er das Buchbinderhandwerk. Seine Studien nahm er mit 18 Jahren zunächst privat wieder auf, besuchte später dann die Gymnasien in [[Warendorf]] und in [[Gymnasium Petrinum Brilon|Brilon]]. Aus dieser Zeit stammen auch die ersten bekannten Veröffentlichungen: Sechs Gedichte in der Lippstädter Zeitung &amp;#039;&amp;#039;Der Patriot&amp;#039;&amp;#039;. Ferner besuchte er ein Semester lang die Akademie in [[Münster]]. Er übernahm eine Stelle als Hauslehrer auf einem westfälischen Gut, setzte jedoch seine Studien ein Jahr später in München und [[Wien]] fort. Hier war er bis 1867 als Hauslehrer tätig. In seiner Studienzeit hörte Helle Vorlesungen über klassische [[Philologie]], über deutsche, spanische und orientalische [[Literatur]] und beschäftigte sich mit den afrikanischen &amp;#039;&amp;#039;Negermythologien&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Unterstützung einiger Gönner ermöglichten Helle einen Aufenthalt in Rom. Vom Januar 1869 bis zum September 1870 weilte er in der Ewigen Stadt. Nach seiner Rückkehr in die Heimat sah er sich durch den Tod seines Vaters gezwungen, einem Broterwerb nachzugehen. Seit 1871 redigierte er die „Dortmunder Volkszeitung“, seit 1872 die „Coblenzer Volkszeitung“, seit Oktober 1872 die „Saar-Zeitung“ in [[Saarlouis]], vom Mai 1873 bis 1876 die „Schlesische Volkszeitung“ in [[Breslau]], 1877 bis 1880 die „Frankenstein-Münsterberger Zeitung“ in [[Ząbkowice Śląskie|Frankenstein]]. Spätestens seit Beginn seiner Tätigkeit als Journalist stellte Helle seinem Namen ein „Dr.“ voran.&amp;lt;ref&amp;gt;Coblenzer Volkszeitung 1872-01-03, S. 4 – Impressum.&amp;lt;/ref&amp;gt; Allerdings konnte bisher eine Promotion nicht nachgewiesen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Im Archiv der Uni Wien sind nur Im- und Exmatrikulation nachweisbar.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die drohende Klage wegen „Vergehens gegen die Religion“ bewegte Helle zur Auswanderung nach [[Javorník|Jauernig]] in Österreichisch-Schlesien. Unterstützt durch den Fürstbischof von Breslau, der ihm 1881 für vier Jahre eine jährliche Zahlung von 1500 Gulden gewährte, arbeitete er hier an der Fortsetzung seines Hauptwerkes „Jesus Messias“. 1883 und 1884 lebte Helle dann in [[Osek|Ossegg]] (Böhmen). Dort konnte er die umfangreiche Bibliothek des Zisterzienserstifts für seine Arbeit nutzen. Von 1884 bis 1887 lebte er in [[Teplice|Teplitz]], redigierte dann bis Januar 1891 die „Salzburger Chronik“ und später die „Deutsche Volksschrift“ in [[Bílina|Bilin]] bei Teplitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 1892 zog Helle nach [[Dresden]], damit sein Sohn Joseph bessere ärztliche Hilfe bekam. Nach dessen Tod zog er nach München. Hier war er kaum bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Helle ist als Dichter der letzten deutschen Messiade in [[Hexameter]]n bekannt und war überwiegend [[Epik]]er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Denkmal Friedrich Wilhelm Helle.jpg|thumb|Denkmal für Friedrich Wilhelm Helle in [[Bökenförde]]]]&lt;br /&gt;
;Epik:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Maria Antoinette. Eine episch-lyrische Dichtung.&amp;#039;&amp;#039; Wien: Seidel 1866&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Minneleben. Eine romantische Dichtung.&amp;#039;&amp;#039; Münster: Russel 1867&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mathilde von Meißen. (Ein Minneleben) Lyrisch-epische Dichtung aus der Zeit der Kreuzzüge.&amp;#039;&amp;#039; München: Helle 1921&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kalanyas Völkersang. Mittelafrikanischer Schöpfungsmythus. Epische Dichtung.&amp;#039;&amp;#039; Heiligenstadt: Cordier 1894&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jesus Messias. Eine christologische Epopöe.&amp;#039;&amp;#039; 3 Bde. Heiligenstadt: Cordier 1896&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Schöpfung. Epische Dichtung. Prolog zu „Jesus Messias“.&amp;#039;&amp;#039; Donauwörth: Auer 1899&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Antichrist.&amp;#039;&amp;#039; Aus dem Nachlass hrsg. v. Ansgar Pöllmann, In: Gottesminne 1, 1903, 322 ff. u.&amp;amp;nbsp;a.; 2, 1904, 93 ff. u.&amp;amp;nbsp;a.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Lyrik:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bruderliebe&amp;#039;&amp;#039; und fünf weitere Gedichte. In: Der Patriot, Lippstadt 1855-08-05 und später&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mahnrufe an das deutsche Volk. Patriotische Gedichte aus den Jahren 1857–66.&amp;#039;&amp;#039; Wien: Lechner 1866&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rom. Katholische Dichtungen.&amp;#039;&amp;#039; Wien: Mechitharisten 1869&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Roms Hymnen und Klagen.&amp;#039;&amp;#039; Dortmund: Lensing 1870&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Marien-Preis. Lieder zur Verherrlichung der allerseligsten Jungfrau. Eine Festgabe zum 25jährigen Jubiläum des Dogmas der Unbefleckten Empfängniß Mariä.&amp;#039;&amp;#039; Neisse: Huch 1879 (1903, 1906)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Prosa (z.&amp;amp;nbsp;T. unter dem Pseudonym &amp;#039;&amp;#039;Dr. Lucius&amp;#039;&amp;#039;):&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Christkindleins Wanderung. Christliche Weihnachtsmärchen.&amp;#039;&amp;#039; Gleiwitz 1875 (1882, 1904)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Belletristik und Socialreform.&amp;#039;&amp;#039; In: Monatsschrift für Christliche Social-Reform. 1895 Heft 9ff&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der große Kirchenhistoriker Schuhmeier.&amp;#039;&amp;#039; In: Grazer Volksblatt. 1898 Nr. 129ff&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Charwoche zu Rom.&amp;#039;&amp;#039; In: Salzburger Chronik. 1887 Nr. 68–77&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Freund Liberalismus.&amp;#039;&amp;#039; In: Monatsschrift für Christliche Social-Reform. 1894 Heft 2ff&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BBKL|h/helle_f_w|band=2|spalten=702-703|autor=[[Friedrich Wilhelm Bautz]]|artikel=HELLE, Friedrich Wilhelm}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{WestfAutoren|367}}&lt;br /&gt;
* [http://fw-helle.de/ Friedrich Wilhelm Helle (1834 - 1901)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119079429|VIAF=62350488}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Helle, Friedrich Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1834]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1901]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Helle, Friedrich Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Dichter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. Oktober 1834&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bökenförde]] bei [[Lippstadt]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. August 1901&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sigbert46</name></author>
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