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	<title>Friedrich Wilhelm Hack - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler korrigiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedrich Wilhelm Hack&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[7. Oktober]] [[1887]] in [[Freiburg im Breisgau]]; † [[4. Juni]] [[1949]] in [[Hottingen (Stadt Zürich)|Zürich-Hottingen]]),&amp;lt;ref name=&amp;quot;tsing&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |autor=Hans-Joachim Schmidt&lt;br /&gt;
 |url=http://www.tsingtau.info/index.html?namen/h.htm&lt;br /&gt;
 |titel=Kurzbiografien &amp;quot;H&amp;quot;&lt;br /&gt;
 |titelerg=&lt;br /&gt;
 |werk=Tsingtau und Japan 1914–1920: Historisch-Biographisches Projekt&lt;br /&gt;
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 |zugriff=9. November 2015&lt;br /&gt;
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}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;JMH&amp;quot;&amp;gt;Gerhard Krebs: &amp;#039;&amp;#039;Operation Super Sunrise? Japanese-United States Peace Feelers in Switzerland, 1945&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;The Journal of Military History&amp;#039;&amp;#039;, Band 69, Nr. 4 (Oktober 2005), S. 1085.&amp;lt;/ref&amp;gt; in Japan allgemein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dr. Hack&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, war ein [[Deutschland|deutscher]] Unternehmer und japanischer Netzwerker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Berufsausbildung ==&lt;br /&gt;
Friedrich Wilhelm Hack wurde am 7. Oktober 1887 als Sohn des Arztes Wilhelm Hack und seiner Ehefrau Henriette in Freiburg im Breisgau geboren. Er wuchs in Freiburg auf, erhielt zuerst Privatunterricht. dann besuchte hier die Schule und legte 1906 das Abitur ab. Er zog am 31. Oktober 1906 nach Berlin. Sein besonderes Interesse galt der journalistischen Arbeit. Auf der Suche nach interessanten Themen und nützlichen Netzwerken lernte er 1909 im deutschen Club „Germania“ in Baltimore Henry G. Hilken (1847-1937) und [[Wilhelm Canaris]] kennen. Beginnend in seiner Heimatstadt, studierte er ab 1906 Nationalökonomie an der Universität Freiburg, Genf, München und der [[Humboldt-Universität zu Berlin#Friedrich-Wilhelms-Universität|Friedrich-Wilhelms-Universität]] Berlin. Friedrich Hack reichte 1910 an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg|Universität Freiburg im Breisgau]] seine Dissertationsschrift ein. Nach seinem Studienabschluss war Hack kurzzeitig am Hamburger Kolonialinstitut als Dozent tätig. Es befand sich damals in der Nähe des Dammtors. Hier stellte er für sich fest, dass ihm eine die wissenschaftliche Tätigkeit nicht so liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken in Japan ==&lt;br /&gt;
Von Hamburg aus ging Friedrich Wilhelm Hack nach [[Ostasien]] als Sekretär der [[Südmandschurische Eisenbahn|Südmandschurischen Eisenbahn AG]], deren Präsident damals [[Gotō Shinpei]] war. Hier arbeitete er als Assistent des deutschen Beraters [[Karl Thiess]] (1879–1941). Ab August 1914 nahm Hack am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] als Freiwilliger bei der [[Belagerung von Tsingtau]] teil. In dieser kurzen Zeit war er in der Nachrichtenabteilung beim Chef des Stabes [[Waldemar Vollerthun]] (1869–1929), ihm direkt unterstellt, als Dolmetscher eingesetzt. Nach der deutschen [[Kapitulation]] im November 1914 wurde er als [[Kriegsgefangener]] in [[Japan]] [[Internierung|interniert]] und kam in das Kriegsgefangenenlager [[Fukuoka]] mit der Gefangenen Nr. 1154.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tsing&amp;quot; /&amp;gt; Hier festigte er die [[Japanische Sprache]] und wurde im Lager als [[Dolmetscher]] eingesetzt. Während der Internierung verhalf er anderen Insassen beim Ausbruch aus dem Lager. Deshalb wurde er im Februar 1916 wegen Beihilfe zur Flucht zu 1½ Jahren Zuchthaus verurteilt. Kurz vor Auflösung des Lagers kamen Vertreter japanischer Konzerne in das Gefangenenlager und wählten einzelne Häftlinge aus, bei der Entwicklung von Wirtschaftskontakten nach Deutschland behilflich zu sein. Wilhelm Hack erklärte sich einverstanden. Im Februar 1919 wurde er aus dem Lager entlassen und begann eine Beschäftigung bei der Firma Mitsubishi in Tokio.&amp;lt;ref&amp;gt; Berthold J.Sander-Nagashima, Die deutsch japanischen Marinebeziehungen 1919-1942 (Dissertation) Universität Hamburg 1998, S. 58f. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1920 reiste Friedrich Wilhelm Hack nach Deutschland um unter den veränderten Bedingungen nach der Niederlage Deutschlands im Ersten Weltkrieg und dem Zerfallsprozess des kaiserlichen Heeres und der Marine neue Geschäftskontakt anzubahnen. Hier wurde er gemeinsam mit [[Albert Schinzinger (Unternehmer)|Albert Schinzinger]] (1856–1926), der lange Jahre für die Krupp AG tätig war, Geschäftspartner für Rüstungsaufträge des Reichswehrministeriums, speziell der Marineleitung. So wurde Friedrich Hack Berater und Vertreter der [[Kaiserlich Japanische Marine|japanischen Marine]] in Deutschland. Zugleich unterhielten sie auch enge Geschäftsbeziehungen zur Firma [[Ernst Heinkel]] und bahnten hier Geschäfte im Bereich der noch für Deutschland laut [[Friedensvertrag von Versailles]] von 1919, verbotenen Luftrüstung und Marinerüstungen an. Hierdurch kamen er mit einflussreichen japanischen Persönlichkeiten im Bereich Politik und Militär in enge Beziehungen. Als Schinzinger 1926 starb, war Hack Mitbegründer der Firma Schinzinger &amp;amp; Hack Co. um die gut laufenden Geschäfte zwischen Deutschland und Japan aktiv zu halten. Der Geschäftsgegenstand der gegründeten Firma war ebenfalls der Verkauf militärischer Güter an die japanische Armee sowie die Anbahnung von technischen Entwicklungen sowie KnowHow-Transfer im Interesse beider Länder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1933 wurde Friedrich Hack Geschäftsführer der gleichgeschalteten [[Deutsch-Japanische Gesellschaft|Deutsch-Japanischen Gesellschaft]], deren Präsident im gleichen Jahr Admiral [[Paul Behncke]] geworden war. Zeitgleich arbeitete er in den Jahren ab 1934 als freier Mitarbeiter des [[Büro Ribbentrop]] in Berlin. Von hier erhielt er den Auftrag Sondierungsgespräche mit Vertretern der japanischen Regierung zu führen. Seine bestehenden Kontakte sollten den Ausgangspunkt für die Verhandlungen zwischen Deutschland und Japan zum [[Antikominternpakt]] bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Anlass von Verkaufsverhandlungen, die 1935 gemeinsam mit der Firma [[Ernst Heinkel Flugzeugwerke|Heinkel-Werke]] in Japan geführt wurden, kam Friedrich Hack mit dem [[Militärattaché]] [[Ōshima Hiroshi (General)|Ōshima Hiroshi]] ins Gespräch und organisierte eine Besprechung zwischen [[Joachim von Ribbentrop]] und Ōshima. Im Oktober 1935 fand das erste Treffen zwischen Ōshima, [[Wilhelm Canaris]] und [[Werner von Blomberg]] in Freiburg statt, an dem Hack ebenfalls teilnahm. In Folge dieses Gespräches war er am 15. November 1935 ebenfalls als Teilnehmender an der Beratung im Haus Joachim von Ribbentrop, in Berlin-Dahlem Lentzallee. Daran waren Joachim von Ribbentrop, Ōshima, Wilhelm Canaris und Hermann von Raumer beteiligt. Der [[Antikominternpakt]] wurde am 25. November 1936 in Berlin unterzeichnet. Im Februar 1937 erhielt Hack für seine Bemühungen durch den Militärattaché [[Ōshima Hiroshi (General)|Ōshima Hiroshi]] einen japanischen Orden gemeinsam mit Ribbentrop, Canaris, Raumer und dem Militärattaché in Tokio [[Eugen Ott (Generalmajor)|Eugen Ott]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 1936 beteiligte sich Friedrich Hack an einer gemeinsamen deutsch-japanischen Filmproduktion. Erste Absprachen dazu wurden am 8. Februar 1936 in Tokio geführt. Noch im Juli des gleichen Jahres wurde er von der [[Geheime Staatspolizei|Geheimen Staatspolizei]] verhaftet, musste aber wegen der Intervention Japans wieder entlassen werden. Anschließend wurde er wegen des Vorwurfs der Homosexualität, die aber nicht bewiesen wurde, geschäftlich „kalt gestellt“. Daraufhin flüchtete Friedrich Hack aus Japan über Paris in die [[Schweiz]]. Hier lebte er ab dem 25. August 1939 zurückgezogen, im selbstgewählten [[Exil]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die [[Vereinigte Staaten|USA]] 1941 in den [[Pazifikkrieg]] eintraten, nahm Friedrich Hack seine vermittelnde Tätigkeit wieder auf und bemühte sich für die Beendigung des Krieges zu wirken. Er kam mit [[Allen Welsh Dulles]] in Kontakt und vermittelte diesem Gespräche mit Naoe Saskai, Yoshirō Fujimura um geeignete Schritte zur Beendigung des Krieges miteinander zu finden.&amp;lt;ref&amp;gt;William Craig, &amp;#039;&amp;#039;The Fall of Japan&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die weiteren Jahre lebte er im [[The Dolder Grand|Dolder Grand Hotel]] in [[Hottingen (Stadt Zürich)|Zürich-Hottingen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;JMH&amp;quot; /&amp;gt; Am 4. Juni 1949 verstarb Friedrich Hack in Zürich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Friedrich Wilhelm Hack war der Sohn des Mediziners und Professors an der Universität Freiburg i.&amp;amp;nbsp;B., Wilhelm Hack (1851-1887) und dessen Ehefrau Henriette geborene Berner. Die Mutter war schriftstellerisch tätig, schrieb Gedichte und Märchen. Sein Vater war drei Monate vor seiner Geburt nach einem Unfall an einer Embolie verstorben. Als Bezugsperson für den aufwachsenden Friedrich Wilhelm wirkte sein älterer Bruder, Wilhelm Hack (1885-1938), der vor Beginn des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] als kaiserlicher Marineoffizier im Rang eines Oberleutnants in [[Tsingtau]] Dienst tat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
* Deutsch-chinesische Geld- und Bankbeziehungen, Diss. an der Universität Freiburg 1912.&lt;br /&gt;
* Die Kolonien Japans, in Schriften der OAG Tokyo 1914.&lt;br /&gt;
* Wie ich nach Japan kam, verfasst nach 1945, Veröffentlicht von Gero von Schultze-Gaevernitz in Frankfurter Allgemeine Zeitung  vom 31. August 1965.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Annette Hack,Die deutsch-japanische Gesellschaft 1888-1945, Artikel Öki Takeshi „Friedrich Hack und die japanische Marine“, 1995.&lt;br /&gt;
* [[Bernd Martin]] (Hrsg.), Friedrich Wilhelm Hack. Sein Wirken für Japan. Vom Antikominternpakt (1935) bis zum Kriegsende (1945). Judicum Verlag München 2014.&lt;br /&gt;
* Berthold J.Sander-Nagashima, Die deutsch-japanischen Marinebeziehungen 1919 bis 1942 (Dissertation) Universität Hamburg 1998.&lt;br /&gt;
* W.Spang, Rolf Harald Wippich, Japanes-German-Japan-Reltions 1895-1945, London/New York 2006.&lt;br /&gt;
* Christian W.Sprang, Wer waren Hitlers Orientexperten? Teil I und II, OAG Notizen 2003 03 und 04.&lt;br /&gt;
* Heiko Suhr, Wilhelm Canaris. Lehrjahre eines Geheimdienstchefs (1905-1934), Wachholtz Verlag  Kiel 2020.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Deutsch-japanische Beziehungen]]&lt;br /&gt;
* Kurzbiografie über Friedrich Wilhelm Hack in: http://www.tsingtau.info/index.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1347685383|NDL=001210475|VIAF=317285787}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hack, Friedrich Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Japanologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Pachtgebiet Kiautschou)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Kriegsgefangener des Japanischen Kaiserreichs]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1887]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1949]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hack, Friedrich Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Hack, Dr.&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Unternehmer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. Oktober 1887&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Freiburg im Breisgau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. Juni 1949&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hottingen (Stadt Zürich)|Zürich-Hottingen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Graph Pixel</name></author>
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