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	<title>Friedrich Wagner-Poltrock - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SK Sturm Fan: + Kategorie:Person (Rotary International)</title>
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		<updated>2026-04-24T14:11:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+ &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Person_(Rotary_International)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Person (Rotary International) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Person (Rotary International)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Friedrich Wagner-Poltrock, um 1929.jpg|mini|Friedrich Wagner-Poltrock, um 1929 [[Datei:Friedrich Wagner-Poltrock signature.svg|rahmenlos|x45px|rechts|klasse=skin-invert-image]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedrich&amp;#039;&amp;#039; Ludwig Martin Wagner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, seit Mitte der 1920er-Jahre offiziell &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedrich Wagner-Poltrock&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, (* [[31. Mai]] [[1883]] in [[Kwidzyn|Marienwerder]], Westpreußen; † [[4. Februar]] [[1961]] in [[Essen]]) war ein deutscher [[Architekt]], [[Baubeamter]], [[Zeichnung (Kunst)|Zeichner]], [[Grafiker]], [[Fotograf]] und [[Dichter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Industrieschule Chemnitz Wagner Poltrock 1928.jpg|mini|Industrieschule Chemnitz, 1928]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Industrieschule Chemnitz, 2025.jpg|mini|Industrieschule Chemnitz, 2025]][[Datei:Industrieschule Chemnitz, Eingangsportal.jpg|mini|hochkant|Industrieschule, Portal]]&lt;br /&gt;
Friedrich Wagner-Poltrock, Sohn des Färbereibesitzers Ludwig Wagner und der Gutsbesitzertochter Sidonie Poltrock aus Reddestow (Pommern) besuchte das [[Gymnasium Marienwerder]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans Dühring]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Gymnasium Marienwerder. Von der Domschule zur Oberschule&amp;#039;&amp;#039;. Ostdeutsche Beiträge aus dem [[Göttinger Arbeitskreis]], Bd. XXX. Hölzner Verlag, Würzburg 1964, S. 216.&amp;lt;/ref&amp;gt; und absolvierte dann 1902 bis 1909 ein Kunst- und Architekturstudium mit mehreren Stationen. Zunächst studierte er Kunstgeschichte bei [[Heinrich Wölfflin]] an der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin]] und belegte mehrere Architekturfächer an der Technischen Hochschule Charlottenburg. Es folgten sechs Semester Baustudium bei [[Hans Poelzig]] an der [[Staatliche Akademie für Kunst und Kunstgewerbe Breslau|Akademie Breslau]] sowie weitere Studiensemester bei [[Wilhelm Kreis]] an der [[Kunstakademie Düsseldorf]] und bei [[Paul Bonatz]] an der [[Universität Stuttgart|TH Stuttgart]].&amp;lt;ref&amp;gt;Jörn Richter, Ulrich Soergel: Biografie Friedrich Wagner-Poltrock, in: J. Richter (Hrsg.): Rotary Club Chemnitz, hier: S. 285.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Studium arbeitete er ab 1909 zunächst im Düsseldorfer Atelier von Wilhelm Kreis, anschließend bei einer Eigenheimbau-Gesellschaft in [[Leipzig]] und im Ministerium für Bauberatung und Städtebau in [[Stuttgart]]. 1912 wurde er erster Architekt im Stadterweiterungsamt von Leipzig. Ab 1914 leitete er als [[Baurat|Amtsbaurat]] in der kommunalen Bauverwaltung von [[Chemnitz]] das Stadterweiterungsamt und die städtische Bauberatung. 1924 machte er sich in Chemnitz mit einem eigenen Büro selbstständig und wurde in den folgenden Jahren zu einem der wichtigsten Chemnitzer Architekten der [[Moderne (Architektur)|Moderne]]. In seinem Büro, das 1926 bis 1930 im [[AEG]]-Gebäude, Theaterstraße 62/64 angesiedelt war, beschäftigte er u.&amp;amp;thinsp;a. die Ingenieure und Architekten Alfred Gerstenberg, Heinz Götze, Dr.-Ing. Laurentius Hinrichsen, Robert Jüttner, Walter Kaulfuß, Friedrich Keller-Niederlenz, Friedrich Langenheim, Karl-Erich Loebell, Herbert Neumeister, Waldemar Nöldechen, Gottfried Ruckdeschel, Hanns Wolfgang Scharre und Max Werner als Mitarbeiter.&amp;lt;ref&amp;gt;Richter, Soergel: Biografie Wagner-Poltrock, hier: S. 287&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1928 war er u.&amp;amp;thinsp;a. neben [[Heinrich Straumer]], Hans Poelzig, [[Heinrich Tessenow]], [[Max Hans Kühne]] und [[Paul Wolf (Architekt)|Paul Wolf]] auf der von Wilhelm Kreis und [[Arthur Lange (Bildhauer)|Arthur Lange]] geleiteten Baukunst-Ausstellung &amp;#039;&amp;#039;Plan und Werk&amp;#039;&amp;#039; der Dresdner Künstlervereinigung vertreten.&amp;lt;ref&amp;gt;Claudia Quiring, Hans-Georg Lippert (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Dresdner Moderne 1919–1933. Neue Ideen für Stadt, Architektur und Menschen.&amp;#039;&amp;#039; Sandstein Verlag, Dresden 2019, ISBN 978-3-95498-464-0, S. 174.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem lehrte er an den Technischen Staatslehranstalten Chemnitz. Neben seiner Architektentätigkeit war er auch als Aquarellmaler und Radierer tätig, verfasste Gedichte und Rätsel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Zeit des Nationalsozialismus]] geriet er in die internen Auseinandersetzungen um den sogenannten [[Kameradschaftsbund für volks- und sozialpolitische Bildung|Kameradschaftsbund]], einem Vorläufer der [[Sudetendeutsche Partei|Sudetendeutschen Partei (SdP)]]. Im September 1933 hatten sich führende Kameradschaftsbund-Mitglieder ohne Wagner-Poltrocks Beisein in dessen Berghütte am [[Klínovec|Keilberg]] getroffen, in der sich der mit Wagner-Poltrock bekannte Innenarchitekt und spätere SdP-Mitgründer [[Heinrich Rutha]] wiederholt aufgehalten hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Mark Cornwall: &amp;#039;&amp;#039;The Devil&amp;#039;s Wall. The Nationalist Youth Mission of Heinz Rutha&amp;#039;&amp;#039;. Cambridge/London  2012, S. 159f., ISBN 978-0674046160&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Ludwig Weichselbaumer: &amp;#039;&amp;#039;Walter Brand (1907–1980). Ein sudetendeutscher Politiker im Spannungsfeld zwischen Autonomie und Anschluss&amp;#039;&amp;#039;. München 2008, S. 220, ISBN 978-3-933161-06-2&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Rahmen der [[Dresdner Prozesse]], bei denen die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] nach Annexion der Sudetengebiete 1938 mit dieser Gruppierung abrechnete, wurde auch Wagner-Poltrock wie viele andere Männer wegen eines angeblichen Verstoßes gegen den [[§ 175 Strafgesetzbuch (Deutschland)|§ 175]] zu einer Haftstrafe verurteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Luh: &amp;#039;&amp;#039;Der Deutsche Turnverband in der Ersten Tschechoslowakischen Republik. Vom völkischen Vereinsbetrieb zur volkspolitischen Bewegung.&amp;#039;&amp;#039; Oldenbourg, München 2006, ISBN 3-486-58135-X, S. 425.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Chemnitzer Adressbuch weist ab 1941 für Wagner-Poltrock keinen Büroeintrag mehr auf, während als Wohnung für ihn und seine Frau von 1917 bis 1943/1944 die Adresse Schloßteichstraße 1 verzeichnet ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB), Sammlung Sächsische Adressbücher: [https://digital.slub-dresden.de/id349689334 Adressbuch der Fabrik- und Handelsstadt Chemnitz (Jahrgänge bis 1921)], [https://digital.slub-dresden.de/id378802739 Adreßbuch der Industrie- und Handelsstadt Chemnitz (1922 bis 1926)], [https://digital.slub-dresden.de/id378803301 Adreßbuch der Stadt Chemnitz (1927 bis 1929)] und [https://digital.slub-dresden.de/id349699747 Chemnitzer Adreßbuch (1930 bis 1944)]; abgerufen am 12. Juli 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Ende des Zweiten Weltkrieges arbeitete Wagner-Poltrock vom Vorort [[Chemnitz-Rabenstein|Rabenstein]] aus weiter in Chemnitz. Dort war er 1951 auf der &amp;#039;&amp;#039;Mittelsächsischen Kunstausstellung&amp;#039;&amp;#039; mit der farbigen Pinselzeichnung &amp;#039;&amp;#039;Zwinger nach Amizerstörung&amp;#039;&amp;#039; vertreten. Als er öffentlich dem Abriss historischer Bausubstanz widersprach, geriet er in Konflikt mit der DDR, [[Flucht aus der Sowjetischen Besatzungszone und der DDR|floh 1951 über Berlin in die Bundesrepublik Deutschland]] und lebte bis 1961 in [[Essen]].&amp;lt;ref&amp;gt;Richter, Soergel: Biografie Wagner-Poltrock, hier: S. 290.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wagner-Poltrock war seit 1924 Mitglied im [[Bund Deutscher Architekten]] (BDA) sowie im [[Rotary International|Rotary-Club Chemnitz]] seit dessen Gründung 1929. Dort hielt er u.&amp;amp;thinsp;a. Vorträge über den Baumeister der [[Jagdschloss Augustusburg|Augustusburg]], [[Hieronymus Lotter]], und das [[Atlantropa|Atlantropa-Projekt]] des Münchner Architekten [[Herman Sörgel]].&amp;lt;ref&amp;gt;Richter, Soergel: Biografie Wagner-Poltrock, hier: S. 291.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war mit Anneliese Wagner-Poltrock (1890–1969), geb. Wildeman, verheiratet, die als Landschafts- und Blumenmalerin sowie Stickerin ([[Parament]]e) und Bucheinbandkünstlerin wirkte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Vollmer |Band=5 |Seite=67 |SeiteBis= |Lemma=Wagner-Poltrock, Friedrich}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit ihr hatte er vier Kinder: die beiden Söhne Gundolf und Meinhard sowie die beiden Töchter Brigitte und Gudula.&amp;lt;ref&amp;gt;Richter, Soergel: Biografie Wagner-Poltrock, hier: S. 287.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusatzname Poltrock ==&lt;br /&gt;
Die Ergänzung des Familiennamens zu &amp;#039;&amp;#039;Wagner-Poltrock&amp;#039;&amp;#039; diente wohl, vor allem als selbständiger Architekt, der besseren Unterscheidbarkeit von anderen Trägern des Namens Wagner im Baugeschehen, denn in Chemnitz waren außerdem auch Stadtbauinspektor Ludwig Wilhelm Adolf Wagner, genannt [[Ludwig Wagner-Speyer]], sowie Dipl.-Ing. und Reg.-Baumeister Friedrich Otto Wagner (ab 1923 Reg.-Baurat) tätig gewesen.&amp;lt;!--nicht erst in Chemnitz, sondern schon 1912 in Stuttgart--&amp;gt; 1924 sind im Chemnitzer Adressbuch sowohl &amp;#039;&amp;#039;Wagner, Friedrich, Amtsbaurat, leit. Archit. d. Stadterweiterungsamtes&amp;#039;&amp;#039; (Schloßteichstr. 1) als auch &amp;#039;&amp;#039;Wagner, Friedrich, Dipl.-Ing, Reg.-Baurat&amp;#039;&amp;#039; (Helenenstr. 13) verzeichnet. 1925 findet sich dann erstmals der Eintrag: &amp;#039;&amp;#039;Wagner-Poltrock, Friedrich, Baurat a.&amp;amp;thinsp;D., Architekt&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Sächsische Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB), Sammlung Sächsische Adressbücher: [https://digital.slub-dresden.de/id349689334 Adressbuch der Fabrik- und Handelsstadt Chemnitz (Jahrgänge bis 1921)] und [https://digital.slub-dresden.de/id378802739 Adreßbuch der Industrie- und Handelsstadt Chemnitz (1922 bis 1926)]; abgerufen am 12. Juli 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der im [[Personenstandsgesetz (Deutschland)#Geschichte|Personenstandsgesetz 1875]]&lt;br /&gt;
festgelegten Unabänderlichkeit der Familiennamen wurden in der Weimarer Republik mit der [[Namensrecht (Deutschland)#Weimarer Republik|Verordnung vom 3. November 1919]] erstmals Namensänderungen gesetzlich zugelassen. Wagner-Poltrock hatte allerdings bei künstlerischen Arbeiten und als Autor von Aufsätzen schon ab 1909 den Familiennamen mütterlicherseits als Zusatz verwendet, auch weil er sich mit der Poltrock-Familienlinie verbunden fühlte.&amp;lt;ref&amp;gt;Vally Nagel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bausteine. Eine Sammlung von Aufsätzen. Photographie und gezeich. Buchschmuck von Friedrich Wagner-Poltrock&amp;#039;&amp;#039;, Verlag des Lutherischen Büchervereins, Elberfeld 1909&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Wagner-Poltrock: „Engelhardts öffentliche Gartenkunst“, in: &amp;#039;&amp;#039;Neudeutsche Bauzeitung&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 8 (1912), H. 37, S. 545–546&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Wagner-Poltrock:  „Städtebau und Bauberatung. Gedanken über die Entwickelung unserer Stadterweiterungsämter und ihrer Aufgaben“, in: &amp;#039;&amp;#039;Der Städtebau&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 14, 1917, S. 49.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Radebeul Birkenhof.jpg|mini|Birkenhof]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberlungwitz Strumpffabrik.jpg|mini|hochkant|Strumpffabrik Robert Götze AG, Oberlungwitz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Umformwerk Chemnitz 1929 Wagner-Poltrock 300dpi.jpg|mini|Transformatorenwerk am Getreidemarkt in Chemnitz-Mitte]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Diesterwegschule Chemnitz-Gablenz, Ansicht von Osten.jpg|mini|Diesterwegschule Chemnitz-Gablenz, Ansicht von Osten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauten und Entwürfe ===&lt;br /&gt;
* 1921, 1928: Um- und Ausbauten der Villa [[Birkenhof (Radebeul)|Birkenhof]] in [[Oberlößnitz]], heute [[Radebeul]], Spitzhausstraße 28&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|978-3-86729-004-3}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1921: Umbau des Schlosses in [[Wartenburg (Kemberg)|Wartenburg]] an der Elbe für Graf Peter von Hohenthal&lt;br /&gt;
* 1923: Haus Poltrock in Marienwerder&lt;br /&gt;
* um 1925: Umschaltwerk in [[Mikołajki|Nikolaiken]]&lt;br /&gt;
* 1925: Wettbewerbsentwurf für eine Schule mit Turnhalle in [[Schwarzenberg/Erzgeb.|Schwarzenberg-Neuwelt (Erzgebirge)]] (angekauft, nicht ausgeführt)&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Bauzeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 59. Jahrgang 1925, Nr. 40 (vom 20. Mai 1925), S. 318. (Notiz zum Wettbewerbs-Ergebnis)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1925: Wettbewerbsentwurf Hochhaus &amp;#039;&amp;#039;[[Dresdner Anzeiger]]&amp;#039;&amp;#039; (Mitarbeiter: Robert Jüttner, IV. Preis, nicht ausgeführt)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.das-neue-dresden.de/hochhaus-wettbewerb-1925.html/ das-neue-dresden.de] (Auszüge aus: Stadtbaurat Paul Wolf: &amp;#039;&amp;#039;Ideen-Wettbewerb zu einem Geschäftshaus für den Dresdner Anzeiger, verbunden mit einem Bürohaus.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Bauzeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 60. Jahrgang 1926, Nr. 44 und 52); abgerufen am 14. Juni 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1925–1928: „Industrieschule“ (Berufsschule für die industriellen Berufe) in Chemnitz&amp;lt;ref&amp;gt;Böhme et al.: &amp;#039;&amp;#039;Der Neubau der Industrieschule Chemnitz.&amp;#039;&amp;#039; Chemnitz 1929.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Industrieschule Chemnitz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Industrieschule Chemnitz. Zehn Jahre Berufserziehung. Jahrweiser 1939.&amp;#039;&amp;#039; (Festgabe zur 10-Jahr-Feier der Industrieschule Chemnitz) Chemnitz 1939.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1926–1927: Fabrikgebäude der Strumpffabrik &amp;#039;&amp;#039;Louis Bahner AG&amp;#039;&amp;#039; in [[Gersdorf]]&lt;br /&gt;
* 1927–1929: Fabrikgebäude der Strumpffabrik &amp;#039;&amp;#039;Robert Götze AG&amp;#039;&amp;#039; in [[Oberlungwitz]] (Entwurf und Ausführung benachbartes Fabrikgebäude der &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Tauscher AG&amp;#039;&amp;#039;: Luderer &amp;amp; Schröder, Chemnitz)&amp;lt;ref&amp;gt;Bauakte Friedrich Tauscher AG, Stadtverwaltung Oberlungwitz, Bauarchiv, Aktenzeichen ROGO BA.98&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1928: Wettbewerbsentwurf Verkehrs- und Bebauungsplan Zentrum der Stadt [[Limbach-Oberfrohna|Limbach]] (1. Preis, Mitarbeiter: Dr.-Ing. Friedrich Langenheim)&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Deutsche bauzeitung&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 62, 1928, Ausg. 1, S. 440&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1928–1930: &amp;#039;&amp;#039;Diesterweg-Oberschule&amp;#039;&amp;#039; in [[Chemnitz-Gablenz]]&lt;br /&gt;
* 1929: Transformatorenwerk (Umspannwerk) am Getreidemarkt in Chemnitz (heute Jugendherberge „eins“)&lt;br /&gt;
* 1929: Wettbewerbsentwurf für ein Großhotel „Hilariushof“ am [[Theaterplatz (Chemnitz)|Theaterplatz]] in Chemnitz (nicht ausgeführt)&lt;br /&gt;
* um 1929/1930: Wettbewerbsentwurf für die Zentralschule in [[Oberwiesenthal]] (nicht ausgeführt, Entwurf von [[Paul Beckert (Architekt)|Paul Beckert]] 1930 realisiert)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://denkmalliste.denkmalpflege.sachsen.de/CardoMap/Denkmalliste_Report.aspx?HIDA_Nr=08991901 Liste der Kulturdenkmale in Oberwiesenthal, Objekt-Dokument-Nr. 08991901]; abgerufen am 12. Juli 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1932: Villa für den Unternehmer Paul Götze in Oberlungwitz (nicht erhalten)&lt;br /&gt;
* 1933: Villa für den Unternehmer Otto Götze in Oberlungwitz&amp;lt;ref&amp;gt;[https://denkmalliste.denkmalpflege.sachsen.de/CardoMap/Denkmalliste_Report.aspx?HIDA_Nr=09235907 Liste der Kulturdenkmale in Oberlungwitz, Objekt-Dokument-Nr. 09235907]; abgerufen am 12. Juli 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1933: Wettbewerbsentwurf Kurhotel Radiumbad [[Bad Schlema|Oberschlema]] (nicht ausgeführt, Entwurf von [[Hugo Koch]] 1934–1935 realisiert)&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Innendekoration&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 46, 1935, S. 346 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1934: Wettbewerbsentwurf [[Kreuzkirche (Chemnitz-Kaßberg)|Kreuzkirche Chemnitz]] (IV. Preis, nicht ausgeführt, Entwurf von [[Otto Bartning]] 1935–1936 realisiert)&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Deutsche Bauhütte&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 38, 1934, S. 241&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1934: Wettbewerbsentwurf Amtsgericht [[Augustusburg]] (Ankauf, Mitarbeiter: Walter Kaulfuß)&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Der Baumeister&amp;#039;&amp;#039;, Januar 1935, Beilage, B15&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1936: Wettbewerbsentwurf für die Handels- und Gewerbeschule in [[Zschopau]] (nicht ausgeführt, Entwurf von Paul Beckert 1936–1937 realisiert)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://denkmalliste.denkmalpflege.sachsen.de/CardoMap/Denkmalliste_Report.aspx?HIDA_Nr=08961468 Liste der Kulturdenkmale in Zschopau, Objekt-Dokument-Nr. 08961468]; abgerufen am 12. Juli 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1937: Treppenanlage und Pforte zur Muldenbrücke im [[Schloss Waldenburg (Sachsen)|Schlosspark Waldenburg]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Erneuerung der Schlosseinfriedung in Waldenburg infolge des Muldenbrückenbaues und der Straßenaufschüttung&amp;#039;&amp;#039;, Sächsisches Staatsarchiv, 30593   Herrschaft Waldenburg, Nr. 2061.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1948: Vorentwurfsplanung für ein [[VVB Werkzeugmaschinen und Werkzeuge|WMW]]-Erholungsheim in Chemnitz-Borna&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Schriftwechsel zwischen Hauptdirektor Schläfer und dem Baurat &amp;amp; Architekten Wagner-Poltrock, Rabenstein über die Vorentwurfsplanung für ein WMW-Erholungsheim in Chemnitz-Borna&amp;#039;&amp;#039;, Sächsisches Staatsarchiv, 30902 VVB (Z) Werkzeugmaschinen und Werkzeuge, Chemnitz, Nr. 1248.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
sowie viele weitere Wohnhäuser in Chemnitz, Westsachsen, im Erzgebirgsraum und in Westpreußen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1948, im Alter von 65 Jahren, legt Wagner-Poltrock eine Werkliste mit mehr als 100 Entwürfen und Planungen vor und verweist auf 26 erste Preise in öffentlichen und geladenen Wettbewerben.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Aufstellung der Bauten und architektonischen Planarbeiten des Baurates a. D. Wagner-Poltrock (Referenzliste)&amp;#039;&amp;#039;, Sächsisches Staatsarchiv, 30902 VVB (Z) Werkzeugmaschinen und Werkzeuge, Chemnitz, Nr. 1248.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schriften ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Bilder im Hause.&amp;#039;&amp;#039; In: Bally Nagel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bausteine. Eine Sammlung von Aufsätzen.&amp;#039;&amp;#039; Verlag des Lutherischen Büchervereins, Elberfeld 1909, S. 91–107. (Wagner-Poltrock zeichnete auch den Buchschmuck dieses Bandes, ebenso steuerte er die eingebundenen Fotografien bei.)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Engelhardts öffentliche Gartenkunst.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Neudeutsche Bauzeitung&amp;#039;&amp;#039;, 8. Jahrgang 1912, Heft 37, S. 545 f. &amp;lt;small&amp;gt;(mit Autorenangabe „Friedrich Wagner-Poltrock“)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schönherrsche Grundstücke am Küchwald (Plan 607).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Städtebau]]&amp;#039;&amp;#039;, 14. Jahrgang 1917, Tafel 31.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Neue Industrieschule in Chemnitz.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Bauzeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 63. Jahrgang 1929, Nr. 88 (vom 2. November 1929), S. 755–759.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vom Himmel hoch. Schattenschnitte von Friedrich Wagner-Poltrock.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Müller-Bach, Chemnitz o. J. (um 1930).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hütte und Welt. Gedichte.&amp;#039;&amp;#039; Erich Lichtenstein Verlag, Weimar 1932.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ein Schock Knackmandeln. Sechzig Rätsel von Friedrich Wagner-Poltrock.&amp;#039;&amp;#039; Bärenreiter-Verlag, Kassel-Wilhelmshöhe 1935.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Neunundneunzig Kopfnüsse. Ein deutsches Rätselbüchlein.&amp;#039;&amp;#039; Erich Matthes Verlagsbuchhandlung, Leipzig / Hartenstein (Sachsen) / Hamburg 1947.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Eugen Kurt Fischer (Einl.): &amp;#039;&amp;#039;F. Wagner-Poltrock.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Neue Werkkunst]].&amp;#039;&amp;#039;) Friedrich Ernst Hübsch Verlag, Berlin / Leipzig / Wien 1927.&lt;br /&gt;
* Tilo Richter: &amp;#039;&amp;#039;Industriearchitektur in Chemnitz 1890–1930.&amp;#039;&amp;#039; Thom, Leipzig 1995, ISBN 3-930383-10-1.&lt;br /&gt;
* Jens Kassner: &amp;#039;&amp;#039;Chemnitz in den „Goldenen Zwanzigern“. Architektur und Stadtentwicklung.&amp;#039;&amp;#039; Heimatland Sachsen, Chemnitz 2000, ISBN 3-910186-28-9.&lt;br /&gt;
* Jörn Richter, Ulrich Soergel: „&amp;#039;&amp;#039;Den Menschen in die richtige Raumgesetzlichkeit einflechten.&amp;#039;&amp;#039; Friedrich Wagner-Poltrock“, in: Jörn Richter (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Aufbruch Anpassung und Untergang - Rotary Club Chemnitz von 1929 bis 1937.&amp;#039;&amp;#039; Heimatland Sachsen, Chemnitz 2022, ISBN 3-947291-05-1, S. 285–293.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|120235587}}&lt;br /&gt;
* [http://www.altes-chemnitz.de/chemnitz/architektur1920er.htm Höhepunkte Chemnitzer Architektur der Zwanziger Jahre]f altes-chemnitz.de&lt;br /&gt;
* [http://www.altes-chemnitz.de/chemnitz/schulbauten.htm Der Bautyp „Höhere Schule“ in der Chemnitzer Architekturgeschichte] altes-chemnitz.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=120235587|LCCN=nr2006007173|VIAF=79434121}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wagnerpoltrock, Friedrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Chemnitz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Leipzig)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Geboren 1883]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1961]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wagner-Poltrock, Friedrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Wagner, Friedrich (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Architekt, Baubeamter, Zeichner, Grafiker und Dichter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=31. Mai 1883&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kwidzyn|Marienwerder]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. Februar 1961&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Essen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SK Sturm Fan</name></author>
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