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	<title>Friedrich Vieweg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-10T19:10:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Friedrich_Vieweg&amp;diff=1023163&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lómelinde: + Link</title>
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		<updated>2025-04-09T14:23:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+ Link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Friedrich Vieweg.jpg|mini|Friedrich Vieweg]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johann &amp;#039;&amp;#039;Friedrich&amp;#039;&amp;#039; Vieweg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[11. März]] [[1761]] in [[Halle (Saale)]]; † [[25. Dezember]] [[1835]] in [[Braunschweig]]) war ein [[deutscher]] [[Verleger]] und Gründer des [[Vieweg Verlag]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Jugend und Lehrzeit ==&lt;br /&gt;
Friedrich Vieweg wurde als Sohn des Schneidermeisters Johann Valentin Vieweg († 1785), der später eine Stärkefabrik besaß, und seiner Frau Johanne Sophie, geb. Bechbach († 1785), in Halle an der Saale geboren. Der Vater kam aus armen Verhältnissen und war im Waisenhaus in Halle aufgewachsen. Friedrich Viewegs älterer Bruder Johann Gottfried Vieweg wurde Pfarrer in [[Sargstedt]] und auch sein jüngerer Bruder wurde Pfarrer. Vieweg besuchte in Halle die lateinische Schule der [[Franckesche Stiftungen|Waisenhausstiftung]] und dann das Gymnasium. Entgegen dem Wunsch seiner Eltern fühlte er keine Neigung, Theologie zu studieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Charlotte Vieweg.jpg|mini|Charlotte Vieweg, geborene Campe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er eine Handelslehre in [[Magdeburg]] abgebrochen hatte, veranlasste die Bekanntschaft mit [[Friedrich Nicolai]] ihn zu einer Buchhandelslehre in der Halleschen Waisenhausbuchhandlung. Im Anschluss trat er als Gehilfe in die Buchhandlung [[Johann Bohn (Verleger)|Bohn]] in [[Hamburg]] ein, wo er unter anderen den Philanthropen, Pädagogen und Schriftsteller (später Verleger) [[Joachim Heinrich Campe]] und dessen Tochter Charlotte, seine spätere Ehefrau, kennenlernte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verlagsgründung in Berlin ==&lt;br /&gt;
Friedrich Vieweg vertrat 1784 in [[Berlin]] den Buchhändler Mylius krankheitshalber und wickelte nach dessen Tod dessen Buchhandlung ab. Danach gründete er hier 1786 ein eigenes Verlagsgeschäft, das sich sehr günstig entwickelte. Sein bekanntestes Verlagswerk war [[Johann Wolfgang von Goethe|Goethes]] lyrisches Epos [[Hermann und Dorothea]]. Auch Campes &amp;#039;&amp;#039;Robinson der Jüngere&amp;#039;&amp;#039; erschien bald in Viewegs Verlag und war noch 100 Jahre später ein gängiger Artikel. Ein früher Erfolg war auch die Lebensbeschreibung von [[Friedrich von der Trenck]]. Er verlegte auch gleich am Anfang Schriften des freigeistigen Theologen [[Carl Friedrich Bahrdt]] und pädagogisch-theologische Schriften seines Bruders Johann Gottfried.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab in den 1780er und 1790er Jahren in Berlin auch einen Verleger Wilhelm Vieweg (oder Friedrich Wilhelm Vieweg, geboren 1765, Buch- und Papierhändler&amp;lt;ref&amp;gt;[[Uta Motschmann]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Berliner Vereine und Gesellschaften 1786–1815.&amp;#039;&amp;#039; De Gruyter, Berlin 2015. Dort als Mitglied der Freimaurer geführt, wie auch der Buchhändler Johann Friedrich Vieweg (geboren 1738), (Johannes) Friedrich Vieweg selbst und der Kriegsrat [[Karl Friedrich Vieweg]].&amp;lt;/ref&amp;gt;), genannt der Jüngere, während Friedrich Vieweg ab 1787 den Zusatz &amp;#039;&amp;#039;der Ältere&amp;#039;&amp;#039; führte, um sich von ihm zu unterscheiden. Es ist unbekannt, ob sie verwandt waren, sie waren aber mit Sicherheit keine Brüder&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Friedrich Vieweg und Sohn. Braunschweig 1786-1911. Herausgegeben aus Anlaß des hundertfünfundzwanzigjährigen Bestehens der Firma.&amp;#039;&amp;#039; Vieweg, Braunschweig 1911, S. VII.&amp;lt;/ref&amp;gt; und die Verlage hatten nichts miteinander zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tätigkeit in Braunschweig ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Braunschweig Landesmuseum.JPG|mini|hochkant=1|Das restaurierte Vieweg-Haus beherbergt heute das [[Braunschweigisches Landesmuseum|Braunschweigische Landesmuseum]]]]&lt;br /&gt;
Am 17. Oktober 1795 heiratete Vieweg Campes einzige Tochter Charlotte (die „Lotte“ im Robinson). Campe wohnte inzwischen in [[Braunschweig]], das Herzog [[Karl Wilhelm Ferdinand]] durch die Gründung einer Buchhändlermesse und -börse zum Mittelpunkt des deutschen Buchhandels machen wollte. Da Vieweg dazu einige Vorschläge beitrug, siedelte er auf Wunsch des Herzogs im Frühjahr 1799 ganz nach Braunschweig über. Der Herzog unterstützte ihn darin unter anderem, indem er ihm das Grundstück des baufälligen Theaters für das heutige [[Vieweghaus]] am [[Burgplatz (Braunschweig)|Burgplatz]] schenkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vieweg kaufte zudem Campes Schulbuchhandlung, die dieser 1786 durch Ankauf der Waisenhausbuchhandlung begründet hatte, und um Pfingsten 1799 die Druckerei von [[Ernst Wilhelm Gottlieb Kircher]], der nach Goslar verzog. Nach der Vertreibung des Herzogs litt in der napoleonischen Zeit auch das Verlagsgeschäft des als „Günstling“ verdächtigten Vieweg, und er konzentrierte sich auf die Erweiterung der Druckerei um eine Schriftgießerei und eine Spielkartenfabrik. Zudem legte er Wert auf eine hohe typografische Qualität und setzte sich damit von der Konkurrenz ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits unter der [[Königreich Westphalen|westphälischen Herrschaft]] nutzte Friedrich Vieweg die neuen politischen Freiheiten und engagierte sich in der Stadtverwaltung. Trotz einiger Verdächtigungen und Anschuldigungen war er auch später kommunal tätig, unter anderem als Stadtverordneter, und sein Verlagsgeschäft entwickelte sich auch günstig. 1824 plante er eine vaterländische Wochenschrift („Braunschweigische Hauschronik“), die dann aber nicht zustande kam, und von Januar 1826 bis 1828 gab er das „Mitternachtblatt für gebildete Stände“ unter [[Adolf Müllner]] heraus, das aber wegen Meinungsverschiedenheiten in Niedmann’s Verlag in Wolfenbüttel überging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tod und Nachfolge ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Braunschweig Grabstein Friedrich Vieweg (2012).JPG|mini|Grab auf dem [[Dom- und St. Magnifriedhof|Magnifriedhof]].]]&lt;br /&gt;
Friedrich Vieweg starb am 25. Dezember 1835 mit 74 Jahren, seine Frau Charlotte im Jahr zuvor am 22. Juli 1834.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;[[Vieweg Verlag|Verlagsbuchhandlung Friedrich Vieweg und Sohn]]&amp;#039;&amp;#039; ging auf den ältesten Sohn [[Eduard Vieweg]] (1797–1869) über, der bereits seit 1825 Teilhaber war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich Vieweg junior (1808–1888) gründete 1837 in [[Paris]] eine eigene Verlagsbuchhandlung, und eine der Töchter, Blanca, heiratete den Verlagsbuchhändler [[George Westermann]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ADB|39|689|693|Vieweg|[[Paul Zimmermann (Historiker)|Paul Zimmermann]]|ADB:Vieweg}}&lt;br /&gt;
* Rudolf Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Buchhändler. Deutsche Buchdrucker. Beiträge zu einer Firmengeschichte des deutschen Buchgewerbes.&amp;#039;&amp;#039; Band 6,: Verlag der Buchdruckerei Franz Weber (später: Eberswalde: Verlag von Rudolf Schmidt), Berlin 1908, S. 983–986. [http://www.zeno.org/nid/20011438673 zeno.org]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Meyers Großes Konversations-Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; Band 20, Leipzig 1909, S. 157.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|119049546}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119049546|LCCN=nr2003012915|VIAF=37718184}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Vieweg, Friedrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verleger (18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verleger (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verleger (Braunschweig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1761]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1835]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verleger (Berlin)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Vieweg, Friedrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Vieweg, Johann Friedrich; Vieweg, Johannes Friedrich&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Verleger&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. März 1761&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Halle (Saale)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. Dezember 1835&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Braunschweig]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lómelinde</name></author>
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