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	<title>Friedrich Völtzer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T23:36:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Friedrich_V%C3%B6ltzer&amp;diff=1401681&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;APPERbot: Bot: Orte in Vorlage:Personendaten verlinkt, Vorlage Commonscat an Inhalte in Commons angepasst, Kategorien umsortiert</title>
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		<updated>2026-03-09T03:15:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Orte in Vorlage:Personendaten verlinkt, Vorlage Commonscat an Inhalte in Commons angepasst, Kategorien umsortiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:HL Damals – Völtzer.JPG|mini|Friedrich Völtzer]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedrich Völtzer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. August]] [[1895]] in [[Hamburg-Altona|Altona]]; † [[22. September]] [[1951]] in [[Großhansdorf]]) war als [[Reichskommissar]] maßgeblich an der [[Gleichschaltung]] der Freien Hansestadt [[Lübeck]] beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Völtzer besuchte die [[Christianeum|Oberrealschule]] seiner Vaterstadt und erhielt 1914 sein [[Reifezeugnis|Zeugnis der Reife]]. Als [[Freiwilliger (Militär)|Kriegsfreiwilliger]] kämpfte er mit dem heimischen [[Infanterie-Regiment „Graf Bose“ (1. Thüringisches) Nr. 31|Regiment]] bis 1917 an der [[Westfront (Erster Weltkrieg)|Westfront]] und wurde zweimal dabei schwer verwundet sowie mit dem [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuz]] II. und I. Klasse ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während seiner [[Rekonvaleszenz|Genesung]] studierte Völtzer an der [[Universität Rostock]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://purl.uni-rostock.de/matrikel/200013683 Eintrag] im [[Rostocker Matrikelportal]]&amp;lt;/ref&amp;gt; (Wintersemester 1917/18, Sommersemester 1918) [[Philosophie]], [[Geschichte]] und [[Germanistik]], bevor er wieder sieben Kriegsmonate im Osten ([[Kiew]]) war. Es folgten zwei weitere Studiensemester in [[Rostock]] und [[Hamburg]]. Seit dem [[Wintersemester]] 1919/20 studierte Völtzer an der [[Universität Hamburg|Hamburger Universität]] [[Rechtswissenschaften|Rechts-]] und [[Staatswissenschaften]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von September 1920 bis April 1923 war Völtzer [[Syndikus]] des [[Deutscher Buchdruckerverein|Deutschen Buchdruckervereins]] (Kreis X). Seine Doktorprüfung, eine [[Wissenschaftliche Arbeit|Abhandlung]] über ein Thema aus der Lübeckischen Geschichte,&amp;lt;ref&amp;gt;Dissertation: &amp;#039;&amp;#039;Wirtschaftslage Lübecks in der Zeit der Kontinentalsperre.&amp;#039;&amp;#039; 1925 bei [[Schmidt-Römhild]] unter den Veröffentlichungen des [[Archiv der Hansestadt Lübeck|Lübecker Stadtarchivs]] im Druck erschienen.&amp;lt;/ref&amp;gt; bestand er am 17. Mai 1924 mit dem [[Prädikat (Qualität)|Prädikat]] „sehr gut“. Im selben Monat wurde er [[Geschäftsführung (Deutschland)|Geschäftsführer]] des [[Arbeitgeberverband|Verbandes]] der [[Arbeitgeber]] des [[Fischerei]]- und [[Transport]]gewerbes in [[Cuxhaven]] und ab Mai 1925 war er Geschäftsführer der &amp;#039;&amp;#039;Fischwirtschaftlichen Vereinigung&amp;#039;&amp;#039; ([[Wirtschaftsverband]] der [[Großhandel]]s- und [[Industrie]]firmen des Cuxhavener Seefischmarktes). Auf Veranlassung der &amp;#039;&amp;#039;Staatlichen Fischereidirektion Hamburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Cuxhaven war zu jener Zeit hamburgisch.&amp;lt;/ref&amp;gt; war er zudem ab Mai 1926 [[Herausgeber]] der [[Zeitschrift]] „Der Fischmarkt“. 1927 machte er eine Studienreise zu den britischen Fischereihäfen. Außerdem war er seit Oktober 1927 Mitglied der Cuxhavener Stadtvertretung und sowohl [[Kommunalpolitik|kommunal-]] als auch [[Wirtschaftspolitik|wirtschaftspolitisch]] tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem 15. Oktober 1928 war Völtzer Syndikus der [[Lübeck]]er [[Handelskammer|Gewerbekammer]]. Die Reichsregierung, in Person von [[Wilhelm Frick]] ([[Reichsministerium des Innern|Reichsminister des Inneren]]), ernannte Völtzer am 11. März 1933 auf Grundlage der [[Verordnung des Reichspräsidenten zum Schutz von Volk und Staat]] zum [[Reichskommissar#Zeit des Nationalsozialismus|Reichskommissar]] für die Hansestadt Lübeck.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hansjörg Buss |Titel=Entjudete Kirche. Die Lübecker Landeskirche zwischen christlichem Antijudaismus und völkischem Antisemitismus |Verlag=Ferdinand Schöningh |Datum=2010 |Seiten=185-186}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser übernahm am gleichen Tag das Amt und ernannte am 13. März eine Reihe von [[Staatskommissar]]en, die er im Namen des [[Paul von Hindenburg|Reichspräsidenten]] und der [[Kabinett Hitler|Reichsregierung]] am Folgetag verpflichtete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Reichskommissar bemühte sich Völtzer für die drei Freien Hansestädte um einen gemeinsamen [[Reichsstatthalter]]. Lübeck war jedoch längst zum Spielball der künftigen Statthalter [[Hinrich Lohse]] und [[Friedrich Hildebrandt (Politiker)|Friedrich Hildebrandt]] geworden und wurde am 26. Mai 1933 gemeinsam mit [[Mecklenburg]] Friedrich Hildebrandt unterstellt. Dieser ernannte Drechsler am 31. Mai 1933 zum [[Senatspräsident|Präsidenten des Senats]] und &amp;#039;&amp;#039;[[Lübecker Bürgermeister|Regierenden Bürgermeister]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hansjörg Buss |Titel=Entjudete Kirche. Die Lübecker Landeskirche zwischen christlichem Antijudaismus und völkischem Antisemitismus |Verlag=Ferdinand Schöningh |Datum=2010 |Seiten=185-186}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und Friedrich Völtzer zum [[Lübecker Senat 1932 und 1933|Senator für Finanzen und Wirtschaft]].&amp;lt;ref&amp;gt;Völtzer wurde Nachfolger des im Mai in den vorzeitigen Ruhestand zurückgetretenen dienstältesten Senators [[Georg Kalkbrenner]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Weitere Senatoren wurden die Nationalsozialisten [[Emil Bannemann]] (Senator für Arbeit und Wohlfahrt), [[Walther Schröder]] (Innensenator), [[Ulrich Burgstaller]] (Schule und Theater) sowie [[Hans Böhmcker]] (Justizsenator). Zeitweilig war er Mitglied im Aufsichtsrat der Lübecker Hypothekenbank.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Schneider: &amp;#039;&amp;#039;Lübecks Bankenpolitik im Wandel der Zeiten (1898–1978),&amp;#039;&amp;#039; Schmidt-Römhild, Lübeck 1979, S. 221&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1934 war Völtzer [[Reichstreuhänder der Arbeit]] in [[Berlin]] und [[Kiel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dr. Friedrich Völtzer, Reichskommissar für Lübeck.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Lübeckische Anzeigen|Vaterstädtische Blätter]]&amp;#039;&amp;#039;; Jahrgang 1932/33, Nr. 13, Ausgabe vom 18. März 1933.&lt;br /&gt;
* Gerhard Meyer: &amp;#039;&amp;#039;Vom Ersten Weltkrieg bis 1996: Lübeck im Kräftefeld rasch wechselnder Verhältnisse.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Antjekathrin Graßmann]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lübeckische Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Lübeck, 1. Auflage 1988, ISBN 3-7950-3203-2, S. 864 (Anm. zu S. 712).&lt;br /&gt;
* [[Lübecker Volksbote]] vom 2. Juni 1933&lt;br /&gt;
* [[Bärbel Holtz]] (Bearb./Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Protokolle des Preußischen Staatsministeriums 1925–1938/38.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 12/II: &amp;#039;&amp;#039;1925–1938.&amp;#039;&amp;#039; Olms-Weidmann, Hildesheim 2004, ISBN 3-487-12704-0 ([[Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften]] [Hrsg.]: &amp;#039;&amp;#039;[[Acta Borussica]]. Neue Folge.&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Schneider (Politiker, 1904)|Gerhard Schneider]]: &amp;#039;&amp;#039;Gefährdung und Verlust der Eigenstaatlichkeit der Freien und Hansestadt Lübeck und seine Folgen&amp;#039;&amp;#039;; Schmidt-Römhild, Lübeck 1986, S. 79–82 (zu 1933) ISBN 3-7950-0452-7&lt;br /&gt;
* [[Joachim Lilla]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Reichsrat: Vertretung der deutschen Länder bei der Gesetzgebung und Verwaltung des Reichs 1919-1934 ein biographisches Handbuch unter Einbeziehung des Bundesrates Nov. 1918 – Febr. 1919 und des Staatenausschusses Febr. – Aug. 1919.&amp;#039;&amp;#039; Düsseldorf: Droste 2006, ISBN 3-7700-5279-X, S. 126–127&lt;br /&gt;
* Karl-Ernst Sinner: &amp;#039;&amp;#039;Tradition und Fortschritt. Senat und Bürgermeister der Hansestadt Lübeck 1918–2007&amp;#039;&amp;#039;, Band 46 der Reihe B der &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen zur Geschichte der Hansestadt Lübeck&amp;#039;&amp;#039; herausgegeben vom [[Archiv der Hansestadt Lübeck]], Lübeck 2008, S. 244 ff&lt;br /&gt;
* [[Jörg Fligge]]: &amp;#039;&amp;#039;Lübecker Schulen im „Dritten Reich“: eine Studie zum Bildungswesen in der NS-Zeit im Kontext der Entwicklung im Reichsgebiet&amp;#039;&amp;#039;, Schmidt-Römhild, Lübeck 2014, S. 985 (&amp;#039;&amp;#039;Biographische Hinweise&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|101386281}}&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/037396}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=101386281|LCCN=nr94014266|VIAF=4405152563109815560002}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Voltzer, Friedrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Senator (Lübeck)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichskommissar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Eisernen Kreuzes I. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1895]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1951]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Völtzer, Friedrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. August 1895&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg-Altona|Altona]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. September 1951&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Großhansdorf]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;APPERbot</name></author>
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