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	<title>Friedrich Sthamer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T13:47:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Pessottino: Commonscat mit Helferlein hinzugefügt</title>
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		<updated>2025-06-23T13:02:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Commonscat mit &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Wurgl/8Schwestern&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Wurgl/8Schwestern (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Helferlein&lt;/a&gt; hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Bild:Gustav Friedrich Sthamer 1905.jpg|mini|Friedrich Sthamer im [[Habit]] (1905)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedrich Sthamer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. November]] [[1856]] in [[Groß Weeden]] bei [[Ratzeburg]]; † [[29. Juni]] [[1931]] in [[Hamburg]]) war ein deutscher [[Rechtsanwalt]]. In der [[Weimarer Republik]] war er [[Erster Bürgermeister]] von Hamburg und deutscher [[Botschafter]] in [[London]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Die Familie Sthamer zählt zu den alten Hamburger Familien. Ende des 18. Jahrhunderts wechselte &amp;#039;&amp;#039;Jürgen Nicolaus Sthamer&amp;#039;&amp;#039; nach Hamburg und wurde 1842 in das [[Kollegium der Oberalten]] aufgenommen. Dessen Sohn, ein Onkel von Friedrich Sthamer, Eduard Sthamer (1803–1872), war Rechtsanwalt und von 1834 bis 1860 [[Hamburger Senat]]or. Der Vater von Friedrich Sthamer hatte in [[Havanna]] eine Firma gegründet. Zu Wohlstand gelangt, erwarb er das Gut Groß Weeden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Sthamer besuchte die [[Kieler Gelehrtenschule]]. Nach dem Abitur begann er [[Rechtswissenschaft]] an der [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg]] zu studieren. 1876 trat er dem [[Corps Vandalia Heidelberg]] bei.&amp;lt;ref&amp;gt;Kösener Korpslisten 1910, 122/512&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Inaktiver wechselte er an die [[Universität Leipzig]] und später an die [[Georg-August-Universität Göttingen]]. Dort wurde er 1878 zum [[Dr. iur.]] [[Promotion (Doktor)|promoviert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1879 ließ er sich als Rechtsanwalt in Hamburg nieder. 1892 wurde Sthamer in den Vorstand der Hamburger [[Rechtsanwaltskammer (Deutschland)|Anwaltskammer]] und 1900 in das Präsidium der [[Oberschulbehörde]] gewählt. Von 1901 bis 1904 gehörte Sthamer der [[Hamburger Bürgerschaft]] an und wurde am 13. Juli 1904 in den [[Hamburger Senat 1861–1919|Hamburger Senat]] gewählt. Er ließ sich 1915 während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] beurlauben und übernahm von seinem Senatskollegen [[Justus Strandes]] das Amt des Präsidenten der Zivilverwaltung des von deutschen Truppen besetzten [[Antwerpen]]. Ende 1916 wurde [[Max Schramm (Politiker)|Max Schramm]] Sthamers Nachfolger, da Sthamer ein Reichsamt übernahm und 1917 nach Hamburg zurückkehrte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Percy Ernst Schramm]]: &amp;#039;&amp;#039;Neun Generationen: Dreihundert Jahre deutscher &amp;quot;Kulturgeschichte&amp;quot; im Lichte der Schicksale einer Hamburger Bürgerfamilie (1648–1948).&amp;#039;&amp;#039; Band I u. II, Göttingen 1963/64; Band 2, Seite 491&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Wahl der ersten freien und demokratisch gewählten [[Hamburgische Bürgerschaft|Hamburgischen Bürgerschaft]] am 16. März 1919 wurde Sthamer wieder in den neuen [[Hamburger Senat 1919–1933]] unter [[Werner von Melle]] und [[Otto Stolten]] gewählt. Am 22. Dezember 1919 wurde Sthamer zum Ersten Bürgermeister gewählt. Er trat jedoch schon am 13. Februar 1920 zurück, um tags darauf zum [[Geschäftsträger]] der [[Deutsche Botschaft London|Deutschen Botschaft London]] bestellt zu werden. Am 27. August 1920 erfolgte die Ernennung zum deutschen Botschafter in London. [[Arnold Diestel]] übernahm das Amt als erster Hamburger [[Bürgermeister]], und bis zum 9. September 1920 blieb Sthamer Senatsmitglied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sthamer war maßgeblich an der Verhandlung der [[Verträge von Locarno]] beteiligt und unterzeichnete diese auch im Dezember 1925 in London. Im September 1930 wurde Sthamer in den [[Ruhestand]] versetzt. Sein Nachfolger als deutscher Botschafter wurde [[Konstantin von Neurath|Konstantin Frhr. v. Neurath]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grab ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Gravestone FriedrichSthamer Hamburg-Ohlsdorf2.jpg|mini|Reste des Familiengrabes auf dem [[Friedhof Ohlsdorf]]]]&lt;br /&gt;
Friedrich Sthamer wurde im Familiengrab Sthamer/Karlowa auf dem [[Friedhof Ohlsdorf]] südwestlich von Kapelle 7 beigesetzt. Nach allmählichem Verfall wurde der Großteil der Anlage abgeräumt im Rahmen der Einrichtung eines neuen Grabfeldes.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://fredriks.de/ohlsdorf/s28.php?f=53 Hintergrundinformationen mit Abbildungen] bei &amp;#039;&amp;#039;fredriks.de&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erinnerung ===&lt;br /&gt;
Im Hamburger Stadtteil [[Hamburg-Steinwerder|Steinwerder]] ([[Bezirk Hamburg-Mitte]]) wurde der &amp;#039;&amp;#039;Sthamerkai&amp;#039;&amp;#039; am Oderhafen nach ihm benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Horst Beckershaus: &amp;#039;&amp;#039;Die Hamburger Straßennamen&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Die Hanse, Hamburg, 2011, ISBN 978-3-86393-009-7&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der deutschen Botschafter im Vereinigten Königreich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|25|313||Sthamer, Friedrich|[[Martin Kröger (Historiker)|Martin Kröger]]|117243302}}&lt;br /&gt;
* Deutsches Geschlechterbuch Bd. 128, 10. Hamburgisches Geschlechterbuch, Starke [[Verlag|C.A. Starke Verlag]], ISBN 3798001286, Seite 316&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/016943}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste &lt;br /&gt;
|VORGÄNGER=[[Karl Max von Lichnowsky]]&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER=[[Konstantin von Neurath]]&lt;br /&gt;
|AMT=Botschafter des Deutschen Reichs in London&lt;br /&gt;
|ZEIT=1920–1930&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Erster Bürgermeister von Hamburg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117243302|VIAF=15541242}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Sthamer, Friedrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsanwalt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hamburger Senator (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Botschafter des Deutschen Reichs im Vereinigten Königreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1856]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1931]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist im auswärtigen Dienst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Exzellenz (Titel)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Sthamer, Friedrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Sthamer, Gustav Friedrich Carl Johann (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist und Politiker; MdHB, Bürgermeister und Botschafter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. November 1856&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Groß Weeden]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. Juni 1931&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Pessottino</name></author>
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