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	<title>Friedrich Stapß - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T06:16:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Friedrich_Stap%C3%9F&amp;diff=220797&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;BrunoBoehmler: /* Einleitung */ doppelte Namens-, Werks- oder Zitatauszeichnungen korrigiert, Kleinkram</title>
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		<updated>2023-12-18T22:39:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einleitung: &lt;/span&gt; doppelte Namens-, Werks- oder Zitatauszeichnungen korrigiert, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Interrogatoire de Staps.jpg|miniatur|Französische Illustration aus dem Jahr 1866: Napoleon befragt Stapß (links) in Gegenwart seines Leibarztes [[Jean-Nicolas Corvisart]] (Mitte).]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedrich Stapß&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Staps&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;; * [[14. März]] [[1792]] in [[Naumburg (Saale)]]; † [[16. Oktober]] [[1809]], möglicherweise in [[Fünfhaus]] bei [[Wien]]) wurde durch seinen Attentatsversuch auf [[Napoléon Bonaparte|Napoleon I.]] bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stapß war der Sohn des Magisters Friedrich Gottlob Stapß, des Pfarrers der lutherischen Naumburger [[Othmarskirche (Naumburg)|Othmarskirche]], und erlernte den Beruf eines Kaufmanns. Er erhielt Anstellungen in [[Erfurt]] und [[Leipzig]]. Der streng religiös erzogene junge Mann sah in der Besatzung Napoleons den alleinigen Grund für die Not in Deutschland und wurde dessen erbitterter Gegner. So fasste er den Plan, den Kaiser zu töten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Nachricht, die er seinen Eltern in Naumburg hinterließ, schrieb er: „Fort muss ich, um Tausende von ihrem Verderben, vom Tode zu retten, und dann selbst zu sterben. Was und wie ich es tun will, darf ich selbst Ihnen nicht entdecken.“ Anschließend reiste er mit geliehenem Geld nach [[Wien]] und von da am 8.&amp;amp;nbsp;Oktober 1809 nach [[Schloss Schönbrunn|Schönbrunn]], wo Napoleon am 12.&amp;amp;nbsp;Oktober, kurz vor der Unterzeichnung des [[Friede von Schönbrunn|Friedens von Schönbrunn]], eine [[Militärparade|Truppenparade]] abhielt. [[Jean Rapp|General Rapp]] wurde auf den jungen Mann aufmerksam, der sich zum Kaiser durchzudrängen versuchte, und ließ ihn festnehmen. Man fand bei ihm ein großes Küchenmesser. Der 17-Jährige äußerte, einst ein Bewunderer Napoleons gewesen zu sein, und gestand unerschrocken seine jetzige Absicht, seinem Vaterland und Europa durch Tötung des Kaisers einen Dienst erweisen zu wollen. Auf die Frage des Kaisers „Wenn ich Sie nun begnadige, wie werden Sie mir es danken?“ antwortete Stapß mit den jede Gnade ausschließenden Worten: „Ich werde darum nicht minder Sie töten.“ Nach Aburteilung durch ein [[Militärgericht|Kriegsgericht]] wurde er am 16.&amp;amp;nbsp;Oktober durch ein Erschießungskommando der [[Königreich Württemberg|württembergischen]] Infanterie [[Erschießung|füsiliert]]. Am Hinrichtungsplatz soll er noch gerufen haben: „Es lebe die Freiheit! Es lebe Deutschland! Tod seinen Tyrannen!“&amp;lt;ref&amp;gt;Bourrienne, S. 146&amp;lt;/ref&amp;gt; Napoleon, der an eine Einzeltäterschaft nicht glauben mochte, sondern zunächst eine Verschwörung der [[Illuminatenorden|Illuminaten]], dann „Umtriebe in Berlin und Weimar“ vermutete,&amp;lt;ref&amp;gt;Bourrienne, S. 141, 144&amp;lt;/ref&amp;gt; wies seinen Polizeiminister [[Joseph Fouché]] an, die Sache geheim zu halten. Erst 1831 erhielt der Vater des Attentäters eine amtliche Bestätigung über den Tod seines Sohnes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Louis Antoine Fauvelet de Bourrienne]]: [http://ub-goobi-pr2.ub.uni-greifswald.de/viewer/image/PPN726447854/142/#head &amp;#039;&amp;#039;Der Staatsminister. Oder geheime Memoiren über Napoleon, das Directorium, das Kaiserreich und die Restauration&amp;#039;&amp;#039;. Achter Band], Friedrich Brodhag’sche Buchhandlung, Stuttgart 1830, S. 139 ff.&lt;br /&gt;
* {{BLKÖ|Staps, Friedrich Gottlieb|37|145|152|}}&lt;br /&gt;
* {{ADB|35|461|462|Stapß, Friedrich|[[Bernhard von Poten]]|ADB:Stapß, Friedrich}}&lt;br /&gt;
* August Fournier: &amp;#039;&amp;#039;Napoleon I., eine Biographie&amp;#039;&amp;#039;. Band 2, 4. Auflage, Wien/Leipzig 1922, S. 307.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Säbi|Roman Töppel|122097483|Staps (Stapss, Stapß), Friedrich}}&lt;br /&gt;
* Detlef Behlau: [https://www.naumburg-geschichte.de/geschichte/friedrichstaps.htm &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Staps und das Recht auf Widerstand&amp;#039;&amp;#039;] (2010, mit weiteren Literaturangaben)&lt;br /&gt;
* [http://www.wislicenus.info/friedrich_staps.htm &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Staps&amp;#039;&amp;#039;] (Website mit diversen Primär- und Sekundärquellen im Portal &amp;#039;&amp;#039;wislicenus.info&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [http://www.v-kleist.com/Gellhorn/Stapss.pdf Mathilde von Gellhorn, Friedrich Stapß, der Predigersohn von St. Othmar zu Naumburg a. S.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=122097483|LCCN=n/94/111365|VIAF=77188474}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Stapss, Friedrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Attentäter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1792]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1809]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (Deutschland in der Franzosenzeit)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Stapß, Friedrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Staps, Friedrich&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Attentäter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. März 1792&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Naumburg (Saale)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. Oktober 1809&lt;br /&gt;
|STERBEORT=unsicher: [[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;BrunoBoehmler</name></author>
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