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	<title>Friedrich Spieser - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Mirmok12 am 13. April 2026 um 12:23 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedrich (Fritz) Spieser&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, seit 1945 meist unter [[Pseudonym]] &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Hünenburg&amp;#039;&amp;#039;, (* [[1. Oktober]] [[1902]] in [[Waldhambach (Bas-Rhin)|Waldhambach]], [[Deutsches Reich]]; † [[23. Februar]] [[1987]] in [[Burg Stettenfels]], [[Untergruppenbach]]) war ein [[Elsass|elsässischer]] Autonomist,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Philip Charles Farwell Bankwitz |Titel=Alsatian autonomist leaders 1919–1947 |Verlag=The Regents Press of Kansas |Ort=Lawrence |Datum=1978 |Seiten=59 |Sprache=en }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Karl-Heinz Rothenberger |Titel=Die elsaß-lothringische Heimat- und Autonomiebewegung zwischen den beiden Weltkriegen |Reihe=Europäische Hochschulschriften, Reihe 3 |BandReihe=42 |Verlag=Peter Lang |Ort=Frankfurt am Main |Datum=1975 |Seiten=366}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Publizist, Verleger und Mitglied der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]], der sich während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] unter anderem für die Angliederung des [[Elsass#Reichsanschluss im Zweiten Weltkrieg 1940–1945|deutsch besetzten Elsass]] an das [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutsche Reich]] einsetzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kindheit und schulische Ausbildung (1902–1926) ===&lt;br /&gt;
Spieser verbrachte als viertes Kind des lutherischen Pastors [[Hans Spieser]] seine Kindheit in Waldhambach. 1914 zog die Familie wegen einer Erkrankung des Vaters nach [[Saverne|Zabern]], wo der Junge das Gymnasium besuchte. Da er 1918 nach der Rückgliederung des Elsass an Frankreich gegen die Einführung des ausschließlich französischsprachigen Unterrichts protestierte, wurde er vom Unterricht ausgeschlossen. Ab 1920 konnte er seinen Schulbesuch zunächst an dem von [[Bernd Isemann]] geleiteten privaten Institut Fecht in [[Kirchheim unter Teck]], nach dessen Schließung dann am Reformgymnasium in [[Stuttgart]] fortsetzen. Der aus dem Elsass stammende [[Friedrich Lienhard]], Schriftsteller und Wortführer der &amp;#039;&amp;#039;[[Heimatkunst]]bewegung&amp;#039;&amp;#039;, verhalf ihm zu einer Wohnstelle in einer Ausbildungsstelle für protestantische Geistliche. Dort wurde Spieser in den &amp;#039;&amp;#039;[[Bund der Köngener]]&amp;#039;&amp;#039; aufgenommen. In dieser Stuttgarter Zeit lernte Spieser auch den ebenfalls aus dem Elsass stammenden Hochschullehrer [[Paul Schmitthenner (Architekt)|Paul Schmitthenner]] kennen, einen Vertreter der &amp;#039;&amp;#039;[[Heimatschutzarchitektur]]&amp;#039;&amp;#039;, der ihn mit seinen Vorstellungen stark beeindruckte. Nach dem Tod seines Vaters im Februar 1922 kehrte Spieser ins Elsass zurück. Aus dem französischen Militärdienst wurde er aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig entlassen. Nach einer zeitweiligen Anstellung als Deutschlehrer an einer privaten protestantischen Schule in [[Glay (Doubs)|Glay]] (bei [[Montbéliard]]) und einem längeren Sanatoriumsaufenthalt arbeitete er als Hauslehrer der Adelsfamilie [[Ingelheim (Adelsgeschlecht)|Ingelheim]] auf [[Burg Gamburg]] und [[Schloss Mespelbrunn]]. In Abendkursen bereitete er sich auf das Abitur vor und erhielt 1926 auf Fürsprache eines elsässischen Gönners durch das französische Unterrichtsministerium die Anerkennung seines Abschlusses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Studienzeit und autonomistische Aktivitäten im Elsass der Vorkriegszeit (1926–1939) ===&lt;br /&gt;
Spieser schrieb sich danach zunächst an der Theologischen Fakultät der [[Universität Straßburg]] ein. Da er es aber als „Bildungsschwindel“ ansah, als deutschsprachiger Elsässer in französischer Sprache im Elsass lutherische Theologie zu studieren,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Friedrich Spieser |Titel=Tausend Brücken. Eine biographische Erzählung aus dem Schicksal eines Landes |Verlag=Hünenburg Verlag |Datum=1954 |Seiten=154 und S. 591–592}}&amp;lt;/ref&amp;gt; wechselte er an die [[Universität Grenoble]], hörte dort von 1928 bis 1929 verschiedene philologische Vorlesungen und erwarb den akademischen Grad &amp;#039;&amp;#039;{{lang|fr|[[licence]] ès lettres}}&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 26.&amp;amp;nbsp;April 1926 gründete Spieser im Elsass den &amp;#039;&amp;#039;Wanderbund [[Erwin von Steinbach]], elsässische Jugendwanderer&amp;#039;&amp;#039; (häufig auch kurz &amp;#039;&amp;#039;Erwinsbund&amp;#039;&amp;#039; genannt), der mit Jugendlichen Wanderungen, Musik-, (deutschsprachige) Gesangs- und [[Volkstanz]]veranstaltungen durchführte, vor allem im nördlichen Elsass und im [[Bitscher Land]]. Außerdem gab diese Vereinigung eine Sammlung deutschsprachiger Volkslieder heraus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Friedrich Spieser |Titel=Frau Nachtigall |Ort=Straßburg |Datum=1928}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Vorbilder für den &amp;#039;&amp;#039;Erwinsbund&amp;#039;&amp;#039; waren vor allem der [[Wandervogel]] und die [[Bündische Jugend]] in Deutschland. Wie andere deutschsprachige und autonomistische Vereine im ehemaligen [[Reichsland Elsaß-Lothringen]] wurde auch der Erwinsbund vom deutschen Außenministerium über Mittelsmänner finanziell unterstützt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Lothar Kettenacker |Titel=La politique de nazification en Alsace |Sammelwerk=Saisons d’Alsace |Nummer=65 |Ort=Strasbourg |Datum=1978 |Seiten=92–93 |Sprache=fr }}; s.&amp;amp;nbsp;a. {{Literatur |Autor=Christian Baechler |Hrsg=Jacques Bariéty |Titel=L’Alsace-Lorraine dans les relations franco-allemandes de 1918 à 1933 |Sammelwerk=La France et l’Allemagne entre les deux guerres mondiales |Verlag=Presse Universitaire de Nancy |Ort=Nancy |Datum=1987 |Seiten=69–109 |Sprache=fr }}; eine abweichende Darstellung, nach der Spieser erst ab 1931 im &amp;#039;&amp;#039;Erwinsbund&amp;#039;&amp;#039; führend aktiv war, findet sich bei {{Literatur |Autor=Philip Charles Farwell Bankwitz |Titel=Alsatian autonomist leaders 1919–1947 |Verlag=The Regents Press of Kansas |Ort=Lawrence (USA) |Datum=1978 |Seiten=58 |Sprache=en }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1930 kehrte Spieser nach Deutschland zurück, immatrikulierte sich an der [[Universität Göttingen]] und hörte insbesondere bei [[Herman Nohl]], einem der [[Jugendbewegung]] nahestehenden Pädagogen und Philosophen. An der [[Universität Marburg]] wurde Spieser schließlich bei dem Germanisten und Volkskundler [[Kurt Wagner (Germanist)|Kurt Wagner]] mit einer Arbeit über die Entwicklung des Volksliedes zum Dr. phil. [[Promotion (Doktor)|promoviert]], die sich stark auf die Forschungen des katholischen Priesters und Lothringer Volkskundlers [[Louis Pinck]] bezog.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Friedrich Spieser |Titel=Das Leben des Volksliedes im Rahmen eines Lothringerdorfes: Hambach, Kreis Saargemünd |Verlag=Diss. Universität Marburg |Datum=1934}}; s.&amp;amp;nbsp;a. &amp;#039;&amp;#039;Werke&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Im August 1931 heiratete Spieser [[Agnes Eleonore zu Dohna-Schlobitten]] (* 11. Mai 1906; † 23. Dezember 1988), eine Tochter von [[Richard zu Dohna-Schlobitten]], die er beim Studium in Göttingen kennengelernt hatte. Der Ehe entstammten sechs Kinder.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.alsace-histoire.org/netdba/spieser-frederic-friedrich-ou-fritz-dit-spieser-hu%CC%88nenburg-ou-friedrich-hu%CC%88nenburg/ |titel=SPIESER Fre?de?ric (Friedrich ou Fritz), dit SPIESER-HU?NENBURG ou Friedrich HU?NENBURG) |hrsg=Fédération des Sociétés d&amp;#039;Histoire et d&amp;#039;Archéologie d&amp;#039;Alsace |abruf=2025-12-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der 1920er Jahre war Spieser bei einer Wanderung auf die Ruine der [[Hüneburg (Elsass)|Hüneburg]] bei [[Dossenheim-sur-Zinsel|Dossenheim (Elsass)]] gestoßen, die ihn sehr anzog. Anfang der 1930er Jahre versuchte Spieser, sie mit den finanziellen Mitteln seiner begüterten Frau zu erwerben, aber sie konnten angeblich ihre Mittel nicht aus Deutschland ausführen. Daher sprang der Hamburger Kaufmann [[Alfred Toepfer]] mit seiner [[Alfred Toepfer Stiftung F. V. S.|Stiftung F. V. S.]] (heute: &amp;#039;&amp;#039;Alfred-Toepfer-Stiftung F. V. S.&amp;#039;&amp;#039;) ein. Er traf sich mehrfach mit Spieser und lieh ihm den Betrag von 60.000 [[Französischer Franc|französischen Franc]] für den Erwerb des Grundstücks, der am 17.&amp;amp;nbsp;September 1932 vonstattenging.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Georg Kreis]]: &amp;#039;&amp;#039;Alfred Toepfer und das Elsaß&amp;#039;&amp;#039;. In: Georg Kreis, [[Gerd Krumeich]], Henri Menudier, [[Hans Mommsen]], Arnold Sywottek (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Alfred Toepfer. Stifter und Kaufmann. Bausteine einer Biographie. Kritische Bestandsaufnahme&amp;#039;&amp;#039;. Christians, Hamburg 2000, ISBN 3-7672-1373-7, S. 87–93&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Philip Charles Farwell Bankwitz |Titel=Alsatian autonomist leaders 1919–1947 |Verlag=The Regents Press of Kansas |Ort=Lawrence |Datum=1978 |Seiten=59 |Sprache=en }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Beim Ausbau der Ruine fand er weitere Geldgeber, so den [[Volksbund für das Deutschtum im Ausland]] und baute die Hüneburg 1934 bis 1935 aus, erschwert durch [[Schikane]]n der französischen Behörden. Diese konnte Spieser etwas neutralisieren, indem er auf der Hüneburg eine &amp;#039;&amp;#039;Wanderherberge&amp;#039;&amp;#039; einrichtete, die dem offiziellen französischen Jugendherbergsverband (&amp;#039;&amp;#039;[[Ligue française pour les auberges de jeunesse|L.F.A.J.]]&amp;#039;&amp;#039;) angeschlossen wurde. Spieser war auch sonst gelegentlich knapp bei Kasse und bat Toepfer um Geld. 1937 begann Spieser in dem von ihm begründeten &amp;#039;&amp;#039;Hünenburg-Verlag&amp;#039;&amp;#039; mit Unterstützung durch Toepfer die Herausgabe der &amp;#039;&amp;#039;Straßburger Monatshefte. Zeitschrift für das deutsche Volkstum am Oberrhein&amp;#039;&amp;#039;, einer Zeitschrift für regionalistische Literaten und Künstler. Seine kulturpolitischen Aktivitäten führten immer wieder zu heftigen Angriffen in der französischsprachigen Presse des Elsass.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Léon Strauss |Titel=Fritz Spieser: Le reconstructeur de la burg |Sammelwerk=Hunebourg. Un rocher chargé d’histoire du Moyen Age à l’époque contemporaine |Reihe=Collection «Recherches et documents» |BandReihe=59 |Verlag=Groupe de recherche sur le château de Hunebourg. Société Savante d’Alsace |Ort=Strasbourg |Datum=1997 |Seiten=130–135 |Sprache=fr }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erstes Exil in Deutschland (1939–1940) ===&lt;br /&gt;
Mit der Verschärfung der politischen Situation in Zusammenhang mit der [[Sudetenkrise]] wurde Spieser wegen des Verdachts auf Spionage für Deutschland verhört und die Hüneburg polizeilich durchsucht. Nach der „[[Zerschlagung der Rest-Tschechei]]“ (s. [[Münchner Abkommen]]) durch die [[Wehrmacht]] wurden im Rahmen der Maßnahmen der Regierung [[Édouard Daladier|Daladier]] gegen elsässische Autonomisten schließlich auch die &amp;#039;&amp;#039;Straßburger Monatshefte&amp;#039;&amp;#039; ebenso wie der &amp;#039;&amp;#039;Erwinsbund&amp;#039;&amp;#039; am 21.&amp;amp;nbsp;April 1939 verboten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=L’Alsace française |Datum=1939-05-10 |Sprache=fr }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Spieser wurde vor einer Verhaftung durch die französischen Behörden gewarnt und floh über [[Luxemburg]] zur Familie seiner Frau nach [[Ostpreußen]]. Nach Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] richtete Spieser am 10.&amp;amp;nbsp;September 1939 einen langen Brief an [[Adolf Hitler|Hitler]], in dem er ihn bat, das Elsass zu befreien und ihm nach dem Vorbild von [[Protektorat Böhmen und Mähren|Böhmen und Mähren]] den Status eines Reichsprotektorats zu verleihen. Während des [[Sitzkrieg|&amp;#039;&amp;#039;{{lang|fr|Drôle de guerre}}&amp;#039;&amp;#039;]] richtete Spieser Denkschriften an den Gauleiter von Baden und das [[Oberkommando der Wehrmacht]], in denen er Einschätzungen zur Stimmung der elsässischen Soldaten in der französischen Armee und Ratschläge zur Behandlung der elsässischen Bevölkerung nach der bevorstehenden Besetzung gab. Am 5.&amp;amp;nbsp;Juni 1940 wurde der französische Staatsangehörige Spieser von einem französischen [[Militärgericht]] in [[Nancy]] wegen [[Hochverrat]]s in Abwesenheit zum Tode verurteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Léon Strauss |Titel=Fritz Spieser: Le reconstructeur de la burg |Sammelwerk=Hunebourg. Un rocher chargé d’histoire du Moyen Age à l’époque contemporaine |Reihe=Collection «Recherches et documents» |BandReihe=59 |Verlag=Groupe de recherche sur le château de Hunebourg. Société Savante d’Alsace |Ort=Strasbourg |Datum=1997 |Seiten=143–145 |Sprache=fr }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aktivitäten im besetzten Elsass (1940–1944) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Hans Galinsky Europabild 1942 Einband.jpg|mini|hochkant|Spieser benannte seinen Verlag als Hünenburg-Verlag (hier 1942)]]&lt;br /&gt;
Nach der Besetzung des Elsass durch deutsche Truppen kehrte Spieser als Angehöriger der Wehrmacht zurück. Er beteiligte sich an den Aktivitäten einer Organisation, die der elsässischen Bevölkerung die nationalsozialistische Weltanschauung näherbringen sollte (&amp;#039;&amp;#039;Elsässischer Hilfsdienst&amp;#039;&amp;#039;). Obwohl er damals noch nicht Mitglied der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] war, wurde er am 7.&amp;amp;nbsp;September 1940 von [[Heinrich Himmler]] anlässlich eines Besuchs auf der Hünenburg zum [[SS-Sturmbannführer]] ernannt. Ende November 1940 war Spieser führendes Mitglied einer Delegation elsässischer Autonomisten, die in [[Berlin]] von führenden Nationalsozialisten empfangen wurde. Auf die Hüneburg, die beschlagnahmt und von französischen Truppen stark beschädigt worden war, wurde der Leichnam von [[Karl Roos]] überführt. An der feierlichen Beisetzung nahmen Formationen des [[Elsässischer Hilfsdienst|Elsässischen Hilfsdienstes]], dessen Nachfolgeorganisation &amp;#039;&amp;#039;Opferring Elsaß&amp;#039;&amp;#039; und Einheiten der neugegründeten elsässischen [[Hitlerjugend]] teil, die meist aus dem &amp;#039;&amp;#039;Erwinsbund&amp;#039;&amp;#039; stammten. Spieser gründete 1940 in Straßburg zusammen mit einer Buchhandlung seinen &amp;#039;&amp;#039;Hünenburg-Verlag&amp;#039;&amp;#039; wieder, genannt nach der [[Hüneburg (Elsass)|Hünenburg]], in dem auch wieder seine &amp;#039;&amp;#039;Straßburger Monatshefte&amp;#039;&amp;#039; erschienen. Das Unternehmen florierte bis 1944.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Heinz-Dietrich Loock |Titel=Der Hünenburg-Verlag Friedrich Spiesers und der Nationalsozialismus |Sammelwerk=Gutachten des Instituts für Zeitgeschichte |Band=2 |Ort=München |Datum=1966 |Seiten=430–431}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab diesem Zeitpunkt rückten die &amp;#039;&amp;#039;Straßburger Monatshefte&amp;#039;&amp;#039;, die sich zuvor mit der heimatverbundenen Literatur befassten, in die Nähe der nationalsozialistischen Ideologie.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Walther Killy]] |Titel=[[Killy Literaturlexikon|Literaturlexikon]] |Band=Band 11: SI–VI |Ort=Berlin/Boston |Datum=2011 |Seiten=125 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweites und endgültiges Exil in Deutschland (1944–1987) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:AIMG 6850 Untergruppenbach Grabstein Spieser Hünenburg Schlobitten Dohna.jpg|mini|Spiesers Grabstein]]&lt;br /&gt;
Ab September 1944 hielt sich Spieser mit seiner Familie dann überwiegend bei Verwandten seiner Frau in Deutschland auf und kam nur noch tageweise ins Elsass zurück. 1945 gelang es ihm auf der Flucht durch Deutschland, sich unter falschem Namen der Gefangennahme durch amerikanische und später sowjetische Truppen zu entziehen. Wegen aktiver [[Kollaboration]] mit dem [[Zeit des Nationalsozialismus|NS-Regime]] wurde er ab September 1945 von der französischen Justiz gesucht. Sein Aufenthaltsort während der nächsten Jahre ist nicht eindeutig bekannt: Während Spieser selbst später von einem Aufenthalt in Schweden berichtete, gibt es Vermutungen, dass er sich auf [[Schloss Lich]] versteckt hielt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Léon Strauss |Titel=Fritz Spieser: Le reconstructeur de la burg |Sammelwerk=Hunebourg. Un rocher chargé d’histoire du Moyen Age à l’époque contemporaine |Reihe=Collection «Recherches et documents» |BandReihe=59 |Verlag=Groupe de recherche sur le château de Hunebourg. Société Savante d’Alsace |Ort=Strasbourg |Datum=1997 |Seiten=163 |Sprache=fr }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 4.&amp;amp;nbsp;September 1947 wurde Spieser von einem Gericht in Straßburg in Abwesenheit zum Tode verurteilt. Die beschlagnahmte Hünenburg wurde zu Gunsten des französischen Staates enteignet und später verkauft. 1952 veröffentlichte Spieser in seinem wiederbelebten &amp;#039;&amp;#039;Hünenburg-Verlag&amp;#039;&amp;#039; (Stuttgart) seine [[Memoiren]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Friedrich Hünenburg (d.&amp;amp;nbsp;i. Spieser) |Titel=Tausend Brücken. Eine biographische Erzählung aus dem Schicksal eines Landes |Verlag=Hünenburg-Verlag |Ort=Stuttgart |Datum=1952}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1957 erwarb er die [[Burg Stettenfels]] bei [[Heilbronn]]. Die teilweise verfallene Burg wurde restauriert und zu einem Begegnungszentrum, in dessen Räumlichkeiten neben Familienfeiern auch Dichterlesungen, Gesangsdarbietungen und Konferenzen (unter anderem der &amp;#039;&amp;#039;Erwin-von-Steinbach-Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039;, benannt nach dem Baumeister [[Erwin von Steinbach]]) stattfinden konnten. Diese Nutzung erinnerte ebenso wie manche Bauelemente an die Hünenburg.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.burg-stettenfels.de/burg_saele.asp |text=Burg Stettenfels |wayback=20090917033435}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach längerer Krankheit verstarb Spieser am 23.&amp;amp;nbsp;Februar 1987 und wurde auf dem Friedhof von [[Untergruppenbach]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spiesers politische Vorstellungen ==&lt;br /&gt;
Spieser war durch seinen Vater geprägt, der sich neben seinem geistlichen Amt als Dialektforscher und [[Vergleichende Sprachwissenschaft|vergleichender Linguist]] betätigte und für die Deutschsprachigkeit des [[Reichsland Elsaß-Lothringen|Reichslandes Elsaß-Lothringen]] einsetzte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=M.&amp;amp;nbsp;J. Bopp |Titel=Die evangelischen Geistlichen in Elsass und Lothringen von der Reformation bis zur Gegenwart |Verlag=Degener |Ort=Neustadt a.d. Aisch |Datum=1959 |Seiten=521–522}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Friedrich Spiesers Denken bezog sich in Fortführung dieser familiären Tradition auf politische Begriffe der deutschen [[Romantik]] wie [[Volkstum]] und [[Volksgeist]]. [[Heimatpflege|Volks- und Brauchtumspflege]] waren für ihn von hoher Bedeutung, um die „wurzellosen“ Industriearbeiter und Intellektuellen der Großstädte in die „[[Volksgemeinschaft]]“ zurückzuführen, deren Idealbild das „unverbrauchte und bodenständige“ [[Bauernstand|Bauerntum]] war. Auch Spiesers intensive Beschäftigung mit [[Genealogie|Familienforschung]] diente dieser Suche nach den eigenen Wurzeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1920er Jahren wurde Spieser in seiner Schulzeit durch bürgerlich-konservative Künstler im Umfeld des Architekten [[Paul Schmitthenner (Architekt)|Paul Schmitthenner]] ebenso wie durch die [[Jugendbewegung]] beeinflusst und begeisterte sich für deren Idee einer Umwandlung von herrenlosen Burgen in [[Jugendherberge]]n. Seine Tätigkeit als [[Hauslehrer]] in adligen Häusern verstärkte noch diese Begeisterung und seine Faszination durch den traditionsbewussten deutschen Adel, den er ebenso idealisierte wie die Bauernschaft. Bei seiner ersten Rückkehr ins Elsass fand Spieser rasch Anschluss an „heimattreue“ (d.&amp;amp;nbsp;h. regionalistische bzw. autonomistische) Kreise, ohne sich jedoch parteipolitisch zu binden. Er widmete sich vielmehr aktiv der Brauchtumspflege (&amp;#039;&amp;#039;Erwinsbund&amp;#039;&amp;#039;). Während des anschließenden Studiums in Deutschland suchte und fand Spieser Bestätigung für seine Überzeugungen. Nach der Studienzeit wieder ins Elsass zurückgekehrt, verstärkte er seine Aktivitäten im &amp;#039;&amp;#039;Erwinsbund&amp;#039;&amp;#039; und begann, die Hünenburg zu einem Begegnungszentrum für Gleichgesinnte zu machen. Auch seine herausgeberische Tätigkeit in dieser Zeit diente dem Zweck, das deutsche Volkstum beziehungsweise die elsässische Kultur im Elsass zu erhalten und zu stärken (v.&amp;amp;nbsp;a. &amp;#039;&amp;#039;Elsaß-Lothringer neuer Heimat-Kalender&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;Straßburger Monatshefte&amp;#039;&amp;#039;). 1932 war Spieser an der Gründung der &amp;#039;&amp;#039;Elsaß-lothringischen Jungmannschaft&amp;#039;&amp;#039; beteiligt. Diese Vereinigung orientierte sich in ihrem öffentlichen Auftreten zunächst an bündischen, später aber immer mehr an nationalsozialistischen Vorbildern, vertrat separatistische Ziele und äußerte sich in ihren Veröffentlichungen antiliberal, antiparlamentarisch, [[Antikapitalismus|antikapitalistisch]] und antimarxistisch.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Heinz-Dietrich Loock |Titel=Der Hünenburg-Verlag Friedrich Spiesers und der Nationalsozialismus |Sammelwerk=Gutachten des Instituts für Zeitgeschichte |Band=2 |Ort=München |Datum=1966 |Seiten=411–413}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon 1932 begann sich Spieser für „[[Volksmedizin]]“ zu interessieren und beschäftigte sich mit [[Iridologie|Augendiagnostik]], [[Animalischer Magnetismus|Magnetopathie]], [[Wünschelrute]]ngängern und [[Astrologie]]. Da er diese okkulten Erscheinungen für wissenschaftswürdig hielt, begrüßte er die Einrichtung eines Instituts für Psychologie und klinische Psychologie an der Medizinischen Fakultät der [[Reichsuniversität Straßburg]] und unterstützte das Institut 1942 mit einer namhaften Summe als &amp;#039;&amp;#039;Hünenburg-Stiftung&amp;#039;&amp;#039;. Den Leiter des Instituts, den Psychologen und [[Parapsychologie|Parapsychologen]] [[Hans Bender (Psychologe)|Hans Bender]], regte Spieser zu Forschungen über das Wünschelrutengehen an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Léon Strauss |Titel=Fritz Spieser: Le reconstructeur de la burg |Sammelwerk=Hunebourg. Un rocher chargé d’histoire du Moyen Age à l’époque contemporaine |Reihe=Collection «Recherches et documents» |BandReihe=59 |Verlag=Groupe de recherche sur le château de Hunebourg. Société Savante d’Alsace |Ort=Strasbourg |Datum=1997 |Seiten=154 |Sprache=fr }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im deutsch besetzten Elsass galt Spieser als einer der führenden Kulturpolitiker. Der [[Sicherheitsdienst des Reichsführers SS]] (SD) schätzte Spieser als „politisch unbedingt zuverlässig“ ein. Am 24. Mai 1941 beantragte er die Aufnahme in die NSDAP und wurde zum 1. Januar 1942 aufgenommen (Mitgliedsnummer 8.730.235).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/42100761&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur [[Nationalsozialistische Europapläne|„Neuordnung Europas“]] im Sinne der [[NS-Propaganda]] entwickelte Spieser den Plan, bei der Umgestaltung Westeuropas an das burgundische Reich [[Karl der Kühne|Karls des Kühnen]] anzuknüpfen. Er trat für eine Zerschlagung Frankreichs auf ethnischer Grundlage ein: [[Lothringen]], [[Burgund]] und [[Savoyen]] sollten dem Deutschen Reich zugeschlagen werden, obwohl die beiden letzten nie deutschsprachig waren. Das Elsass sollte direkt ins Deutsche Reich integriert werden, aber seine „alemannische Besonderheit“ bewahren. Seine regionalistische Position brachte Spieser zeitweilig in Gegensatz zur Politik des badischen [[Gauleiter]]s und [[Chef der Zivilverwaltung|Chefs der Zivilverwaltung]] im Elsass,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Friedrich Spieser |Titel=Die Ehre des Elsasses |Verlag=Hünenburg Verlag |Ort=Straßburg |Datum=1942}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Robert Wagner (Gauleiter)|Robert Wagner]], der im Zuge seiner [[Germanisierung]]spolitik massive Umsiedlungen von Elsässern und Lothringern in den Osten anstrebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner 1952 veröffentlichten, über 1000-seitigen autobiographischen Erzählung &amp;#039;&amp;#039;Tausend Brücken&amp;#039;&amp;#039; schilderte Spieser seinen Werdegang und blieb dabei in der Schilderung seiner politischen Aktivitäten sehr subjektiv-beschönigend und lückenhaft. Seine Frau als Herausgeberin zeichnete im Vorwort von ihm das Bild eines überzeugten Europäers, der Brücken zwischen Deutschland und Frankreich bauen und mit seinen Worten und Taten nur eine friedliche Koexistenz beider Staaten ermöglichen wollte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Heinz-Dietrich Loock |Titel=Der Hünenburg-Verlag Friedrich Spiesers und der Nationalsozialismus |Sammelwerk=Gutachten des Instituts für Zeitgeschichte |Band=2 |Ort=München |Datum=1966 |Seiten=403}} {{Literatur |Autor=Léon Strauss |Titel=Fritz Spieser: Le reconstructeur de la burg |Sammelwerk=Hunebourg. Un rocher chargé d’histoire du Moyen Age à l’époque contemporaine |Reihe=Collection «Recherches et documents» |BandReihe=59 |Verlag=Groupe de recherche sur le château de Hunebourg. Société Savante d’Alsace |Ort=Strasbourg |Datum=1997 |Seiten=148–150 und 163–164 |Sprache=fr }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beurteilung ===&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Die Vorstellungen, die zu verbreiten er sich bemühte, entstammen dem weiten Bereich brauchtumspflegerischer prä-nationalsozialistischer Strömungen, wie wir sie auch in Deutschland kennen. Aber wie alle Personen, Bünde und Institutionen, die in diesem Bereich siedelten, gerieten auch Friedrich Spieser, die Jungmannschaft und der Hünenburg-Verlag schnell in den Sog des totalitären Nationalsozialismus. Die Polemik gegen einzelne Maßnahmen der Nationalsozialisten, wie sie hier und da in den Straßburger Monatsheften und in Briefen ihres Herausgebers zum Ausdruck kam, erscheint in gewissem Sinn als eine Wiederholung der Auseinandersetzungen, die vor oder kurz nach 1933 zwischen ‚völkischen‘ und ähnlichen Kreisen einerseits und der NSDAP andererseits auch in Deutschland stattgefunden haben.&lt;br /&gt;
 |Autor=Heinz-Dietrich Loock&lt;br /&gt;
 |Quelle=&amp;#039;&amp;#039;Der Hünenburg-Verlag Friedrich Spiesers und der Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Heinz-Dietrich Loock |Titel=Der Hünenburg-Verlag Friedrich Spiesers und der Nationalsozialismus |Sammelwerk=Gutachten des Instituts für Zeitgeschichte |Band=2 |Ort=München |Datum=1966 |Seiten=445–446}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
Spiesers autonomistischer Standpunkt, die regionale Identität des Elsass gegen eine „hochdeutsche“ Gleichschaltung zu verteidigen und die zum Beispiel in seine Polemiken gegen den Mundarterlass der Nationalsozialisten mündete, führte 1941 zum Verbot der Straßburger Monatshefte durch die deutsche Regierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
Bücher und Beiträge:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Frau Nachtigall: Volkslieder vom 12. Jahrhundert bis zur Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. mit Carl Reyß, Lami, Straßburg 1928.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Leben des Volksliedes im Rahmen eines Lothringerdorfes: Hambach, Kreis Saargemünd&amp;#039;&amp;#039;. Konkordia, Bühl (Baden) 1934 (&amp;#039;&amp;#039;Bausteine zur Volkskunde und Religionswissenschaft&amp;#039;&amp;#039;, 8).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kampfbriefe aus dem Elsass&amp;#039;&amp;#039;. Mit einem Geleitwort von [[Robert Ernst (Politiker)|Robert Ernst]] Volk und Reich, Berlin 1941.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Elsaß gegen Frankreich&amp;#039;&amp;#039;. Als Ms. gedruckt. Amt Politische Erziehung des Reichsstudentenführers der NSDAP, München 1941. Teil der &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur auslandskundlichen und außenpolitischen Schulung der Kameradschaften des NSD.-Studentenbundes&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Elsässer&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Otto Meissner]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Elsaß. Deutsches Lothringen. Ein Querschnitt aus Geschichte, Volkstum und Kultur&amp;#039;&amp;#039;. Otto Stolberg, Berlin 1941, S. 66–85.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Ehre des Elsasses.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Straßburger Monatshefte. Zeitschrift für das deutsche Volkstum am Oberrhein.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 4. Hünenburg Verlag, Straßburg 1942.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Elsaß – Schönes deutsches Land am Oberrhein&amp;#039;&amp;#039;. Mit einem Geleitwort von Robert Ernst, 1. Auflage. Verlag Volk und Reich, Berlin/Prag/Wien 1942. Zweite Auflage hrsg. [[Deutsches Auslandsinstitut]] Stuttgart. Verlag Volk und Reich, Amsterdam (Berlin / Prag / Wien) 1943.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tausend Brücken: Eine biographische Erzählung aus dem Schicksal eines Landes&amp;#039;&amp;#039;. Hünenburg Verlag, Heilbronn 1952.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Und dennoch rauscht der Wald&amp;#039;&amp;#039;. Hünenburg-Verlag, Stuttgart 1952.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Volkslied in Stein (umspielt von kontrapunktischen Gedanken)&amp;#039;&amp;#039;. Hünenburg-Verlag, Heilbronn 1956.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitschriftenherausgeber:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Strassburger Monatshefte&amp;#039;&amp;#039; – (ab Nr. 4/1940 mit dem Untertitel) Zeitschrift für das deutsche Volkstum am Oberrhein. Erscheinen von 1937 bis Heft 8/1944, Verlag Hünenburg, Straßburg (Postverlagsort Zabern (Elsaß)).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Heinz-Dietrich Loock&lt;br /&gt;
   |Titel=Der Hünenburg-Verlag Friedrich Spiesers und der Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Gutachten des Instituts für Zeitgeschichte&lt;br /&gt;
   |Band=2&lt;br /&gt;
   |Ort=Stuttgart&lt;br /&gt;
   |Datum=1966&lt;br /&gt;
   |DNB=457067535}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Lothar Kettenacker |Titel=Nationalsozialistische Volkstumspolitik im Elsaß |Verlag=Deutsche Verlagsanstalt |Ort=Stuttgart |Datum=1973 |ISBN=3-421-01621-6 |Reihe=Studien zur Zeitgeschichte |HrsgReihe=[[Institut für Zeitgeschichte]] }}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Philip Charles Farwell Bankwitz&lt;br /&gt;
   |Titel=Alsatian autonomist leaders 1919–1947&lt;br /&gt;
   |Verlag=The Regents Press of Kansas&lt;br /&gt;
   |Ort=Lawrence&lt;br /&gt;
   |Datum=1978&lt;br /&gt;
   |ISBN=0-7006-0160-0&lt;br /&gt;
   |Sprache=en}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Kurt Hochstuhl]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Zwischen Frieden und Krieg: Das Elsaß in den Jahren 1938–1940. Ein Beitrag zu den Problemen einer Grenzregion in Krisenzeiten&lt;br /&gt;
   |Reihe=Europäische Hochschulschriften&lt;br /&gt;
   |BandReihe=250&lt;br /&gt;
   |Verlag=Peter Lang&lt;br /&gt;
   |Ort=Frankfurt a. Main&lt;br /&gt;
   |Datum=1984&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-8204-8254-7}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Léon Strauss&lt;br /&gt;
   |Titel=Fritz Spieser: Le reconstructeur de la burg&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Hunebourg. Un rocher chargé d’histoire du Moyen Age à l’époque contemporaine&lt;br /&gt;
   |Reihe=Collection «Recherches et documents»&lt;br /&gt;
   |BandReihe=59&lt;br /&gt;
   |Verlag=Groupe de recherche sur le château de Hunebourg. Société Savante d’Alsace&lt;br /&gt;
   |Ort=Strasbourg&lt;br /&gt;
   |Datum=1997&lt;br /&gt;
   |ISBN=2-904920-17-X&lt;br /&gt;
   |Sprache=fr}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|105839167}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=105839167|LCCN=nr/00/15892|VIAF=19686959}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Spieser, Friedrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verleger (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (elsässische Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung Frankreichs 1940–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturpolitiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Untergruppenbach)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Franzose]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1902]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1987]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Spieser, Friedrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Hünenburg, Friedrich; Spieser-Hünenburg, Friedrich; Hünenburg, Fritz&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=französisch-deutscher autonomistischer elsässischer Politiker (NSDAP) und Verleger&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. Oktober 1902&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Waldhambach (Bas-Rhin)|Waldhambach]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. Februar 1987&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Burg Stettenfels]], Untergruppenbach&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mirmok12</name></author>
	</entry>
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