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	<title>Friedrich Spennrath - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T19:11:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Friedrich_Spennrath&amp;diff=2523927&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Nico308: Mitgliedschaft ergänzt</title>
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		<updated>2023-12-15T17:40:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mitgliedschaft ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedrich Spennrath&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. August]] [[1888]] in [[Aachen]]; † [[22. Januar]] [[1959]] in [[Berlin]]) war ein deutscher Regierungsbeamter und Manager. Er war von 1947 bis 1955 [[Vorstandsvorsitzender]] der [[AEG]], Vorsitzender des [[Gemeinschaftsausschuss der Deutschen Gewerblichen Wirtschaft|Gemeinschaftsausschusses der Deutschen Gewerblichen Wirtschaft]] sowie Präsident der [[IHK Berlin]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Munzinger|00000004648|Friedrich Spennrath|20. Januar 2012}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Spennrath wurde 1888 als Sohn des Direktors der Städtischen Gewerbeschulen, Josef Spennrath (1852–1902), und seiner Frau Maria Ross (1857–1926) in Aachen geboren. Nach dem Abitur 1907 studierte er Bau- und Verkehrswesen an der [[RWTH Aachen]] und wurde Mitglied der katholischen Studentenverbindung KStV Carolingia Aachen im [[Kartellverband katholischer deutscher Studentenvereine|KV]].&amp;lt;ref&amp;gt;Kartellverband katholischer deutscher Studentenvereine: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch des Kartellverbandes der katholischen Studentenvereine Deutschlands (K.V.) 1929&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1929, S. 73.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1911 schloss er mit dem [[Dipl.-Ing.]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später war Spennrath als Regierungs-Baureferendar tätig. 1914 wurde er [[Baumeister#Stadtbaumeister, Landbaumeister, Marktbaumeister|Regierungsbaumeister]] in der [[Reichsbahndirektion Köln]]. Von 1919 und 1921 gehörte er der deutsch-belgischen Grenzfestsetzungskommission an. 1921 wurde er Regierungsbaurat und für sechs Jahre [[Beigeordneter]] der Stadt Aachen. Seine Zuständigkeit lag bei Bahnen, Hoch- und Tiefbau, Wohnungsbau und Verkehrswesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 13. April 1927 wurde Spennrath zum Beigeordneten der Stadt [[Köln]] gewählt und blieb es bis 1931. Er war in seinem Amt für Bahnen und Stadtwerke, allgemeine Arbeiterangelegenheiten, Müllverbrennung, Fuhrpark, Erwerbslosenfürsorge und Notstandsarbeiten zuständig. Zu seinen Projekten gehörte die Einführung des Busverkehrs in größerem Maßstab, die Reorganisation des Bahnverkehrs, der Bau des Elektrizitätswerks Zugweg und des Wasserwerks Weiler, die Einführung der Ferngasversorgung sowie die Organisation der produktiven Erwerbslosenfürsorge in Köln. Seit jener Zeit war Spennrath mit [[Konrad Adenauer]] befreundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1931 wurde Spennrath Vorstandsmitglied der AEG in Berlin und leitete die Abteilung Bahnen. Von 1947 bis 1955 war er Vorsitzender des Vorstandes der AEG und von 1950 bis 1957 Präsident der IHK Berlin. Spennrath hat an der Planung der Versorgung Berlins durch die [[Berliner Luftbrücke]] in führender Weise mitgewirkt. Ebenfalls gehörte Spennrath dem 1950 vom US-Stadtkommandanten, Generalmajor [[Maxwell D. Taylor]] einberufenen Berliner Beratenden ERP-Ausschuss an, der die Verbindung zur ECA-Sondervertretung für Deutschland und zum Bundesministerium für Angelegenheiten des [[Marshallplan]]s halten sollte; der Berliner Beratende ERP-Ausschuss unterbreitete erstmals Ende März 1950 ein allgemeines Wirtschaftsgutachten mit Vorschlägen für die Verwendung der ERP-Mittel. Spennrath bekleidete weitere Posten u. a. bei den beiden AEG-Tochterfirmen [[Telefunken]] und Hydrawerk AG, der [[Allgemeine Lokalbahn- und Kraftwerke AG|Allgemeinen Lokalbahnen und Kraftwerke AG]], der [[Bayerische Zugspitzbahn]] AG, der [[Messingwerk Finow|Finow Kupfer- und Messingwerke AG]], der [[Ilsenburger Grobblech|Kupferwerke Ilsenburg AG]] Berlin, der [[Osram]] GmbH und der [[Schultheiss-Brauerei]] AG und war Präsident der Handelskammer Berlin, Präsident der Deutschen Weltwirtschaftlichen Gesellschaft sowie Präsidialmitglied des [[Bundesverband der Deutschen Industrie|BDI]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabstätte Friedrich Spennrath.jpg|mini|hochkant|Grabstätte auf dem [[Waldfriedhof Dahlem]]]]&lt;br /&gt;
Da sich nach den Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus im Dezember 1950 Schwierigkeiten bei der Regierungsbildung in Berlin ergaben, schaltete sich Spennrath aktiv mit der Bitte um eine Intervention zur Fortsetzung der großen Koalition an den Bundeskanzler [[Konrad Adenauer]] am 7. Jan. 1951 ein; am 18. Jan. 1951 wurde dann [[Ernst Reuter]] zum Regierenden Bürgermeister wiedergewählt. Im März 1952 wurde in Bonn ein Forschungsbeirat für Fragen der Wiedervereinigung Deutschlands gebildet. Ihm gehörten unter anderem [[Friedrich Ernst (Bankier)|Friedrich Ernst]], Friedrich Spennrath und [[Friedrich-Karl von Zitzewitz-Muttrin]], sowie [[Herbert Wehner]] von der SPD und [[Ludwig Rosenberg]] vom [[DGB]] an.&lt;br /&gt;
Nach 1956 war Spennrath Aufsichtsratsmitglied der AEG und weiterer Firmen wie z. B. der Hydrawerk AG.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zusammenhang mit dem [[Aufstand des 17. Juni|Volksaufstand vom 17. Juni 1953]] in der DDR wurde Spennrath vom Generalsekretär des ZK der SED [[Walter Ulbricht]], als „Vertreter der aggressivsten Kreise des Monopolkapitals und des Junkertums“ bezeichnet. &amp;lt;!---Beleg fehlt---&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14. Juni 1954 wurde in Bad Neuenahr die „Volksbewegung für die Wiedervereinigung Deutschlands“ konstituiert; deren Vorstand des Bundeskuratoriums bestand aus [[Thomas Dehler]], [[Walter Freitag]], [[Jakob Kaiser]], [[Erich Ollenhauer]] und Friedrich Spennrath und verstand sich als überparteilicher Zusammenschluss führender Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Geistesleben, „um den Gedanken der Wiedervereinigung zu vertiefen, den Zusammenhalt zwischen den getrennten Teilen Deutschlands zu stärken und der Bevölkerung Mitteldeutschlands wie dem Ausland durch gemeinsames Handeln den Willen der deutschen Bevölkerung zur Wiedervereinigung zu bekunden.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1955 stellte Spennrath beim Landratsamt [[Prüm]] einen Bauantrag für ein aufwendig geplantes Gebäude, die [[Adenauervilla]] im Eifler Kammerwald, die vermutlich dem damaligen Bundeskanzler als Altersruhesitz dienen sollte; Architekt war laut Bauakte Heribert Multhaupt – der Schwiegersohn Adenauers. Nach Presseveröffentlichungen wurde der Bau 1956 eingestellt und blieb bis heute unvollendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine letzte Ruhestätte fand Friedrich Spennrath auf dem [[Waldfriedhof Dahlem]] (Feld 002-284).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1951  Ehrendoktor der [[TU Berlin]].&lt;br /&gt;
* Sept. 1953  [[Bundesverdienstkreuz]] (Großes Verdienstkreuz mit Stern)&lt;br /&gt;
* 1956  Bundesverdienstkreuz (Großes Verdienstkreuz mit Stern und Schulterband)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Spennrathbrücke]] in Berlin-Moabit wurde nach Friedrich Spennrath benannt; diese führt über den etwa 250 Meter langen Westhafen-Verbindungskanal zwischen dem Berlin-Spandauer Schifffahrtskanal und dem Westhafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-28955344.html Auflistung der Vorstandsposten]&lt;br /&gt;
* {{Toter Link|date=2017-06-11|url=http://www.bar.admin.ch/dokumentation/00445/00965/00987/00989/index.html?lang=de&amp;amp;download=NHzLpZeg7t,lnp6I0NTU042l2Z6ln1acy4Zn4Z2qZpnO2Yuq2Z6gpJCDdIN8hGym162epYbg2c_JjKbNoKSn6A--. |text=Gesprächsprotokoll Friedrich Spennrath und der Political Adviser der Amerikanischen Militärbehörde Botschafter Murphy }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=103174150X|VIAF=296805849}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Spennrath, Friedrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beamter (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern und Schulterband]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Technischen Universität Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bundesverband der Deutschen Industrie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1888]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1959]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Industrie- und Handelskammer Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im KV]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Spennrath, Friedrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Regierungsbeamter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. August 1888&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Aachen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. Januar 1959&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nico308</name></author>
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