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	<title>Friedrich Schottky - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T14:23:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Friedrich_Schottky&amp;diff=946676&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;John Red: Einzelnachweis</title>
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		<updated>2026-01-03T12:16:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einzelnachweis&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:FriedrichSchottky.jpg|mini|Friedrich Schottky]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedrich Hermann Schottky&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. Juli]] [[1851]] in [[Breslau]], [[Provinz Schlesien]]; † [[12. August]] [[1935]] in [[Berlin]]) war ein deutscher [[Mathematiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der Vater Dr. Hermann Friedrich Schottky war Englischlehrer. Sein Sohn Friedrich besuchte in Breslau ab 1860 das [[Maria-Magdalenen-Gymnasium]]. Er sowie [[Max Grube]], [[Heinrich Rosin]], [[Eberhard Gothein]] und andere hatten auf dem Magdalenäum den literarischen Bund &amp;#039;&amp;#039;Concordia&amp;#039;&amp;#039; gegründet. Die Zeitschrift, an der sie mitarbeiteten, hatte den programmatischen Titel &amp;#039;&amp;#039;Bildung der Jugend durch sich selbst&amp;#039;&amp;#039;. Nach dem Abitur studierte Schottky von 1870 bis 1874 Mathematik an der [[Universität Breslau]]. Dann ging er zu den Professoren [[Karl Weierstraß]] und [[Hermann von Helmholtz]] an die [[Berlin]]er [[Humboldt-Universität]], wo er 1875 promoviert wurde. Seine Arbeit mit dem Titel „Über die conforme Abbildung mehrfach zusammenhängender ebener Flächen“ wird als historische [[Dissertation]] gewürdigt. 1878 habilitierte sich Schottky an der Philosophischen Fakultät der Universität Breslau. Einer der Disputanten war Eberhard Gothein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schottky lehrte von 1878 bis 1882 als Dozent an der Universität Breslau. 1882 wurde er als Professor für höhere Mathematik an die [[Eidgenössische Technische Hochschule Zürich]] berufen. Hier blieb er zehn Jahre. 1892 folgte er dem Ruf als Professor an die [[Philipps-Universität Marburg]]. Nach weiteren zehn Jahren kehrte er 1902 nach Berlin zurück, wo er als angesehener Mathematiker bis zu seiner [[Emeritierung]] im Jahre 1922 tätig war. Seit 1900 war Schottky korrespondierendes und seit 1902 ordentliches Mitglied der [[Königlich-Preußische Akademie der Wissenschaften|Preußischen Akademie der Wissenschaften]] zu Berlin.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://www.bbaw.de/die-akademie/akademie-historische-aspekte/mitglieder-historisch/historisches-mitglied-friedrich-schottky-2481| titel=Mitglieder – historisch: Friedrich Schottky| hrsg=[[Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften]]| zugriff=2026-01-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1911 wurde er zum korrespondierenden Mitglied der [[Akademie der Wissenschaften zu Göttingen|Göttinger Akademie der Wissenschaften]] gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;Holger Krahnke: &amp;#039;&amp;#039;Die Mitglieder der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen 1751–2001&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen, Philologisch-Historische Klasse.&amp;#039;&amp;#039; Folge 3, Band 246 = &amp;#039;&amp;#039;Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften in Göttingen, Mathematisch-Physikalische Klasse.&amp;#039;&amp;#039; Folge 3, Band 50). Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2001, ISBN 3-525-82516-1, S. 217.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu seinen Studenten gehörten [[Heinrich Wilhelm Ewald Jung]], [[Paul Koebe]], [[Leon Lichtenstein]], [[Chaim Müntz]], [[Robert Jentzsch]] und [[Konrad Knopp]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{MathGenealogyProject|9722|name=Friedrich Schottky}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schottky war verheiratet mit Henriette Schottky (geb. Hammer, 1858–1947) und starb im Alter von 84 Jahren.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://fsv-pretzfeld.de/wp-content/uploads/2019/12/000-Erinnerungen-gesamt-reduziert.pdf Pretzfelder Erinnerungen], Abruf: 28. Juli 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{MacTutor|id=Schottky|title=Friedrich Hermann Schottky}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Begräbnis fand in Berlin-Steglitz im engsten Familienkreise statt. Er hatte eine Tochter und vier Söhne, darunter den Physiker [[Walter Schottky]] (1886–1976) und den Botaniker [[Ernst Max Schottky]] (1888–1915).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Die Schwerpunkte seiner Arbeiten sind die elliptischen Funktionen, [[Niels Henrik Abel|abelsche]] Funktionen und die [[Thetafunktion]]en. Er veröffentlichte 55 Abhandlungen und das Buch „Abriß einer Theorie der Abel’schen Functionen von drei Variablen“. Zur Funktionentheorie und zu Fragen der konformen Abbildung leistete Schottky wesentliche Beiträge. Seine Verallgemeinerung der Lehrsätze von [[Charles Emile Picard]] und [[Edmund Landau]] nennen Mathematiker den „Satz von Schottky“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ihm ist das Schottky-Problem der Charakterisierung der Jacobi-Varietäten unter den abelschen Varietäten benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;z.&amp;amp;nbsp;B. {{Webarchiv |url=http://www.rzuser.uni-heidelberg.de/~t91/skripten/m.pdf |text=Eberhard Freitag, &amp;#039;&amp;#039;Das Schottky-Problem&amp;#039;&amp;#039;, Marburg 2006 |wayback=20060503153539}} (PDF-Datei; 111 kB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Es wurde von [[Takahiro Shiota]] 1986 gelöst, ist aber nach wie vor Gegenstand der Forschung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei ihm finden sich erste Ansätze zur [[Teichmüller-Theorie]]. Im Anhang seiner Dissertation bewies er, dass Riemannsche Flächen durch meromorphe Funktionen in ebenen Gebieten parametrisiert werden können. Nach Felix Klein entfernte aber sein Doktorvater [[Karl Weierstraß]] diesen Teil aus seiner Dissertation.&amp;lt;ref&amp;gt;William Abikoff, Review von Nag, The complex analytic theory of Teichmüller spaces, Bull. AMS, Band 21, Juli 1989, S. 162.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* [http://www.emis.de/cgi-bin/jfmen/MATH/JFM/quick.html?first=1&amp;amp;maxdocs=20&amp;amp;au=Schottky,+F&amp;amp;type=html&amp;amp;format=short Werke von Friedrich Schottky im Electronic Research Archive for Mathematics]&lt;br /&gt;
* [http://www.gutenberg.org/ebooks/33317 Abriß einer Theorie der abelschen Functionen von drei Variablen], Teubner 1880 (Projekt Gutenberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gedenkschrift aus Anlaß der Gründung d. Gymnasiums St. Maria Magdalena zu Breslau vor 700 Jahren&amp;#039;&amp;#039;, Frankfurt 1967&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Schottky&amp;#039;&amp;#039;, Vita zur Dissertation, Berlin 1875&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117008265}}&lt;br /&gt;
* [https://zbmath.org/authors/schottky.friedrich Friedrich Schottky] in der Datenbank [[zbMATH]]&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=117008265|titel=Schottky, Friedrich Hermann|datum=2020-08-12}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117008265|LCCN=no2002108487|VIAF=45069365}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schottky, Friedrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mathematiker (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Philipps-Universität Marburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (ETH Zürich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Humboldt-Universität zu Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Niedersächsischen Akademie der Wissenschaften zu Göttingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Humboldt-Universität zu Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Breslau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1851]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1935]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schottky, Friedrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Schottky, Friedrich Hermann (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Mathematiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. Juli 1851&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Breslau]], [[Provinz Schlesien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. August 1935&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;John Red</name></author>
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