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	<title>Friedrich Schlageter - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedrich Schlageter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. Januar]] [[1900]] in [[Stollhofen (Rheinmünster)|Stollhofen]]; † [[4. August]] [[1952]]) war ein deutscher [[Sturmabteilung|SA]]-Führer. Er war einer der Hauptverantwortlichen des SA-Terrors in [[Berlin-Steglitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
Friedrich Schlageter war das erste von neun Kindern eines [[Schwarzwald]]-Bauern. Seine Kindheit verbrachte er in der Nähe von [[Baden-Baden]]. Er erlernte das landwirtschaftliche Fach. In der Endphase des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] meldete er sich 1918 als Kriegsfreiwilliger beim [[3. Badisches Feldartillerie-Regiment Nr. 50|Feldartillerie-Regiment Nr. 50]]. Sein Fronteinsatz wurde durch den Zusammenbruch des Kaiserreiches im November 1918 verhindert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er einem [[Freikorps]] angehört hatte, kehrte Schlageter in seine Heimat zurück. Die nachfolgenden Jahre verbrachte er mit dem Abschluss seiner landwirtschaftlichen Ausbildung, die er mit dem [[Staatsexamen]] am Landwirtschaftlichen Seminar in [[Helmstedt]] abschloss. Seine ersten Berufsjahre verbrachte Schlageter als Verwalter und Gutsinspektor in Süd- und Mitteldeutschland. 1928 übersiedelte Schlageter nach [[Berlin]], wo er bei der [[Berliner Stadtgüter|Stadtgüter GmbH]] arbeitete. Nach einer längeren Phase als Erwerbsloser und Gelegenheitsarbeiter fand er eine Beschäftigung als Arbeiter im Kabelwerk [[Gartenfeld (Berlin)|Gartenfeld]], wo er 1930 ausschied. 1931 wurde er Transportarbeiter bei einem Chemischen Industriewerk, in dem er es bis 1933 zum Werkmeister brachte. Am 1. November 1933 wurde Schlageter Mitarbeiter in der Revisionsabteilung der [[Berliner Verkehrsbetriebe]] (BVG).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politisch rückte Schlageter in den 1920er Jahren immer weiter nach rechts: Er nahm 1923 am [[Ruhrbesetzung|Ruhrkampf]] teil, trat nacheinander dem [[Jungdeutscher Orden|Jungdeutschen Orden]], der [[Marine-Brigade Ehrhardt]], dem [[Deutschvölkischer Schutz- und Trutzbund|Deutschvölkischen Schutz- und Trutzbund]] sowie dem [[Stahlhelm, Bund der Frontsoldaten|Stahlhelm]] bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 1. Mai 1930 trat Schlageter der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] (Mitgliedsnummer 237.673)&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-VIII KARTEI/19010815&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie der SA bei. Als Mitglied des Sturms 35 nahm er an zahlreichen gewaltsamen Auseinandersetzungen mit [[Kommunismus|Kommunisten]] teil. Bei einem Überfall durch seine politischen Gegner erlitt er einen doppelten Schädelbruch und eine Gehirnerschütterung, die er im Heim des Frauenordens in [[Potsdam]] auskurierte. Im Februar 1931 wurde Schlageter Mitglied der Stabswache der Berliner SA-Führung. Während der [[Stennes-Revolte]] kehrte er zum Sturm 35 zurück, um dann als &amp;#039;&amp;#039;Sturmgeldverwalter&amp;#039;&amp;#039; zum Sturm 44 in [[Berlin-Friedrichsfelde|Friedrichsfelde]] zu wechseln. Nach einem Intermezzo als [[Adjutant]] im Sturmbann II der Standarte 5 wurde er am 15. Oktober 1931 zum [[NS-Ranggefüge|SA-Sturmbannführer]] befördert und mit der Führung des, das Gebiet von [[Berlin-Friedrichshain|Friedrichshain]] bis zum [[Berlin Ostbahnhof|Schlesischen Bahnhof]] umfassenden, Sturmbanns I/3 beauftragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der „[[Machtergreifung]]“ der [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] wurde Schlageter am 6. August 1933 zum SA-Obersturmbannführer befördert und mit der Führung der SA-Standarte 5 (Horst-Wessel-Standarte) der [[SA-Gruppe Berlin-Brandenburg]] betraut. In dieser Stellung war Schlageter verantwortlich für die Terrormaßnahmen der SA im Bezirk Steglitz. Auf sein Geheiß wurden zahlreiche Personen in improvisierte SA-Keller und ins [[KZ Oranienburg]] verschleppt. Zum Jahresende 1933 wurden Schlageters „Verdienste“ in diesem Bereich mit der Beförderung zum Standartenführer honoriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem sogenannten [[Röhm-Putsch]] wurde Schlageter als Anhänger des als Verräter erschossenen Berliner SA-Chefs [[Karl Ernst (SA-Mitglied)|Karl Ernst]] seiner Stellung in der SA enthoben und politisch kaltgestellt. Zum 1. April 1935 wurde er in den Stab der SA-Brigade 28 versetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu einer Anklage nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wegen seiner Beteiligung an den SA-Verbrechen der Jahre 1933/34 kam es nicht mehr, da er vor Eröffnung der [[Berliner SA-Prozesse]] verstarb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hsi-Huey Liang: &amp;#039;&amp;#039;Die Berliner Polizei in der Weimarer Republik&amp;#039;&amp;#039;. in: &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Historischen Kommission zu Berlin&amp;#039;&amp;#039;; Band 47, Übersetzung: Brigitte und Wolfgang Behn, Hrsg. Historische Kommission zu Berlin, de Gruyter, Berlin/New York 1977. Reprint Berlin 2013/Online-Ressource. ISBN 978-3-11-085377-3.&lt;br /&gt;
* [[Wilfried Kugel]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Unverantwortliche. Das Leben des Hanns Heinz Ewers&amp;#039;&amp;#039;.  Grupello, Düsseldorf 1992. ISBN 3-928234-04-8.&lt;br /&gt;
* [[Rainer Sandvoß]]: &amp;#039;&amp;#039;Widerstand in Steglitz und Zehlendorf. 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. Gedenkstätte Deutscher Widerstand Berlin, Berlin 1986.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sekundärliteratur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Steglitz im Dritten Reich. Beiträge zur Geschichte des Nationalsozialismus in Steglitz&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Reihe deutsche Vergangenheit&amp;#039;&amp;#039;, Band 69, Hrsg. Bezirksamt Steglitz. Abt. Volksbildung, Edition Hentrich, Berlin 1992. ISBN 3-89468-037-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitgenössische Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Julek Karl von Engelbrechten]], [[Hans Volz]]: &amp;#039;&amp;#039;Wir wandern durch das nationalsozialistische Berlin. Ein Führer durch die Gedenkstätten des Kampfes um die Reichshauptstadt.&amp;#039;&amp;#039; Im Auftrag der Obersten SA-Führung bearbeitet. Frz. Eher Nachf., München 1937.&lt;br /&gt;
* Julek Karl von Engelbrechten: &amp;#039;&amp;#039;Eine braune Armee entsteht. Die Geschichte der Berlin-Brandenburger SA&amp;#039;&amp;#039;, 1. Auflage, Frz. Eher Nachf., München 1937.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Martin Schuster: [https://depositonce.tu-berlin.de/bitstream/11303/1273/1/Dokument_33.pdf &amp;#039;&amp;#039;Die SA in der nationalsozialistischen »Machtergreifung« in Berlin und Brandenburg 1926–1934&amp;#039;&amp;#039;], 2005 (PDF-Datei; 4,0&amp;amp;nbsp;MB).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schlageter, Friedrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Stahlhelm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Jungdeutschen Orden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Deutschvölkischen Schutz- und Trutzbund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freikorps-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1900]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1952]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schlageter, Friedrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher SA-Führer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. Januar 1900&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Stollhofen (Rheinmünster)|Stollhofen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. August 1952&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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