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	<title>Friedrich Ruge - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-22T03:06:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Friedrich_Ruge&amp;diff=297310&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;René Thiemann: /* Familie */ Seine Verlobte hieß Greeff, und sie hatten fünf Kinder.</title>
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		<updated>2025-11-18T11:08:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Familie: &lt;/span&gt; Seine Verlobte hieß Greeff, und sie hatten fünf Kinder.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 101II-MW-2064-17A, Friedrich Oskar Ruge bei MS-Flottille.jpg|mini|hochkant|[[Kommodore]] Friedrich Ruge bei der Besichtigung einer Minensuchflottille in Frankreich (1941)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedrich Oskar Ruge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. Dezember]] [[1894]] in [[Leipzig]]; † [[3. Juli]] [[1985]] in [[Tübingen]]) war ein deutscher [[Marineoffizier (Deutschland)|Marineoffizier]] und Militärschriftsteller. Er diente in vier deutschen [[Marine]]n, zuletzt im Dienstgrad [[Vizeadmiral]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Angehöriger des [[Naval Historical Team]]s und Mitautor der [[Himmeroder Denkschrift]] gehörte er zu den Gründungsvätern der [[Bundeswehr]] und war einer der Gestalter der [[Bundesmarine]], deren erster [[Inspekteur der Marine|Inspekteur]] er 1956 wurde. Von 1962 bis 1965 war er Präsident des [[Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr|Verbandes der Reservisten der Deutschen Bundeswehr]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Ruge entstammte einer [[Protestantismus|evangelisch-lutherischen]] Familie aus [[Norddeutschland]]. Sein Urgroßvater, der Arzt &amp;#039;&amp;#039;Christian August Ruge&amp;#039;&amp;#039;, nahm an der [[Schlacht bei Waterloo]] teil. Der Großvater [[Sophus Ruge]] war Wirtschaftsgeograph. Der Onkel [[Reinhold Ruge]] diente als [[Sanitätsoffizier]] in der Kaiserlichen Marine. Friedrichs Vater [[Walther Ruge]] war Philologe und heiratete 1894 Martha Friederike von Zahn, die Tochter eines Rechtsanwaltes. Friedrich Ruge wurde 1894 als erstes von drei Kindern geboren. Sein Vater war damals [[Gymnasialprofessor]] am [[König-Albert-Gymnasium]] in Leipzig.&amp;lt;ref&amp;gt;Ruge 1979, S. 14.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich Ruge besuchte von 1904 bis 1907 die [[Thomasschule zu Leipzig]]. Der Geschichtslehrer [[Konrad Sturmhoefel]] hinterließ bei ihm einen prägenden Eindruck. Im Jahr 1911 wurde Ruges Vater [[Schulleitung|Direktor]] des humanistischen Gymnasiums [[Bautzen]]; Friedrich Ruge machte dort im März 1914 sein [[Abitur]].&amp;lt;ref&amp;gt;Ruge 1979, S. 22.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war seit 1912 Mitglied der Jugendbewegung [[Wandervogel]]. Ein Großonkel, der Königlich Sächsische Hofbuchhändler [[Robert von Zahn]], machte ihn schon früh mit deutscher Literatur vertraut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er heiratete Ruth Greeff und hatte mit ihr fünf Kinder. Eine seiner Töchter war die Journalistin [[Ingeborg Eggert-Sander]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://hamburg-frauenbiografien.de/item/3169 |hrsg= |titel=Ingeborg Eggert-Sander, geb. Ruge – Biografien-Datenbank: Frauen aus Hamburg |werk=hamburg-frauenbiografien.de |sprache=de |offline= |abruf=2025-11-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; sein Enkel [[Dieter Hartwig]]&amp;lt;!--- * 1943 ---&amp;gt; ist Marineoffizier a. D., Politologe und Kommunalpolitiker (SPD).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beruflicher Werdegang ==&lt;br /&gt;
=== Kaiserliche Marine und Erster Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float: right; margin-left: 1em; margin-right: 0em; padding: 1em; border: solid darkgray 1px; font-size: 85%; background:#F5F5F5; max-width: 33%;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beförderungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1. April 1914 [[Seekadett]]&lt;br /&gt;
* 13. Juli 1916 [[Leutnant zur See]]&lt;br /&gt;
* 28. September 1920 [[Oberleutnant zur See]]&lt;br /&gt;
* 1. Oktober 1925 [[Kapitänleutnant]]&lt;br /&gt;
* 1. April 1933 [[Korvettenkapitän]]&lt;br /&gt;
* 1. Januar 1937 [[Fregattenkapitän]]&lt;br /&gt;
* 1. September 1939 [[Kapitän zur See]]&lt;br /&gt;
* 1. Februar 1940 [[Kommodore#Seestreitkräfte und Schifffahrt|Kommodore]]&lt;br /&gt;
* 1942 [[Konteradmiral]]&lt;br /&gt;
* 1943 [[Vizeadmiral]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruge trat am 1. April 1914 als [[Seekadett]] mit der [[Crew (Marineoffiziere)|Crew 14]] in die [[Kaiserliche Marine]] ein und absolvierte bis zum 10. Mai die Infanterieausbildung an der Marineschule [[Kiel-Wik]].&amp;lt;ref&amp;gt;Ruge 1979, S. 23.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei Beginn des Weltkriegs am 28. Juli 1914 diente er bis November 1914 auf dem als [[Schulschiff]] verwendeten [[Großer Kreuzer|Großen Kreuzer]] &amp;#039;&amp;#039;[[Hertha (Schiff, 1898)|Hertha]]&amp;#039;&amp;#039; in der [[Ostsee]]. Dazwischen diente er im August und September 1914 auf dem [[Linienschiff]] &amp;#039;&amp;#039;[[Lothringen (Schiff, 1906)|Lothringen]]&amp;#039;&amp;#039; in der [[Nordsee]]. Es folgten ein Funkerlehrgang an der [[Marineschule Mürwik]] und bis Februar 1915 Einsätze auf dem [[Kleiner Kreuzer|Kleinen Kreuzer]] &amp;#039;&amp;#039;[[Lübeck (Schiff, 1905)|Lübeck]]&amp;#039;&amp;#039;. Anschließend diente er bis zum 30. November 1915 auf dem Linienschiff &amp;#039;&amp;#039;[[Elsass (Schiff)|Elsass]]&amp;#039;&amp;#039;, das an dem [[Vorstoß in die Rigaer Bucht]] beteiligt war. Vom 1. Dezember 1915 bis Februar 1916 nahm er an einem [[Torpedo]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;lehrgang der [[Torpedostation|Torpedo-Schul]]-Halbflottille teil und danach bis zum 13. Juni 1916 an einem [[Fähnrich]]s-Artillerie-Lehrgang auf dem [[Artillerieschulschiff]] &amp;#039;&amp;#039;[[Kaiserin Augusta]]&amp;#039;&amp;#039;. An Bord des [[Torpedoboot]]s &amp;#039;&amp;#039;B 110&amp;#039;&amp;#039; der 4. Torpedoboots-Halbflottille diente Ruge als [[Wachoffizier]] von Oktober 1916 bis zum Kriegsende im November 1918.&amp;lt;ref&amp;gt;Ruge 1979, S. 38.&amp;lt;/ref&amp;gt; Für den Ausgang des Krieges machte er den „merkwürdigen Mangel an praktischer Psychologie, an Menschenführung [...] welche die sich ändernde Lage berücksichtigte“ verantwortlich.&amp;lt;ref&amp;gt;Ruge 1979, S. 48.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Waffenstillstand von Compiègne (1918)]] wurde Ruge [[Kommandant]] des Torpedoboots &amp;#039;&amp;#039;B 112&amp;#039;&amp;#039; der 4. Torpedoboots-Halbflottille, das mit der gesamten [[Hochseeflotte]] im britischen Flottenstützpunkt [[Scapa Flow]] interniert wurde. Auf Befehl des Admirals [[Ludwig von Reuter]] ließ er sein Boot am 21. Juni 1919 in der [[Selbstversenkung der Kaiserlichen Hochseeflotte in Scapa Flow]] sinken, um die Auslieferung an die Briten zu verhindern.&amp;lt;ref&amp;gt;Ruge 1979, S. 51.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er kommentierte später:&amp;lt;ref name=&amp;quot;leo&amp;quot;&amp;gt;[http://www.leo-bw.de/detail/-/Detail/details/PERSON/kgl_biographien/118604031/Ruge+Friedrich+Oskar Ruge, Friedrich Oskar] beim leobw&amp;lt;/ref&amp;gt; „Es war für mich ein Gefühl der Erleichterung, als das Boot kenterte und sank. Die Versenkung war das größte Ereignis meines Lebens“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Deutsche Marinegeschichte|Marineoffizier (Deutschland)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reichsmarine ===&lt;br /&gt;
Nach britischer [[Kriegsgefangenschaft]] in [[Oswestry]] und [[Donington Hall]] kehrte Ruge am 31. Januar 1920 nach [[Wilhelmshaven]] zurück. Von der [[Reichsmarine]] übernommen, war er unter anderem [[Adjutant]] beim Kommandeur der Küstenwehrabteilung III in Kiel, die das Legen, Suchen und Sprengen von [[Seemine]]n erprobte. In dieser Zeit wurde er zu einem Minenabwehrspezialisten. Von Oktober 1924 bis September 1926 wurde er als einer der ersten Seeoffiziere der Reichsmarine zum Studium naturwissenschaftlicher Grundlagen an die [[Technische Universität Berlin|Technische Hochschule Charlottenburg]] kommandiert und absolvierte gleichzeitig Sprachstudien in [[Türkische Sprache|Türkisch]], [[Schwedische Sprache|Schwedisch]], [[Russische Sprache|Russisch]] und [[Italienische Sprache|Italienisch]], die er 1927 an der [[Christian-Albrechts-Universität zu Kiel|Universität Kiel]] mit dem [[Dolmetscher]]-Examen in [[Englische Sprache|Englisch]] abschloss.&amp;lt;ref&amp;gt;Ruge 1979, S. 63.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch reiste er in die Vereinigten Staaten (Besuch der [[Naval Station Norfolk]], Virginia), nach Italien und Großbritannien. Vom 2. Oktober 1926 bis September 1928 war er Kommandant des Minensuchboots &amp;#039;&amp;#039;M 136&amp;#039;&amp;#039; bei der [[Minensuchflottillen#1. Minensuchflottille|1. Minensuchflottille]]. Anschließend war er bis September 1932 Sachbearbeiter für Minenwesen und Referent im Sperrversuchs- und Lehrkommando in Kiel. Im Oktober 1932 wurde er Chef der 1. Minensuchflottille, die auch Minenleger und U-Boot-Jäger einschloss.&amp;lt;ref&amp;gt;Ruge 1979, S. 102.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der [[Machtübernahme]] des [[NS-Regime]]s schrieb er&amp;lt;ref&amp;gt;[[Uwe Bahnsen (Journalist)|Uwe Bahnsen]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.welt.de/print/wams/vermischtes/article10644567/Eine-Schule-als-Schauplatz-deutscher-Geschichte.html Eine Schule als Schauplatz deutscher Geschichte]&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Welt am Sonntag&amp;#039;&amp;#039; vom 31. Oktober 2010, S. 7.&amp;lt;/ref&amp;gt;: „Was muss ein Seeoffizier in erster Linie können? Er muss Menschen führen können. Er muss Schiffe führen können. Und er muss Waffen führen können. Dahinter tritt alles Übrige zurück.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kriegsmarine und Zweiter Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 146-1974-132-28A, Atlantikwall, Erwin Rommel mit Admiral Ruge.jpg|mini|Generalfeldmarschall [[Erwin Rommel]] und Vizeadmiral Friedrich Ruge bei Besichtigung eines U-Boot-Bunkers in La Rochelle (1944)]]&lt;br /&gt;
Ab 30. September 1934 gehörte er als 3. Admiralstabsoffizier (A III) zum Stab des Kommandierenden Admirals der [[Marinestation der Ostsee]] in Kiel, zuständig für Minenwesen. Unter Admiral [[Wilhelm Canaris]] arbeitete er dort für kurze Zeit in der [[Spionageabwehr]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;leo&amp;quot;/&amp;gt; Ab Juni 1937 war er als Nachfolger von [[Kurt Ramien]] &amp;#039;&amp;#039;[[Führer der Minensuchboote]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Cuxhaven]].&amp;lt;ref&amp;gt;Ruge 1979, S. 172.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] am 1. September 1939 wurde Ruge zum &amp;#039;&amp;#039;[[Führer der Minensuchboote Ost]]&amp;#039;&amp;#039; ernannt, welche aus dem Führer der Minensuchboote hervorgegangen war und dessen Boote am [[Überfall auf Polen]] teilnahmen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ruge 1979, S. 190.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von Oktober 1939 bis zum 16. Februar 1941 war er &amp;#039;&amp;#039;[[Führer der Minensuchboote West]]&amp;#039;&amp;#039; und nahm in dieser Dienststellung am [[Westfeldzug]] sowie während des [[Unternehmen Weserübung|Unternehmens Weserübung]] an der Besetzung [[Dänemark]]s und [[Norwegen]]s teil.&amp;lt;ref&amp;gt;Ruge 1979, S. 192.&amp;lt;/ref&amp;gt; Danach bereiteten seine Boote durch Minenräumungen das [[Unternehmen Seelöwe]], die geplante aber nie durchgeführte Invasion Großbritanniens, vor. Am 1. Februar 1940 wurde er zum [[Kommodore]] ernannt und im Oktober des gleichen Jahres für die Einsätze gegen Großbritannien mit dem [[Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes]] ausgezeichnet. Am 17. Februar 1941 wurde er zum [[Befehlshaber der Sicherung West]] mit Sitz in Paris ernannt. Als solcher hatte er großen Anteil am Gelingen des [[Unternehmen Cerberus|Unternehmens Cerberus]], dem Durchbruch deutscher Großkampfschiffe durch den [[Ärmelkanal]] im Februar 1942. Im [[Wehrmachtbericht]] hieß es dazu: „An dem Gelingen des Durchbruchs unserer Seestreitkräfte durch den Kanal haben die unter Führung von Kapitän zur See und Kommodore Ruge stehenden Minensuch- und Räumboote sowie Sicherungsfahrzeuge hervorragenden Anteil.“&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die Berichte des Oberkommandos der Wehrmacht 1939–1945&amp;#039;&amp;#039;. Bd. III, Parkland, Köln 2004, S. 41.&amp;lt;/ref&amp;gt; Parallel dazu war er ab 12. März 1941 Chef des Sonderstabes Tunesien bei der [[Italienische Marineverbände im Zweiten Weltkrieg|italienischen Marine]], zuständig für Geleitschutzfragen. Am 1. April 1941 erfolgte die Beförderung zum [[Konteradmiral]] und am 1. Februar 1943 zum [[Vizeadmiral]]. Am 18. Mai 1943 wurde er als Nachfolger von Konteradmiral [[Wilhelm Meendsen-Bohlken]] Befehlshaber des [[Marinegruppenkommando|Deutschen Marinekommandos Italien]] in Rom.&amp;lt;ref&amp;gt;Ruge 1979, S. 233.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der [[Waffenstillstand von Cassibile|Kapitulation Italiens]] sprach er sich gegen ein bewaffnetes Eingreifen Nazi-Deutschlands aus. Er reichte seine Entlassung ein, die Großadmiral [[Karl Dönitz]] jedoch nicht erreichte. Er selbst gehörte zu den wenigen hochrangigen Offizieren, die sich nicht vom System instrumentalisieren ließen.&amp;lt;ref&amp;gt;Alexander Rost: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.zeit.de/1969/25/schrott-bonanza/seite-2 Schrott-Bonanza]&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Die Zeit&amp;#039;&amp;#039; vom 20. Juni 1969.&amp;lt;/ref&amp;gt; Vielmehr lehnte er entschieden die Kriegsverbrechen der Wehrmacht und Waffen-SS in den osteuropäischen Staaten ab, von denen er 1943 durch einen Freund erfuhr.&amp;lt;ref name=&amp;quot;leo&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 13. August 1943 wurde er in die [[Führerreserve]] versetzt, ehe er am 10. November 1943 als Admiral z.&amp;amp;nbsp;b.&amp;amp;nbsp;V. dem Stab der [[Heeresgruppe B]] in Fontainebleau zugeteilt wurde, mit der Aufgabe der Verbesserung der Sicherung der Nordsee- und Ärmelkanalküste außerhalb des Reichsgebietes.&amp;lt;ref&amp;gt;Ruge 1979, S. 243.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit dem Oberbefehlshaber der Heeresgruppe B, Generalfeldmarschall [[Erwin Rommel]], verband ihn eine bis zu dessen Tod 1944 anhaltende Freundschaft. Nach der alliierten [[Operation Overlord|Invasion in der Normandie]] im Juni 1944 war er ab August 1944 zunächst Chef des Konstruktionsamtes beim Oberbefehlshaber der Marine, ehe er am 1. November 1944 Chef des Amtes für Kriegsschiffbau im [[Oberkommando der Marine]] mit Sitz in Berlin wurde. Diese Position hatte er bis Kriegsende inne. Am 8. Mai 1945 kam er bei [[Eckernförde]] in britische Kriegsgefangenschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;Ruge 1979, S. 272.&amp;lt;/ref&amp;gt; Über sein Vaterland urteilte er:&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Deutschland. Zitate&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Der Spiegel&amp;#039;&amp;#039; vom 27. Juni 1962.&amp;lt;/ref&amp;gt; „Die Deutschen sind eine kriegerische Nation, die Begabung hat, an der falschen Front zu kämpfen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
In den belgischen Kriegsgefangenenlagern 2224 in [[Jabbeke]] und 2226 in [[Zedelgem]] war er Lagerdolmetscher. In [[Truppenübungsplatz Munster#Munsterlager|Munster-Lager]] lehrte er 1946 deutsche Kriegsgefangene Englisch als Fremdsprache und gab [[Geographie]]- und [[Geschichte|Geschichtsunterricht]].&amp;lt;ref&amp;gt;Ruge 1979, S. 274.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus der Kriegsgefangenschaft am 30. November 1946 entlassen, war Ruge bis 1948 Inhaber eines Schreib- und Übersetzungsbüros in Cuxhaven. Beim [[Entnazifizierung]]sverfahren wurde er zunächst als [[Mitläufer]] und dann als Unbelasteter eingestuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1949 bis 1952 war er Mitarbeiter im [[Naval Historical Team]] in [[Bremerhaven]], das unter amerikanischer Aufsicht die Kriegserfahrungen der Kriegsmarine vor allem im [[Kalter Krieg|Kampf gegen die Sowjetunion]] aufarbeitete. Er war Angehöriger der von der Bundesregierung eingesetzten Expertengruppe für Sicherheitsfragen, die [[Bundeskanzler (Deutschland)|Bundeskanzler]] [[Konrad Adenauer|Adenauer]] in dessen Verhandlungen mit den westlichen [[Alliierte#Zweiter Weltkrieg|Alliierten]] beriet. Im Oktober 1950 war er in dieser Funktion einer der Mitverfasser der [[Himmeroder Denkschrift]], mit der wesentliche konzeptionelle Grundlagen für die künftigen westdeutschen Streitkräfte geschaffen wurden. Außerdem wurde er in dieser Zeit Mitglied der [[Arbeitsgemeinschaft Demokratischer Kreise]] unter Leitung von [[Hans Edgar Jahn]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;leo&amp;quot;/&amp;gt; und des [[Verband deutscher Soldaten|Verbandes deutscher Soldaten]]. Als Vorstandsmitglied des [[Deutscher Marinebund|Deutschen Marinebunds]] verfasste er Artikel für dessen Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Leinen los!&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Ruge 1979, S. 278.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab den 1950er Jahren veröffentlichte Ruge mehrere militärhistorische Werke, die der [[United States Army|U.S. Army]] als Vorlage für ihre [[Geschichtsaufarbeitung]] dienten. Er bezog in vielen militärtheoretischen Diskussionen Stellung. So kritisierte er den Suizid des Kapitäns [[Hans Langsdorff]] (20. Dezember 1939):&amp;lt;ref&amp;gt;[[Sven Felix Kellerhoff]], [[Lars-Broder Keil]]: &amp;#039;&amp;#039;Montevideo 1939: In auswegloser Lage versenkt Kapitän Hans Langsdorff sein Panzerschiff und erschießt sich selbst – das ist der Mythos der &amp;quot;Admiral Graf Spee&amp;quot;. In der kommenden Woche sollen die Bergungsarbeiten weitergehen. Porträt eines deutschen Kriegshelden. Die letzte Fahrt der Graf Spee&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Berliner Morgenpost&amp;#039;&amp;#039; vom 15. Februar 2004, S. 5.&amp;lt;/ref&amp;gt; „Das war ein Fehlentschluss, wohl darauf zurückzuführen, dass dieser besonders fähige Offizier für die seelische Belastung durch die lange Kreuzerfahrt und den schweren Kampf nicht robust genug war“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1952 bis 1954 war Ruge parteiloses Mitglied im [[Stadtrat]] von [[Cuxhaven]], wo er Vorsitzender des Kurausschusses wurde. Politisch stand er der Wahlvereinigung aus [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]], [[Freie Demokratische Partei|FDP]] und [[Deutsche Partei|DP]] nahe.&amp;lt;ref&amp;gt;Ruge 1979, S. 287.&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem war er Mitglied des Schulausschusses und des Hauptausschusses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bundeswehr ===&lt;br /&gt;
1955 wurde Ruge in das [[Amt Blank]] berufen. Am 1. März 1956 ernannte ihn Bundeskanzler Adenauer, nach Prüfung des [[Personalgutachterausschuss]]es, zum Leiter der Abteilung VII – Marine im [[Bundesministerium der Verteidigung|Bundesministerium für Verteidigung]] unter [[Theodor Blank]] in Bonn.&amp;lt;ref&amp;gt;Ruge 1979, S. 298.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit der Umwandlung dieser Abteilung in den [[Führungsstab der Marine]] am 1. Juni 1957 wurde Ruge als Vizeadmiral erster [[Inspekteur der Marine]] in der [[Bundeswehr]].&amp;lt;ref&amp;gt;Ruge 1979, S. 322.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihm unterstanden drei nachgeordnete Höhere Kommandobehörden: das [[Flottenkommando|Kommando der Seestreitkräfte]] (ab 5. März 1958 Kommando der Flotte), das [[Kommando der Flottenbasis]] und das [[Kommando der Marineausbildung]]. Er leitete den Aufbau der [[Bundesmarine]]. In seiner Amtszeit wurde das [[Segelschulschiff]] &amp;#039;&amp;#039;[[Gorch Fock (Schiff, 1958)|Gorch Fock]]&amp;#039;&amp;#039; in Dienst gestellt, und er setzte den sogenannten [[Traditionserlass]] von 1957 um.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Manfred Görtemaker]]: &amp;#039;&amp;#039;Grundkurs deutsche Militärgeschichte&amp;#039;&amp;#039;. Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Die Zeit nach 1945. Armeen im Wandel&amp;#039;&amp;#039;. Oldenbourg, München 2008, ISBN 978-3-486-58100-3, S. 128.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Inspekteur distanzierte er sich von den beiden ehemaligen Großadmiralen [[Karl Dönitz]] und [[Erich Raeder]], indem er sie als „politische Gestalten des 3. Reiches“ bezeichnete, die wegen „ihrer Äußerungen zur Judenfrage“ und den „rassischen Massenmorden des Hitlerreiches“ nicht als traditionsbildend für die Bundeswehr infrage kamen.&amp;lt;ref&amp;gt;Frank Nägler: &amp;#039;&amp;#039;Der gewollte Soldat und sein Wandel. Personelle Rüstung und innere Führung in den Aufbaujahren der Bundeswehr 1956 bis 1964/65&amp;#039;&amp;#039;. Oldenbourg, München 2007, ISBN 978-3-486-58815-6, S. 451. (= &amp;#039;&amp;#039;Sicherheitspolitik und Streitkräfte der Bundesrepublik Deutschland&amp;#039;&amp;#039;, Band 9)&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum gescheiterten [[Attentat vom 20. Juli 1944]] nahm er auch als Bundeswehroffizier so gut wie keine Stellung; nach eigenen Angaben erfuhr er erst durch [[Hans Speidel (General)|Hans Speidel]] am späten Abend von den Vorgängen in Berlin.&amp;lt;ref&amp;gt;Ruge 1979, S. 253.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwischen [[Politik]] und [[Militär]] sah er jedoch grundsätzlich ein „Machtverhältnis“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Klaus Naumann (Historiker)|Klaus Naumann]]: &amp;#039;&amp;#039;Ohnmachtsverhältnis. Im Militärischen hat die Politik ihren Primat aufgegeben&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Frankfurter Rundschau&amp;#039;&amp;#039; vom 12. Dezember 2001, S. 19.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ruge förderte durch seine persönlichen Kontakte mit Admiral [[Arleigh Burke]] die [[transatlantisch]]en Beziehungen. Er unternahm zahlreiche Reisen in [[NATO]]-Staaten und hielt Vorträge im In- und Ausland (z.&amp;amp;nbsp;B. am [[Naval War College]] in Newport, Rhode Island).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Tätigkeit ===&lt;br /&gt;
Friedrich Ruge ging am 30. September 1961 in den Ruhestand und war im Zivilleben in den Jahren von 1961 bis 1971 Präses des [[Arbeitskreis für Wehrforschung|Arbeitskreises für Wehrforschung]], 1962 bis 1965 Präsident des [[Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr|Reservistenverbandes der Bundeswehr]] und 1964 bis 1965 Präsident der [[Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik|Gesellschaft für Wehrkunde]].&amp;lt;ref&amp;gt;Ruge 1979, S. 363.&amp;lt;/ref&amp;gt; Für den amerikanischen Kriegsfilm &amp;#039;&amp;#039;[[Der längste Tag]]&amp;#039;&amp;#039; (1962) stand er als militärischer Berater zur Verfügung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{IMDb|tt0056197}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1962 war er Lehrbeauftragter und von 1967 bis zu seinem Tode auf Vorschlag von Rektor [[Theodor Eschenburg]] [[Honorarprofessor]] für [[Politikwissenschaft]] der [[Eberhard Karls Universität Tübingen|Philosophischen Fakultät Tübingen]].&amp;lt;ref&amp;gt;Ruge 1979, S. 378.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Unparteiischer fungierte er 1974 beim [[Royal Military Academy Sandhurst|Sandhurst]]-Planspiel [[Unternehmen Seelöwe|Operation Seelöwe]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://mr-home.staff.shef.ac.uk/hobbies/seelowe.txt |wayback=20080613114509 |text=Bericht der Militärakademie Sandhurst}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Im Jahr 1978 gehörte er zu den Teilnehmern an der [[Bilderberg-Konferenz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Jahr später veröffentlichte er seine Autobiographie &amp;#039;&amp;#039;In vier Marinen&amp;#039;&amp;#039;. Er verstarb 1985 in Tübingen. Sein Nachlass befindet sich heute im [[Bundesarchiv (Deutschland)|Bundesarchiv]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/3471e55d-4de9-405c-874a-980be55f36f8/ bundesarchiv.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; und im Militärcollege &amp;#039;&amp;#039;The Citadel&amp;#039;&amp;#039; in [[Charleston (South Carolina)|Charleston]], South Carolina.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www3.citadel.edu/archivesguide/index.php/RUGE,_FRIEDRICH,_1894-1985 |wayback=20130815092321 |text=The Citadel Archives: Friedrich Ruge Collection}},&lt;br /&gt;
[https://web.archive.org/web/20100528215344/http://www.citadel.edu/museum/ruge.pdf www.citadel.edu (pdf)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
=== Kriegsauszeichnungen ===&lt;br /&gt;
* [[Eisernes Kreuz]] (1914)&lt;br /&gt;
** II. Klasse am 26. August 1917&amp;lt;ref name=&amp;quot;ref1&amp;quot;&amp;gt;Manfred Dörr: &amp;#039;&amp;#039;Die Ritterkreuzträger der Überwasserstreitkräfte der Kriegsmarine&amp;#039;&amp;#039;. Band 2: &amp;#039;&amp;#039;L–Z&amp;#039;&amp;#039;, Biblio Verlag, Osnabrück 1996, ISBN 3-7648-2498-0, S. 189–191.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** I. Klasse am 2. März 1918&amp;lt;ref name=&amp;quot;ref1&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Ehrenkreuz des Weltkrieges|Ehrenkreuz für Frontkämpfer]] im Jahr 1934&lt;br /&gt;
* [[Dienstauszeichnung (Wehrmacht)|Dienstauszeichnung der Wehrmacht]] II. bis IV. Klasse am 2. Oktober 1936&lt;br /&gt;
* [[Olympia-Ehrenzeichen]] II. Klasse am 21. Dezember 1936&amp;lt;ref name=&amp;quot;ref1&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Medaille zur Erinnerung an den 1. Oktober 1938]]&lt;br /&gt;
* Eisernes Kreuz (1939)&amp;lt;ref name=&amp;quot;ref1&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
** Wiederholungsspange II. Klasse am 17. September 1939&lt;br /&gt;
** Wiederholungsspange I. Klasse am 2. Oktober 1939&lt;br /&gt;
** [[Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes|Ritterkreuz]] am 21. Oktober 1940&amp;lt;ref name=&amp;quot;ref1&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Kriegsabzeichen für Minensuch-, U-Boot-Jagd- und Sicherungsverbände]] am 15. Februar 1940&amp;lt;ref name=&amp;quot;ref1&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Namensnennung im Wehrmachtbericht]] am 16. Februar 1942&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;An dem Gelingen des Durchbruchs unserer Seestreitkräfte durch den Kanal haben die unter Führung von Kapitän zur See und Kommodore Ruge stehenden Minensuch- und Räumboote sowie Sicherungsfahrzeuge hervorragenden Anteil.&amp;#039;&amp;#039; (Wehrmachtberichte 1939–1945 Band 2. S. 36)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonstige ===&lt;br /&gt;
* [[Verdienstorden der Italienischen Republik|Großoffizierskreuz des Verdienstordens der Republik Italien]] am 1. Juni 1958&amp;lt;ref name=&amp;quot;ref1&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Legion of Merit|Kommandeurskreuz der Legion of Merit]] am 2. August 1961&amp;lt;ref name=&amp;quot;ref1&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großes Verdienstkreuz mit Stern und Schulterband des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland]] am 28. September 1961&amp;lt;ref name=&amp;quot;ref1&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Honorarprofessor]] der [[Eberhard-Karls-Universität Tübingen]] (1967)&lt;br /&gt;
* Auswärtiges Mitglied der Königlich Schwedischen Akademie der Marinewissenschaften (1973)&lt;br /&gt;
* Korrespondierendes Mitglied des [[Internationale Coronelli-Gesellschaft für Globenkunde|Coronelli-Weltbundes der Globusfreunde]]&lt;br /&gt;
* in der &amp;#039;&amp;#039;A. Keith Brewer Science Library&amp;#039;&amp;#039; in Richland Center, [[Wisconsin]] (einem Forschungszentrum für Alternative Gesundheit, Energiewissenschaft und nachhaltige Landwirtschaft) wurde postum ein Vortragsraum &amp;#039;&amp;#039;Admiral Ruge Archives&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Admirale der Bundeswehr]]&lt;br /&gt;
* [[Liste deutscher Admirale]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Entscheidung im Pazifik. Die Ereignisse im Stillen Ozean 1941–1945&amp;#039;&amp;#039;. Hans Dulk, Hamburg 1951.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Seemacht und Sicherheit. Eine Schicksalsfrage für alle Deutschen&amp;#039;&amp;#039;. Schlichtenmayer, Tübingen 1953 (3. Auflage, Bernard &amp;amp; Graefe, Frankfurt 1968).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Seekrieg 1939–45&amp;#039;&amp;#039;. Koehler, Stuttgart 1954 (franz. 1955, amerik./engl. 1957, russ. 1957, ital. 1961).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rommel und die Invasion. Erinnerungen&amp;#039;&amp;#039;. Koehler, Stuttgart 1959 (ital. 1963, franz. 1964, span. 1964).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ottern und Drachen, aber entgrätet und für Landratten genießbar&amp;#039;&amp;#039;. Schlichtenmayer, Tübingen 1955 (3. Auflage, Köhlers Verlagsgesellschaft, Herford 1973, ISBN 3-7822-0079-9).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Politik, Militär, Bündnis&amp;#039;&amp;#039;. Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 1963.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Politik und Strategie. Strategisches Denken und politisches Handeln&amp;#039;&amp;#039;. Herausgegeben vom [[Arbeitskreis für Wehrforschung]]. Bernard &amp;amp; Graefe, Frankfurt 1967.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Scapa Flow 1919. Das Ende der deutschen Flotte&amp;#039;&amp;#039;. Buch &amp;amp; Welt, Klagenfurt 1969, ISBN 0-7110-0426-9 (franz. 1969, engl. 1973).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bündnisse in Vergangenheit und Gegenwart. Unter besonderer Berücksichtigung von UNO, NATO, EWG und Warschauer Pakt&amp;#039;&amp;#039;. Bernard &amp;amp; Graefe, Frankfurt 1971, ISBN 3-7637-5105-X.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The Soviets as Naval Opponents, 1941–1945&amp;#039;&amp;#039;. Naval Institute Press, Annapolis, Maryland 1979, ISBN 978-0-87021-676-3 (dt.: &amp;#039;&amp;#039;Die Sowjetflotte als Gegner im Seekrieg&amp;#039;&amp;#039;, Motorbuch-Verlag, Stuttgart 1981, ISBN 978-3-87943-779-5).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;In vier Marinen. Lebenserinnerungen als Beitrag zur Zeitgeschichte&amp;#039;&amp;#039;. Bernard &amp;amp; Graefe, München 1979, ISBN 3-7637-5219-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Clemens Range]] |Titel=Kriegsgedient – Die Generale und Admirale der Bundeswehr |Verlag=Translimes Media Verlag |Ort=Müllheim-Britzingen |Datum=2013 |ISBN=978-3-00-043646-8 |Seiten=433–434}}&lt;br /&gt;
* [[Deutsches Maritimes Institut|Deutsches Marine Institut]] (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Seemacht und Geschichte. Festschrift zum 80. Geburtstag von Friedrich Ruge&amp;#039;&amp;#039;. MOV-Verlag, Bonn 1975, ISBN 3-921391-01-6.&lt;br /&gt;
* {{NDB|22|235|236|Ruge, Friedrich Oskar|Jörg Hillmann|118604031}}&lt;br /&gt;
* [[Jörg Hillmann]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;„Erleben – Lernen – Weitergeben“. Friedrich Ruge (1894–1985)&amp;#039;&amp;#039;. Winkler, Bochum 2005, ISBN 3-89911-041-2 (= &amp;#039;&amp;#039;Kleine Schriftenreihe zur Militär- und Marinegeschichte&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 10) ([http://www.winklerverlag.com/verlag/v0412x/v0412-00.pdf Inhaltsverzeichnis und Textauszüge]; PDF; 354&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* Berthold J. Sander-Nagashima: &amp;#039;&amp;#039;Die Bundesmarine 1950 bis 1972: Konzeption und Aufbau&amp;#039;&amp;#039;, Oldenbourg 2006, ISBN 978-3-486-57972-7. ([http://books.google.de/books?id=7r19Z1gqLK0C&amp;amp;pg=PA598&amp;amp;lpg=PA598&amp;amp;dq=%22Die+Bundesmarine+1950+bis+1972%22+%22Friedrich+Ruge%22&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=7i8ilSDpFd&amp;amp;sig=CoLek68iC4mxhaqoT7_ZIwgaPhM&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=mZiOU9OiM8PGPKiGgNgG&amp;amp;ved=0CCsQ6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=%22Die%20Bundesmarine%201950%20bis%201972%22%20%22Friedrich%20Ruge%22&amp;amp;f=false über 10 Erwähnungen]).&lt;br /&gt;
* André Pecher: &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Oskar Ruge. Lebenswelt, Rolle und Selbstverständnis eines Marineoffiziers von 1914 bis 1945&amp;#039;&amp;#039;. de Gruyter, Berlin 2021 (Zeitalter der Weltkriege; 22), ISBN 978-3-11-063350-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|3=s}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118604031}}&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/3471e55d-4de9-405c-874a-980be55f36f8/ Nachlass Friedrich Ruge] im [[Bundesarchiv (Deutschland)|Bundesarchiv]]&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000005574|Friedrich Ruge||Internationales Biographisches Archiv 36/1985 vom 26. August 1985}}&lt;br /&gt;
* [http://www.marine.de/portal/a/marine/!ut/p/c4/NYyxDsIwDAX_yG5BgMRGhSpYYGCAsrmpSSO1TuU4sPDxtAPvpFtOevjEGaF38GQhCg34wMaFffuBkRQyt6xZEnhOrg-uNwbhTPIi8dBm6TjhffnoGFwUtsXGYmG2V7KoMEW1YSlZdS4QOmyK8lgVu-K_8rutT9X6Vm5W50t9xWkcDz-LCkHP/ Friedrich Ruge] auf der Website der [[Bundesmarine]]&lt;br /&gt;
* [http://www.leo-bw.de/detail/-/Detail/details/PERSON/kgl_biographien/118604031/Ruge+Friedrich+Oskar Friedrich Ruge] bei Landeskunde Entdecken Online – [[Landesarchiv Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Inspekteure der Marine&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Präsidenten des Verbandes der Reservisten der Deutschen Bundeswehr&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118604031|LCCN=n/79/83955|VIAF=62823922|NDL=00454946}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ruge, Friedrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Inspekteur der Marine (Bundeswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Himmeroder Expertengruppe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärschriftsteller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärtheoretiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärhistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommunalpolitiker (Niedersachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Eberhard Karls Universität Tübingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leutnant zur See (Kaiserliche Marine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korvettenkapitän (Reichsmarine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vizeadmiral (Kriegsmarine der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Deutscher Seeverband 1945–1956)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vizeadmiral (Marine der Bundeswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Eisernen Kreuzes I. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens Legion of Merit (Kommandeur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Verdienstordens der Italienischen Republik (Großoffizier)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern und Schulterband]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cuxhaven)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1894]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1985]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ruge, Friedrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Ruge, Friedrich Oskar&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Marineoffizier, Vizeadmiral, Inspekteur der Marine und Militärschriftsteller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. Dezember 1894&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. Juli 1985&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Tübingen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;René Thiemann</name></author>
	</entry>
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