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	<title>Friedrich Rau - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Friedrich_Rau&amp;diff=1220791&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Nico308: /* Sonstiges */ Verlinkungen ergänzt</title>
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		<updated>2023-07-31T21:19:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Sonstiges: &lt;/span&gt; Verlinkungen ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel| behandelt den Politiker. Für den gleichnamigen Musicaldarsteller siehe [[Friedrich Rau (Sänger)]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedrich Rau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. März]] [[1916]] in [[Stuttgart]]; † [[24. Dezember]] [[2001]] in [[Gaienhofen]]-Hemmenhofen) war ein deutscher [[Jurist]] und [[Politiker]] ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Rau wurde als Sohn des Arztes Felix Rau geboren. Er war in zweiter Ehe verheiratet mit der Kunsthistorikerin Julia Rau-Gräfin [[Schulenburg (Adelsgeschlecht)|von der Schulenburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
Nach dem Abitur 1934 am humanistischen [[Karls-Gymnasium Stuttgart|Karls-Gymnasium]] in Stuttgart begann er ein Studium der Rechtswissenschaft an den Universitäten in [[Lausanne]], [[Tübingen]] und [[Freiburg im Breisgau]], das er 1938 mit dem ersten und 1941 mit dem zweiten juristischen Staatsexamen beendete. Anschließend nahm er als Soldat der [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] am [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] teil, unter anderem als Transportflieger in der [[Schlacht von Stalingrad]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1944 desertierte Rau und floh in die [[Schweiz]]. In [[Zürich]] vervollständigte er seine juristische Dissertationsarbeit über &amp;#039;&amp;#039;Die Rück- und Weiterverweisung im Lichte der neueren schweizerischen und deutschen Literatur&amp;#039;&amp;#039;, die später von der rechtswissenschaftlichen Fakultät der [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg]] anerkannt wurde, die ihn daraufhin im März 1946 zum [[Doktor|Dr. jur.]] promovierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Carlo Schmid]] berief Rau im Juni 1946 zum [[Referent (Behörde)|Hochschulreferenten]] im Kultusministerium des [[Württemberg-Hohenzollern|Landes Württemberg-Hohenzollern]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.unireport.info/44480681/unireport_22002.pdf? Uni-Report 2002, Seite 14] (PDF; 1,9&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war in Tübingen tätig und wurde im Oktober 1946 zum [[Regierungsrat (Amtsbezeichnung)|Regierungsrat]] ernannt. Von 1952 bis 1959 war er [[Kurator]] der [[Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main|Johann Wolfgang Goethe-Universität]] in [[Frankfurt am Main]]. Zusammen mit dem Architekten [[Ferdinand Kramer (Architekt)|Ferdinand Kramer]] entwickelte er den Gesamtplan für den Wiederaufbau der Universität. Von 1960 bis 1965 war er als Senatsdirektor der Senatsverwaltung für Volksbildung in [[Berlin]] tätig. In dieser Funktion war er unter der Bildungssenatoren [[Joachim Tiburtius]] (1960–63) und [[Carl-Heinz Evers]] (1963–65) tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem leistete er Mitarbeit im Deutschen [[Wissenschaftsrat (Deutschland)|Wissenschaftsrat]], war von 1961 bis 1965 Mitglied des [[ZDF-Fernsehrat]]es und von 1964 bis 1967 Vorstandsvorsitzender der [[Geschwister-Scholl-Stiftung]] in [[Ulm]], welche Trägerin der [[Hochschule für Gestaltung Ulm|Hochschule für Gestaltung]] in Ulm gewesen ist. Seit 1965 praktizierte er als Rechtsanwalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der 5. Wahlperiode (1965–1969) gehörte Rau mit einem Mandat der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]-[[Landesliste]] Baden-Württemberg dem [[Deutscher Bundestag|Bundestag]] an. Er war bis April 1968 ordentliches, danach stellvertretendes Mitglied im [[Haushaltsausschuss]]. Außerdem gehörte er als stellvertretendes Mitglied dem Ausschuss für Wissenschaft, Kulturpolitik und Publizistik an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1982 bis 1983 war Rau als SPD-Mitglied Ratsmitglied der sozialliberalen Koalition im Gemeinderat Gaienhofen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Bundesverdienstkreuz I. Klasse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Rau wurde im WS 1934/35 Mitglied der [[Studentenverbindung]] [[Société d’Étudiants Germania Lausanne]] und im SS 1935 der Tübinger Studentenverbindung [[Corps Franconia Tübingen|Corps Franconia]]. Während er von dieser schon im Herbst 1935 aufgrund der NS-Ariergesetze wieder ausgeschlossen wurde, konnte ihm die Germania in Lausanne die Treue halten, was Rau später ausdrücklich anerkannte. Jedoch bat er dort als [[Alter Herr (Studentenverbindung)|Alter Herr]] Ende 1958 um die Gestattung des Austritts, der ihm im Juni 1959 gewährt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Senat Brandt II]]&lt;br /&gt;
* [[Senat Brandt III]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur und Nachweise ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|122482565}}&lt;br /&gt;
* Friedrich Rau: &amp;#039;&amp;#039;Über die Länge des Studiums an deutschen Hochschulen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Merkur.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 203, 1965, {{ISSN|0026-0096}}, S. 170–175.&lt;br /&gt;
* [[Alexander Kluge]]: &amp;#039;&amp;#039;Ihn faßte Verzweiflung, Begeisterung uns – Sorgenmacher, der sein Gewerbe im Fortschreiten ausübte: Zum Tode von Friedrich Rau, dem Kultivator der Niederlage.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Allgemeine Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 29. Dezember 2001, Nr. 302, S. 37.&lt;br /&gt;
* Michael Maaser: &amp;#039;&amp;#039;Nachruf Friedrich Rau.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;UniReport. (Goethe-Universität Frankfurt am Main).&amp;#039;&amp;#039; Nr. 2, 13. Februar 2002, {{ZDB|5327-2}}, S. 14.&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Vierhaus]], [[Ludolf Herbst]] (Hrsg.), Bruno Jahn (Mitarb.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der Mitglieder des Deutschen Bundestages. 1949–2002.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 2: &amp;#039;&amp;#039;N–Z. Anhang.&amp;#039;&amp;#039; K. G. Saur, München 2002, ISBN 3-598-23782-0, S. 668.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116362790|LCCN=no2006125600|VIAF=3355137}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rau, Friedrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Baden-Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatssekretär (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter (Studentenverbindung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wehrmachtsdeserteur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Goethe-Universität Frankfurt am Main)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1916]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2001]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rau, Friedrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist und Politiker (SPD), MdB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. März 1916&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Stuttgart]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. Dezember 2001&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Gaienhofen]]-Hemmenhofen&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nico308</name></author>
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