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	<title>Friedrich Ratzel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2025-08-24T06:02:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Zoologen und Geografen. Zum Architekten siehe [[Friedrich Ratzel (Architekt)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-R35179, Prof. Friedrich Ratzel.jpg|mini|hochkant|Friedrich Ratzel [[Datei:Signatur Friedrich Ratzel.JPG|rahmenlos|centre]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedrich Ratzel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. August]] [[1844]] in [[Karlsruhe]]; † [[9. August]] [[1904]] in [[Ammerland (Münsing)|Ammerland]] am [[Starnberger See]]) war ein deutscher [[Zoologe]] und [[Geograph]]. Er gilt gemeinhin als Begründer der [[Humangeographie|Anthropogeographie]], des [[Diffusionismus]] und der [[Politische Geographie|Politischen Geographie]] sowie auch als einflussreicher Wegbereiter der [[Geopolitik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:KA Geburtshaus Fr Ratzel.jpg|mini|hochkant|Geburtshaus Ratzels in Karlsruhe (links)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Eichtersheim-apotheke.jpg|mini|In der Schloss-Apotheke in Eichtersheim verbrachte Ratzel seine Lehrjahre]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Friedrich Ratzel.jpg|mini|Friedrich Ratzel]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Eichtersheim-ratzel.jpg|mini|hochkant|Gedenktafel an der Schloss-Apotheke in Eichtersheim]]&lt;br /&gt;
Friedrich Ratzel war das jüngste von vier Kindern seines Vaters Carl Ratzel, der als Kammerdiener am Hof des Karlsruher Markgrafen diente. Behütet und sorgenfrei wuchs er in der Hofbeamtenfamilie auf. Nach Beendigung der Schulzeit begann er in [[Eichtersheim]] eine Ausbildung zum Apotheker. Nachdem er 1863 seine pharmazeutische Prüfung abgelegt hatte, arbeitete er einige Jahre als Apothekergehilfe. Zu diesem Zeitpunkt wuchs sein Interesse am naturwissenschaftlichen und philologischen Studium. Er studierte schließlich im Alter von 21 Jahren [[Geologie]] und [[Zoologie]] in [[Heidelberg]], [[Jena]], und [[Berlin]]. 1868 wurde er an der [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Universität Heidelberg]] im Fach Zoologie promoviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geldmangel zwang ihn schließlich, von einem seiner Reiseziele in [[Südfrankreich]] seine &amp;#039;&amp;#039;Reisebriefe Mittelmeer&amp;#039;&amp;#039; an die [[Kölnische Zeitung]] zu senden. Ratzels Reiseberichte wurden von der Leserschaft der Zeitung gut aufgenommen und so wurde er fest angestellt. Er unternahm weitere Studienreisen nach [[Italien]], [[Kuba]], [[Mexiko]], [[Ungarn]] und in die [[Vereinigte Staaten|USA]].&lt;br /&gt;
1871 ging Friedrich Ratzel an die [[Technische Universität München|Technische Hochschule München]], um seine naturwissenschaftlichen Studien fortzuführen. Die Geographie gewann für ihn immer größere Bedeutung.&lt;br /&gt;
1875 schloss Ratzel seine Reisen ab und begann an der Technischen Hochschule München als Privatdozent für Geographie.&lt;br /&gt;
Ein Jahr später erhielt er eine außerordentliche Professur in Geographie. Während seiner Tätigkeit in München veröffentlichte er unter anderem seine Werke &amp;#039;&amp;#039;Die Erde in 24 gemeinverständlichen Vorträgen über allgemeine Erdkunde&amp;#039;&amp;#039; (1881) und &amp;#039;&amp;#039;Die Vereinigten Staaten von Amerika&amp;#039;&amp;#039; (2 Bände, 1878–1880). Seine Werke waren der Beginn der &amp;#039;&amp;#039;Anthropogeographie&amp;#039;&amp;#039; als eigene Fachrichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1877 heiratete Friedrich Ratzel eine Reisebekanntschaft aus England, Marie Wingens. 1879 und 1881 wurden seine Töchter Hedwig und Lila geboren. Im Jahr 1883 wurde er zum Mitglied der [[Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina|Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Leopoldina|6127|IDName=friedrich-ratzel|Name=Friedrich Ratzel|Datum=5. Februar 2016}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1885 zum korrespondierenden Mitglied der [[Bayerische Akademie der Wissenschaften|Bayerischen Akademie der Wissenschaften]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{BAdW|2476|Kommentar=mit Bild|Datum=5. Februar 2016}}&amp;lt;/ref&amp;gt; gewählt. Im Dezember 1886 wurde er als ordentliches Mitglied in die [[Sächsische Akademie der Wissenschaften|Königlich Sächsische Gesellschaft der Wissenschaften]] aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1886 wurde Friedrich Ratzel an die [[Universität Leipzig]] berufen. Er erhielt den Lehrstuhl für Geographie, der durch das Ausscheiden von [[Ferdinand von Richthofen]] zur Verfügung stand. Während der nächsten 18 Jahre sollte Ratzel in Leipzig forschen und arbeiten. Einflussreiche Freunde fand er im Nationalökonomen und Historiker [[Wilhelm Roscher]], dem Chemiker [[Wilhelm Ostwald]] und dem Psychologen und Philosophen [[Wilhelm Wundt]]. Er setzte sich für die Vergrößerung der Bibliothek und die Ausdehnung des Seminarbetriebes ein. Aufgrund seiner Beliebtheit bei der Studentenschaft stieg die Zahl der Hörer seiner geographischen Vorlesungen rasch an. Er war Mitglied in mehreren Geographischen Gesellschaften sowie im Vorstand der Leipziger Sektion der [[Deutsche Kolonialgesellschaft|Deutschen Kolonialgesellschaft]]. Er engagierte sich auch im „[[Alldeutscher Verband|Alldeutschen Verband]]“ und im „Verein für Flottenpolitik“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Koch&amp;quot;&amp;gt;Manfred Koch, Gedenktafel für einen Geographen, in: Blick in die Geschichte (Karlsruher stadthistorische Beiträge) Nr. 102, 21. März 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; In einer Studie von 1901 prägte er den Begriff „[[Lebensraum-Politik|Lebensraum]]“, den sich später die Nationalsozialisten zu Eigen machten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Koch&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch während der Ausübung seiner wissenschaftlichen Arbeit und Lehrtätigkeit verstarb Friedrich Ratzel kurz vor seinem 60. Geburtstag am 9. August 1904 während seines Sommerurlaubes in Ammerland am [[Starnberger See]]. An seinem Geburtshaus in Karlsruhe (heute Kaiserstraße 123) wurde 1927 eine Gedenktafel angebracht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Koch&amp;quot; /&amp;gt; Ein umfangreicher Teil seines wissenschaftlichen Nachlasses befindet sich im Archiv für Geographie des [[Leibniz-Institut für Länderkunde|Leibniz-Instituts für Länderkunde]] in Leipzig.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://leibniz-ifl.de/fileadmin/Redaktion/Bibliothek_Archiv/Archiv_Findb%C3%BCcher_PDF/Ratzel.pdf |titel=Nachlass Ratzels im Archiv für Geographie des IfL |abruf=05.08.2022}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Ratzel gilt gemeinhin als Begründer der &amp;#039;&amp;#039;Anthropogeographie&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;Politischen Geographie&amp;#039;&amp;#039;. Das ist insofern richtig, als er mit seinen Schriften dem Feld der &amp;#039;&amp;#039;Anthropo-&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Humangeographie&amp;#039;&amp;#039; eine große, auch internationale Aufmerksamkeit verschaffte. Aber weder hatte er die Begriffe „Anthropogeographie“ oder „Politische Geographie“ geprägt oder in Umlauf gebracht – beide waren bereits seit den 1840er Jahren in Gebrauch –, noch betrat Ratzel mit seinen diesbezüglichen Ideen eigentliches Neuland. Vielmehr gingen seinem Werk die Arbeiten von [[Wilhelm Butte]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wilhelm Butte |Titel=Grundlagen der Arithmetik des menschlichen Lebens, nebst Winken für deren Anwendung auf Geographie, Staats- und Natur-Wissenschaft, nebst IX Tabellen|Ort=Landshut |Datum=1811}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, [[Johann Georg Kohl]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Johann G. Kohl |Titel=Der Verkehr und die Ansiedlungen der Menschen in ihrer Abhängigkeit von der Gestaltung der Erdoberfläche|Ort=Dresden |Datum=1841}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und insbesondere [[Hermann Schaaffhausen]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hermann Schaaffhausen |Titel=&amp;quot;Die Natur und die Gesittung der Völker&amp;quot;|Sammelwerk=Deutsche Vierteljahrs Schrift |Band=1|Ort=Stuttgart–Tübingen |Datum=1850|Seiten=179–228}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hermann Schaaffhausen |Titel=&amp;quot;Ueber die Entwickelung des Menschengeschlechts und die Bildungsfähigkeit seiner Rassen&amp;quot;|Sammelwerk=Deutsches Museum|Nummer=5|Datum=28. Januar 1858|Seiten=161-–172}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hermann Schaaffhausen |Titel=Der Kampf des Menschen mit der Natur. Ein am 1. Februar 1865 in Düsseldorf gehaltener Vortrag|Verlag=Separatdruck |Ort=Düsseldorf |Datum=1865}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hermann Schaaffhausen |Titel=&amp;quot;Die Lehre Darwin&amp;#039;s und die Anthropologie&amp;quot;|Sammelwerk=Archiv für Anthropologie |Band=3|Ort=Braunschweig |Datum=1868|Seiten=259–266}}&amp;lt;/ref&amp;gt; voraus, die alle in einer oder mehreren Schriften die Wechselwirkungen zwischen Erde, Natur und Mensch ausführlich thematisiert und dabei auch die menschlichen Kulturleistungen oder auch das menschliche Wesen in geographische Überlegungen einbezogen hatten; von Anfang an bestanden auch enge Beziehungen zu [[Rassentheorie]]n und zur noch ganz jungen [[Evolutionstheorie|Evolutionslehre]] Darwins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beschreibung der Wechselwirkungen zwischen Natur und Mensch sah Ratzel als zentrale Aufgabe der Anthropogeographie an. Dadurch erhoffte er sich das Verständnis größerer Zusammenhänge und Gesetzmäßigkeiten. Ratzel ging von der Einheit der Menschheit aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|So weit die Erde für den Menschen bewohnbar ist, finden wir also Völker, die Glieder einer und derselben Menschheit sind. Die Einheit des Menschengeschlechts ist also das tellurische oder planetarische Merkmal, das der höchsten Stufe der Schöpfung ausgeprägt ist. Es gibt nur eine einzige Menschenart, deren Abwandlungen zahlreich, aber gering von Betrag sind.&amp;lt;ref&amp;gt;Sitzungsberichte der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig, 1888, S. 322.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als einer der wichtigsten Wegbereiter der [[Geopolitik]] in Deutschland orientierte sich Ratzel stark an der [[Evolutionstheorie]] Charles Darwins und dem [[Sozialdarwinismus]]; sowie ebenso an einer „[[Klimadeterminismus|Kulturklimatologie]]“, die seit der Antike Zusammenhänge zwischen menschlichen Eigenschaften und [[Klimazone]]n herstellte.&amp;lt;ref&amp;gt;Sascha Leufke (Autor), Michael Hemmer, Gabriele Schrüfer, Jan Christoph Schubert (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Klimazonen im Geographieunterricht - Fachliche Vorstellungen und Schülervorstellungen im Vergleich&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Münsteraner Arbeiten zur Geographiedidaktik&amp;#039;&amp;#039;, Band 02, 2011, [https://d-nb.info/1019052198/34 PDF]. S. 13–14.&amp;lt;/ref&amp;gt; Für die Beschreibung der Entwicklung von Staaten lehnte er sich an [[Biologismus|biologistische]] Begrifflichkeiten an; den Staat verglich Ratzel mit einem biologischen Organismus. Wachstum (und Schrumpfen) von Staaten erklärte er mit dem „Gesetz der wachsenden Räume“ und verknüpfte es – allerdings irreführend – mit Darwins „[[Kampf ums Dasein]]“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Philipp Sarasin]], [[Marianne Sommer (Kulturwissenschaftlerin)|Marianne Sommer]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Evolution. Ein interdisziplinäres Handbuch&amp;#039;&amp;#039;. J. B. Metzler, Stuttgart/Weimar 2010, ISBN 978-3-476-02274-5, S. 10, 16, 21. S. 33–35.&amp;lt;/ref&amp;gt; Kriege waren für ihn das „rasch verlaufende Experiment“, das über die Zukunft der Völker und ihre Rolle in der Geschichte entschied.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Dietrich Schultz: &amp;#039;&amp;#039;Uferloses Sehnen nach Macht. Deutsche Geografen als Kriegstreiber im Ersten Weltkrieg.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Der Tagesspiegel]], 11. Dezember 2014, S. 28.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ideen von Ratzel, die später von zahlreichen Geographen weiterentwickelt und von [[Karl Haushofer]] instrumentalisiert wurden, gelten als wichtiger Impuls für die [[Lebensraum-Politik|„Lebensraum“-Ideologie]] im [[Nationalsozialismus]]. &amp;lt;!--Auch für die Legitimierung der deutschen Kolonien- und [[Flottenpolitik]] spielten Ratzels geopolitische Arbeiten eine wichtige Rolle: In der Hochzeit des Imperialismus galt es insbesondere in Deutschland als ausgemachte Wahrheit, dass Staaten bzw. Imperien, die nicht groß und mächtig genug waren, untergehen würden und nur wenige diesen Kampf überleben, weshalb man versuchte, Deutschland militärisch und wirtschaftlich-industriell auf ein Niveau mit den führenden Mächten [[Großbritannien]] und den [[USA]] zu bringen.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Vereinigten Staaten von Amerika.&amp;#039;&amp;#039; 1878–1880.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Anthropogeographie. Die geographische Verbreitung des Menschen.&amp;#039;&amp;#039; 1882–1891.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Völkerkunde.&amp;#039;&amp;#039; 3 Bände, Bibliographisches Institut, Leipzig 1885–1901 ([https://archive.org/details/vlkerkunde01ratz Band 1], [https://archive.org/details/vlkerkunde00ratzgoog Band 2] und [https://archive.org/details/vlkerkunde03ratz Band 3] im [[Internet Archive]]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Politische Geographie&amp;#039;&amp;#039;, R. Oldenbourg, München und Leipzig 1897.&lt;br /&gt;
** Neudruck der 3. Auflage von 1923, Zeller, Osnabrück 1974, ISBN 3-7648-0562-5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutschland. Einführung in die Heimatkunde.&amp;#039;&amp;#039; 1898.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Lebensraum. Eine biogeographische Studie.&amp;#039;&amp;#039; Sonderausgabe. Unveränderter reprografischer Nachdruck. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1966 (= &amp;#039;&amp;#039;Libelli&amp;#039;&amp;#039;. 146; Originaldruck in: [[Karl Bücher]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Festgaben für Albert Schäffle zur siebenzigsten Wiederkehr seines Geburtstages am 24. Februar 1901.&amp;#039;&amp;#039; Laupp, Tübingen 1901).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Erde und das Leben.&amp;#039;&amp;#039; 1902.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über Naturschilderung.&amp;#039;&amp;#039; 1904; erweiterte und bearbeitete Neuausgabe: &amp;#039;&amp;#039;Über Natur- und Landschaftsschilderung. Eine gemeinverständliche Anleitung.&amp;#039;&amp;#039; Mahler, Stühlingen 2012, ISBN 978-3-941212-01-5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Erdenmacht und Völkerschicksal. Eine Auswahl aus seinen Werken.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben und mit einer Einleitung von [[Karl Haushofer]]. Kröner, Stuttgart 1940.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Glücksinseln und Träume. Gesammelte Aufsätze aus den Grenzboten.&amp;#039;&amp;#039; Fr. Wilh. Grunow, Leipzig 1905.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jugenderinnerungen.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben von Friedhelm Kemp. Kösel, München 1966.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Martin Spahn]]: [https://dfg-viewer.de/show/?set%5Bmets%5D=https://content.staatsbibliothek-berlin.de/zefys/SNP3074409X-19040831-0-0-0-0.xml Friedrich Ratzel], in: Der Tag Nr. 407, 31. August 1904, S. 1–3.&lt;br /&gt;
* [[Hanno Beck (Geograph)|Hanno Beck]]: &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Ratzel – der große Anreger der Anthropogeographie (= Geographie des Menschen) (1844–1904).&amp;#039;&amp;#039; In: Hanno Beck: &amp;#039;&amp;#039;Große Geographen. Pioniere – Außenseiter – Gelehrte.&amp;#039;&amp;#039; Dietrich Reimer Verlag, Berlin 1982, ISBN 3-496-00507-6, S. 164–179.&lt;br /&gt;
* [[Andreas W. Daum]]: &amp;#039;&amp;#039;Wissenschaftspopularisierung im 19. Jahrhundert. Bürgerliche Kultur, naturwissenschaftliche Bildung und die deutsche Öffentlichkeit, 1848-1914&amp;#039;&amp;#039;. 2., erg. Aufl., Oldenbourg, München 2002, ISBN 978-3-486-56551-5.&lt;br /&gt;
* Günther Buttmann: &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Ratzel. Leben und Werk eines deutschen Geographen 1844–1904&amp;#039;&amp;#039;. Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, Stuttgart 1977.&lt;br /&gt;
* Paul L. Knox, Sallie A. Marston: &amp;#039;&amp;#039;Humangeographie&amp;#039;&amp;#039;. [[Springer Spektrum|Spektrum Akademischer Verlag]], Heidelberg 2001, S. 443 ff.&lt;br /&gt;
* {{NDB|21|186|188|Ratzel, Friedrich|Gerhard H. Müller|118598538}}&lt;br /&gt;
* [[Peter Schöller]]: &amp;#039;&amp;#039;Geopolitische Versuchungen bei der Interpretation der Beziehungen zwischen Raum und Geschichte. Eine kritische Bilanz der Konzeptionen und Theorien seit Friedrich Ratzel.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Dietrich Denecke]], Klaus Fehn (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geographie in der Geschichte&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Erdkundliches Wissen.&amp;#039;&amp;#039; Heft 96). Franz Steiner, Wiesbaden 1989, S. 73–88.&lt;br /&gt;
* Hans-Dietrich Schultz: &amp;#039;&amp;#039;Herder und Ratzel: Zwei Extreme, ein Paradigma?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Erdkunde&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 52 (1998), H. 2, S. 127–143 ([https://www.erdkunde.uni-bonn.de/archive/1998/herder-und-ratzel-zwei-extreme-ein-paradigma Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* Hans Dietrich Schultz: &amp;#039;&amp;#039;„Hätte doch die Erde mehr Raum!“ Friedrich Ratzel und sein (politisch-)geographisches Weltbild.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen der Geographischen Gesellschaft München&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 89, 2007, S. 3–45.&lt;br /&gt;
* Hans-Dietrich Schultz: &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Ratzel. Bellizistischer Raumtheoretiker mit Naturgefühl oder Vorläufer der NS-Lebensraumpolitik?&amp;#039;&amp;#039; In: Claus Deimel, Sebastian Lentz, Bernhard Streck (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Auf der Suche nach Vielfalt. Ethnographie und Geographie in Leipzig.&amp;#039;&amp;#039; Leibniz-Institut für Länderkunde, Leipzig 2009, S. 125–142.&lt;br /&gt;
* Jureit, Ulrike; Chiantera-Stutte, Patricia (Hrsg.): Denken im Raum. Friedrich Ratzel als Schlüsselfigur geopolitischer Theoriebildung. Baden-Baden: Nomos 2021. 297 (Ordnungen globaler Macht; 3).&lt;br /&gt;
* Stogiannos, Alexandros: The genesis of geopolitics and Friedrich Ratzel. Dismissing the myth of the Ratzelian geodeterminism. Cham: Springer [2019]. XVI, 252 S.&lt;br /&gt;
* Klinke, Ian; Bassin, Mark; Jureit, Ulrike; Murphy, David Thomas; Chiantera-Stutte, Patricia: Lebensraum and its discontents. In: Journal of historical geography 61, 2018, S. 53–108.&lt;br /&gt;
* Klinke, Ian: &amp;#039;&amp;#039;Life, earth, colony : Friedrich Ratzel&amp;#039;s necropolitical geography&amp;#039;&amp;#039;, Ann Arbor : University of Michigan Press, August 2023, ISBN 978-0-472-07617-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118598538}}&lt;br /&gt;
* Literatur von und über Friedrich Ratzel im [https://ifl.wissensbank.com/esearcha/browse.tt.html Katalog der Geographischen Zentralbibliothek]&lt;br /&gt;
* {{PGDA|ratzel}}&lt;br /&gt;
* [https://archive.org/search.php?query=Friedrich%20Ratzel&amp;amp;and&amp;amp;#91;&amp;amp;#93;=languageSorter%3A%22German%22 Friedrich Ratzel] im Internet Archive&lt;br /&gt;
* {{HistVV|ratzel_f|W|1886|W|1904}}&lt;br /&gt;
* {{CPL|Ratzel_1198}}&lt;br /&gt;
* [https://opacplus.bsb-muenchen.de/search?oclcno=828799482&amp;amp;db=100 Nachlass in der Bayerischen Staatsbibliothek]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118598538|LCCN=n/50/62642|VIAF=39404904}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ratzel, Friedrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zoologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geograph (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theoretiker der Geopolitik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Sächsischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Angelbachtal)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1844]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1904]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ratzel, Friedrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Zoologe und Geograph&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. August 1844&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Karlsruhe]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. August 1904&lt;br /&gt;
|STERBEORT=Ammerland am [[Starnberger See]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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