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	<title>Friedrich Panse - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;GünniX: Archivlink geprüft</title>
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		<updated>2025-12-03T16:24:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Archivlink geprüft&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedrich Albert Panse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. März]] [[1899]] in [[Essen]]; † [[6. Dezember]] [[1973]] in [[Bochum]]) war deutscher [[Psychiater]] und [[Neurologie|Neurologe]], zur [[Zeit des Nationalsozialismus]] [[T4-Gutachter]] sowie [[Professor]] an der [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Universität Bonn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frühe Jahre ==&lt;br /&gt;
Panse, Sohn eines Schlossers,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Junglas&amp;quot;&amp;gt;Jürgen Junglas: &amp;#039;&amp;#039;„Die deutsche Psychiatrie und die Euthanasie“. Friedrich Panse 1946 zwischen Rechtfertigung und Reflektion.&amp;#039;&amp;#039; (Falschschreibung von Reflexion im Original.) Bonn, 3.&amp;amp;nbsp;Oktober 2007, 17.&amp;amp;nbsp;Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Geschichte der Nervenheilkunde.&amp;lt;/ref&amp;gt; beendete seine Schullaufbahn 1917 mit dem [[Notabitur]]. Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] war Panse in der Endphase des Krieges bei der Artillerie als [[Gefreiter]] eingesetzt. Zwischen 1919 und 1923 absolvierte Panse an der [[Westfälische Wilhelms-Universität|Westfälischen Wilhelms-Universität]] in [[Münster]] und in [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berlin]] ein [[Studium der Medizin|Medizinstudium]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Forsbach213f&amp;quot;&amp;gt;Ralf Forsbach: &amp;#039;&amp;#039;Die Medizinische Fakultät der Universität Bonn im „Dritten Reich“.&amp;#039;&amp;#039; München 2006, S.&amp;amp;nbsp;213&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Daran schloss sich ein medizinpraktisches Jahr an der Psychiatrischen und Nervenklinik der Berliner [[Charité]] unter [[Karl Bonhoeffer]] an. Seine [[Approbationsordnung|Approbation]] erfolgte im April 1924. Im Dezember 1925 [[Promotion (Doktor)|promovierte]] Panse zum [[Dr. med.]] mit der [[Dissertation]] &amp;#039;&amp;#039;Verlauf und Prognose bei manisch-depressivem Irresein&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Junglas&amp;quot;/&amp;gt; Von Anfang Mai 1924 bis 1935 war Panse bei den [[Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik|Wittenauer Heilstätten]] tätig, wo er anfangs als [[Assistenzarzt]] und zuletzt als [[Oberarzt]] tätig war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee168&amp;quot;&amp;gt;Ernst Klee: &amp;#039;&amp;#039;Was sie taten – Was sie wurden. Ärzte, Juristen und andere Beteiligte am Kranken- oder Judenmord.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main 2004, S.&amp;amp;nbsp;168.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Kreisarztexamen erfolgte 1929. Die Heirat mit Luise Klapdor erfolgte 1924, das Paar hatte eine Tochter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Junglas&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeit des Nationalsozialismus ==&lt;br /&gt;
Panse war nach der [[Machtergreifung|Machtübernahme]] durch die [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] an den [[Erbgesundheitsgericht|Erbgesundheitsobergerichten]] in [[Berlin]], [[München]] und [[Köln]] tätig. Dort beriet er Amtsärzte in erbpflegerischen Fragen. Seine [[Habilitation]] erfolgte Ende Januar 1936 an der Universität Berlin, das Anfertigen einer Habilitationsschrift wurde ihm erlassen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Forsbach213f&amp;quot;/&amp;gt; Unter dem Leiter des Provinzial-Instituts für psychiatrisch-neurologische Erforschung [[Kurt Pohlisch]] wurde Panse ab Anfang Januar 1936 ärztlicher Leiter am Institut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee168&amp;quot;/&amp;gt; An diesem Institut wurden so genannte „erbbiologisch Minderwertige“ erfasst, Panses Schwerpunkt lag auf der Erforschung von [[Chorea Huntington]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;LVR&amp;quot;&amp;gt;Landschaftsverband Rheinland: [http://www.klinikum-duesseldorf.lvr.de/de/nav_main/ueber_uns/geschichte/1955_bis_1967/Inhaltsseite_KV.html &amp;#039;&amp;#039;Die Klinik unter der Leitung von Friedrich Panse&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab Mai 1937 erhielt er als Dozent für Neurologie und Psychiatrie einen Lehrauftrag für „[[Nationalsozialistische Rassenhygiene|Rassenhygiene]]“ und unterrichtete an der Staatsakademie des öffentlichen Gesundheitsdienstes in Berlin, dem Universitätsinstitut für Erbbiologie und Rassenhygiene in Frankfurt und hielt entsprechende Vorträge an der [[NS-Ordensburg Vogelsang]]. Zudem kooperierte er mit den rassepolitischen Ämtern, insbesondere im [[Gau Köln-Aachen]]. Einem durch Pohlisch im Mai 1939 gestellten Antrag auf Umwandlung der Dozentenstelle Panses in eine Professur für Rassenhygiene wurde durch den NSDDB stattgegeben, da Panse als „aufrechter Anhänger des [[Drittes Reich|Dritten Reiches]]“ galt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Junglas&amp;quot;/&amp;gt; Kriegsbedingt wurde die Einrichtung dieser Professur zurückgestellt, Panse wurde jedoch im Oktober 1942 außerplanmäßiger Professor für Neurologie, Psychiatrie und Rassenhygiene an der Universität Bonn.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Forsbach213f&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Beitritt zur [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] erfolgte im April 1937 ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 5.616.924). Zudem gehörte er dem [[Nationalsozialistischer Deutscher Dozentenbund|NS-Dozentenbund]] (NSDDB), dem [[Nationalsozialistischer Deutscher Ärztebund|Nationalsozialistischen Deutschen Ärztebund]] (NSDÄB), dem [[Reichskolonialbund]] sowie dem [[DBB Beamtenbund und Tarifunion|Reichsbund der deutschen Beamten]] und der [[Nationalsozialistische Volkswohlfahrt|Nationalsozialistischen Volkswohlfahrt]] (NSV) an. Er war seit 1939 Mitglied beim [[Internationale Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung|Roten Kreuz]] und zwischen 1934 und 1935 [[förderndes Mitglied der SS]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Forsbach213f&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ausbruch des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] wurde er zur [[Wehrmacht]] eingezogen, wo er als beratender Wehrmachtspsychiater im Wehrkreis VI (Münster) zuletzt im Rang eines [[Oberfeldarzt]]es eingesetzt war. Im Reservelazarett [[Ensen]] setzte Panse hochdosierten galvanischen Strom zur Behandlung („Pansen“ genannt) von Kriegsneurotikern ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee168&amp;quot;/&amp;gt; Dabei assistierte ihm [[Günter Elsässer]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Personenlexikon zum Dritten Reich]].&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main 2007, S.&amp;amp;nbsp;134.&amp;lt;/ref&amp;gt; Panse wurde im Frühjahr 1940 gemeinsam mit Pohlisch auf einer Geheimkonferenz in Berlin als externer Gutachter für die [[Aktion T4]] angeworben und eingewiesen. Vom 14.&amp;amp;nbsp;Mai 1940 bis 16.&amp;amp;nbsp;Dezember 1940 war Panse externer Gutachter der Aktion&amp;amp;nbsp;T4, ebenso wie sein Bonner Kollege Pohlisch, der diese Funktion von Ende April 1940 bis zum Anfang Januar 1941 innehatte. Dabei bearbeitete Panse etwa 600&amp;amp;nbsp;Meldebögen von Patienten aus deutschen und österreichischen Heil- und Pflegeanstalten und sprach in etwa 15&amp;amp;nbsp;Fällen Tötungsempfehlungen aus. Sowohl Panse als auch Pohlisch wurden durch die [[Zentraldienststelle T4]] von ihrer Gutachtertätigkeit entbunden, wahrscheinlich weil ihre Gutachten nicht den Erwartungen der Zentraldienststelle entsprachen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ralf Forsbach: &amp;#039;&amp;#039;Die Medizinische Fakultät der Universität Bonn im „Dritten Reich“.&amp;#039;&amp;#039; München 2006, S.&amp;amp;nbsp;493&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach Kriegsende ==&lt;br /&gt;
Bei Kriegsende geriet er in [[Kriegsgefangene des Zweiten Weltkrieges|Kriegsgefangenschaft]], aus der er im Oktober 1945 entlassen wurde. Der Prüfungsausschuss der Universität Bonn bescheinigte Panse im Oktober 1945 gewissenhafte Abwägungen bei seiner Gutachtertätigkeit, verwehrte ihm jedoch aufgrund seiner Beteiligung an der Euthanasie eine Rückkehr auf seine Professorenstelle.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Junglas&amp;quot;/&amp;gt; Am 8.&amp;amp;nbsp;September 1945 äußerte sich Panse schriftlich zu folgenden Thematiken: „Meine Stellung zum Nationalsozialismus“, „Meine Stellung zur Rassenhygiene in Lehre und Forschung“, „Zur Frage der so genannten ‚Vernichtung lebensunwerten Lebens‘“. In letztgenannter Rechtfertigungsschrift führte Panse Folgendes aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;„Jedenfalls handelte es sich um das trübste Kapitel in der Geschichte der deutschen Psychiatrie, deren Ansehen ungeheuer gelitten hat, das ärztliche Ethos ist schwer erschüttert. Darüber war ich mir von der 1.&amp;amp;nbsp;Minute der Kenntnis von diesen Dingen klar. Ich bin heute der Überzeugung, in der gegebenen Situation alles getan zu haben, was möglich war, um so viele Kranke zu retten, wie die Gegebenheiten es überhaupt zuließen. […] Mein Gewissen ist in dieser so schwierigen Angelegenheit völlig rein.“&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Panse: &amp;#039;&amp;#039;Zur Frage der so genannten „Vernichtung lebensunwerten Lebens“.&amp;#039;&amp;#039; Zitiert bei: Ralf Forsbach: &amp;#039;&amp;#039;Die Medizinische Fakultät der Universität Bonn im „Dritten Reich“.&amp;#039;&amp;#039; München 2006, S.&amp;amp;nbsp;643.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Panse und Pohlisch wurden wegen des Tatvorwurfs der Teilnahme an Euthanasieverbrechen in zwei Prozessen vor dem Düsseldorfer Schwurgericht am 24.&amp;amp;nbsp;November 1948 und 27.&amp;amp;nbsp;Januar 1950 schließlich aufgrund „erwiesener Unschuld“ freigesprochen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Junglas&amp;quot;/&amp;gt; Als die [[Landesregierung von Nordrhein-Westfalen|Landesregierung]] eine Wiedereinstellung Panses ablehnte, klagte dieser erfolgreich auf Wiedereinstellung. Panse war ab 1950 Leiter der Rheinischen Landesklinik für Hirnverletzte in Langenberg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LVR&amp;quot;/&amp;gt; Zudem wurde er Direktor der Anstalt Düsseldorf-Grafenberg, der Universitätsnervenklinik Düsseldorf sowie Mitglied im Ärztlichen Sachverständigenrat für Fragen der Kriegsopferversorgung des Bundesarbeitsministeriums.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee449&amp;quot;&amp;gt;Ernst Klee: &amp;#039;&amp;#039;Das Personenlexikon zum Dritten Reich: Wer war was vor und nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt 2007, S.&amp;amp;nbsp;449.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Panse veranlasste 1966 in Düsseldorf eine Studie mit dem Medikament [[Chlorprothixen|Truxal]] des Herstellers &amp;#039;&amp;#039;Troponwerke Köln&amp;#039;&amp;#039; (heute [[MEDA (Pharmaunternehmen)|Meda]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.meda-manufacturing.de/29/UeBER_UNS/Historie.htm |wayback=20100717104127 |text=&amp;#039;&amp;#039;Historie von MEDA&amp;#039;&amp;#039; }}&amp;lt;/ref&amp;gt;) an Heimkindern der Einrichtung Neu-Düsselthal, ohne elterliches Wissen oder Einwilligung, und zwar mit Billigung des [[Landesjugendamt]]es [[Nordrhein-Westfalen|NRW]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Westdeutsche Zeitung]], &amp;#039;&amp;#039;Skandal um Arzneitests an Heimkindern&amp;#039;&amp;#039;, von Michael Passon, 21. Oktober 2016&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Medikament wird nur für Erwachsene empfohlen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Daniela Schmidt-Langels]], Otto Langels: [http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/medikamententests-in-deutschland-das-lange-leiden-nach-dem-kinderheim-a-1075196.html &amp;#039;&amp;#039;Medikamententests: Das lange Leiden nach dem Kinderheim&amp;#039;&amp;#039;] auf Spiegel.de, abgerufen am 4. Februar 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch 1960 hielt er in der Frage der [[Rentenneurose]] an der These fest, dass neurotische Reaktionen auf kriegseigentümliche Verhältnisse Wunsch- und Zweckreaktionen seien, die nicht als Schädigungsfolge angesehen werden können.&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Pross: &amp;#039;&amp;#039;Wiedergutmachung – der Kleinkrieg gegen die Opfer.&amp;#039;&amp;#039; Athenäum, Frankfurt 1988, ISBN 3-610-08502-9, S.&amp;amp;nbsp;152&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Panse trat 1967 in den Ruhestand und verstarb 1973.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.irren-offensive.de/rede_ernstklee.htm Ernst Klee]: Referat &amp;#039;&amp;#039;Wer Täter ehrt, mordet ihre Opfer noch einmal.&amp;#039;&amp;#039; [[Pädagogisches Institut]] Hamburg, 6. August 1999&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Zitat|Ein Leben der Arbeit im Dienst leidender Mitmenschen&amp;amp;nbsp;… ist vollendet.|Psychiatrische [[Universitätsklinik Düsseldorf]], Traueranzeige, zit. nach Ernst Klee, 6. August 1999}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1972 verliehene Ehrenmitgliedschaft der [[Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde|Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Nervenheilkunde]], deren Präsident er 1965/1966 gewesen war, wurde ihm 2011 offiziell aberkannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=Beschluss zur Aberkennung der Ehrenmitgliedschaften vom 24.&amp;amp;nbsp;November 2011 (PDF) |url=http://www.dgppn.de/fileadmin/user_upload/_medien/dokumente/mitgliederversammlungen/mv2011/2011-11-24-beschluss-ehrenmitgliedschaften.pdf |wayback=20120831172932 }} auf den Webseiten der [[Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde|DGPPN]], hier S.&amp;amp;nbsp;1–4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hirnverletztenschicksale&amp;#039;&amp;#039;. [[Thieme Verlagsgruppe|Thieme]], Stuttgart 1972.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur ursächlichen Bedeutung exogener Faktoren für die Entstehung und den Verlauf der Schizophrenie&amp;#039;&amp;#039;. [[Kohlhammer Verlag|Kohlhammer]], Köln 1968.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Problematik, Therapie und Rehabilitation der chronischen endogenen Psychosen&amp;#039;&amp;#039;. [[MVS Medizinverlage Stuttgart|Enke]], Stuttgart 1967.&lt;br /&gt;
* [[Bayer AG|Bayer Leverkusen]], Pharmazeut.-Wiss. Abteilung (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Pieter Bruegels Dulle Griet: Bildnis einer psychisch Kranken&amp;#039;&amp;#039; (mit [[Jakob Heinrich Schmidt]]). Mann [in Komm.],  Berlin 1967.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das psychiatrische Krankenhauswesen&amp;#039;&amp;#039;. Thieme, Stuttgart 1964.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bundesgesetze und Leistungen für die durch Krieg und Kriegsfolgen Geschädigten&amp;#039;&amp;#039;. Dt. Fachschriften-Verl. Braun, 2.&amp;amp;nbsp;Aufl., Mainz-Gonsenheim 1959.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Medizinische und berufliche Rehabilitation in den USA&amp;#039;&amp;#039;. [[Carl Hanser Verlag|Hanser]], München 1958.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Klinische und sprachwissenschaftliche Untersuchungen zum Agrammatismus&amp;#039;&amp;#039;. Thieme, Stuttgart 1952.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Angst und Schreck in klinischpsychologischer und sozialmedizinischer Sicht&amp;#039;&amp;#039;. Thieme, Stuttgart 1952.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Erbchorea&amp;#039;&amp;#039;. G. Thieme, Leipzig 1942.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Erb- und Erscheinungsbild der Psychopathen.&amp;#039;&amp;#039; Bonner Univ. Buchdr., Bonn 1940.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Erbfragen bei Geisteskrankheiten.&amp;#039;&amp;#039; J.&amp;amp;nbsp;A. Barth, Leipzig 1936. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs in der [[Sowjetische Besatzungszone|Sowjetischen Besatzungszone]] auf die [[Liste der auszusondernden Literatur]] gesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.polunbi.de/bibliothek/1948-nslit-p.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schlafmittelmißbrauch&amp;#039;&amp;#039;. G.&amp;amp;nbsp;Thieme, Leipzig 1934 (gemeinsam mit Kurt Pohlisch).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Schädigungen des Nervensystems durch technische Elektrizität.&amp;#039;&amp;#039; Karger, Berlin 1930.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fortschritte in der Erkennung und Bekämpfung der Bleivergiftung in der Industrie und im Gewerbe; neu aufgetretene Bleivergiftungsgefahren.&amp;#039;&amp;#039; Verlag R. Schoetz, Berlin 1929.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ralf Forsbach]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Medizinische Fakultät der Universität Bonn im „Dritten Reich“.&amp;#039;&amp;#039; Oldenbourg Wissenschaftsverlag, München 2006, ISBN 978-3-486-57989-5.&lt;br /&gt;
* Ralf Forsbach: &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Panse – etabliert in allen Systemen. Psychiater in der Weimarer Republik, im „Dritten Reich“ und in der Bundesrepublik.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Der Nervenarzt.&amp;#039;&amp;#039; 3/2012, S.&amp;amp;nbsp;329–336.&lt;br /&gt;
* Jürgen Junglas: &amp;#039;&amp;#039;„Die deutsche Psychiatrie und die Euthanasie“. Friedrich Panse 1946 zwischen Rechtfertigung und Reflektion.&amp;#039;&amp;#039; 3. Oktober 2007, Bonn, 17. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Geschichte der Nervenheilkunde ([http://www.psychoforum.de/panse%202007.pdf pdf]).&lt;br /&gt;
* [[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Personenlexikon zum Dritten Reich]]. Wer war was vor und nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 2007, ISBN 3-596-16048-0.&lt;br /&gt;
* Ernst Klee: &amp;#039;&amp;#039;„Euthanasie“ im NS-Staat. Die „Vernichtung lebensunwerten Lebens“.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;Fischer Verlag, Frankfurt am Main 1983, ISBN 3-10-039303-1.&lt;br /&gt;
* Ernst Klee: &amp;#039;&amp;#039;Was sie taten – Was sie wurden. Ärzte, Juristen und andere Beteiligte am Kranken- oder Judenmord.&amp;#039;&amp;#039; 12.&amp;amp;nbsp;Auflage. Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 2004, ISBN 3-596-24364-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*[http://www.rheinische-geschichte.lvr.de/persoenlichkeiten/P/Seiten/FriedrichAlbertPanse.aspx Biographie] im Portal Rheinische Geschichte&lt;br /&gt;
* [[Ralf Forsbach]]: [https://biapsy.de/index.php/de/9-biographien-a-z/259-panse-friedrich &amp;#039;&amp;#039;Panse, Friedrich Albert&amp;#039;&amp;#039;], Biographisches Archiv der Psychiatrie (BIAPSY), 2017&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116023465|VIAF=72134188}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Panse, Friedrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Reichskolonialbunds]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Förderndes Mitglied der SS]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:T4-Gutachter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Psychiater]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neurologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1899]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1973]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDÄB-Mitglied]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Panse, Friedrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Panse, Friedrich Albert&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Mediziner und Aktion-T4-Gutachter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. März 1899&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Essen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. Dezember 1973&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bochum]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;GünniX</name></author>
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