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	<title>Friedrich Nickolay - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T23:40:31Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;MwykMlaut: Link eingefügt. Text erweitert.</title>
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		<updated>2025-11-27T19:25:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link eingefügt. Text erweitert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedrich Nickolay&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Fritz&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Jacques&amp;#039;&amp;#039;; * [[28. Oktober]] [[1909]] in [[Dudweiler]]/Saar; † [[15. Oktober]] [[1953]] in [[Ost-Berlin]]) war ein deutscher [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]]-Funktionär, [[Résistance]]kämpfer und [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]]-Funktionär.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der Sohn eines Bergmanns besuchte die Volksschule in Dudweiler und arbeitete danach als Bergmann und Bauarbeiter. 1924 wurde&lt;br /&gt;
Nickolay Mitglied des [[Kommunistischer Jugendverband Deutschlands (1920)|KJVD]] Saar und übernahm dort auch Leitungsfunktionen, 1928 trat er in die [[Kommunistische Partei Deutschlands]] ein. Zu dieser Zeit lernte er seine künftige Ehefrau [[Dora Zeitz]] kennen, von der er sich erst 1949 scheiden ließ. Im Juni 1933 wurde er in [[Speyer]] verhaftet und blieb bis 1934 im Gefängnis und im [[KZ Dachau]] inhaftiert. Danach betätigte er sich zunächst als Funktionär der KPD im [[Saargebiet]] und emigrierte nach dem [[Saarkampf|Anschluss des Saargebiets an Deutschland 1935]] nach [[Frankreich]]. Er war Gründungsmitglied und Leiter der [[Freie Deutsche Jugend|FDJ]] in [[Paris]]. Im September 1939 wurde er verhaftet und unter anderem in [[Colombes]] interniert. Wegen Krankheit entlassen, floh er nach erneuter Verhaftung aus dem Lager [[Bassens (Gironde)|Bassens]] bei Bordeaux und arbeitete ab 1943 als Mitglied der [[Travail allemand]] in der [[Résistance]] mit. Von 1943 bis 1945 übernahm er die KPD-Leitung in Lyon und war Verbindungsmann zu den deutschen Kämpfern der [[Comité „Allemagne libre“ pour l&amp;#039;Ouest|Bewegung Freies Deutschland für den Westen]] (CALPO). Im Juni 1945 kehrte er illegal ins Saargebiet zurück. Von 1946 bis 1951 war er Vorsitzender bzw. 1. Sekretär der [[Kommunistische Partei Saar|Kommunistischen Partei Saar]], von 1948 bis 1951 Mitglied des Parteivorstandes der KPD und von 1946 bis 1949 Mitglied des Parteivorstandes der SED. Er war im Jahr 1947 Mitglied der [[Verfassungskommission des Saarlandes]], welche die [[Verfassung des Saarlandes]] ausarbeitete. Im April 1951 übersiedelte er im Zusammenhang mit Überprüfungen der Westemigranten in die [[DDR]], wo er als Hauptdirektor eines Kohlebetriebs bzw. Mitarbeiter im Staatssekretariat Kohle wirkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Bis zur Stilllegung des Zwickauer Steinkohlenbergbaus gegen Ende der 70er Jahre wurde der 1953 wieder aufgewältigte Tiefbauschacht I unter dem Namen „Friedrich-Nickolay-Schacht“ als zentraler Wasserhaltungsschacht genutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Steinkohlenbergbauverein Zwickau e.V. &amp;quot;Der Steinkohlenbergbau im Zwickauer Revier, Förster &amp;amp; Borries, Zwickau 2000, S. 406.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=friedrich-fritz-nickolay|lemma=Nickolay, Friedrich (Fritz)|autor=[[Bernd-Rainer Barth]]|band=2|idNum=2507}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nickolay, Fritz&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Werner Röder]], [[Herbert A. Strauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der deutschsprachigen Emigration nach 1933. Band I: Politik, Wirtschaft, Öffentliches Leben&amp;#039;&amp;#039;. München: Saur 1980, ISBN 3-598-10087-6, S. 532.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.rosalux.de/fileadmin/rls_uploads/pdfs/Manuskripte_53_2.pdf Kurzbiographie S. 152 als PDF] oder auch [http://wiki.drafd.org/index.php/Fritz_Nickolay auf der Website des DRAFD e.V.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Nickolay, Friedrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Emigrant in Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Parteivorstandes der SED]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Funktionär der Freien Deutschen Jugend]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Résistancekämpfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bewegung Freies Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Dachau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1909]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1953]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Nickolay, Friedrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Nickolay, Fritz; Nickolay, Jacques&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher KPD-Funktionär, Résistancekämpfer und SED-Funktionär&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. Oktober 1909&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Dudweiler]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. Oktober 1953&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Ost-Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;MwykMlaut</name></author>
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