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	<title>Friedrich Muckermann - Versionsgeschichte</title>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Friedrich Muckermann.jpg|mini|Friedrich Muckermann]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedrich Johannes Muckermann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. August]] [[1883]] in [[Bückeburg]]; † [[2. April]] [[1946]] in [[Montreux]]) war [[Jesuit]] und [[Publizist]]. Er gehörte zu den entschiedensten katholischen Kämpfern gegen den [[Nationalsozialismus]] und den [[Stalinismus]] und war in den 1920er und 1930er Jahren ein herausragender Literaturkritiker und Redner des katholischen Deutschland.&amp;lt;ref&amp;gt;Hubert Gruber: &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Muckermann SJ&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Stimmen der Zeit&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 214 (1996), S. 266–276, hier S. 266.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Signatur Muckermann 1928.jpg|mini|Friedrich Muckermann S. J. Signatur 1928]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft und Jugend ===&lt;br /&gt;
Friedrich Muckermann war das vierte von zwölf Kindern von Anna und Hermann Johann Muckermann, einem Schuhmacher in Bückeburg. Sein ältester Bruder war der Biologe und Jesuit [[Hermann Muckermann]], sein zweitjüngster Bruder der Politiker [[Richard Muckermann]] und sein jüngster Bruder der Diplomat [[Ludwig Muckermann]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich Muckermann besuchte das [[Gymnasium Adolfinum Bückeburg|Gymnasium Adolfinum]] seiner Heimatstadt&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Zum 60. Todestag von Friedrich Muckermann&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Schaumburger Zeitung|Schaumburger Zeitung und Schaumburg-Lippischen Landes-Zeitung]], 23. März 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt; und das Seminarium Liborianum, das Erzbischöfliche [[Bischöfliches Knabenseminar|Knabenkonvikt]], in [[Paderborn]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Totenzettel]]: {{Toter Link |datum=2025-02 |url=http://www.con-spiration.de/syre/files/rothe-tb/muckermann.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Zum Andenken an den P. Friedrich Muckermann, Priester der Gesellschaft Jesu&amp;#039;&amp;#039; |archivebot=2025-02-18 19:40:40 InternetArchiveBot}}, abgerufen am 3. April 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits im Alter von 16 Jahren erhielt der Hochbegabte den Reifevermerk als Bestätigung des erfolgreichen Schulabschlusses. Das förmliche [[Abitur]] holte er als Student „gleichsam bei einem Abstecher“ am Adolfinum in Bückeburg nach.&amp;lt;ref&amp;gt;{{WestfAutoren}}, abgerufen am 3. April 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch im selben Jahr trat er in den [[Jesuiten]]orden ein. Sein [[Noviziat]] absolvierte er ab September 1899 in [[Schloss Bleijenbeek|Bleijenbeck]] (auch „Bleyenbeck“ geschrieben) in den [[Niederlande]]n.&amp;lt;ref&amp;gt;Eva Rademacher: &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Muckermann. Ein Jesuitenpater im Kampf zwischen zwei Epochen&amp;#039;&amp;#039;. In: Sigmund Graf Adelmann (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Gegen den Strom. Widerstand und Zivilcourage im Nationalsozialismus in Schaumburg&amp;#039;&amp;#039;. Verlag für Regionalgeschichte, Gütersloh 2005, ISBN 3-89534-571-7, S. 77–88, hier S. 79.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach den ersten [[Ordensgelübde|Gelübden]] schloss sich das Juniorat in Exaten bei [[Leudal]] als Ausbildung in den humanistischen Fächern an. 1903 begann er sein Philosophiestudium am [[Ignatiuskolleg (Valkenburg)|Ignatiuskolleg]] in [[Valkenburg aan de Geul|Valkenburg]]. Nach dem Examen unterrichtete er im [[Interstitien|Interstitium]] am [[Stella Matutina (Jesuitenkolleg)|Jesuitenkolleg Stella Matutina]] in [[Feldkirch]]. Anschließend studierte er Germanistik und Pädagogik an der [[Universität Kopenhagen]] und unterrichtete nebenher am Andreaskolleg in Ordrupshoj bei Kopenhagen. Den Examina in Kopenhagen folgte 1912 das Studium der Theologie am Ignatiuskolleg.&amp;lt;ref&amp;gt;Alke Timmermann, Dieter Steubl: &amp;#039;&amp;#039;Pater Franziskus Maria Stratmann O.P. (1883–1971). Die Biografie eines unermüdlichen Friedenskämpfers&amp;#039;&amp;#039;. AVM, München 2009, ISBN 978-3-89975-916-7, S. 79.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im August 1914 wurde er zum Priester geweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jesuit und Publizist ===&lt;br /&gt;
Zu Beginn des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] wurde Muckermann zunächst als Sanitäter an der [[Westfront (Erster Weltkrieg)|Westfront]] eingesetzt, seit Ende 1914 als [[Militärgeistlicher|Feldgeistlicher]] an der [[Ostfront (Erster Weltkrieg)|Ostfront]]. Nach dem Kriegsende wurde er damit betraut, in [[Vilnius|Wilna]] eine Niederlassung seines Ordens aufzubauen. Nachdem die [[Rote Armee]] im Vorfeld des [[Polnisch-Sowjetischer Krieg|Polnisch-Sowjetischen Krieges]] Ende 1918 in Wilna eingefallen war, wurde Muckermann im Februar 1919 verhaftet. Die Gefangenschaft verbrachte er zunächst in [[Minsk]], ab Mai 1919 in [[Smolensk]].&amp;lt;ref&amp;gt;Johannes Schwarte: &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Muckermann SJ (1883–1946)&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Die Neue Ordnung]], Jg. 60 (2006), Heft 3, S. 201–216, hier S. 204.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den Gefängnissen lernte der sprachbegabte Muckermann vorzüglich [[Russische Sprache|Russisch]]. Er wurde zum Tode verurteilt, das Urteil wurde jedoch nicht vollstreckt.&amp;lt;ref&amp;gt;Brita Eckert: &amp;#039;&amp;#039;Unterlagen zur kirchlichen Emigration&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Dialog mit Bibliotheken&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 19 (2007), Nr. 1, S. 33–37, hier S. 33.&amp;lt;/ref&amp;gt; Stattdessen wurde er im Dezember 1919 im Zuge eines Häftlingsaustausches (gegen [[Karl Radek]]) freigelassen.&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Muckermann: &amp;#039;&amp;#039;Im Kampf zwischen zwei Epochen. Lebenserinnerungen&amp;#039;&amp;#039;. Matthias Grünewald, Mainz 1973, S. 181.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Gefangenschaft war seine erste, prägende Erfahrung eines [[Totalitarismus|totalitären Regimes]].&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Muckermann: &amp;#039;&amp;#039;Wollt ihr das auch? Wie ich den Bolschewismus in Russland erlebte&amp;#039;&amp;#039;. Verband der katholischen Jünglings-Vereinigungen Deutschlands, Düsseldorf 1920.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Heimkehr aus Russland konnte Muckermann sein durch Kriegsdienst und Gefangenschaft unterbrochenes Theologiestudium abschließen. Im September 1920 legte er, inzwischen 37 Jahre alt, in Valkenburg sein theologisches Schlussexamen ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Hubert Gruber: &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Muckermann SJ&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Stimmen der Zeit&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 214 (1996), S. 266–276, hier S. 266.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im selben Jahr wurde er in die Redaktion der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Der Gral&amp;#039;&amp;#039; berufen, in der er unter anderem mit [[Albert Maring]] zusammenarbeitete.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Der Gral&amp;#039;&amp;#039; erschien seit 1906 mit wechselnden Untertiteln: &amp;#039;&amp;#039;Monatsschrift für schöne Literatur&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Monatsschrift für Kunstpflege im katholischen Geiste&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Monatschrift für schöne Literatur&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Literarische Monatsschrift&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Monatsschrift für Dichtung und Leben&amp;#039;&amp;#039;. 1934 verboten die Nationalsozialisten die Zeitschrift.&amp;lt;/ref&amp;gt; Muckermann weitete das Spektrum der Autoren und Themen des &amp;#039;&amp;#039;Gral&amp;#039;&amp;#039;, gewann zahlreiche neue Abonnenten und machte sie zu einer Zeitschrift, die „die kath. Weltliteratur widerspiegeln und zugleich zu brennenden gesellschaftspolitischen Fragen Stellung nehmen sollte“.&amp;lt;ref&amp;gt;Hubert Gruber: &amp;#039;&amp;#039;Muckermann, Friedrich&amp;#039;&amp;#039;. In: NDB, Bd. 18 (1997), S. 258–260, hier S. 258.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1921 bis 1923 lebte er in [[Bonn]], dann verlegte er die Redaktion des &amp;#039;&amp;#039;Gral&amp;#039;&amp;#039; nach [[Münster]]. Ab 1925 war Muckermann der alleinige Herausgeber des &amp;#039;&amp;#039;Gral&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem baute er in Münster ein Korrespondenzbüro für die katholische Presse auf, das einen Großteil der etwa 400 katholischen Tageszeitungen in Deutschland mit Beiträgen für deren [[Mantel (Zeitung)|Mantel]] belieferte.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Spael: &amp;#039;&amp;#039;Das katholische Deutschland im 20. Jahrhundert. Seine Pionier- und Krisenzeiten, 1890–1945&amp;#039;&amp;#039;. Echter, Würzburg 1964, S. 283.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|svb|23|07|1934|6|Muckermanns Korrespondenz eingestellt|HERVORHEBUNG=Hunderten&amp;amp;#32;von&amp;amp;#32;katholischen&amp;amp;#32;Blättem}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die „Katholische Korrespondenz“ wurde durch [[Ferdinand von Lüninck (Oberpräsident)|Ferdinand von Lüninck]], dem [[Oberpräsident]]en der [[Provinz Westfalen]], im Juli 1934 verboten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|sch|21|07|1934|1|Verbot der „katholischen Korrespondenz“|NAME=Salzburger Chronik mit der illustrierten Beilage „Oesterreichische Woche“|HERVORHEBUNG=Verbot&amp;amp;#32;der}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Unter der Leitung von [[Ludwig Friedrich Karl Berg]] konnte im August 1934 die Korrespondenz wieder erscheinen; aus „technischen Gründen mußten, wie die Redaktion mitteilt, die Titel der einzelnen Dienste geändert werden“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|sch|14|08|1934|2|Wiedererscheinen der „Katholischen Korrespondenz“|NAME=Salzburger Chronik mit der illustrierten Beilage „Oesterreichische Woche“|HERVORHEBUNG=Aus&amp;amp;#32;technischen&amp;amp;#32;Gründen&amp;amp;#32;mußten}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt und vielgefragt war Muckermann als Redner. Universitäten und Akademien, wissenschaftliche Vereinigungen, Volkshochschulen und Pfarreien luden ihn bei großen und kleinen Anlässen zu Vorträgen über Literatur, kulturelle und gesellschaftliche Entwicklungen oder religiöse Themen ein. Zu seinen Reisen kamen Ansprachen im Rundfunk und Predigtreihen. Seine Zuhörer erinnerten sich noch nach Jahren an seine mitreißende Rede und seine charismatische Ausstrahlung.&amp;lt;ref&amp;gt;Eva Rademacher: &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Muckermann. Ein Jesuitenpater im Kampf zwischen zwei Epochen&amp;#039;&amp;#039;. In: Sigmund Graf Adelmann (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Gegen den Strom. Widerstand und Zivilcourage im Nationalsozialismus in Schaumburg&amp;#039;&amp;#039;. Verlag für Regionalgeschichte, Gütersloh 2005, S. 77–88.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Widersacher der Nationalsozialisten ===&lt;br /&gt;
Muckermann warnte unablässig vor den totalitären Ideologien, sei es der [[Stalinismus|Kommunismus stalinscher Prägung]], sei es der Nationalsozialismus. In einem [[Verriss]] von [[Adolf Hitler|Hitlers]] Machwerk &amp;#039;&amp;#039;[[Mein Kampf]]&amp;#039;&amp;#039; in seiner Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Der Gral&amp;#039;&amp;#039; nannte er Hitler, der sich als Diener des Volkswillens gab, einen „Demagogen, der das Volk beherrscht, weil er es peitscht“. Wieder und wieder stellte er in Schriften und Vorträgen klar, dass [[Rassismus]] und [[Antisemitismus]] widerchristliche Irrlehren seien. Den Nationalsozialismus bezeichnete er 1931 als die „Häresie des 20. Jahrhunderts“.&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Muckermann: &amp;#039;&amp;#039;Die Häresie des 20. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Akademische Bonifatius-Korrespondenz&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 46 (1931), S. 1ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der „[[Machtergreifung]]“ der Nationalsozialisten 1933 galt er als Staatsfeind. Die [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] Essen empfahl, ein Redeverbot über ihn zu verhängen.&amp;lt;ref&amp;gt;Hubert Gruber: &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Muckermann S.J., 1883–1946. Ein katholischer Publizist in der Auseinandersetzung mit dem Zeitgeist.&amp;#039;&amp;#039; Matthias Grünewald, Mainz 1993, S. 248.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Bücher wurden [[Bücherverbrennung 1933 in Deutschland|verbrannt]] und ausgesondert.&amp;lt;ref&amp;gt;Richard Drews, [[Alfred Kantorowicz]]: &amp;#039;&amp;#039;Verboten und verbrannt, deutsche Literatur 12 Jahre unterdrückt&amp;#039;&amp;#039;. Ullstein, Berlin 1947, S. 118–119.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach den Verhaftungen im Zuge der „[[Röhm-Affäre]]“ musste auch Muckermann damit rechnen, verhaftet zu werden, sein Bruder Hermann warnte ihn davor.&amp;lt;ref&amp;gt;Erinnerungen von Hermann Muckermann an seinen Bruder: [https://web.archive.org/web/20070928190642/http://www.con-spiration.de/syre/files/muckermann.html &amp;#039;&amp;#039;2. April 1946 – Friedrich Muckermann SJ – † in Montreux (Schweiz)&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 3. April 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich Muckermann entkam am 14. Juli 1934 über die Grenze ins niederländische [[Oldenzaal]].&amp;lt;ref&amp;gt;Johannes Schwarte: &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Muckermann SJ (1883–1946)&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Die Neue Ordnung]], Jg. 60 (2006), Heft 3, S. 201–216, hier S. 211.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort half ihm – trotz offener Gestapo-Überwachung – der Druckereibesitzer und Verleger der &amp;#039;&amp;#039;[[De Twentsche Courant Tubantia|Twentsche Courant]]&amp;#039;&amp;#039;, Bernard Bruggeman (1896–1978). Er druckte die von Muckermann gegründete Exilzeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Der Deutsche Weg]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Herbert Wagner (Geograph)|Herbert Wagner]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Gestapo war nicht allein… Politische Sozialkontrolle und Staatsterror im deutsch- niederländischen Grenzgebiet 1929–1945&amp;#039;&amp;#039;. Lit, Münster 2004, ISBN 3-8258-7448-6, S. 225.&amp;lt;/ref&amp;gt; Andere halfen, den &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Weg&amp;#039;&amp;#039; und andere Publikationen Muckermanns nach Deutschland zu schmuggeln. [[Nanda Herbermann]] war seine Mitarbeiterin und Vertraute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Generalobere der Jesuiten, [[Wladimir Ledóchowski]], berief Muckermann Anfang 1935 nach Rom und übertrug ihm im Juli 1935 eine Professur für [[russische Literatur]] am [[Päpstliches Orientalisches Institut|Päpstlichen Orientalischen Institut]], um ihn, der in Oldenzaal von der Gestapo observiert wurde, „aus der Schußlinie“ zu nehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;Johannes Schwarte: &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Muckermann SJ (1883–1946)&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Die Neue Ordnung]], Jg. 60 (2006), Heft 3, S. 201–216, hier S. 211–212.&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben dieser Lehrverpflichtung setzte Muckermann seine Arbeit beim &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Weg&amp;#039;&amp;#039; fort, der bis zum 5. Juni 1940 in Oldenzaal erschien.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Brita Eckert 34&amp;quot;&amp;gt;Brita Eckert: &amp;#039;&amp;#039;Unterlagen zur kirchlichen Emigration&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Dialog mit Bibliotheken&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 19 (2007), Nr. 1, S. 33–37, hier S. 34.&amp;lt;/ref&amp;gt; Fünf Tage darauf [[Die Niederlande unter deutscher Besatzung (1940–1945)|besetzte die Wehrmacht]] Oldenzaal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muckermann nahm seine Vortragsreisen in mehrere europäische Staaten wieder auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe zum Beispiel Friedrich Muckermann: &amp;#039;&amp;#039;3 Kanzelvorträge. Silvesterabend, Neujahrstag, Heiligen-Drei-Königs-Tag&amp;#039;&amp;#039;. Verlagsanstalt Herold, Wien 1938, und &amp;#039;&amp;#039;Vorträge Friedrich Muckermanns in der Domkirche zu Klagenfurt vom 21. bis 23. November 1937&amp;#039;&amp;#039;. Kärntner Preßverein, Klagenfurt 1938.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Herbst 1937 übersiedelte Muckermann mit Zustimmung von Bundeskanzler [[Kurt Schuschnigg]] nach Wien. Schuschnigg war am Gymnasium Stella Matutina in Feldkirch sein Schüler gewesen. Gegen Muckermanns „politische Tätigkeit“ in Wien protestierte der deutsche Botschafter, [[Franz von Papen]], bei Schuschnigg: Muckermann sei „der gefährlichste Gegner Deutschlands“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Brita Eckert 34&amp;quot; /&amp;gt; Schuschnigg ermutigte Muckermann jedoch, seine Tätigkeit fortzusetzen, „die für uns unendlich wertvoll war, weil er es meisterlich verstand, die Wunden des Tages aufzuzeigen, ohne politische Fragen direkt zu berühren oder die Dinge beim Namen zu nennen“.&amp;lt;ref&amp;gt;Kurt Schuschnigg in einem Brief vom 25. November 1948, zitiert in Brita Eckert: &amp;#039;&amp;#039;Unterlagen zur kirchlichen Emigration&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Dialog mit Bibliotheken&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 19 (2007), Nr. 1, S. 33–37, hier S. 34.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Schuschnigg im Februar 1938 auf dem [[Berghof (Obersalzberg)|Berghof]] bei [[Berchtesgaden]] mit Hitler sprach, forderte dieser erneut, wiederum vergeblich, dass die österreichische Regierung Muckermann Einhalt gebiete.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Brita Eckert 34&amp;quot; /&amp;gt; Hitler ließ Muckermann die deutsche Staatsangehörigkeit aberkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stolperstein Bückeburg Lange Straße 79 Friedrich Muckermann.jpg|mini|Stolperstein Friedrich Muckermann (Lange Straße 79, Bückeburg)]]&lt;br /&gt;
Beim „[[Anschluss Österreichs|Anschluss]]“ am 12. März 1938 war Muckermann zu einem Vortrag in Basel, was ihm vermutlich das Leben rettete.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Brita Eckert 34&amp;quot; /&amp;gt; Seinen publizistischen Kampf gegen das [[Zeit des Nationalsozialismus|NS-Regime]] führte er von [[Paris]] aus fort. Über den Pariser Rundfunksender sprach er ab November 1939 sonntags zu den Franzosen und zu seinen Landsleuten. Nach dem [[Westfeldzug|Einmarsch der Wehrmacht in Frankreich]] entkam er in den zunächst [[Vichy-Regime|unbesetzten Teil Frankreichs]]. Dort betreute er, als niederländischer Priester getarnt, eine abgelegene Pfarrei, [[Saint-Pardoux-Morterolles|Saint-Pardoux-Lavaud]].&amp;lt;ref&amp;gt;Brita Eckert: &amp;#039;&amp;#039;Unterlagen zur kirchlichen Emigration&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Dialog mit Bibliotheken&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 19 (2007), Nr. 1, S. 33–37, hier S. 34–35.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem im November 1942 die Wehrmacht auch [[Unternehmen Anton|dieses Gebiet besetzte]], tauchte er unter. Im März 1943 gelang es ihm, vor der Gestapo in die [[Schweiz]] zu fliehen. Aufgrund seines Status als Internierter waren seine Möglichkeiten, tagespublizistisch tätig zu werden, durch die Schweizer Behörden eingeschränkt. So schrieb er stattdessen drei Bücher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich Muckermann starb am Abend des 2. April 1946 in einer Klinik in Montreux.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|ibn|08|04|1946|2|P. Friedrich Muckermann †|HERVORHEBUNG=P.&amp;amp;#32;Friedrich&amp;amp;#32;Muckermann&amp;amp;#32;f}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachleben ==&lt;br /&gt;
Da Muckermanns Schilderungen des sowjetischen Alltags, seine Hinweise auf [[Stalinsche Säuberungen|stalinistische Verbrechen]] und seine Kritik des [[Bolschewismus]] nicht genehm waren, wurden nach Kriegsende seine Schriften erneut verboten, diesmal in der [[Sowjetische Besatzungszone|Sowjetischen Besatzungszone]]. Die Bücher &amp;#039;&amp;#039;Der Bolschewismus droht&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Das Los des Arbeiters in [[Sowjetrussland|Sowjet-Rußland]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Es spricht die spanische Seele&amp;#039;&amp;#039; wurden auf die [[Liste der auszusondernden Literatur]] gesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Deutsche Verwaltung für Volksbildung in der sowjetischen Besatzungszone, Liste der auszusondernden Literatur: Transkript Buchstabe M |Verlag=Deutscher Zentralverlag |Ort=Berlin |Datum=1948 |Seiten=186-206 |Online=[http://www.polunbi.de/bibliothek/1948-nslit-m.html online] |Abruf=2015-05-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In der [[Deutsche Demokratische Republik|Deutschen Demokratischen Republik]] folgten auf diese Liste noch &amp;#039;&amp;#039;Wollt ihr das auch? Wie ich den Bolschewismus in Rußland erlebte&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Vom Rätsel der Zeit&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Heiliger Frühling&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Ministerium für Volksbildung der Deutschen Demokratischen Republik, Liste der auszusondernden Literatur: Transkript Buchstabe M |Verlag=VEB Deutscher Zentralverlag |Ort=Berlin |Datum=1953 |Seiten=127-139 |Online=[http://www.polunbi.de/bibliothek/1953-nslit-m.html online] |Abruf=2015-05-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* [[Alter Herr (Studentenverbindung)|Ehrenphilister]] des [[KDB Rheno-Guestphalia|Akademisch Wissenschaftlichen Vereins Renaissance]]&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Muckermann: &amp;#039;&amp;#039;Im Kampf zwischen zwei Epochen. Lebenserinnerungen&amp;#039;&amp;#039;. Matthias Grünewald, Mainz 1973, S. 336.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1932: [[Goetheplakette der Stadt Frankfurt am Main]] (für seine im Vorjahr erschienene Goethe-Biographie)&amp;lt;ref&amp;gt;Institut für Stadtgeschichte, Frankfurt am Main: {{Webarchiv|url=https://www.frankfurt1933-1945.de/nc/beitraege/show/1/thematik/gedenken-in-publikationen-datenbanken-ehrungen-strassennamen/artikel/benennung-von-strassen-nach-personen-des-widerstands-und-verfolgten-der-nationalsozialistischen-gewaltherrschaft/ |wayback=20190501011010 |text=Frankfurt 33–45: Gedenken |archiv-bot=2025-02-18 19:40:40 InternetArchiveBot }}, abgerufen am 3. April 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Nach Friedrich Muckermann wurden Straßen in Münster und in Frankfurt am Main benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wollt ihr das auch? Wie ich den Bolschewismus in Russland erlebte&amp;#039;&amp;#039;. Verband der katholischen Jünglings-Vereinigungen Deutschlands, Düsseldorf 1920.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Katholische Aktion&amp;#039;&amp;#039;. Ars sacra, München 1929&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Goethe&amp;#039;&amp;#039;. Verlag der Buchgemeinde, Bonn 1931.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Bolschewismus droht&amp;#039;&amp;#039;. Katholischer Tat-Verlag, Köln 1931.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Mönch tritt über die Schwelle. Betrachtungen über die Zeit&amp;#039;&amp;#039;. E. C. Etthofen, Berlin 1932.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Los des Bauern in Sowjet-Rußland&amp;#039;&amp;#039;. Katholischer Tat-Verlag, Köln 1932.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Los des Arbeiters in Sowjet-Rußland&amp;#039;&amp;#039;. Katholischer Tat-Verlag, Köln 1932.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vom Rätsel der Zeit&amp;#039;&amp;#039;. Kösel &amp;amp; Pustet, München 1933.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutschland ... Wohin ...? Der Nationalsozialismus, eine religiöse Erscheinung&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Der Deutsche Weg, Oldenzaal 1934.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Heiliger Frühling&amp;#039;&amp;#039;. Regensbergsche Verlagsbuchhandlung, Münster 1935.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Es spricht die spanische Seele … Neue Dokumente&amp;#039;&amp;#039;. Alsatia, Colmar 1937.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Revolution der Herzen&amp;#039;&amp;#039;. Alsatia, Colmar 1937.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Mensch im Zeitalter der Technik&amp;#039;&amp;#039;. Stocker, Zürich 1943.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wladimir Solowiew. Zur Begegnung zwischen Rußland und dem Abendland&amp;#039;&amp;#039;. 2 Bände, Walter, Olten 1945.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der deutsche Weg. Aus der Widerstandsbewegung der deutschen Katholiken von 1930–1945&amp;#039;&amp;#039;. NZN-Verlag, Zürich 1945.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Im Kampf zwischen zwei Epochen. Lebenserinnerungen&amp;#039;&amp;#039;. Bearbeitet und eingeleitet von [[Nikolaus Junk]] (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Kommission für Zeitgeschichte, Reihe A: Quellen.&amp;#039;&amp;#039; Band 15). Matthias Grünewald, Mainz 1973, ISBN 3-7867-0409-0; 2. Auflage 1974.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;in der Reihenfolge des Erscheinens&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Funder]]: {{ANNO|dfu|20|04|1946|7|In memoriam Friedrich Muckermann|NAME=Die Furche. Kulturpolitische Wochenschrift}}&lt;br /&gt;
* [[Nanda Herbermann]]: &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Muckermann. Ein Apostel unserer Zeit&amp;#039;&amp;#039;. Schöningh, Paderborn 1953.&lt;br /&gt;
* [[Johannes von Guenther]]: &amp;#039;&amp;#039;Ein Leben im Ostwind. Zwischen Petersburg und München. Erinnerungen.&amp;#039;&amp;#039; Biederstein, München 1969, S.&amp;amp;nbsp;426 ([https://archive.org/details/einlebenimostwin0000guen/page/426/mode/1up Digitalisat] im [[Internet Archive]]).&lt;br /&gt;
* Franz Kroos: &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Muckermann (1833–1946).&amp;#039;&amp;#039; In: [[Jürgen Aretz]], [[Rudolf Morsey]], [[Anton Rauscher]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zeitgeschichte in Lebensbildern. Aus dem deutschen Katholizismus des 20. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;, Band 2. Matthias-Grünewald-Verlag, Mainz 1975, ISBN 3-7867-0521-6, S. 48–63 ([https://www.aschendorff-buchverlag.de/digibib/?digidownload&amp;amp;tid=17577 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* Art. &amp;#039;&amp;#039;Muckermann, Friedrich.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Werner Röder]], [[Herbert A. Strauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der deutschsprachigen Emigration nach 1933.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Politik, Wirtschaft, Öffentliches Leben.&amp;#039;&amp;#039; Saur, München 1980, S. 510.&lt;br /&gt;
* Hubert Gruber: &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Muckermann S.J., 1883–1946. Ein katholischer Publizist in der Auseinandersetzung mit dem Zeitgeist.&amp;#039;&amp;#039; Matthias Grünewald, Mainz 1993, ISBN 3-7867-1736-2.&lt;br /&gt;
* Hubert Gruber: &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Muckermann SJ&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Stimmen der Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 214 (1996), S. 266–276.&lt;br /&gt;
* {{NDB|18|258|260|Muckermann, Friedrich|Hubert Gruber|118737295}}&lt;br /&gt;
* Eva Rademacher: &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Muckermann. Ein Jesuitenpater im Kampf zwischen zwei Epochen&amp;#039;&amp;#039;. In: Sigmund Graf Adelmann (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Gegen den Strom. Widerstand und Zivilcourage im Nationalsozialismus in Schaumburg&amp;#039;&amp;#039;. Verlag für Regionalgeschichte, Gütersloh 2005, ISBN 3-89534-571-7, S. 77–88.&lt;br /&gt;
* Johannes Schwarte: &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Muckermann SJ (1883–1946)&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Die Neue Ordnung]], Jg. 60 (2006), Heft 3, S. 201–216.&lt;br /&gt;
* Brita Eckert: &amp;#039;&amp;#039;Unterlagen zur kirchlichen Emigration. Das Deutsche Exilarchiv 1933–1945 erhält eine Sammlung zu Pater Friedrich Muckermann SJ&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Dialog mit Bibliotheken&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 19 (2007), Nr. 1, S. 33–37.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ein Schöngeist als Staatsfeind.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Evangelische Zeitung.&amp;#039;&amp;#039; 17. August 2008, S. 14.&lt;br /&gt;
* Johannes Kersting: &amp;#039;&amp;#039;Muckermann, Friedrich Joseph&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Schaumburger Profile&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 2. Verlag für Regionalgeschichte, Bielefeld 2016, ISBN 978-3-7395-1073-6, S. 166–170.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118737295}}&lt;br /&gt;
* {{GDW|muckermann}}&lt;br /&gt;
* {{WestfAutoren}}&lt;br /&gt;
* {{Deutsches Exilarchiv |ID=982214235 |Typ=S}}&lt;br /&gt;
* Hermann Muckermann: [https://web.archive.org/web/20070928190642/http://www.con-spiration.de/syre/files/muckermann.html &amp;#039;&amp;#039;2. April 1946 – Friedrich Muckermann SJ † in Montreux (Schweiz).&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen aus den deutschen Provinzen der Gesellschaft Jesu.&amp;#039;&amp;#039; Band 17, Nr. 113–116, 1953–1956, S. 325–328.&lt;br /&gt;
* Reinhard Lettmann: [https://www.nikolaus-gross.com/aktuelles/1990-06-17_xanten.html &amp;#039;&amp;#039;Nikolaus Groß.&amp;#039;&amp;#039;] Predigt anlässlich des Märtyrergedenkens im Dom zu Xanten am 17. Juni 1990.&lt;br /&gt;
* [https://www.ndz.de/startseite_artikel,-wdr-widmet-pater-muckermann-ein-zeitzeichen-_arid,36881.html Zum „ZeitZeichen“ des WDR am 17. August 2008 über Friedrich Muckermann]&lt;br /&gt;
* Corrie Sweep, Ad Maas: [http://www.bureaupubliciteit.nl/katholieke_nieuwsdienst.htm &amp;#039;&amp;#039;De geschiedenis van het geloof in een eigen katholieke nieuwsdienst van 1927 tot 1973.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Bureaupubliciteit.nl&amp;#039;&amp;#039; (niederländisch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise und Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118737295|LCCN=n94045114|VIAF=27866529}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Muckermann, Friedrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Publizist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jesuit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter in katholischer Burschenschaft (RKDB/RKAB)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person, für die in Niedersachsen ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1883]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1946]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Muckermann, Friedrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Muckermann, Friedrich Johannes&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher katholischer Publizist, Jesuit&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. August 1883&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bückeburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. April 1946&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Montreux]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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