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	<title>Friedrich Meinertz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Aka: /* Literatur */ ISBN-Verlinkung</title>
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		<updated>2024-10-23T17:59:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; ISBN-Verlinkung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedrich Meinertz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. Januar]] [[1919]] in [[Worms]]; † [[23. Januar]] [[1964]] in [[München]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Humanmediziner]] und [[Heilpädagogik|Heilpädagoge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Seine Eltern waren Humanmediziner am [[Klinikum Worms|Städtischen Krankenhaus Worms]], der Vater als Direktor und Chefarzt der Inneren Medizin, die Mutter war in der [[Anatomie]] tätig. Nach dem Abitur [[Immatrikulation|immatrikulierte]] sich der musikalisch hochbegabte Meinertz für Medizin an der [[Ludwig-Maximilians-Universität München|Universität in München]], obwohl er auch gerne Musik studiert hätte. Im Alter von 23 Jahren heiratete er die 18-jährige Elisabeth Stützel. Aus der Ehe ging eine Tochter hervor, die im Alter von 18 Jahren verstarb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] war Meinertz als [[Truppenarzt]] eingesetzt. Nachdem er unmittelbar aus der [[Kriegsgefangener|Kriegsgefangenschaft]] entlassen worden war, arbeitete er u.&amp;amp;nbsp;a. als Volontärassistent an der Universitätsnervenklinik in München. Zusätzlich absolvierte er eine Ausbildung zum [[Psychoanalytiker]] und [[Lehranalyse|Lehranalytiker]]. 1956 wurde ihm die ärztliche Leitung der renommierten [[Kbo-Heckscher-Klinikum|Heckscher-Klinik]] übertragen. Das Aufgabengebiet der Klinik erstreckte sich „von der Diagnostik und Therapie organischer Schäden über das Gebiet der psychotischen bzw. präpsychotischen Jugendlichen bis zu dem mehr anlage- oder mehr umweltbedingten seelischen Fehlentwicklungen und umfasst somit Bettnässen, Einkoten, Pavor nocturnus, kindliches Lügen und Stehlen, Davonlaufen, psychogene Mager- und Fettsucht, Schulversagen, Pubertätskrisen, Verstimmungszustände, Psychosen,... cerebrale Prozesse..., Anfallsleiden jeglicher Genese, psychogene wie organische Sprachstörungen usw.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Manfred Berger |Titel=Friedrich Meinertz – Sein Leben und Wirken |Sammelwerk=[[heilpaedagogik.de]] |Nummer=4 |Datum=2005 |Seiten=27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein wichtiges Anliegen war Meinertz die Fort-, Weiter- und Ausbildung von Heilpädagogen. Aus diesem Grunde gründete Meinertz im Jahr 1963 ein &amp;#039;&amp;#039;Heilpädagogisches Ausbildungs- und Forschungsinstitut&amp;#039;&amp;#039;, das der Heckscher-Klinik angeschlossen war. Die Einrichtung wurde nach dem Tod des Gründers in &amp;#039;&amp;#039;Friedrich-Meinertz-Institut&amp;#039;&amp;#039; umbenannt. Neben seinen vielfältigen Aufgaben war Meinertz auch publizistisch tätig. Sein 1962 veröffentlichtes Buch &amp;#039;&amp;#039;Heilpädagogik&amp;#039;&amp;#039; avancierte zum Standardwerk der [[Heilpädagogik]]. Dieses ist hervorgegangen aus Vorlesungen, die Meinertz in verschiedenen Ausbildungsstätten für soziale und heilpädagogische Berufe gehalten hatte. Darin definierte Meinertz die Heilpädagogik als „die Lehre von der Heilerziehung; Heilerziehung ist die Erziehung derjenigen Kinder, bei denen die landläufige, natürliche Erziehung nicht ausreicht“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= Friedrich Meinertz|Titel=Heilpädagogik |Auflage=1 |Verlag=Klinkhardt |Ort=Bad Heilbrunn/Obb.  |Datum=1962 |ISBN= |Seiten=9}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das von Meinertz gegründete Institut wurde 1975 umgewandelt in eine &amp;#039;&amp;#039;Fachschule für Heilpädagogik&amp;#039;&amp;#039; (später &amp;#039;&amp;#039;Fachakademie für Heilpädagogik&amp;#039;&amp;#039;) und 1980 von der Stadt München übernommen. Es ist aufgegangen in der [[Fachakademie für Sozialpädagogik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Heilpädagogik&amp;#039;&amp;#039;, Bad Heilbrunn 1962&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Strafen, Heilen und Erziehen&amp;#039;&amp;#039;, in: Blätter des Pestalozzi-Fröbel-Verbandes 1959/H. 10, S. 74–76&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Manfred Berger (Pädagoge)|Manfred Berger]]: &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Meinertz – Sein Leben und Wirken&amp;#039;&amp;#039;, in: [[heilpaedagogik.de]] 2005/H. 4, S. 26–29 (abrufbar [http://wp13202693.server-he.de/midosa/OnlineFindbuch_III_ZB-Berger/xml/inhalt/dao/Findbuch_III_ZB-Berger/III_ZB-Berger_digitale_Objekte/Meinertz,%20Friedrich.pdf online])&lt;br /&gt;
* Renate Jutz: &amp;#039;&amp;#039;Die Heckscher-Klinik von 1929-1989. Geschichte – Menschen – Schicksale. 60 Jahre Kinder- und Jugendpsychiatrie in Bayern&amp;#039;&amp;#039;, München o. J. (Privatdruck)&lt;br /&gt;
* Christian A. Rexroth (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die klinische Kinder- und Jugendpsychiatrie in Bayern. Entwicklungen – Gegenwart – Perspektiven&amp;#039;&amp;#039;, Göttingen 2011, ISBN 978-3-89971-919-2, S. 72&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=129962619|LCCN=n81116987|VIAF=216572125}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Meinertz, Friedrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kinder- und Jugendpsychiater]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erziehungswissenschaftler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pädagoge (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heilpädagoge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1919]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1964]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Meinertz, Friedrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Humanmediziner und Heilpädagoge&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. Januar 1919&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Worms]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. Januar 1964&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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