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	<title>Friedrich Markus Huebner - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T13:28:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Friedrich_Markus_Huebner&amp;diff=1923300&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Heinz Huster: /* Werke (Auswahl) */ LIT ergänzt 1924</title>
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		<updated>2026-02-05T20:48:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Werke (Auswahl): &lt;/span&gt; LIT ergänzt 1924&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedrich Markus Huebner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. April]] [[1886]] in [[Dresden]]; † [[24. Mai]] [[1964]] in [[Amsterdam]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Schriftsteller]], [[Journalist]], [[Übersetzer]], [[Kunstkritiker]], und [[Kunsthistoriker]], der ab 1919 in den [[Niederlande]]n lebte.  Er gilt neben [[Theo van Doesburg]] und [[Hendrik Marsman]] als wichtiger Vermittler des [[Expressionismus (Literatur)|Expressionismus]] in den Niederlanden. Sein Werk besteht aus Gedichtbänden, Schauspielen, [[Novelle]]n und [[Roman]]en; er veröffentlichte mehr als 60 selbständige Titel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Friedrich Markus Huebner, genannt Fritz, war der Sohn des Dresdner Kaufmanns und Leinen- und Baumwollwarenhändlers Otto R. Hübner und dessen Frau Helene, geborene Tamme. Zunächst besuchte er in Dresden die Bürgerschule, anschließend das [[Kreuzschule|Kreuzgymnasium]] und die Drei-König-Schule, wo er die [[Matura]] ablegte. Er studierte an den Universitäten Lausanne, Berlin, Straßburg und Heidelberg.&amp;lt;ref&amp;gt;Hubert Roland: &amp;#039;&amp;#039;Leben und Werk von Friedrich Markus Huebner (1886–1964)&amp;#039;&amp;#039;. S. 30&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910 [[Promotion (Doktor)|promovierte]] Huebner in [[Heidelberg]] über die psychologischen Auffassungen von [[Paul Bourget]]. Er ging anschließend nach [[München]], wo er als Journalist tätig war und beispielsweise Rezensionen für die Münchner &amp;#039;&amp;#039;[[Allgemeine Zeitung (19. Jahrhundert)|Allgemeine Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, die Literaturzeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[März (Zeitschrift)|März]]&amp;#039;&amp;#039; und das anarchistisch gefärbte Magazin &amp;#039;&amp;#039;[[Die Revolution (Zeitschrift)|Die Revolution]]&amp;#039;&amp;#039; sowie Kunst- und Theaterartikel für das &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Tageblatt]]&amp;#039;&amp;#039; schrieb. In dieser Zeit heiratete er Margarethe Birkenfeld, die Tochter eines [[Augsburg]]er Arztes. Die Jahre bis zum Kriegsausbruch verbrachte er als freier Schriftsteller, viel reisend, teils in Italien und Deutschland.&amp;lt;ref&amp;gt;Hubert Roland: &amp;#039;&amp;#039;Leben und Werk von Friedrich Markus Huebner (1886-1964).&amp;#039;&amp;#039; S. 44&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Dreißigjähriger kam Huebner im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] 1914 nach [[Belgien]], wo er im Kriegsdienst für das [[Auswärtiges Amt|Auswärtige Amt]] tätig war. Ursprünglich kriegsbegeistert, distanzierte er sich nach dem Krieg von dieser Position und wurde zu einem überzeugten Vertreter des [[Internationalismus (Politik)|Internationalismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Huebner ließ er sich unmittelbar nach Kriegsende in [[Den Haag]], Niederlande, nieder, wo seine schriftstellerische und publizistische Karriere begann und er sich zu einem seinerzeit bedeutenden deutsch-niederländischen Kulturvermittler entwickelte.&amp;lt;ref&amp;gt;Hubert Roland: &amp;#039;&amp;#039;Leben und Werk von Friedrich Markus Huebner (1886-1964).&amp;#039;&amp;#039; S. 9.&amp;lt;/ref&amp;gt; Hierbei wird er in einem Atemzug mit [[Albert Vigoleis Thelen]] und [[Georg Hermann]] sowie [[Nico Rost]] aus der niederländischen Perspektive genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Jattie Enklaar, Hans Ester, Evelyne Tax: &amp;#039;&amp;#039;Im Schatten der Literaturgeschichte: Autoren, die keiner mehr kennt.&amp;#039;&amp;#039; S. 174.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1919 war Huebner Mitarbeiter von &amp;#039;&amp;#039;[[het Vaderland]]&amp;#039;&amp;#039; und gab zusammen mit [[Dirk Coster]] unter Mitarbeit von Kollegen aus Frankreich, Italien und Großbritannien das Werk &amp;#039;&amp;#039;Europas neue Kunst und Dichtung&amp;#039;&amp;#039; zum Thema [[Expressionismus]] heraus, das 1919 erschien. In den 1920er Jahren wurden seine &amp;#039;&amp;#039;Schriften zur Lebensdeutung&amp;#039;&amp;#039; bekannt, die sich der Lebenshilfe mittels „Charakterkunde“ und [[Tiefenpsychologie]] widmeten. Ab 1933 passte er sie auf subtile Art und Weise der Ideologie des [[Nationalsozialismus]] an. Darüber hinaus widmete er sich bis zum Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] neben kulturhistorischen Schriften über [[Flandern]] und die Niederlande hauptsächlich dem deutschen Schrifttum im „Dritten Reich“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Huebner schrieb auch Romane, unter anderem die [[Trilogie]] &amp;#039;&amp;#039;Land der Windmühlen&amp;#039;&amp;#039;. Zu seinen Lebzeiten galt seine [[Esoterik|esoterische]] Schrift &amp;#039;&amp;#039;Zugang zur Welt&amp;#039;&amp;#039; von 1930 als sein wichtigstes Werk, das heute jedoch vergessen ist. Insgesamt sind mehr als 60 selbständige Titel von ihm erschienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zweiten Weltkrieg war er Sachwalter mehrerer niederländischer jüdischer Kunsthändler und dadurch in den [[NS-Raubkunst und Restitution|nationalsozialistischen Kunstraub]] verwickelt.&amp;lt;ref&amp;gt;Archivbestand beim [[Rijksbureau voor Kunsthistorische Documentatie]] [http://website.rkd.nl/nieuwsarchief/091016-oorlogsgids-def.pdf RKD] &amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Kriegsende wurde er der [[Kollaboration]] angeklagt, allerdings dafür nie verurteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;Jattie Enklaar, Hans Ester, Evelyne Tax: &amp;#039;&amp;#039;Im Schatten der Literaturgeschichte: Autoren, die keiner mehr kennt.&amp;#039;&amp;#039; S. 174.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das niederländische &amp;#039;&amp;#039;[[Rijksbureau voor Kunsthistorische Documentatie]]&amp;#039;&amp;#039; (RKD) unterhält umfangreiches Archivmaterial über Huebner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
=== Als Autor ===&lt;br /&gt;
;Belletristik&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Jahr ist kurz, der Tag ist lang. Sinngedicht.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Peschko, Darmstadt 1942.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nord-Hotel. Roman.&amp;#039;&amp;#039; Lehning Verlag, Hannover 1954 (Das Lehning-Buch; 39).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sterne über Amsterdam. Roman unter Holländern.&amp;#039;&amp;#039; Juncker, Berlin 1939.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Wolke aus Licht. Gedichte.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Peschko, Darmstadt 1940.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Hexeneinmaleins.&amp;#039;&amp;#039; Steinklopfer Verlag, Fürstenfeldbruck 1959.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Sachbücher&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Buch und der Mensch.&amp;#039;&amp;#039; Karl Rauch Verlag, Dessau 1924.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aufbruch ins Unbekannte. Schicksalshingabe und Schicksalsbemeisterung.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Peschko, Darmstadt 1933.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Belebung des Nichts.&amp;#039;&amp;#039; Reiß, Berlin 1922 (= &amp;#039;&amp;#039;Tribüne der Kunst und Zeit;&amp;#039;&amp;#039; 27).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Holland. Moderne Kunst in niederländischen Privatsammlungen.&amp;#039;&amp;#039; Klinckhardt &amp;amp; Biermann, Leipzig 1922.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zugang zur Welt. Magische Deutungen.&amp;#039;&amp;#039; Klinhardt &amp;amp; Biermann, Leipzig 1929.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Fruchtbare Dunkelheit. Schlaf und Traum in kosmischer Bedeutung.&amp;#039;&amp;#039; Reichl Verlag, Remagen 1962, ISBN 978-3-87667-013-3.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Menschen als Arznei und Gift.&amp;#039;&amp;#039; Nils Kampmann Verlag, Kampen/Sylt 1934. Neuauflage Reichl Verlag, St. Goar 2007, ISBN 978-3-87667-271-7.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Niemand ist einsam.&amp;#039;&amp;#039; Nils Kampmann Verlag, Kampen/Sylt 1936. Neuauflage Reichl Verlag, St. Goar 2007, ISBN 978-3-87667-272-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zeichensprache der Seele.&amp;#039;&amp;#039; Nils Kampmann Verlag, Kampen/Sylt 1933. Neuauflage Reichl Verlag, St. Goar 2007, ISBN 978-3-87667-273-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jungbleiben läßt sich lernen.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Richter, Heidelberg 1957. Neuauflage Reichl Verlag, St. Goar 2007, ISBN 978-3-87667-287-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Als Übersetzer ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Flämisches Novellenbuch.&amp;#039;&amp;#039; Insel-Verlag, Leipzig 1917.&lt;br /&gt;
* [[Felix Timmermans]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Heilige der kleinsten Dinge und andere Erzählungen.&amp;#039;&amp;#039; 1980.&lt;br /&gt;
* Felix Timmermans: &amp;#039;&amp;#039;Die sehr schönen Stunden von Jungfer Symforosa, dem Beginchen.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hubert Roland: &amp;#039;&amp;#039;Leben und Werk von Friedrich Markus Huebner (1886-1964). Vom Expressionismus zur Gleichschaltung.&amp;#039;&amp;#039; Waxmann Verlag, Münster 2009, ISBN 3-8309-2046-6.&lt;br /&gt;
* Jattie Enklaar, Hans Ester, Evelyne Tax: &amp;#039;&amp;#039;Im Schatten der Literaturgeschichte: Autoren, die keiner mehr kennt.&amp;#039;&amp;#039; Rodopi, 2005, ISBN 90-420-1915-8, S. 173–191.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117037508}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|117037508}}&lt;br /&gt;
* Hubert Roland: [http://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=12865&amp;amp;ausgabe=200903 &amp;#039;&amp;#039;„Lebensberatung“ im Nationalsozialismus. Die ideologischen Zugeständnisse des Ex-Expressionisten Friedrich Markus Huebner.&amp;#039;&amp;#039;] Literaturkritik.de, 3. März 2009.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117037508|LCCN=n/88/627922|NDL=00522764|VIAF=45070297}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Huebner, Friedrich Markus}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunstkritiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer aus dem Niederländischen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer ins Deutsche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1886]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1964]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Huebner, Friedrich Markus&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Schriftsteller und Kunstkritiker &lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. April 1886&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Dresden]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. Mai 1964&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Niederlande]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Heinz Huster</name></author>
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