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	<title>Friedrich Lipsius - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Khatschaturjan: /* Leben */</title>
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		<updated>2025-02-09T21:24:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedrich Reinhard Lipsius&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. Oktober]] [[1873]] in [[Jena]]; † [[29. August]] [[1934]] in [[Leipzig]]) war ein deutscher Professor für [[Philosophie]], der noch vor der nationalsozialistischen „[[Machtergreifung]]“ Mitglied der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Lipsius war der Sohn des Theologen [[Richard Adelbert Lipsius]]. Sein Studium der Theologie und Philosophie in Leipzig und [[Jena]] schloss er 1897 mit dem [[Lizenziat]] (Lic.theol.) ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Biographische Angaben vorwiegend nach: [[Christian Tilitzki]]: Die deutsche Universitätsphilosophie in der Weimarer Republik und im Dritten Reich, Akademie, Berlin 2002, 74.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einem Jahr als Hilfsprediger in [[Weimar]] wurde er 1898 Privatdozent für [[Systematische Theologie]] in Jena. Seine Habilitation für Systematische Theologie erfolgte 1899 mit dem Thema „Die Vorfragen der systematischen Theologie mit besonderer Berücksichtigung auf die Philosophie [[Wilhelm Wundt]]s kritisch untersucht“. Das starke Interesse an philosophischen Fragestellungen und die Distanz zu Glaubensfragen zeigt sich in der Arbeit „Kritik der theologischen Erkenntnis“ aus dem Jahr 1904. Hiernach studierte Lipsius erneut Philosophie und hörte u.&amp;amp;nbsp;a. in Jena bei [[Ernst Haeckel]]. Aus wirtschaftlichen Gründen nahm er 1906 eine Pfarrstelle in [[St. Martini (Bremen)|St. Martini in Bremen]] an, geriet jedoch als liberaler, dem [[Monismus]] zuneigender Pastor in Konflikt mit orthodoxen Auffassungen. Er verzichtete hierauf 1907 auf sein Amt und promovierte bei [[Erich Adickes]] mit seiner „Kritik“. Seine philosophische Habilitationsschrift „Die Einheit des Seins als Problem der Philosophie“ legte er bei Wundt und [[Johannes Volkelt]] in Leipzig 1912 vor. Seine Probevorlesung lautete „Der [[Irrationalismus]] in Wissenschaft und Philosophie der Gegenwart“. Lipsius nahm gegenüber dem [[Positivismus]] eine kritische Haltung ein. Er wurde 1919 zum nichtbeamteten ao. Professor ernannt. Seine Antrittsvorlesung hatte das Thema „Die Aufgaben der [[Religionsphilosophie]]“. Ab 1920 war er am philosophischen Institut von [[Theodor Litt]] als planmäßiger Oberassistent tätig. Lipsius war Mitglied der wissenschaftlichen Leitung der [[Schopenhauer-Gesellschaft]]. In den 1920er Jahren beteiligte er sich ablehnend an der Diskussion um die [[Relativitätstheorie]].&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Lipsius: Die logischen Grundlagen der speziellen Relativitätstheorie, Annalen der Philosophie 1920, 439–446; Zur Kritik siehe: [[Hans Reichenbach (Physiker)|Hans Reichenbach]]: Die philosophische Bedeutung der Relativitätstheorie, Teubner 1979, 326.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der [[Relativismus]] der Relativitätstheorie widerspräche der Einheit der Erfahrung. [[Raum (Philosophie)|Raum]] und [[Zeit]] wären unterschiedliche Größen, denn Zeit sei unumkehrbar. Für den Raum gelte das nicht. Lipsius war zwischen 1920 und 1926 Mitglied der [[Deutsche Volkspartei|DVP]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits zum 1. Februar 1932 trat er der NSDAP bei ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 905.753).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/26111282&amp;lt;/ref&amp;gt; Im November 1933 unterzeichnete er das [[Bekenntnis der deutschen Professoren zu Adolf Hitler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Vorfragen der systematischen Theologie: mit besonderer Rücksicht auf die Philosophie Wilhelm Wundts&amp;#039;&amp;#039;. Mohr Siebeck, Tübingen 1899&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kritik der theologischen Erkenntnis&amp;#039;&amp;#039;. Schwetschke 1904&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Religion des Monismus&amp;#039;&amp;#039;. Concordia, Berlin 1907&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Einheit der Erkenntnis und Einheit des Seins&amp;#039;&amp;#039;. Kröner, Stuttgart 1913&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Naturphilosophie und Weltanschauung&amp;#039;&amp;#039;, Kröner, Stuttgart 1918&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Johannes Volkelt als Religionsphilosoph&amp;#039;&amp;#039;. Beck, München 1918&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Naturphilosophie. Philosophie des Anorganischen&amp;#039;&amp;#039;. Hirt, Breslau 1923&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wahrheit und Irrtum in der Relativitätstheorie&amp;#039;&amp;#039;. Mohr Siebeck, Tübingen 1927&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117204803}}&lt;br /&gt;
* {{CPL|Lipsius_269}} (mit Bild)&lt;br /&gt;
* {{HistVV|lipsius_f|S|1913|S|1914}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117204803|VIAF=42165056}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lipsius, Friedrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Philosoph (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelischer Theologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Friedrich-Schiller-Universität Jena)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelischer Geistlicher (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DVP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1873]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1934]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Familie Lipsius|Friedrich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lipsius, Friedrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Lipsius, Friedrich Reinhard (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Philosoph und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. Oktober 1873&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Jena]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. August 1934&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Khatschaturjan</name></author>
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