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	<title>Friedrich Lindau - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T04:26:55Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Friedrich_Lindau&amp;diff=1174046&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler: /* Leben */</title>
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		<updated>2026-04-29T04:12:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:DGB-Gewerkschaftshaus Hannover Otto-Brenner-Straße 1 Blick vom Kreisel am Klagesmarkt.jpg|mini|Das [[Gewerkschaftshaus (Hannover)|Gewerkschaftshaus]] in [[Hannover]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedrich Lindau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[10. Mai]] [[1915]] in [[Quedlinburg]]; † [[7. November]] [[2007]] in [[Hannover]]) war ein deutscher [[Architekt]]. Er war Gründungspräsident der [[Architektenkammer Niedersachsen]]. Er schuf vor allem Verwaltungsgebäude, Heime und Schulen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:1970-12-01 Annonce Protest gegen den Abriss der Villa Wilmer, Hannoversche Allgemeine Zeitung.tif|mini|„[[Protest]]!“-[[Anzeige (Medien)|Anzeige]] gegen den Abriss des Baudenkmals [[Villa Willmer]] und für ein [[Niedersächsisches Denkmalschutzgesetz]];&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt; 1970 in der [[Hannoversche Allgemeine Zeitung|Hannoverschen Allgemeinen Zeitung]]&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich Lindau, Sohn von Helene Lindau, geborener Strube, und des Kaufmanns Franz Lindau, wuchs in [[Stendal]] auf und studierte ab 1935 ein Jahr an der [[Buxtehude#Hochschule|Technischen Lehranstalt]] in [[Buxtehude]] Architektur, machte zudem eine Maurerlehre und studierte anschließend bis zum Abschluss seines Studium als Diplom-Ingenieur 1939 an der [[Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover|Technischen Hochschule Hannover]]. Bis 1945 leistete er Kriegsdienst und anschließend von 1946 bis 1951 war er wissenschaftlicher Assistent an der Technischen Hochschule Hannover. 1951 gründete er als freischaffender Architekt sein eigenes Architekturbüro in Hannover.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lindau schuf in den 1950er Jahren eine Reihe richtungweisender Verwaltungsbauten in Hannover. Er hat sich maßgeblich mit der Stadterneuerung nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] auseinandergesetzt. Er hat mehrere Bücher über Hannover und den Städtebau Hannovers publiziert.&lt;br /&gt;
1951 wurde er in den [[Bund Deutscher Architekten]] (BDA) aufgenommen, 1955 zum 2. Vorsitzenden und 1957 zum 1. Vorsitzenden der Bezirksgruppe Hannover des BDA gewählt. 1962 wurde er Mitglied der [[SPD]]. Von 1964 bis 1968 war er 1. Vorsitzender des Landesverbandes Niedersachsen des BDA, seit 1968 Ehrenmitglied. Im gleichen Jahr gründete Lindau die &amp;#039;&amp;#039;Landesgemeinschaft Niedersächsischer Architektenverbände&amp;#039;&amp;#039; (LGNA), deren Präsident er 1969 bis 1970 war und aus der 1970 die &amp;#039;&amp;#039;[[Architektenkammer]] Niedersachsen&amp;#039;&amp;#039; entstand, deren Gründungspräsident er von 1970 bis 1975 war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Liegender, Grabmal für den Architekten Friedrich Lindau, Herrenhäuser Friedhof Hannover.jpg|mini|Grabmal auf dem &amp;#039;&amp;#039;Herrenhäuser Friedhof&amp;#039;&amp;#039;; Bildhauer: [[Kurt Schwerdtfeger]]?]]&lt;br /&gt;
Friedrich Lindau war evangelisch, ab 1946 verheiratet mit Ingeborg Lindau, geborener Fischer, und wohnte in [[Herrenhausen-Stöcken#Herrenhausen|Hannover-Herrenhausen]], befasste sich privat mit [[Primitivismus (Kunst)|Primitiver Kunst]] und war [[Rotarier]]. Er starb im Jahr 2007 und wurde auf dem [[Herrenhäuser Friedhof]] bestattet.&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Knocke: &amp;#039;&amp;#039;Lindau, Friedrich&amp;#039;&amp;#039; (siehe Literatur)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Testament]]arisch haben Friedrich Lindau und seine Ehefrau ihr gemeinsames Wohn- und Bürohaus, in dem Ingeborg Lindau bis zu ihrem Tode im Jahr 2012 wohnte, der [[Lavesstiftung]] der Architektenkammer Niedersachsen vererbt. Nach dem Verkauf des Gebäudes schlug die Kammer den Verkaufserlös dem Stiftungsvermögen zu und kündigte eine intensivere Beschäftigung mit dem baukulturellen Erbe der 1960er und 1970er Jahre an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2025-02 |url=https://www.lavesstiftung.de/spenden.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Das Erbe Friedrich Lindaus&amp;#039;&amp;#039;. |archivebot=2025-02-18 18:16:50 InternetArchiveBot}} lavesstiftung.de; abgerufen am 8. März 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1963: Aufnahme der PLANO-Häuser Hannover-Bothfeld in die Architekturausstellung &amp;#039;&amp;#039;bauen in Deutschland 1945-1962&amp;#039;&amp;#039;, Hamburg 1963&lt;br /&gt;
* 1976: PLANO-Häuser Hannover-Bothfeld: Lobende Anerkennung im Rahmen des BDA-Preises des Bundes Deutscher Architekten (BDA)&lt;br /&gt;
* 1980: Verdienstkreuz am Bande des [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland]] für sein Engagement um den Berufsstand der Architekten&lt;br /&gt;
* 2005: Umfassende Ausstellung der Architektenkammer Niedersachsen zum 90. Geburtstag „Friedrich Lindau Architekt“ im [[Laveshaus (Hannover)|Laveshaus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* Messeeingang Nord des [[Messegelände Hannover|Messegeländes Hannover]]&lt;br /&gt;
* 1952/53: [[Gewerkschaftshaus (Hannover)|Gewerkschaftshaus]] des [[Deutscher Gewerkschaftsbund|Deutschen Gewerkschaftsbundes Niedersachsen]] am [[Klagesmarkt]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Helmut Knocke]], [[Hugo Thielen]]: &amp;#039;&amp;#039;Otto-Brenner-Straße 1.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Hannover Kunst- und Kultur-Lexikon]]&amp;#039;&amp;#039;, S. 178&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1955–1956: Hauptverwaltung der [[IG Chemie-Papier-Keramik]] in Hannover – 1995 maßgeblich umgebaut. Drei Glasfenster der zahlreichen Kunstwerke von [[Kurt Sohns]] sind erhalten geblieben.&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Lindau: &amp;#039;&amp;#039;Planen und Bauen der fünfziger Jahre in Hannover.&amp;#039;&amp;#039; Schlütersche, Hannover 1998, ISBN 3-87706-530-9, S. 111 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Internationales Haus Sonnenberg]] bei [[Sankt Andreasberg]]&lt;br /&gt;
* [[Deutscher Gewerkschaftsbund|DGB]]-Bundesschule, [[Springe]]&lt;br /&gt;
* Sehbehindertenschule in der [[Südstadt (Hannover)]] – [[Denkmalschutz|denkmalgeschützt]] seit 1990&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Lindau: &amp;#039;&amp;#039;Planen und Bauen der fünfziger Jahre in Hannover.&amp;#039;&amp;#039; Schlütersche, Hannover 1998, ISBN 3-87706-530-9, S. 145&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1955–1956 (Siedlung Am [[Kurze-Kamp-Straße|kurzen Kamp]]): PLANO-Häuser [[Bothfeld (Hannover)]] – denkmalgeschützt seit 1990. Der Begriff PLANO-Haus geht auf [[Roland Rainer]] zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Lindau: &amp;#039;&amp;#039;Planen und Bauen der fünfziger Jahre in Hannover.&amp;#039;&amp;#039; Schlütersche, Hannover 1998, ISBN 3-87706-530-9, S. 121.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Wohnsiedlung am [[Großer Garten Hannover-Herrenhausen|Großen Garten]] in [[Herrenhausen]]&lt;br /&gt;
* [[Emmy Lanzke|Emmy-Lanzke-Heim]] in Hannover&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Habel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Wer ist wer?|Wer ist wer? Das deutsche Who’s Who]].&amp;#039;&amp;#039; 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 765.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;!-- wohl das Müttergenesungshem --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Altenwohnheim der AWO in [[Bornum (Hannover)]]&lt;br /&gt;
* Studentenwohnheim Haus Humanitas in Hannover-Mitte&lt;br /&gt;
* 1959: Seniorenzentrum [[Körtingsdorf]] in [[Hannover-Badenstedt]] – denkmalgeschützt seit 1990&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Lindau: &amp;#039;&amp;#039;Planen und Bauen der fünfziger Jahre in Hannover.&amp;#039;&amp;#039; Schlütersche, Hannover 1998, ISBN 3-87706-530-9, S. 136&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1961: Wilhelm-Gefeller-Bildungs- und Tagungszentrum der [[IG Bergbau, Chemie, Energie|IG BCE]] in [[Bad Münder]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Planen und Bauen der fünfziger Jahre in Hannover.&amp;#039;&amp;#039; Schlütersche, Hannover 1998, ISBN 3-87706-530-9.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hannover. Wiederaufbau und Zerstörung. Die Stadt im Umgang mit ihrer bauhistorischen Identität&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage. Schlütersche, Hannover 2001, ISBN 3-87706-607-0.&lt;br /&gt;
*  &amp;#039;&amp;#039;Hannover – der höfische Bereich Herrenhausen. Vom Umgang der Stadt mit den Baudenkmalen ihrer feudalen Epoche&amp;#039;&amp;#039;. Mit einem Vorwort von [[Wolfgang Schäche]]. Deutscher Kunstverlag, München (u.&amp;amp;nbsp;a.) 2003, ISBN 3-422-06424-9.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Architektur und Stadt. Erinnerungen eines neunzigjährigen Hannoverschen Architekten.&amp;#039;&amp;#039; Quensen, Hannover 2005, ISBN 3-92280-587-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Baudenkmale in Hannover]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lindau, Friedrich.&amp;#039;&amp;#039; In: Walter Habel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Wer ist wer?|Wer ist wer? Das deutsche Who’s Who]].&amp;#039;&amp;#039; 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 765.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Architektur in Hannover.&amp;#039;&amp;#039; 2000, S. 12, 43, 131 und 146.&lt;br /&gt;
* [[Helmut Knocke]]: &amp;#039;&amp;#039;Lindau, Friedrich.&amp;#039;&amp;#039; In: Klaus Mlynek, Waldemar R. Röhrbein u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Stadtlexikon Hannover]]. Von den Anfängen bis in die Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Schlütersche, Hannover 2009, ISBN 978-3-89993-662-9, S. 405.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|115662758}}&lt;br /&gt;
* {{archINFORM|arch|43009}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=115662758|LCCN=n/98/92756|VIAF=24930329}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lindau, Friedrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Hannover)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Bundes Deutscher Architektinnen und Architekten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Quedlinburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1915]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2007]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lindau, Friedrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Architekt, Gründungspräsident der Architektenkammer Niedersachsen&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. Mai 1915&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Quedlinburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. November 2007&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hannover]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
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