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	<title>Friedrich Lent - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T01:55:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Friedrich_Lent&amp;diff=719469&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-33844-22: DVNP-&gt;DNVP korrigiert</title>
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		<updated>2025-11-16T11:10:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DVNP-&amp;gt;DNVP korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedrich Lent&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. Januar]] [[1882]] in [[Wernigerode|Nöschenrode]]; † [[30. April]] [[1960]] in [[München]]) war ein deutscher [[Jurist]] und Politiker der [[Deutschnationale  Volkspartei|Deutschnationalen Volkspartei]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
Lents Großvater &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Johann Heinrich Lent&amp;#039;&amp;#039; (1792–1868) war Präsident des [[Appellationsgericht]]s in [[Hamm]].&lt;br /&gt;
Seine Eltern waren der Geheimer Bau- und Regierungsrat &amp;#039;&amp;#039;Hugo Lent&amp;#039;&amp;#039; (1827–1915) und dessen Ehefrau &amp;#039;&amp;#039;Pauline Pape&amp;#039;&amp;#039; (1840–1928), eine Tochter des Appellationsgerichtsrats Heinrich Pape (1803–1862). Sein Onkel [[Alfred Lent]] war Geheimer Baurat und Geschäftsinhaber der Disconto-Gesellschaft in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch des [[Prinz-Heinrichs-Gymnasium]]s in [[Berlin-Schöneberg|Schöneberg]] ging Friedrich Lent im Jahr 1900 zum Studium der [[Rechtswissenschaft]]en an die [[Universität Straßburg]], die [[Universität München]], die [[Universität Leipzig]] und die [[Humboldt-Universität zu Berlin|Universität Berlin]]. 1903 legte er sein Referendarexamen ab und 1908 sein Assessorexamen, danach arbeitete er für eine kurze Zeit als Gerichtsassessor.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Walther J. Habscheid: &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Lent&amp;#039;&amp;#039;. In: Juristen im Portrait. Verlag und Autoren in 4 Jahrzehnten. Verlag C.H. Beck, München 1988, S. 521 m.w.Nachw.;{{NDB|14|218|218|Lent, Friedrich|Bruno Rimmelspacher|118779478}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Betreuung von [[Konrad Hellwig]] [[Promotion (Doktor)|promovierte]] Lent 1905 in Berlin mit einer Arbeit über &amp;#039;&amp;#039;Die Anweisung als Vollmacht und im Konkurse&amp;#039;&amp;#039;, die 1907 veröffentlicht wurde. Nach seiner 1909 erfolgten [[Habilitation]] bei [[August Sigismund Schultze]] in Straßburg über den &amp;#039;&amp;#039;Begriff der auftragslosen Geschäftsführung&amp;#039;&amp;#039; wurde er dort zunächst [[Privatdozent]]. Im April 1912 folgte er dem Ruf als außerordentlicher Professor an die [[Universität Jena]] und 1918 als ordentlicher Professor nach [[Erlangen]] an die [[Friedrich-Alexander-Universität]], wo er bis 1947 den Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Zivilprozessrecht und freiwillige Gerichtsbarkeit innehatte und danach noch weiter als Emeritus lehrte.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Walther J. Habscheid: &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Lent&amp;#039;&amp;#039;. In: Juristen im Portrait. Verlag und Autoren in 4 Jahrzehnten. Verlag C.H. Beck, München 1988, S. 521f., 528f. m.w.Nachw.&amp;lt;/ref&amp;gt; Lent war ab 1927 Mitherausgeber der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Nationalwirtschaft&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BIORAB&amp;quot;&amp;gt;Eintrag  &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Lent&amp;#039;&amp;#039; in der {{Webarchiv | url=http://www.zhsf.uni-koeln.de/biorab/index.htm | wayback=20100612113217 | text=BIORAB-Datenbank}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lent gehörte von 1920 bis 1923 der [[Deutsche Volkspartei|Deutschen Volkspartei]], danach der [[Nationalliberale Landespartei Bayerns|Nationalliberalen Landespartei Bayerns]] (NLLP) und ab 1931 der Deutschnationalen Volkspartei an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BIORAB&amp;quot;/&amp;gt; Von 1924 bis 1932 war Lent [[Mitglied des Landtages|Mitglied]] des [[Bayerischer Landtag (Weimarer Republik)|Bayerischen Landtages]]. Im Juli 1932 wurde er zum Mitglied des [[Reichstag (Weimarer Republik)|Deutschen Reichstages]] gewählt, dem er bis zum Ende der 8. Wahlperiode 1933 angehörte.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. {{NDB|14|219|219|Lent, Friedrich|Bruno Rimmelspacher|118779478}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die 52 Abgeordneten der DNVP stimmten am 24. März 1933 dem [[Ermächtigungsgesetz]] zu. Auf dem &amp;#039;&amp;#039;Wahlvorschlag für die [[Reichstagswahl November 1933|Wahl zum Deutschen Reichstag am 12. November 1933]]&amp;#039;&amp;#039; kandidierte Friedrich Lent unter der Nr. 506 (von 661) auf der Einheitsliste der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP (Hitlerbewegung)]] und war damit gewählt. Doch wurde er nach seiner Wahl „gestrichen“. Der NSDAP „blieb er fern“&amp;lt;ref&amp;gt;Walther J. Habscheid: &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Lent&amp;#039;&amp;#039;, S. 528&amp;lt;/ref&amp;gt;. Lent gehörte seit September 1933 der [[Akademie für Deutsches Recht]] an. Laut seinem Biographen [[Walther J. Habscheid]] sei es sein Verdienst dort gewesen, dass er und seine Gefährten verhinderten, dass das [[Römisches Recht|römische Recht]] durch ein germanisches Volksgesetzbuch abgelöst wurde. Der Bayerische Staat habe dieses zunächst nicht gewürdigt, als er gemeinsam mit der US-amerikanischen Militärregierung Lent 1947 für neun Monate vom Dienst suspendierte und seinen Lehrstuhl sogleich neu besetzte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Habscheid529&amp;quot;&amp;gt;Walther J. Habscheid: &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Lent&amp;#039;&amp;#039;, S. 529&amp;lt;/ref&amp;gt; Lent musste sich 1935/1937 einem Disziplinarverfahren unterziehen und wurde zu einer Geldstrafe verurteilt, da er &amp;#039;&amp;#039;Greuelmärchen&amp;#039;&amp;#039; verbreitet haben soll und er unter Verdacht der Spionage stand.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BIORAB&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende seiner Professorentätigkeit lebte Lent von 1950 bis 1954 in [[Herrsching am Ammersee]] und danach in [[München]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;BIORAB&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Zu seinem 75. Geburtstag wurde Lent mit einer Festschrift geehrt  ([[Leo Rosenberg]], Karl Heinz Schwab (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Festschrift für Friedrich Lent zum 75. Geburtstag&amp;#039;&amp;#039;, München 1957) und er erhielt am 15. Dezember 1959 den [[Bayerischer Verdienstorden|Bayerischen Verdienstorden]].&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Walther J. Habscheid: &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Lent&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Juristen im Portrait&amp;#039;&amp;#039;. Verlag und Autoren in 4 Jahrzehnten. Verlag C.H. Beck, München 1988, S. 524 f., 529&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Er heiratete 1910 in Köln &amp;#039;&amp;#039;Felicitas Grein&amp;#039;&amp;#039; (1890–1969), eine Tochter des Kaufmanns &amp;#039;&amp;#039;Franz Grein&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;Amalie Brockhues&amp;#039;&amp;#039;. Das Paar hatte einen jung verstorbenen Sohn sowie eine Tochter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
Lents wissenschaftliche Schriften befassten sich vor allem mit Fragen des [[Privatrecht|Zivilrechts]] und des [[Zivilprozessrecht (Deutschland)|Zivilprozessrechts]]. Die von ihm begründeten Lehrbücher zum &amp;#039;&amp;#039;Sachenrecht&amp;#039;&amp;#039;, zum &amp;#039;&amp;#039;Zivilprozessrecht&amp;#039;&amp;#039; und zum &amp;#039;&amp;#039;Zwangsvollstreckungs- und Konkursrecht&amp;#039;&amp;#039; (jetzt: Insolvenzrecht) werden bis heute von anderen Autoren fortgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Prütting, &amp;#039;&amp;#039;Sachenrecht&amp;#039;&amp;#039;, München, 33. Aufl. 2008; [[Othmar Jauernig|Jauernig]], &amp;#039;&amp;#039;Zivilprozessrecht&amp;#039;&amp;#039;, München, 29. Aufl. 2007; Jauernig/Berger, &amp;#039;&amp;#039;Zwangsvollstreckungs- und Insolvenzrecht&amp;#039;&amp;#039;, München, 22. Aufl. 2007. Siehe zu den drei Lehrbüchern auch Dietmar Willoweit (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Rechtswissenschaft und Rechtsliteratur im 20. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. Verlag C.H. Beck, München 2007, S. 46f., S. 264f., S. 712 und S. 748.&amp;lt;/ref&amp;gt; Gleiches gilt für den von &amp;#039;&amp;#039;Ernst Jaeger&amp;#039;&amp;#039; begründeten Großkommentar zur &amp;#039;&amp;#039;Konkursordnung&amp;#039;&amp;#039; (jetzt: Insolvenzordnung), dessen ersten Band Lent in der achten Auflage neu bearbeitete.&amp;lt;ref&amp;gt;Dazu Jaeger, &amp;#039;&amp;#039;Insolvenzordnung&amp;#039;&amp;#039;. de Gruyter, Berlin 2004, Band 1, Einleitung S. 9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Anweisung als Vollmacht und im Konkurse&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig 1907 (Dissertationsschrift)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Begriff der auftragslosen Geschäftsführung&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig 1909 (Habilitationsschrift)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Grundriss der freiwilligen Gerichtsbarkeit&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig 1922 (Lehrbuch)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zivilprozessrecht&amp;#039;&amp;#039;, München, 1. Aufl. 1947 (Lehrbuch)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zwangsvollstreckungs- und Konkursrecht&amp;#039;&amp;#039;, München, 1. Aufl. 1948 (Lehrbuch)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sachenrecht&amp;#039;&amp;#039;, München, 1. Aufl. 1949 (Lehrbuch)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Freiwillige Gerichtsbarkeit&amp;#039;&amp;#039;, Beck, München, 1. Aufl. 1951, {{DNB|452995124}} (Lehrbuch)&lt;br /&gt;
* mit Ernst Jaeger (Begründer): &amp;#039;&amp;#039;Konkursordnung&amp;#039;&amp;#039;, 8. Auflage, de Gruyter, Berlin 1958, Band 1 (Großkommentar).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|14|218|219|Lent, Friedrich|[[Bruno Rimmelspacher]]|118779478}}&lt;br /&gt;
* [[Walther J. Habscheid]]: &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Lent&amp;#039;&amp;#039;. In: Juristen im Portrait. Verlag und Autoren in 4 Jahrzehnten. Verlag C.H. Beck, München 1988, S. 521–530&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118779478}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|118779478}}&lt;br /&gt;
* Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Geschichte des Lehrstuhls von Friedrich Lent: http://www.zr1.jura.uni-erlangen.de/geschichte/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118779478|LCCN=n/50/49773|VIAF=57410677}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lent, Friedrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zivilprozessrechtler (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Standort Erlangen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Friedrich-Schiller-Universität Jena)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Bayerischen Landtags in der Weimarer Republik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DNVP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DVP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Akademie für Deutsches Recht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bayerischen Verdienstordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NLLP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Privatrechtler (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wernigerode)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1882]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1960]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Humboldt-Universität zu Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lent, Friedrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist und Politiker (DVP, NLLP, DNVP), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. Januar 1882&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Nöschenrode]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. April 1960&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-33844-22</name></author>
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