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	<title>Friedrich Lennig - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T09:33:40Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Friedrich_Lennig&amp;diff=104736&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Commons hinzugefügt, Kleinkram</title>
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		<updated>2024-12-31T11:42:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Commons hinzugefügt, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Friedrich Lennig JS.jpg|mini|Titelblatt zu Lennigs Buch &amp;#039;&amp;#039;Etwas zum Lachen&amp;#039;&amp;#039; 1838 erschienen mit einer Porträtskizze des Dichters]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johann Friedrich Lennig&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch: &amp;#039;&amp;#039;Fritz Lennig&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. November]] [[1796]] in [[Mainz]]; † [[6. April]] [[1838]] ebenda), war ein deutscher [[Dialektdichter]] der Mainzer und [[Rheinhessen|rheinhessischen]] [[Hessischer Dialekt|Mundart]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Friedrich Lennig ist der Sohn des Mainzer [[Kaufmann|Handelsmannes]] Nikolaus Lennig und dessen Ehefrau Elisabeth, geb. Menzler. Lennig besuchte in Mainz das [[Rabanus-Maurus-Gymnasium]] und den [[Philosophie|philosophischen]] Kursus des [[Priesterseminar Mainz|Bischöflichen Seminars]]. Danach erlernte er in einer [[Leinwand]]handlung in [[St. Gallen]] den väterlichen Kaufmannsberuf. Da der junge Mann im Dasein eines Kaufmanns nicht seinen [[Sinn des Lebens|Lebenszweck]] erkannte, kehrte er 1818 wieder nach Mainz zurück. Im Elternhaus Lennig gehörte der Mainzer Bischof [[Joseph Ludwig Colmar]] zu den regelmäßigen Gästen. Zu bekannten Familienmitgliedern des Handelsmannes Nikolaus Lennig zählen [[Edmund Hardy (Religionswissenschaftler)| Edmund Georg Nicolaus Hardy]], [[Ruth Moufang]], [[Nicola Moufang]], [[Eugen Moufang]], [[Franz Moufang]], [[Wilhelm Moufang]], [[David Moufang]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Friedrich Lennig war hochgebildet. Er verfügte über ein profundes historisches und theologisches Wissen, beherrschte die klassischen Sprachen sowie Französisch, Italienisch und Englisch. Lennig übersetzte &amp;#039;&amp;#039;Das Lied des letzten Minnesaengers&amp;#039;&amp;#039; von Sir [[Walter Scott]] aus dem Englischen ins Deutsche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich Lennig verfasste seine Gedichte sowohl in deutscher [[Standardsprache|Hochsprache]] als auch in [[Rheinhessischer Dialekt|rheinhessischer Mundart]]. Diesen Dialekt studierte er eingehend, indem er einerseits viele Ausflüge in die ländlichen Gegenden des Mainzer [[Hinterland]]es unternahm, andererseits boten sich ihm auch viele  Gelegenheiten in Mainz selbst, die Bauersleute bei ihren Geschäften in der Stadt zu beobachten, da er im Hause seiner Eltern direkt am [[Markt (Mainz)|Markt]]  wohnte. Eine Besonderheit seiner Begabung war, dass er nicht nur die Sprache der Landbevölkerung, sondern auch deren Charakter vorzüglich imitieren konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Werk umfasst neben den Gedichten auch eine Mainzer [[Lokalposse]]. Friedrich Lennigs Gedichte schildern die einfachen Menschen, denen er satirisch den Spiegel vorhält. Er beschreibt dabei meist den Typus des Pfälzer Bauern. Sein dichterisches Werk veröffentlichte er erstmals 1824 unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Etwas zum Lachen&amp;#039;&amp;#039;. Es erschien zunächst anonym in der Müllerschen Buchhandlung in Mainz. Spätere Auflagen mit seinem Namen tragen den Zusatz &amp;#039;&amp;#039;humoristische Gedichte in pfälzer Mundart&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 1838 war Lennig einer der Mitbegründer des [[Mainzer Carneval-Verein]]s. Friedrich Lennig verstarb am 6. April 1838 im Alter von 41 Jahren an dem damals in Mainz grassierenden [[Typhus]]fieber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bruder des Dichters, [[Adam Franz Lennig]] (1803–1866), war [[Domdechant|Domdekan]] zu Mainz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Friedrich Lennigs Elternhaus in Mainz, Am Markt 9, sein Geburtshaus, trägt zum Andenken an den Mundartdichter den Namen „Lennighaus“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Auch trägt ein [[Liste der Straßennamen von Mainz-Neustadt|Straßenzug in der Mainzer Neustadt]] seinen Namen, die Lennigstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Fritz-Lenning-Anlage in [[Frankfurt-Praunheim]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Etwas zum Lachen.&amp;#039;&amp;#039; Illustriert von Edm(und) Harburger. 10. Aufl. Mainz: Kirchheim 1920, 11. erw. Aufl. Mainz: Kirchheim, 1938. [https://www.dilibri.de/stbmz/content/titleinfo/2064026 Digitalisat]&lt;br /&gt;
; Gedichte in Pfälzer Mundart:&lt;br /&gt;
* Glossen eines Bauern über Gutenbergs Monument&lt;br /&gt;
* Der Perückenmacher und der Bauer&lt;br /&gt;
* Jerjels Geburt&lt;br /&gt;
* Die Standeswahl&lt;br /&gt;
* Jerjels Studien&lt;br /&gt;
* Jerjel als Hanswurst&lt;br /&gt;
* Jerjels Rückkehr und Anstellung&lt;br /&gt;
* Der Bauer nach der Kur von Wiesbaden&lt;br /&gt;
* Die Kinderzucht&lt;br /&gt;
* Der Bauer und der Geldmäkler&lt;br /&gt;
* Der Gang auf den Markt&lt;br /&gt;
* Die Rückkehr von dem Markt&lt;br /&gt;
* Das Mühlrad&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Gedichte in deutscher Standardsprache:&lt;br /&gt;
* Der Theatersouffleur&lt;br /&gt;
* Der Zopfträger und der [[Tituskopf]]&lt;br /&gt;
* Der Zopfträger, der Tituskopf und der Glatzkopf&lt;br /&gt;
* Der Schnupfer&lt;br /&gt;
* Der Doktor und seine Frau&lt;br /&gt;
* Bacchus&lt;br /&gt;
* Die Fastnacht&lt;br /&gt;
* Erwiderung der Rheinhessen auf eine von den Rheingauern ergangene Herausforderung&lt;br /&gt;
* Die Predigt&lt;br /&gt;
* Die dreifache Wahl&lt;br /&gt;
* Der entlarvte Franziskaner&lt;br /&gt;
* Der Hochheimer Markt&lt;br /&gt;
* Zur Feier des Stiftungsfestes der rheinisch-naturforschenden Gesellschaft zu Mainz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Posse:&lt;br /&gt;
* Die Weinproben (1836, [https://www.dilibri.de/stbmz/content/titleinfo/1877864 Digitalisat])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Friedrich Goedecker: &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Lennig. Ein Mainzer Dialekt- und Volksdichter.&amp;#039;&amp;#039; Vortrag, gehalten in Mainz am 20. Januar 1903 von Friedrich Goedecker. Mainz: Joh. Falk &amp;amp; Söhne, 1903.&lt;br /&gt;
* [[Seppel Glückert]]: &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Lennig&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Mainzer Kalender 1947&amp;#039;&amp;#039;, Stadtverwaltung Mainz, 1946&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|133246957}}&lt;br /&gt;
* [https://www.deutsche-biographie.de/pnd133246957.html Eintrag] im Index der Deutschen Biographie&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=133246957|titel=Lennig, Johann Friedrich|datum=2020-10-21}}&lt;br /&gt;
* {{RPPD Vw|nr=-pma0336}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=133246957|VIAF=195552467}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lennig, Friedrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Mainz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heimatdichtung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1796]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1838]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lennig, Friedrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Lennig, Johann Friedrich (vollständiger Name); Lennig, Fritz&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Dialektdichter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. November 1796&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Mainz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. April 1838&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Mainz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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