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	<title>Friedrich Lamprecht - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;32X: Linkfix</title>
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		<updated>2026-01-02T10:19:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Linkfix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedrich Lamprecht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. Juli]] [[1893]] in [[Bautzen]]; † [[17. September]] [[1941]] bei [[Dnipro|Dnepropetrowsk]]) war ein deutscher [[Geologie|Geologe]] und Bergsteiger. Von 1936 bis zu seinem Tod war er [[Freistaat Sachsen|sächsischer]] Landesmuseumspfleger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Ausbildung ===&lt;br /&gt;
Nach dem Abitur begann der Sohn eines Bautzener Oberstudienrats&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |text=Gedenkkreuz für Guido Lamprecht |url=http://www.wandern-saechsische-schweiz.de/Brand_Lamprecht_Kreuz.htm |wayback=20120612225027 }} (abgerufen am 6. März 2012)&amp;lt;/ref&amp;gt; 1913 mit einem Studium in [[München]]. Im August 1914 meldete er sich als [[Kriegsfreiwilliger]] zum Einsatz im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]]. In der [[Schlacht um Verdun]] wurde er schwer verwundet. Nach Kriegsende ging er an die [[Technische Universität Dresden|Technische Hochschule Dresden]] zum Studium der [[Mineralogie]] und [[Geologie]]. 1921 legte er das [[Staatsexamen]] ab und ging als Lehrer in den höheren Schuldienst an die Dresdner [[Dreikönigschule]]. Zu seinen Schülern gehörte unter anderen [[Ernst Neef]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Säbi|Bruno Schelhaas|118738291|Ernst Neef}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1928 [[Promotion (Doktor)|promovierte]] er an der TH Dresden zum Thema &amp;#039;&amp;#039;Schichtenfolge und Oberflächenformen im Winterberggebiete des Elbsandsteingebirges&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bergsteiger ===&lt;br /&gt;
Bereits während des Studiums war Lamprecht als Bergsteiger im [[Klettergebiet Sächsische Schweiz]] aktiv, unter anderem als Begleiter bekannter Kletterer wie [[Emanuel Strubich]], Erhardt Renger oder Waldemar Pfeilschmidt. Er war Mitglied der [[Akademischer Gebirgsverein|Akademischen Sektion]] Dresden des [[Deutscher und Österreichischer Alpenverein|Deutschen und Österreichischen Alpenvereins]]. Reisen führten ihn auch zu Bergtouren in den [[Alpen]] und in den [[Kaukasus]], wo er 1931 den [[Elbrus]] bestieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aktiver Nationalsozialist ===&lt;br /&gt;
Lamprecht war aktiver und überzeugter [[Nationalsozialismus|Nationalsozialist]]. 1935 verließ er den Schuldienst und übernahm eine Stelle als Fachreferent für [[Heimatmuseum|Heimatmuseen]] im Gauschulungsamt Sachsen der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] und kurz darauf das gleichnamige Referat im Sächsischen Volksbildungsministerium, obwohl er bis dahin in seinem Lebenslauf keinen Bezug zur Museumsarbeit aufwies. Ein Jahr später wurde er sächsischer Landesmuseumspfleger und war damit für alle privaten und kommunalen Museen in Sachsen zuständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Landesmuseumspfleger verfolgte Lamprecht aktiv das Ziel, die Museen entsprechend der nationalsozialistischen Ideologie auszurichten und sie der [[NS-Propaganda]] dienlich zu machen. Die Auflösung und Abwicklung des [[Sorbisches Museum|Wendischen Museums]] in Bautzen wurde von ihm mitbefördert. Ebenso betrieb er 1937 die Auflösung der „Vereinigung mitteldeutscher Ortsmuseen“, in der Museen der Länder [[Freistaat Anhalt|Anhalt]], Sachsen und [[Thüringen]] sowie der [[Provinz Sachsen]] seit 1921 organisiert waren. Diese übergreifende Struktur entsprach nicht dem Organisationsprinzip der [[Gleichschaltung]]. Lamprecht organisierte die Museen stattdessen im Fachreferat Heimatmuseen des 1936 gegründeten und von [[Friedrich Emil Krauß]] geleiteten [[Heimatwerk Sachsen|Heimatwerks Sachsen]], eines eng an die Staatskanzlei des Gauleiters und Ministerpräsidenten [[Martin Mutschmann]] angebundenen Vereins zur Steuerung und Gleichschaltung aller sächsischen kulturellen Aktivitäten im Sinne des Nationalsozialismus. Lamprecht wurde Leiter dieses Fachreferats und vereinte damit Ämter von Staat und Partei in seiner Person.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Kriegsbeginn 1939 ging Lamprecht als Offizier zur [[Wehrmacht]]. Er fiel wenige Monate nach Beginn des [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Russlandfeldzugs]] 1941 in der Ukraine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologische Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Lamprecht entwickelte die erste vollständige [[Lithostratigraphie|lithostratigraphisch]]-[[Geomorphologie|morphologische]] Gliederung des [[Elbsandsteingebirge]]s, die er zunächst in seiner [[Dissertation]] am Beispiel des [[Großer Winterberg (Sächsische Schweiz)|Winterberggebiets]] ausarbeitete und in den Folgejahren auf weite Teile des Elbsandsteingebirges übertrug.&amp;lt;ref&amp;gt;GEO montan, Gesellschaft für angewandte Geologie mbH Freiberg (Bearb.): {{Webarchiv |text=&amp;#039;&amp;#039;Potentialanalyse für eine Aufnahme von Teilen der Sächsisch-Böhmischen Schweiz als Weltnaturerbegebiet der UNESCO; Teil Geologie/Geomorphologie (Untersuchung zum außergewöhnlichen universellen Wert und zur Unversehrtheit im Sinne der UNESCO-Welterbekonvention) Abschlussbericht&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.nationalparkfreunde.info/welterbe/Abschlussber1202.pdf |wayback=20131202233512}}, im Auftrag des Vereins der Freunde des Nationalparks Sächsische Schweiz, gefördert durch die Deutsche Umwelthilfe, Freiberg 2006, S. 15  (abgerufen am 6. März 2012; PDF; 6,7&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Schichtengliederung dient seither als Grundlage für geologische Beschreibungen der Sächsischen und Böhmischen Schweiz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben seinen Arbeiten über das Elbsandsteingebirge veröffentlichte Lamprecht auch Arbeiten über die Geologie der [[Alpen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Werden und Vergehen des Elbsandsteingebirges; eine gemeinverständliche geologische Einführung.&amp;#039;&amp;#039; Hartung, Dresden 1922&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sächsische Schweiz: Ein erdkundlicher Führer.&amp;#039;&amp;#039; unter Mitarb. von A. Kittler und A. Naumann, Hrsg.: Johannes Rußner, &amp;#039;&amp;#039;[[Sächsische Wanderbücher]]&amp;#039;&amp;#039;.  v. Kommerstädt &amp;amp; Schobloch, Dresden-Wachwitz 1925&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schichtenfolge und Oberflächenformen im Winterberggebiete des Elbsandsteingebirges.&amp;#039;&amp;#039; Dresden, Techn. Hochsch., Diss., 1928 {{DOI|10.23689/fidgeo-3355}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zwei Beiträge zur Analyse alpiner Formen.&amp;#039;&amp;#039; Dresdner geographische Studien Band 4, Zahn &amp;amp; Jaensch, Dresden 1933&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Schichtlagerung des Turons im sächsisch-böhmischen Elbsandsteingebirge.&amp;#039;&amp;#039; Berichte der mathematisch-physikalischen Klasse der sächsischen Akademie der Wissenschaften Leipzig 86, 1934, S. 155–186&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gesteins- und flußbedingte Großformen des Elbsandsteingebirges&amp;#039;&amp;#039;; in: Mitteilungen des Vereins für Erdkunde zu Dresden; N.F. 1934/35, S. 111–157&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|125790244}}&lt;br /&gt;
* {{Säbi|Steffen Förster|125790244|Lamprecht, Friedrich}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=125790244|VIAF=42810734}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lamprecht, Friedrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergsteiger (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elbsandsteingebirge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1893]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1941]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lamprecht, Friedrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Geologe und Bergsteiger&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. Juli 1893&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bautzen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. September 1941&lt;br /&gt;
|STERBEORT=bei [[Dnipro|Dnepropetrowsk]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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