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	<title>Friedrich Kohlmeier - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedrich Fritz Kohlmeier&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. Dezember]] [[1904]] in [[Stadthagen]]; † [[23. Juni]] [[1994]] in [[Minden]]) war ein deutscher [[Politiker]] der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] und Mitglied der Widerstandsgruppe Roter Stoßtrupp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
Friedrich Kohlmeier absolvierte die Volksschule und arbeitete anschließend als einfacher Arbeiter. Er wurde Gewerkschaftsmitglied und trat in den [[Zentralverband der Glasarbeiter und -arbeiterinnen Deutschlands|Zentralverband der Glasarbeiter]] ein, der später im [[Verband der Fabrikarbeiter Deutschlands|Zentralverband der Fabrikarbeiter Deutschlands]] aufging. Kohlmeier engagierte sich als Leiter der Fabrikarbeiter Jugend Minden und als Betriebsratsmitglied einer Glasfabrik in Porta Westfalica. Zudem war er Mitglied der [[Naturfreunde]]. Ab dem 1. Oktober 1932 besuchte er die Staatliche Fachschule für Wirtschaft und Verwaltung in [[Berlin]], die er nach der [[Machtergreifung]] der [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] im Jahr 1933 als politisch Unzuverlässiger ohne Abschluss verlassen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partei und Widerstand ==&lt;br /&gt;
Zuerst trat Friedrich Kohlmeier der SAJ bei, seit 1924 war er Mitglied der SPD und wurde Vorsitzender der Partei in Lerbeck. Im Jahr 1933 engagierte sich Kohlmeier in der linkssozialistischen Widerstandsgruppe Roter Stoßtrupp. Er verteilte 1933 die gleichnamige Zeitung in Minden und stand über eine Deckadresse im Kontakt mit der Berliner Führung der Widerstandsgruppe. In einer anderen Angelegenheit geriet er im November des Jahres gemeinsam mit Wilhelm Nolting und dessen Schwager Karl Lichtenberg in Haft. Kohlmeier kam zuerst in das Gefängnis Minden, dann in das Gefängnis Herford. Über eine Verurteilung und ggf. Strafe liegen bislang keine Erkenntnisse vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgeordneter ==&lt;br /&gt;
In den Jahren 1945 bis 1951 war Friedrich Kohlmeier für die SPD Mitglied des Gemeinderates der Gemeinde [[Lerbeck]]. Von 1946 bis 1952 war er außerdem Mitglied des Amtstages des Amtes [[Hausberge]]. Ab Oktober 1946 war er Mitglied des Kreistages des [[Kreis Minden|Kreises Minden]]. Von 1950 bis 1970 war er für die SPD Mitglied des [[Landtag Nordrhein-Westfalen|Landtages Nordrhein-Westfalen]] (Wahlkreis Minden 146/148) und dort von 1962 bis 1966 stellvertretender Vorsitzender des Verkehrsausschusses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliche Ämter und Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Fritz Kohlmeier war [[Bürgermeister]] der Gemeinde Lerbeck und 2. Amtsbürgermeister des Amtes Hausberge. Nach dem Tod von Willy Michel war er von Juni 1951 bis Dezember 1952 [[Landrat (Deutschland)|Landrat]] des Kreises Minden, er wurde von dem [[Christlich Demokratische Union|CDU]]-Politiker [[Heinrich Wehking]] abgelöst. Im Jahr 1956 wurde Kohlmeier erneut Landrat und blieb in diesem Amt bis zum Jahr 1964, sein Nachfolger wurde [[Friedrich Schonhofen]] (SPD).&lt;br /&gt;
Am 18. September 1986 wurde er mit dem [[Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen]] ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.land.nrw/sites/default/files/asset/document/20150317_lvo-liste_sortiert_fuer_internet.pdf |titel=Verdienstordenträgerinnen und -träger seit 1986 |hrsg=Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen |abruf=2017-03-11 |format=PDF; 90 kB |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190331204359/https://www.land.nrw/sites/default/files/asset/document/20150317_lvo-liste_sortiert_fuer_internet.pdf |archiv-datum=2019-03-31 |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Dennis Egginger-Gonzalez: &amp;#039;&amp;#039;Der Rote Stoßtrupp. Eine frühe linkssozialistische Widerstandsgruppe gegen den Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039;. Lukas Verlag, Berlin 2018, ISBN 978-3-86732-274-4 [u. a. Kurzbiografie auf S. 442].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{NRW Landtag|ID=00561}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personenleiste&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER=[[Willy Michel (Politiker)|Willy Michel]]&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER=[[Heinrich Wehking]]&lt;br /&gt;
|AMT=[[Kreis Minden|Landrat des Kreises Minden]]&lt;br /&gt;
|ZEIT= [[1951]]–[[1952]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER2=[[Heinrich Wehking]]&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER2=[[Friedrich Schonhofen]]&lt;br /&gt;
|AMT2=[[Kreis Minden|Landrat des Kreises Minden]]&lt;br /&gt;
|ZEIT2= [[1956]]–[[1964]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Landräte des Kreises Minden}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2023-11-16}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kohlmeier, Friedrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Roten Stoßtrupps]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landrat (Kreis Minden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Verdienstordens des Landes Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1904]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1994]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kohlmeier, Friedrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Kohlmeier, Friedrich Fritz (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SPD), MdL&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. Dezember 1904&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Stadthagen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. Juni 1994&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Minden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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