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	<title>Friedrich Koffka - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T18:01:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Friedrich_Koffka&amp;diff=1936971&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2026-03-04T08:58:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedrich Koffka&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. April]] [[1888]] in [[Berlin]]; † [[5. November]] [[1951]] in [[London]]) war ein deutscher [[Jurist]] und [[Schriftsteller]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koffka kam als Sohn jüdischer Eltern in Berlin zur Welt. Sein Vater war Jurist, sein älterer Bruder war der Psychologe [[Kurt Koffka]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hartlage-Laufenberg&amp;quot;&amp;gt;Barbara Hartlage-Laufenberg, &amp;#039;&amp;#039;Zwei Juristen, zwei Literaten, zwei Juden – Friedrich Koffka und [[Kurt Messow]]&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Neue Juristische Wochenschrift]], Heft 11/2013, S. 748–752.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er studierte in [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berlin]] [[Rechtswissenschaft]]en. Nach dem ersten Staatsexamen 1910 und dem Referendariat legt er im März 1915 das [[Staatsexamen#Jura|Zweite Staatsexamen]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon früh fand Koffka Zugang zum Theater. Die erste Theaterkritik des damals 19-jährigen über eine Hamlet-Aufführung wird bereits 1907 in der [[Die Weltbühne|Schaubühne]] abgedruckt. Es folgt ein Jahr später ein Essay über das zwanzigjährige Dienstjubiläum des Kaisers. Er wird Mitglied des von [[Kurt Hiller]] gegründeten &amp;#039;&amp;#039;Neuen Clubs&amp;#039;&amp;#039;, der gegen die Dekadenz der Wilhelminischen Zeit angeht und dem literarischen Expressionismus nahesteht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hartlage-Laufenberg&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] war er zunächst freiwilliger Krankenpfleger, dann Soldat ([[Eisernes Kreuz]] II. Klasse und Rot-Kreuz-Medaille II. Klasse). Nach Kriegsende trat Koffka im September 1919 zunächst in den Dienst des Preußen Justizministeriums ein. Ab 1921 war er Amtsgerichtsrat am [[Amtsgericht Berlin-Charlottenburg|AG Charlottenburg]], ab 1927 Hilfsrichter am dortigen [[Kammergericht]] (= OLG) und ab 1930 Kammergerichtsrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Studium und Richterdienst schrieb Koffka Dramen, sein Erstling &amp;#039;&amp;#039;David und Absalom&amp;#039;&amp;#039; erscheint 1913 erneut in der Schaubühne, und war unter anderem Mitarbeiter der, der &amp;#039;&amp;#039;[[Blätter des Deutschen Theaters]]&amp;#039;&amp;#039; sowie der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Das Tage-Buch]]&amp;#039;&amp;#039;, wo er – wie auch in der Schaubühne – ein Essay zum [[Expressionismus]] veröffentlicht. Über seine 1924 im Tage-Buch veröffentlichten Erzählungen äußert er selbst, dass sich die Absurdität der menschlichen Schicksale in diesen Werken nur dadurch erklären lasse, dass der Teufel selbst der Autor der Weltgeschichte sein müsse.&amp;lt;ref&amp;gt;Barbara Hartlage-Laufenberg, &amp;#039;&amp;#039;Zwei Juristen, zwei Literaten, zwei Juden – Friedrich Koffka und [[Kurt Messow]]&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Neue Juristische Wochenschrift]], Heft 11/2013, Seite 749.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während seiner Charlottenburger Amtsgerichtszeit lernt er 1925 die Lyrikerin [[Paula Ludwig]] kennen, mit der er eine bis 1930 andauernde Beziehung eingeht. Ludwig widmete ihm ihren 1927 erschienenen Lyrikband &amp;quot;Himmlische Spiegel&amp;quot;. Ob die Trennung – trotz vorher geschmiedeter Heiratspläne – eher darin begründet war, dass die uneheliche Mutter Ludwig für Koffkas Familie als nicht standesgemäß galt, oder an der Zögerlichkeit von Koffka selbst ist umstritten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hartlage-Laufenberg&amp;quot; /&amp;gt; Seine später mit einer anderen Frau eingegangene Ehe wurde 1936 geschieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Jude wurde er zwar aufgrund des [[Hanns Kerrl|Kerrl’schen Erlasses]] Anfang April 1933 zwangsweise beurlaubt, konnte aber nach Erlass des [[Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums|Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums]] als Frontkämpfer des Ersten Weltkrieges im Juni 1933 zunächst wieder in den richterlichen Dienst zurückkehren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hartlage-Laufenberg&amp;quot; /&amp;gt; Erst zum 1. März 1937 musste er endgültig aus dem Richterdienst ausscheiden. Koffka emigrierte 1938 nach England. Nach Ausbruch des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] wurde er als Deutscher zeitweise interniert. Wie viele Emigranten musste er sich zunächst mit Hilfstätigkeiten durchschlagen. Erst 1942 erhielt er eine Anstellung beim &amp;#039;&amp;#039;British Fund for Jewish Relief and Rehabilitation&amp;#039;&amp;#039;. Daneben schrieb er Hörspiele sowie unter dem Pseudonym Florin Artikel (&amp;quot;Briefe nach Elinor Gardens&amp;quot;) für die von 1943 bis 1945 erscheinende &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; (deutschsprachig und vom Britischen Informationsministerium gefördert). Nach Kriegsende arbeitete er schließlich als Ansager und Lektor bei der [[BBC]], für deren deutschsprachige Sendungen er auch zahlreiche Werke von [[William Shakespeare]], [[Jane Austen]], [[Charles Dickens]] und Anderen bearbeitet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hartlage-Laufenberg&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu anderen Emigranten entscheidet sich Koffka nach dem Krieg, in Großbritannien zu bleiben. Von Deutschland hat er sich aufgrund der Erfahrungen abgewandt: „Aber wo ist nun Deutschland? (...) Das Land, das einmal unsere Heimat war, hat seine Wirklichkeit für uns verloren.“&amp;lt;ref&amp;gt;Zitiert Barbara Hartlage-Laufenberg, &amp;#039;&amp;#039;Zwei Juristen, zwei Literaten, zwei Juden – Friedrich Koffka und [[Kurt Messow]]&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Neue Juristische Wochenschrift]], Heft 11/2013, Seite 750.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* Sincerus (Pseudonym): &amp;#039;&amp;#039;Kaiser Wilhelm II: Zum zwanzigjährigen Regierungsjubiläum&amp;#039;&amp;#039;. Charlottenburg, 1908&lt;br /&gt;
* David und Absalom. Fragment eines Theaterstücks 1913&lt;br /&gt;
* Kain. Drama 1917. Ua am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 1918 in den [[Deutsches Theater Berlin|Kammerspielen des Deutschen Theaters Berlin]].&lt;br /&gt;
* [[Herr Oluf]]. Drama 1919&lt;br /&gt;
* Briefe nach Elinor Gardens. Hörspiel 1943&lt;br /&gt;
* Goethe in England. Hörspiel 1949&lt;br /&gt;
* Onkel Toby. Hörspiel 1950&lt;br /&gt;
* Wellington. Hörspiel 1951&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|12|417||Koffka, Friedrich|Harro Kieser|116302364}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Koffka, Friedrich&amp;#039;&amp;#039;,  in: [[Werner Röder]]; [[Herbert A. Strauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;International Biographical Dictionary of Central European Emigrés 1933-1945&amp;#039;&amp;#039;. Band 2,1. München : Saur, 1983, ISBN 3-598-10089-2, S. 641&lt;br /&gt;
* Walther Killy (Hrsg.): Literatur-Lexikon 1990, Bd. 6&lt;br /&gt;
* Lovis Maxim Wambach, Die Dichterjuristen des Expressionismus, 2002, S. 326 f&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Koffka, Fritz&amp;#039;&amp;#039;, in: Hans Bergemann, [[Simone Ladwig-Winters]]: &amp;#039;&amp;#039;Richter und Staatsanwälte jüdischer Herkunft in Preußen im Nationalsozialismus : eine rechtstatsächliche Untersuchung. Eine Dokumentation&amp;#039;&amp;#039;. Köln : Bundesanzeiger-Verlag, 2004, S. 226&lt;br /&gt;
* Barbara Hartlage-Laufenberg, Zwei Juristen, zwei Literaten, zwei Juden – Friedrich Koffka und Kurt Messow, Neue Juristische Wochenschrift (NJW) 2013, S. 748–752&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116302364}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116302364|LCCN=n/2010/12880|VIAF=47510193}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Koffka, Friedrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dichterjurist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Kammergericht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Amtsgericht Charlottenburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Eisernen Kreuzes II. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1888]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1951]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Koffka, Friedrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Florin (Pseudonym); Sincerus (Pseudonym); Sincerus, Florin (Pseudonym)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist und Schriftsteller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. April 1888&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. November 1951&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[London]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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