<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Friedrich_Koepp</id>
	<title>Friedrich Koepp - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Friedrich_Koepp"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Friedrich_Koepp&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-05T01:25:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Friedrich_Koepp&amp;diff=1373042&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;DerMaxdorfer: Korrektur zu den Veröffentlichungen: &quot;Die Römer in Deutschland&quot; erschien lange vor dem Ruhestand und &quot;Germania Romana&quot; ist keine monographische Veröffentlichung allein von Koepp</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Friedrich_Koepp&amp;diff=1373042&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-04T14:37:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Korrektur zu den Veröffentlichungen: &amp;quot;Die Römer in Deutschland&amp;quot; erschien lange vor dem Ruhestand und &amp;quot;Germania Romana&amp;quot; ist keine monographische Veröffentlichung allein von Koepp&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Koepp-friedrich-fuenfundzwanzig-jahre-roemisch-germanische-kommission-berlin-leipzig-de-gruyter-1930-vorsatz.jpg|mini|Friedrich Koepp]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedrich Koepp&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, vollständig &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Karl Ernst Ferdinand Koepp&amp;#039;&amp;#039;, (* [[3. Februar]] [[1860]] in [[Wiesbaden-Biebrich|Biebrich]]/Wiesbaden; † [[9. Mai]] [[1944]] in [[Göttingen]]) war ein deutscher [[Archäologie|Archäologe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Friedrich Koepp studierte in [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Bonn]] Klassische Philologie bei [[Hermann Usener]] und [[Franz Bücheler]], sowie in Göttingen bei [[Karl Dilthey]] (ein Onkel von Koepp) und wurde Mitglied des &amp;#039;&amp;#039;Philologisch-Historischen Vereins Göttingen&amp;#039;&amp;#039; im [[Deutscher Wissenschafter-Verband|Naumburger Kartellverband]].&amp;lt;ref&amp;gt;M. Göbel, A. Kiock, Richard Eckert (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Verzeichnis der Alten Herren und Ehrenmitglieder des Naumburger Kartell-Verbandes Klassisch-Philologischer Vereine an deutschen Hochschulen&amp;#039;&amp;#039;, A. Favorke, Breslau 1913, S. 45.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde mit einem Thema zur griechischen Sage ([[Gigantomachie]]) promoviert. 1884/85 bereiste er mit dem [[Reisestipendium des Deutschen Archäologischen Instituts|Reisestipendium des Kaiserlichen Archäologischen Instituts]] die antiken Stätten Griechenlands, nahm an den Ausgrabungen von [[Pergamon]] teil und hielt sich länger in Rom, Neapel und [[Pompeji]] auf. 1887 nahm er eine Assistenzstelle beim [[Deutsches Archäologisches Institut|Kaiserlichen Archäologischen Institut]] in Berlin an, 1891 habilitierte er sich mit einer Arbeit &amp;#039;&amp;#039;Über die Beziehungen Griechenlands zu Persien und Alexander.&amp;#039;&amp;#039; 1896 verließ Koepp Berlin und nahm einen Lehrauftrag für Archäologie und Geschichte in [[Universität Münster|Münster]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 1899 nahm Koepp als Mitglied der 1896 gegründeten Altertumskommission für Westfalen unter der Leitung von [[Carl Schuchhardt]] an einer Erkundungsgrabung am Annaberg in [[Haltern am See|Haltern]] teil. Man vermutete dort das [[Römisches Militärlager|Römerkastell]] [[Aliso]]. Nach ersten Funden wurden die Grabungen unter Leitung von Koepp intensiviert, so dass in den folgenden Jahren das heute bekannte [[Römerlager Haltern]] freigelegt werden konnte. Bereits am 1. Januar 1900 wurden erste Funde in der alten Rektoratsschule ausgestellt. Mit Unterstützung Kaiser [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Wilhelms II.]] – der 10.000 Reichsmark spendete – wurde in Haltern das erste Römisch-Germanische Museum am Kärntner Platz erbaut und 1907 eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koepp wurde Geschäftsführer der [[Altertumskommission für Westfalen]] in Münster und organisierte weitere Grabungen in Haltern. 1908 wurde er Mitglied der [[Römisch-Germanische Kommission|Römisch-Germanischen Kommission]] in Frankfurt, übernahm 1916 deren Leitung und ließ sich in Frankfurt nieder, wo er auch eine Lehrtätigkeit an der Universität aufnahm. 1922 wurde er zum korrespondierenden Mitglied der Göttinger [[Niedersächsische Akademie der Wissenschaften zu Göttingen|Akademie der Wissenschaften]] gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;Holger Krahnke: &amp;#039;&amp;#039;Die Mitglieder der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen 1751–2001&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen, Philologisch-Historische Klasse.&amp;#039;&amp;#039; Folge 3, Bd. 246 = &amp;#039;&amp;#039;Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften in Göttingen, Mathematisch-Physikalische Klasse.&amp;#039;&amp;#039; Folge 3, Bd. 50). Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2001, ISBN 3-525-82516-1, S. 135.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1924 trat Koepp in den Ruhestand und ließ sich 1925 in Göttingen nieder. Friedrich Koepp verstarb im Alter von 84 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Koepps Veröffentlichungen gehörten das Einführungsbüchlein &amp;#039;&amp;#039;Die Römer in Deutschland&amp;#039;&amp;#039;, mehrere Beiträge zum von der Römisch-Germanischen Kommission herausgegebenen Bilderatlas &amp;#039;&amp;#039;Germania Romana&amp;#039;&amp;#039; sowie eine kleine Autobiographie mit dem „Abschiedsgesang“ auf seine Bibliothek: &amp;#039;&amp;#039;Valete libelli&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war seit 1899 mit der Malerin [[Martha Koepp-Susemihl]] verheiratet. Der Fabrikbesitzer [[Rudolph Koepp]] war sein Onkel. In Haltern am See ist eine Straße nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Günter Grimm]]: &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Koepp&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Reinhard Lullies]], [[Wolfgang Schiering]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Archäologenbildnisse]]. Porträts und Kurzbiographien von Klassischen Archäologen deutscher Sprache&amp;#039;&amp;#039;. Zabern, Mainz 1988, ISBN 3-8053-0971-6, S. 136–137.&lt;br /&gt;
* Friedrich Koepp: &amp;#039;&amp;#039;Valete libelli! Abschiedsgruss an meine geliebten Bücher.&amp;#039;&amp;#039; Neu hrsg., mit Erläuterungen und einem Lebensbild versehen von Bernhard E. Köster. Edition Haltern am See, Haltern am See 2008.&lt;br /&gt;
* Nina-Kathrin Behr: &amp;#039;&amp;#039;Koepp, Friedrich Karl Ernst Ferdinand&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Literatur-Lexikon. Das 20. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. Band 30, De Gruyter, Berlin 2018, ISBN 978-3-11-057902-4, S. ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116295376}}&lt;br /&gt;
* [https://sempub.ub.uni-heidelberg.de/propylaeum_vitae/de/wisski/navigate/3017/view Propylaeum Vitae]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Klassische Archäologie in Münster}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Direktoren Römisch-Germanische Kommission}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116295376|VIAF=71548695}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Koepp, Friedrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Provinzialrömischer Archäologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Münster)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Deutschen Archäologischen Instituts]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Römisch-Germanischen Kommission]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Niedersächsischen Akademie der Wissenschaften zu Göttingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1860]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Koepp, Friedrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Koepp, Friedrich Karl Ernst Ferdinand (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Archäologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. Februar 1860&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wiesbaden-Biebrich]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. Mai 1944&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Münster]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;DerMaxdorfer</name></author>
	</entry>
</feed>