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	<title>Friedrich Koenig - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Friedrich_Koenig&amp;diff=282235&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem Buchdrucker. Zu anderen Personen siehe [[Friedrich König]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Friedrich Koenig.jpg|mini|Friedrich Koenig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johann Friedrich Gottlob Koenig&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. April]] [[1774]] in [[Eisleben]]; † [[17. Januar]] [[1833]] in [[Zell am Main|Oberzell]]) war ein deutscher [[Drucker (Beruf)|Buchdrucker]] und [[Unternehmer]], der als Erfinder der [[Schnellpresse]] gilt. Er war Mitbegründer des Unternehmens [[Koenig &amp;amp; Bauer]], des ältesten [[Druckmaschine]]n&amp;lt;nowiki/&amp;gt;herstellers der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dampf-Zylinderdruckmaschine.jpg|mini|Koenigs dampfbetriebene [[Zylinderdruckmaschine]] zum Druck der „Times“ (1814)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Friedrich Koenigs Eltern einfache Bauern waren, durfte er wegen seiner überdurchschnittlichen Begabung neben der Volksschule auch den Privatunterricht eines Pfarrers in Eisleben besuchen. Seine Familie geriet nach dem frühen Tod des Vaters in noch ärmlichere Verhältnisse; trotzdem wurde ihm der Besuch des [[Gymnasium]]s ermöglicht. Bei seinem Abgang wurden dem jungen Koenig besondere Kenntnisse in [[Mechanik]] und [[Mathematik]] bescheinigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Buchdrucker und Konstrukteur von Druckmaschinen ===&lt;br /&gt;
1790 begann Koenig bei der traditionsreichen [[Buchdruck]]erei &amp;#039;&amp;#039;[[Breitkopf &amp;amp; Härtel]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Leipzig]] eine Ausbildung zum Buchdrucker. Ein Studium konnte er sich aufgrund seiner finanziellen Verhältnisse nicht leisten. Bereits nach viereinhalb Jahren konnte er die Lehre abschließen, normalerweise dauerte diese Ausbildung damals fünf Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Interesse an Druckmaschinen bestimmte den weiteren Lebensweg Koenigs, auch wenn er nicht sofort in seinem Beruf zu arbeiten begann, sondern bei Hochschulvorlesungen [[Hospitant|hospitierte]], um sich weiterzubilden. 1802 schloss er einen Vertrag mit seinem Jugendfreund Friedrich Riedel ab, um in seiner Heimatstadt eine Buchhandlung mit angegliederter Druckerei einzurichten. Später wurde jedoch vereinbart, das dazu bestimmte Geld (5000 [[Taler]])&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hans-Bernhard Bolza-Schünemann&amp;quot;&amp;gt;[[Hans-Bernhard Bolza-Schünemann]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Friedrich-Koenig-Gymnasium unter dem Patronat eines genialen Erfinders und Technikers. Auszüge aus der Festrede […] zur Einweihung des Friedrich-Koenig-Gymnasiums.&amp;#039;&amp;#039; In: Kurt Fauster (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;5 Jahre Friedrich-Koenig-Gymnasium.&amp;#039;&amp;#039; Würzburg 1978, S. 4–7, hier S. 5.&amp;lt;/ref&amp;gt; in die Entwicklung einer verbesserten manuellen Buchdruckmaschine zu investieren. 1803 begann er in [[Suhl]] mit der Konstruktion einer maschinenbetriebenen [[Druckpresse]], die aber nur als funktionsschwache Holzkonstruktion ausgeführt werden konnte („Suhl-Presse“). Im vorindustriellen Deutschland mangelte es sowohl an ausreichenden Kenntnissen in der Metallverarbeitung als auch am nötigen Kapital, um Koenigs Ideen praktisch umzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Londoner Jahre ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1806 übersiedelte Koenig deshalb nach London und schloss 1807 einen Vertrag mit dem britischen Druckereibesitzer [[Thomas Bensley]] zur Nutzung seiner Erfindungen ab. Koenig lernte in London den [[Feinmechanik]]er und Naturwissenschaftler [[Andreas Friedrich Bauer]] (1783–1860) kennen, der aus Stuttgart stammte und 1805 zu Ausbildungszwecken in die britische Hauptstadt gekommen war. In Großbritannien hatte die [[industrielle Revolution]] bereits in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts begonnen – etwa 50 Jahre vor Deutschland und Frankreich – und die britische Ingenieurskunst galt um 1800 als unerreicht. Mit Bensleys Kapital und Bauers mechanischen Kenntnissen konnte man darangehen, die ungefertigt gebliebene Suhler Maschine, die „Suhl-Presse“,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hans-Bernhard Bolza-Schünemann&amp;quot; /&amp;gt; vollständig mit speziell gefertigten Metallteilen zu bauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Ergänzungsvertrag vom 9. September 1809 zwischen Koenig und Bensley regelte, dass die Drucker Richard Taylor (* 1781; †&amp;amp;nbsp;1858) und Thomas Woodfall (1774–1848) der Gesellschaft zum Druckmaschinenbau beitraten, und bestimmte Andreas Bauer zu Koenigs rechtmäßigem Erben im Todesfall. 1810 ließen Koenig und Bauer eine [[Tiegeldruckpresse|Tiegeldruckmaschine]] patentieren, die sie 1811 in der White Cross Street&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Bernhard Bolza-Schünemann: &amp;#039;&amp;#039;Das Friedrich-Koenig-Gymnasium unter dem Patronat eines genialen Erfinders und Technikers. Auszüge aus der Festrede […] zur Einweihung des Friedrich-Koenig-Gymnasiums.&amp;#039;&amp;#039; 1978, S. 5 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; in London fertigstellten. Die Maschine verfügte über ein Farbwerk, das mit Hilfe von Walzen die Druckfarbe verteilte und auf die Druckform auftrug. Im selben Jahr gelang der erste maschinelle Druck eines Buches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1811 erhielt Koenig das Patent für die Zylinderschnellpresse, die den Buchdruck revolutionierte. In der Nacht vom 28. auf den 29. November 1814&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Bernhard Bolza-Schünemann: &amp;#039;&amp;#039;Das Friedrich-Koenig-Gymnasium unter dem Patronat eines genialen Erfinders und Technikers. Auszüge aus der Festrede […] zur Einweihung des Friedrich-Koenig-Gymnasiums.&amp;#039;&amp;#039; 1978, S. 6.&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde die Londoner Zeitung [[The Times]] als erste [[Tageszeitung]] der Welt mit dieser Zylinderdruckmaschine sowie mit Dampfkraft hergestellt, denn ihr Verleger [[John Walter (der Jüngere)]] hatte Friedrich Koenig eine Maschine abgekauft. Walter schrieb selbst einen dazu am 29. November erschienenen Leitartikel in der ersten maschinengedruckten Zeitung der Welt. Nachdem Koenig diverse Patente erworben hatte, überwarf er sich mit seinen Finanziers: Diese wollten die patentierten Druckmaschinen ausschließlich in ihren eigenen Druckereien einsetzen, während Koenig an der industriellen Herstellung hoher Stückzahlen seiner Maschinen interessiert war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Denkmal Friedrich Koenig.JPG|mini|hochkant|Koenig-Denkmal in Eisleben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Koenig &amp;amp; Bauer ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Koenig und Bauer - Firmengeschichte und beteiligte Personen.svg|mini|hochkant=1.5|Rolle von Friedrich Koenig bei der Entstehung des großen Druckmaschinenhersteller]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1817 siedelte er nach Bayern über und gründete mit seinem Geschäftspartner Andreas Bauer im ehemaligen [[Kloster Oberzell]] bei Würzburg die Maschinenfabrik &amp;#039;&amp;#039;Koenig &amp;amp; Bauer&amp;#039;&amp;#039;. Das Anwesen in Oberzell am Main hatten die Unternehmer Koenig und Bauer 1814 vom bayerischen König gekauft.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Andreas Mettenleiter]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Juliusspital in Würzburg. Band III: Medizingeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben vom Oberpflegeamt der Stiftung Juliusspital Würzburg anlässlich der 425jährigen Wiederkehr der Grundsteinlegung. Stiftung Juliusspital Würzburg, Würzburg 2001, ISBN 3-933964-04-0, S. 315.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1828 richtete Friedrich Koenig in der [[Klostermühle (Münsterschwarzach)|Klostermühle Münsterschwarzach]] die erste Papierfabrik im [[Königreich Bayern]] ein. Nach seinem in Folge eines schon länger bestehenden Herzleidens&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Bernhard Bolza-Schünemann: &amp;#039;&amp;#039;Das Friedrich-Koenig-Gymnasium unter dem Patronat eines genialen Erfinders und Technikers. Auszüge aus der Festrede […] zur Einweihung des Friedrich-Koenig-Gymnasiums.&amp;#039;&amp;#039; 1978, S. 7.&amp;lt;/ref&amp;gt; eingetretenen Tod 1833 in Oberzell führte seine Witwe Fanny Koenig (1808–1882)&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Kasischke: &amp;#039;&amp;#039;Fanny Koenig. Hüterin eines Erbes&amp;#039;&amp;#039; (Romanbiografie). Koenig &amp;amp; Bauer, Würzburg 2002.&amp;lt;/ref&amp;gt; mit Andreas Bauer die Geschäfte weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich Koenig hatte eine Tochter Luise Koenig (1830–1928), die den Juristen [[Moritz Bolza]] (1828–1891) heiratete, deren zweiter Sohn [[Oskar Bolza]] (1857–1942) ein bekannter Mathematiker wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Firmengeschichte == &lt;br /&gt;
Unter Koenigs Söhnen, [[Wilhelm Koenig]] (1826–1894) und [[Friedrich von Koenig (Unternehmer)|Friedrich von Koenig]] (1829–1924), entwickelte sich das Unternehmen im 19. Jahrhundert sehr erfolgreich. Sie bauten Buchdruckschnellpressen und seit 1876 [[Rotationsmaschine]]n. Wilhelm war der Erfinder der Zweifarbendruckmaschine, die 1864 zum ersten Mal gebaut wurde. Friedrich konstruierte 1875 die erste Rollen-Rotationsmaschine. 1878 kam die erste Druckmaschine mit einem vierwalzigen Doppelfarbwerk auf den Markt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Luise Koenigs erster Sohn, Albrecht Bolza (1862–1941) trat 1886 in das Unternehmen ein. Unter seiner Leitung wurde ein Werksneubau am heutigen Standort auf der rechten Mainseite (1901) errichtet und 1905 die Schnellpressenfabrik Koenig &amp;amp; Bauer in eine [[Gesellschaft mit beschränkter Haftung (Deutschland)|GmbH]] umgewandelt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2025-02 |url=http://www.kingpapers.de/koenig_und_bauer_wuerzburg.htm |text=Josef Hoeller-Peplinski: &amp;#039;&amp;#039;Schnellpressenfabrik Koenig &amp;amp; Bauer AG, Würzburg. Ein Überblick zur Firmengeschichte.&amp;#039;&amp;#039; 6. Abschnitt |archivebot=2025-02-18 17:16:25 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Koenig &amp;amp; Bauer kaufte 1919 die [[Koenig &amp;amp; Bauer#Geschichte in Österreich|Schnellpressenfabrik L. Kaisers Söhne]] in [[Mödling]] bei [[Wien]] auf. Seit 1920 hatte das Unternehmen die [[Rechtsform]] einer [[Aktiengesellschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Albrechts Sohn [[Hans Bolza]] (1889–1986) begann 1919 seine Tätigkeit bei &amp;#039;&amp;#039;Koenig &amp;amp; Bauer&amp;#039;&amp;#039;. Ende 2007 beschäftigte die &amp;#039;&amp;#039;Koenig &amp;amp; Bauer AG&amp;#039;&amp;#039; 8.250 Arbeitnehmer weltweit an neun Standorten und erzielte 2006 einen [[Erlös|Umsatz]] von 1,704 Mrd. Euro.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Druckkapazität ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Koenig&amp;#039;s steam press - 1814.png|mini|Koenigs Zylinderdruckmaschine („Doppelmaschine“)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tabelle vergleicht die Produktionskapazität der von Koenig erfundenen Druckmaschinen mit der ihrer handbetriebenen Vorläufer:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;margin:1px; border:1px solid #cccccc; &amp;quot;&lt;br /&gt;
|----- align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; bgcolor=&amp;quot;#cccccc&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Handbetriebene Pressen&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;4&amp;quot; | Dampfgetriebene Maschinen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;10%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;10%&amp;quot; | [[Johannes Gutenberg#Druckpresse|Gutenberg-Presse]] &amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;um 1600&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;10%&amp;quot; | [[Stanhope-Presse]] &amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;um 1800&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;10%&amp;quot; | Koenig-Maschine &amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;1812&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;!-- Britische Patentnummern 3496 und 3725 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;10%&amp;quot; | Koenig-Maschine &amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;1813&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;!-- Britische Patentnummer 3725 (Doppelmaschine) --&amp;gt;&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;10%&amp;quot; | Koenig-Maschine &amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;1814&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;!-- Britische Patentnummer 3868 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;10%&amp;quot; | Koenig-Maschine &amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;1818&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;!-- Britische Patentnummer 3868 (Zweitourenmaschine) --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Drucke pro Stunde&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 240&amp;lt;ref&amp;gt;Wolf (1974), S. 67f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 480&amp;lt;ref&amp;gt;Bolza (1967), S. 80&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 800&amp;lt;ref&amp;gt;Bolza (1967), S. 83&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1.100&amp;lt;ref&amp;gt;Bolza (1967), S. 87&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 2.000&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bolza 1967, 88&amp;quot;&amp;gt;Bolza (1967), S. 88&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | 2.400&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bolza 1967, 88&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* In seiner Geburtsstadt wurde Friedrich Koenig durch das [[Friedrich-Koenig-Denkmal]] geehrt.&lt;br /&gt;
* 1953 wurde die [[Friedrich-Koenig-Medaille]] für besondere Verdienste auf dem Gebiet des Druckmaschinenbaus gestiftet.&lt;br /&gt;
* Die Deutsche Bundespost gab 1968 eine Briefmarke heraus, die eine von Friedrich Koenig gebaute Druckmaschine zeigt.&lt;br /&gt;
* In Würzburg ist seit 1974 das [[Friedrich-Koenig-Gymnasium]] nach dem Erfinder, Unternehmer und Pionier der industriellen Entwicklung Unterfrankens benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Bernhard Bolza-Schünemann: &amp;#039;&amp;#039;Das Friedrich-Koenig-Gymnasium unter dem Patronat eines genialen Erfinders und Technikers. Auszüge aus der Festrede […] zur Einweihung des Friedrich-Koenig-Gymnasiums.&amp;#039;&amp;#039; 1978, S. 7.&amp;lt;/ref&amp;gt; Unweit davon trägt eine Grundschule den Namen von Koenigs Witwe Fanny.&lt;br /&gt;
* Seit 1993 erinnert die Friedrich-König-Straße an das Wirken des Technikers und Erfinders in Suhl. Nach Fusion der beiden Suhler Gymnasien wurde 2015 das Staatliche Gymnasium Suhl als Friedrich-König-Gymnasium benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate ==&lt;br /&gt;
* Friedrich Koenig: „Wir neigen dazu, zu vergessen, dass Glück nicht das Ergebnis davon ist, etwas zu bekommen, das wir nicht besitzen, sondern vielmehr das anzuerkennen und wertzuschätzen, das wir besitzen.“ (engl. „We tend to forget that happiness doesn&amp;#039;t come as a result of getting something we don&amp;#039;t have, but rather of recognizing and appreciating what we do have.“) (zitiert nach: Amit Kothari: [http://www.quotationsbook.com/authors/4101/Frederick_Koenig quotationsbook.com], London)&lt;br /&gt;
* „Der körperlich eher schmächtige Koenig ersann die maschinengetriebene Druckerpresse auch aus ganz eigennützigem Antrieb: In seiner Lehrzeit litt er oft unter der kraftanstrengenden Bedienung der alten Handpressen.“ (Christian Vordemann: [https://www.merkur-online.de/nachrichten/wirtschaft/bayernstop30/diefirmen/art1993,403073.html?fCMS=4bb94d5b39b205fbb4d52d24529b7106 &amp;#039;&amp;#039;Die Maschinen, die das Geld drucken.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Münchner Merkur]]&amp;#039;&amp;#039; vom 10. Juni 2005)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Varia ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Koenig &amp;amp; Bauer Leipzig 1.jpg|mini|Historisches Industriegebäude-Ensemble von &amp;#039;&amp;#039;Koenig &amp;amp; Bauer&amp;#039;&amp;#039; in Leipzig (Foto von 2021)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Koenig &amp;amp; Bauer Leipzig 11.jpg|mini|Koenig-Halbporträt am einstigen Unternehmensgebäude in Leipzig, Ludwig-Erhard-Str. 21 (Foto von 2021)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Leipzig]] gab es von etwa 1905 bis etwa 1945 eine Niederlassung von &amp;#039;&amp;#039;Koenig &amp;amp; Bauer&amp;#039;&amp;#039; in der Grenzstraße 21 (seit 2001: Ludwig-Erhard-Straße 21). Die drei symmetrisch hintereinander errichteten Industriegebäude (möglicherweise gab es ein viertes, das im Zweiten Weltkrieg zerstört und verändert wiederaufgebaut wurde) sind von außen denkmalgerecht restauriert; auch trägt das historische Portal bis heute (Stand: September 2021) die Halbporträts der beiden Unternehmens-Gründer. Architekt war August Stehmann.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.l-iz.de/bildung/zeitreise/2021/09/historisches-industriebau-ensemble-ludwig-erhard-strasse-21-wo-goethe-gerne-kuchen-ass-entstanden-spaeter-druckmaschinen-412161 |titel=Historisches Industriebau-Ensemble Ludwig-Erhard-Straße 21: Wo Goethe gerne Kuchen aß, entstanden später Druckmaschinen |werk=[[Leipziger Internet Zeitung]], 25. September 2021 |kommentar=|abruf=2021-09-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Helfried Barnikel: &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Koenig, ein früher Industriepionier in Bayern. Die Gründung der ersten Druckmaschinenfabrik der Welt (Oberzell bei Würzburg 1817) und der ersten Maschinenpapierfabrik in Bayern (Münsterschwarzach 1828).&amp;#039;&amp;#039; [[Dissertation]], Universität München, 1965.&lt;br /&gt;
* Albrecht Bolza: &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Koenig. Der Erfinder der Druckmaschine, ein Pionier der deutschen Maschinenindustrie.&amp;#039;&amp;#039; VDI-Verlag, Berlin 1933. (= &amp;#039;&amp;#039;Abhandlungen und Berichte / Deutsches Museum&amp;#039;&amp;#039;, Band 5.1.)&lt;br /&gt;
* Hans Bolza: &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Koenig und die Erfindung der Druckmaschine.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Technikgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, 34. Jahrgang 1967, Nr. 1, S. 79–89.&lt;br /&gt;
* [[August Theodor Goebel|Theodor Goebel]]: &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Koenig und die Erfindung der Schnellpresse. Ein biographisches Denkmal&amp;#039;&amp;#039;. Krais, Stuttgart 1883. Neudruck: Schnellpressenfabrik Koenig &amp;amp; Bauer AG, Würzburg 1956.&lt;br /&gt;
* {{ADB|16|506|507|Koenig, Friedrich|[[Siegfried Hänle]]|ADB:Koenig, Friedrich}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|12|336|338|Koenig, Friedrich|Hans Jaeger|118564366}}&lt;br /&gt;
* Friedrich Kasischke: &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Koenig. Erfinder der Druckmaschine und Vollender der Gutenbergschen Druckkunst.&amp;#039;&amp;#039; Koenig &amp;amp; Bauer, Würzburg 1999.&lt;br /&gt;
* George Naumann: &amp;#039;&amp;#039;A. F. Bauer. 1783–1860.&amp;#039;&amp;#039; Schnellpressenfabrik Koenig &amp;amp; Bauer AG, Würzburg 1960. (enthält als Nachdruck: Friedrich Koenig, Andreas Friedrich Bauer: &amp;#039;&amp;#039;Die Ersten Druckmaschinen.&amp;#039;&amp;#039; Brockhaus, Leipzig 1851.)&lt;br /&gt;
* Hans Popp: &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Koenig und die Erfindung der Schnellpresse.&amp;#039;&amp;#039; Beltz, Langensalza 1934 (= &amp;#039;&amp;#039;Bogen-Lehr- und Lesebuch für Buchdrucker&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
* Sigurd Rabe: &amp;#039;&amp;#039;Die Erfindung der Druckmaschine durch den Deutschen Friedrich Koenig.&amp;#039;&amp;#039; Lühe, Leipzig 1942. (= &amp;#039;&amp;#039;In Deutschlands Namen&amp;#039;&amp;#039;, Band 7.)&lt;br /&gt;
* Eckhard Rieck: &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Koenig und die Erfindung der Schnellpresse. Wege eines Pioniers der modernen Unternehmensgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; AVMpress, München 2015, ISBN 978-3-86924-969-8. Zugleich Dissertation, Ludwig-Maximilians-Universität München, 2015.&lt;br /&gt;
* Max Rößler: &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Koenig. Der Erfinder der Schnellpresse.&amp;#039;&amp;#039; Echter, Würzburg 1982.&lt;br /&gt;
* Hans-Jürgen Wolf: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Druckpressen.&amp;#039;&amp;#039; Interprint, Frankfurt am Main 1974.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118564366}}&lt;br /&gt;
* [https://www.koenig-bauer.com/ Internetpräsenz der Koenig &amp;amp; Bauer AG] sowie [https://www.koenig-bauer.com/de/unternehmen/geschichte/ Unternehmensgeschichte]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.fkg-wuerzburg.de/schule/faecher/geschichte/fkproj/mainpage.htm | webciteID=5nDyKQxTZ | text=&amp;#039;&amp;#039;Friedrich Koenig (1774–1833): Der Erfinder der Schnellpresse.&amp;#039;&amp;#039;}} Projekt des Leistungskurses Geschichte 1998/2000, Friedrich-Koenig-Gymnasium (Würzburg).&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.nalanda.nitc.ac.in/resources/english/etext-project/Biography/menofinv/chapter7.html | wayback=20111020172826 | text=&amp;#039;&amp;#039;Frederick Koenig: inventor of the steam-printing machine.&amp;#039;&amp;#039;}} Kapitel VI aus: [[Samuel Smiles]]: &amp;#039;&amp;#039;Men of Invention and Industry.&amp;#039;&amp;#039; John Murray, London 1884.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118564366|LCCN=n/88/295471|VIAF=40170400}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Koenig, Friedrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Buchdrucker (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Drucktechnik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Lutherstadt Eisleben)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1774]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1833]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Koenig, Friedrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Koenig, Johann Friedrich Gottlob (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Buchdrucker, Erfinder und Unternehmer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. April 1774&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Eisleben]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. Januar 1833&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Zell am Main|Oberzell]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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