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	<title>Friedrich Kellner - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Friedrich_Kellner&amp;diff=757679&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Universitätsarchiv Gießen2: /* Tagebuch des Friedrich Kellner */</title>
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		<updated>2026-02-23T15:50:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Tagebuch des Friedrich Kellner&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem Politiker und Justizbeamten Friedrich Kellner. Zum Offizier und Politiker siehe [[Friedrich Kellner von Köllenstein]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Friedrich Kellner 1923.jpg|miniatur|Friedrich Kellner, 1923]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;August Friedrich Kellner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. Februar]] [[1885]] in [[Vaihingen an der Enz]]; † [[4. November]] [[1970]] in [[Lich]]) war ein [[SPD|deutscher Sozialdemokrat]], Justizinspektor und Autor von Tagebüchern, die er in der [[Zeit des Nationalsozialismus]] im Geheimen verfasst hatte. Er sagte später [[q:Friedrich Kellner|dazu]]:&lt;br /&gt;
:„Ich konnte die Nazis damals nicht in der Gegenwart bekämpfen. Also entschloss ich mich, sie in der Zukunft zu bekämpfen. Ich wollte kommenden Generationen eine Waffe gegen jedes Wiederaufleben solchen Unrechts geben. Meine Augenzeugenberichte sollten die barbarischen Akte aufzeichnen und auch zeigen, wie man sie beenden konnte.“&amp;lt;ref&amp;gt;Phil Magers: [https://www.upi.com/Defense-News/2005/03/25/Feature-Germans-war-diary-goes-public/56361111785894/ &amp;#039;&amp;#039;German’s war diary goes public.&amp;#039;&amp;#039;] &amp;#039;&amp;#039;The Washington Times&amp;#039;&amp;#039;, 28. März 2005&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Familie und Ausbildung ===&lt;br /&gt;
August Friedrich Kellner wurde am 1. Februar 1885 in [[Vaihingen an der Enz]] geboren. Er war das einzige Kind von Georg Friedrich Kellner (1862–1926), einem Bäcker aus dem thüringischen [[Arnstadt]], und Barbara Wilhelmine Vaigle (1858–1925) aus [[Bietigheim-Bissingen|Bissingen]] an der Enz. Kellners Eltern gehörten – wie auch deren Vorfahren – dem evangelischen Glauben an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als August Friedrich vier Jahre alt war, zog die Familie nach [[Mainz]], sein Vater arbeitete dort als Bäckermeister in dem von [[Lorenz Goebel]] gegründeten „Goebels Zuckerwerk“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er besuchte die [[Volksschule]] und wechselte dann zur [[Oberrealschule]]. Anfang Dezember 1902, im Alter von 17 Jahren, erlangte Friedrich Kellner den Oberrealschulabschluss an der Mainzer Goetheschule. Er begann im Jahr 1903 seine berufliche Laufbahn beim [[Amtsgericht Mainz]] als Gerichtsschreiber-[[Anwärter (Beamtenrecht)|Aspirant]]. Dort arbeitete er bis zum Jahr 1933, wurde Justizsekretär, dann Buchhalter und schließlich Justizinspektor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Militärdienst und Ehe ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Friedrich Kellner 1914.jpg|miniatur|Friedrich Kellner, 1914]]&lt;br /&gt;
Friedrich Kellner leistete in den Jahren 1907 und 1908 seinen Dienst als [[Einjährig-Freiwilliger]] in der 6. Kompanie des [[Infanterie-Leib-Regiment „Großherzogin“ (3. Großherzoglich Hessisches) Nr. 117|Infanterie-Leibregiment Großherzogin (3. Großherzoglich Hessisches) Nr. 117]] in Mainz. Nach [[Reserve (Militär)|Reserveübungen]] wurde er bis zum [[Vizefeldwebel]] befördert und erhielt die Schützenschnur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1913 heiratete Friedrich Kellner Pauline Preuss aus Mainz. Ihr einziges Kind, Karl Friedrich Wilhelm Kellner, wurde am 29. Februar 1916 geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als im Jahr 1914 der [[Erster Weltkrieg|Erste Weltkrieg]] begann, wurde Friedrich Kellner als [[Offizierstellvertreter]] in das in [[Worms]] stationierte [[Infanterie-Regiment „Prinz Carl“ (4. Großherzoglich Hessisches) Nr. 118|Infanterie-Regiment &amp;#039;&amp;#039;Prinz Carl&amp;#039;&amp;#039; (4. Großherzoglich Hessisches Regiment) Nr. 118]] einberufen und kämpfte im September zunächst in der [[Schlacht an der Marne (1914)|Schlacht an der Marne]] in Frankreich. Mitte Dezember 1914 wurde er während der Kämpfe nahe [[Reims]] durch einen Granatsplitter am Bein verwundet und zur Genesung ins Mainzer St. Rochus-Hospital geschickt. Nach der Genesung wurde er im Mai 1915 in die Intendantur des [[XVIII. Armee-Korps (Deutsches Kaiserreich)|XVIII. Armee-Korps]] nach [[Frankfurt am Main]] versetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politische Aktivitäten ===&lt;br /&gt;
Trotz seiner offensichtlichen Loyalität gegenüber dem [[Deutsches Kaiserreich|Kaiserreich]] begrüßte Friedrich Kellner die Geburt der deutschen Demokratie nach dem Krieg. Er wurde zum eifrigen politischen Organisator für die [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands]] (SPD). Seit den ersten Tagen der Weimarer Republik bezog er gegen den nach seiner Ansicht gefährlichen Extremismus der Kommunisten und der Nationalsozialisten Stellung. Bei Kundgebungen zeigte er wiederholt Adolf Hitlers &amp;#039;&amp;#039;Mein Kampf&amp;#039;&amp;#039; und rief der versammelten Zuhörerschaft dann folgende [[q:Friedrich Kellner|Worte]] zu: „Gutenberg, deine Druckpresse ist von diesem bösen Buch entehrt worden“.&amp;lt;ref&amp;gt;Frank Schmidt-Wyk: {{Webarchiv|text=Tagebücher gegen den Terror |url=http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=2052875 |wayback=20070930181746}}, Mainzer Allgemeine Zeitung, 24. September 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mehr als einmal wurde Kellner von Nazischergen verprügelt und bedroht, weil er sich öffentlich und in aller Deutlichkeit gegen sie wandte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Wochen vor Adolf Hitlers Antritt als Reichskanzler und vor dem Beginn der ernsthaften und unbarmherzigen Verfolgung von politischen Gegnern des [[Nationalsozialismus]] brachte Friedrich Kellner seine Ehefrau und seinen Sohn nach [[Laubach]] in Sicherheit. Er selbst erhielt eine Anstellung beim [[Amtsgericht Laubach]]. Im Jahr 1935 emigrierte sein Sohn in die [[Vereinigte Staaten|USA]], nachdem ihm der Diebstahl eines kleinen Geldbetrages im Amtsgericht vorgeworfen worden war. Während der [[Novemberpogrome 1938]] versuchten die Kellners, ihren jüdischen Nachbarn zu helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil er nicht weiter offen politisch tätig sein konnte, vertraute Friedrich Kellner ab dieser Zeit seine Gedanken einem geheimen Tagebuch an. Er wollte seinem Sohn in Amerika sowie kommenden Generationen vermitteln, wie wichtig es sei, dass sich der demokratische Gedanke Diktaturen entgegenstellt. Er wollte alle davor warnen, Tyrannen jemals besänftigen zu wollen, ihrem Terrorismus nachzugeben oder gar ihrer Propaganda Glauben zu schenken.&amp;lt;ref&amp;gt;David Casstevens: {{Webarchiv|url=http://www.jewishworldreview.com/0507/holo_diary.php3 |wayback=20070520001409 |text=Spreading his message }}, Fort Worth Star-Telegram, 22. April 2007. (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; Als der Krieg endete, hatte Friedrich Kellner 861 Seiten in zehn Bänden seines Tagebuchs gefüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kellner beschränkte seine Aktivitäten jedoch nicht nur auf das Tagebuchschreiben. Er machte seine Meinung auch weiterhin öffentlich vernehmbar. Daraufhin wurde er im Februar 1940 vor das [[Amtsgericht Gießen]] geladen, wo ihn der Gerichtspräsident, Hermann Colnot, aufforderte, seine politischen Ansichten zu mäßigen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://bushlib.tamu.edu/exhibits/2005-friedrich_kellner/Tribunal%202.pdf|titel=George Bush Presidential Library and Museum – Friedrich Kellner exhibit |abruf=2007-04-27 |format=PDF; 471&amp;amp;nbsp;kB}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein paar Monate später wurde Kellner auch vom Büro des Bürgermeisters von Laubach vorgeladen und vom Bürgermeister gewarnt, dass er und seine Frau in ein [[Konzentrationslager]] kommen würden, sollten sie weiterhin einen schlechten Einfluss auf die Bevölkerung der Stadt ausüben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|autor=|hrsg=Holocaust Museum Houston|url=http://www.hmh.org/article.asp?id=92 |werk=www.hmh.org |titel=Private Writings of Texan’s Grandfather Detail Holocaust Atrocities, but also Warn Future Generations to Put Aside Differences|datum=2006-05-04 |abruf=2007-02-25 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20070321221110/http://www.hmh.org/article.asp?id=92|archiv-datum=2007-03-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Bericht des NSDAP-Ortsgruppenleiters Hermann Engst zeigt, dass auch die örtliche Parteiführung darüber nachdachte, Kellner nach Kriegsende in ein Konzentrationslager zu schicken.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://bushlib.tamu.edu/exhibits/2005-friedrich_kellner/Tribunal%203b.pdf|titel=George Bush Presidential Library and Museum – Friedrich Kellner exhibit |abruf=2007-04-27 |format=PDF; 594&amp;amp;nbsp;kB}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Klemens Hogen-Ostlender: {{Webarchiv | url=http://www.giessener-anzeiger.de/voba/artikel1785125.html | wayback=20051101025705 | text=&amp;#039;&amp;#039;Die Einschaltung von Rudolf Heß wollte niemand riskieren&amp;#039;&amp;#039;}}. In: &amp;#039;&amp;#039;Gießener Anzeiger&amp;#039;&amp;#039;, 20. August 2005, archiviert am 1. November 2005&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach dem Krieg ===&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des Krieges half Friedrich Kellner beim Wiederaufbau der SPD in Laubach und fungierte dann dort auch für einige Zeit als Parteivorsitzender. In den Jahren 1945 und 1946 war er Beigeordneter der Stadt Laubach. Von 1956 bis 1960 war er erster Stadtrat der Stadt Laubach und damit Vertreter des Bürgermeisters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich Kellner war in den Jahren 1933 bis 1947 Geschäftsleiter am Amtsgericht Laubach. Von 1948 bis zum Eintritt in den Ruhestand 1950 arbeitete er als Bezirksrevisor beim Landgericht [[Gießen]]. Anschließend wurde er für drei Jahre als Prozessagent und Rechtsbeistand beim Amtsgericht Laubach zugelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Suizid]] ihres Sohnes im Jahr 1953 in Paris stürzten Friedrich Kellner und seine Frau Pauline in eine tiefe und langanhaltende Depression. Er begann damit, Teile seiner Unterlagen aus der Zeit des NS-Staates zu vernichten. 1960 tauchte ihr Enkel Robert Scott Kellner überraschend bei den Großeltern in Laubach auf. Es entstand eine intensive Beziehung, und Friedrich Kellner und seine Frau fassten neuen Lebensmut. Im Jahr 1960 erhielt Friedrich Kellner einen Wiedergutmachungsbescheid. Demnach wurde er rückwirkend zum Justizamtmann befördert und erhielt daraus eine höhere monatliche Pension. 1968 gab Friedrich Kellner neun Bände des zehnbändigen Tagebuchs aus den Jahren 1939 und 1945 seinem amerikanischen Enkel Robert Scott Kellner mit, um es übersetzen und veröffentlichen zu lassen. Der 1. Band schien zwischenzeitlich gestohlen worden zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Pensionierung zogen er und seine Frau nach Mainz in ein Altersheim zurück. Am 4. November 1970 starb Friedrich Kellner im Krankenhaus in Lich. Er war im April 1970, nach dem Tod seiner Frau im Januar 1970, wieder nach Laubach zurückgezogen. Seinem Wunsch entsprechend wurde er an der Seite seiner Frau und seiner Eltern auf dem [[Hauptfriedhof Mainz]] beerdigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tagebuch des Friedrich Kellner ==&lt;br /&gt;
Das Tagebuch besteht aus zehn Bänden und insgesamt 861 Seiten. Es enthält 676 einzeln datierte Eintragungen in [[Deutsche Kurrentschrift|Kurrentschrift]] und mehr als 500 Zeitungsausschnitte.&lt;br /&gt;
[[Datei:The Friedrich Kellner Diary.jpg|miniatur|hochkant=2|Friedrich Kellners Tagebücher]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 2011 brachte der Göttinger [[Wallstein Verlag]] es unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Vernebelt, verdunkelt sind alle Hirne – Tagebücher 1939–1945&amp;#039;&amp;#039; heraus. Das gestohlen geglaubte Heft 1 war zwischenzeitlich wieder aufgetaucht. Herausgeber der zweibändigen Ausgabe mit rund 1200 Seiten sind der Leiter der [[Arbeitsstelle Holocaustliteratur]] der [[Justus-Liebig-Universität Gießen]], [[Sascha Feuchert]], der ehemalige Leiter, [[Erwin Leibfried]], [[Jörg Riecke]] und [[Markus Roth (Historiker)|Markus Roth]] sowie Friedrich Kellners Enkel Robert Martin Scott Kellner.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Robert Scott Kellner |url=https://www.giessener-anzeiger.de/lokales/kreis-giessen/laubach/friedrich-kellner-aus-laubach-ein-deutscher-gegen-das-dritte-reich_18464117 |titel=Friedrich Kellner aus Laubach – Ein Deutscher gegen das Dritte Reich |titelerg=Laubach |hrsg=Gießener Anzeiger Verlags GmbH &amp;amp; Co KG |werk=www.giessener-anzeiger.de |datum=2018-01-20 |abruf=2025-02-19 |sprache=de |format= |archiv-url=https://web.archive.org/web/20180120153827/http://www.giessener-anzeiger.de/lokales/kreis-giessen/laubach/friedrich-kellner-aus-laubach-ein-deutscher-gegen-das-dritte-reich_18464117.htm |archiv-datum=2018-01-20 |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuvor wurden die Tagebücher ausgestellt:&lt;br /&gt;
* im Frühjahr 2005 in der [[George Bush Presidential Library]],&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bush41.org/exhibits/past?page=4 George Bush Presidential Library, College Station, Texas]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* im Sommer 2006 im [[Holocaust Museum Houston]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://hmh.org/ViewExhibits.aspx?ID=37&amp;amp;ExhibitType=Past |titel=The Friedrich Kellner Diaries |titelerg= |hrsg=Garden Gallery, Holocaust Museum Houston |werk=hmh.org |datum=2006-08-13 |abruf=2025-02-19 |sprache=en-US |format= |archiv-url=https://web.archive.org/web/20171002165511/https://hmh.org/ViewExhibits.aspx?ID=37&amp;amp;ExhibitType=Past |archiv-datum=2017-10-02 |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* von Dezember 2009 bis Februar 2010 in den Räumen der [[Friedrich-Ebert-Stiftung]] in [[Berlin]] und [[Bonn]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.fes.de/archiv/adsd_neu/inhalt/ausstellung/eroeffnung_kellner.htm Friedrich Ebert Stiftung, Berlin und Bonn]&amp;lt;/ref&amp;gt; und&lt;br /&gt;
* von Mai bis Dezember 2010 in der &amp;#039;&amp;#039;[[Dwight D. Eisenhower]] Presidential Library&amp;#039;&amp;#039; in [[Abilene (Kansas)]].&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=Eisenhower Presidential Library and Museum, Abilene, Kansas |url=http://archive.constantcontact.com/fs057/1102308225095/archive/1103391920200.html |wayback=20100605134111}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Gießener Anzeiger]] und der Heimatkundliche Arbeitskreis Laubach hatten im Jahr 2005 im Laubacher Heimatmuseum eine Ausstellung über die Tagebücher gezeigt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.holocaustliteratur.de/deutsch/Giessener-Anzeiger-23092005-Neues-Interesse-an-Kellner-Ausstellung Holocaustliteratur], nach Gießener Anzeiger, 23. September 2005 und [https://www.holocaustliteratur.de/deutsch/Giessener-Anzeiger-24092005-Ich-freue-mich,-dass-Friedrich-Kellner-im-Museum-ble ebd.], 24. September 2005: &amp;#039;&amp;#039;„Ich freue mich, dass Friedrich Kellner im Museum bleiben wird“,&amp;#039;&amp;#039; Interview mit dem Hrsg.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine kanadische Filmgesellschaft drehte im Jahr 2006 einen Dokumentarfilm über Friedrich Kellners Aufzeichnungen mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;My Opposition: the Diaries of Friedrich Kellner&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=Telefilm Canada |url=http://www.telefilm.gc.ca/data/production/prod_4338.asp?lang=en&amp;amp; |wayback=20070311034910}} – [http://www.ccientertainment.com/shows/my-opposition-the-diaries-of-friedrich-kellner CCI Entertainment Toronto]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Markus Roth (Historiker)|Markus Roth]]: &amp;#039;&amp;#039;Chronist der Verblendung – Friedrich Kellners Tagebücher 1938/39 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; Beiheft zur Ausstellung „Die Last der ungesagten Worte“. Friedrich-Ebert-Stiftung, Bonn 2009, ISBN 978-3-86872-241-3.&lt;br /&gt;
* Friedrich Kellner (Autor), [[Sascha Feuchert]], Robert Martin Scott Kellner, [[Erwin Leibfried]], Jörg Riecke, [[Markus Roth (Historiker)|Markus Roth]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;„Vernebelt, verdunkelt sind alle Hirne.“ Tagebücher 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Wallstein, Göttingen 2011 ISBN 978-3-8353-0636-3; wieder Schriftenreihe, 1195 [[Bundeszentrale für politische Bildung]], Bonn 2012&lt;br /&gt;
* Benno Stieber: &amp;#039;&amp;#039;Ein ganz normaler Bürger. Friedrich Kellner begehrte in seinen Tagebüchern gegen das Regime auf,&amp;#039;&amp;#039; [[Der Spiegel]] Geschichte, 2, 2019, S. 24–29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikiquote}}&lt;br /&gt;
{{Commons|Friedrich Kellner}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|1014075009}}&lt;br /&gt;
* [https://hoed-digital.de/fhrnrw/ausstellung/ &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Tagebücher des Friedrich Kellner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;] – 360°-Ausstellung der [https://www.fhr.nrw.de/ Fachhochschule für Rechtspflege Nordrhein-Westfalen]&lt;br /&gt;
* [https://www.holocaustliteratur.de/deutsch/Kellner-Tagebuecher/ Ausführliche Darstellung bei www.holocaustliteratur.de]&lt;br /&gt;
* [https://sites.google.com/site/friedrichkellnerdiary/kellner-diary-entries Tagebuch Eintragungen – deutsch und englisch], Auszüge&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=F17YjbjnPsc &amp;#039;&amp;#039;Tagebuch eines Deutschen in der Zeit des Naziregimes&amp;#039;&amp;#039;] (Video über Friedrich Kellners Tagebuch)&lt;br /&gt;
* Rudolf Walther: [https://taz.de/Kellners-Aufzeichnungen-ueber-den-Nazi-Mord/!5112645/ &amp;#039;&amp;#039;„Vernebelt sind alle Hirne!“ Kellners Aufzeichnungen über den Nazi-Mord.&amp;#039;&amp;#039;] In: taz, die tageszeitung, 6. September 2011.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1014075009|LCCN=no2009030113|VIAF=79007428}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kellner, Friedrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommunalpolitiker (Hessen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Vaihingen an der Enz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tagebuch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1885]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1970]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kellner, Friedrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Kellner, August Friedrich (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Sozialdemokrat, Justizinspektor und Tagebuchautor&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. Februar 1885&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Vaihingen an der Enz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. November 1970&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Lich]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Universitätsarchiv Gießen2</name></author>
	</entry>
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