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	<title>Friedrich Karl Klausing - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Friedrich_Karl_Klausing&amp;diff=139489&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Runologe: Schmales geschütztes Leerzeichen eingefügt; Komma entfernt.</title>
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		<updated>2025-08-31T12:31:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schmales geschütztes Leerzeichen eingefügt; Komma entfernt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedrich Karl Klausing&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. Mai]] [[1920]] in [[München]]; † [[8. August]] [[1944]] in [[Berlin-Plötzensee]]) war ein deutscher [[Offizier]] der [[Wehrmacht]]. Er war [[Adjutant]] von [[Claus Schenk Graf von Stauffenberg]] und einer der [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer]] des [[Attentat vom 20. Juli 1944|20.&amp;amp;nbsp;Juli 1944]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Friedrich Karl Klausing, Sohn des Juristen und Hochschullehrers [[Friedrich Klausing]] gehörte den evangelischen Pfadfindern an, die aber nach 1933 in die [[Hitlerjugend]] eingegliedert wurden. Er wuchs in Heidelberg und Frankfurt am Main auf. Nach dem Abitur 1938 wurde er ein halbes Jahr zum [[Reichsarbeitsdienst]] eingezogen und trat im Herbst 1938 als Berufssoldat in die [[Wehrmacht]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er gehörte dem angesehenen Potsdamer [[Infanterie-Regiment 9 (Wehrmacht)|Infanterie-Regiment&amp;amp;nbsp;9]] in der [[23. Infanterie-Division (Wehrmacht)|23. Infanterie-Division]] an. Nach Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] wurde er zunächst in Polen und Frankreich eingesetzt und nahm im Winter 1942/1943 an den [[Schlacht um Stalingrad|Kämpfen bei Stalingrad]] teil. Dort wurde er schwer verwundet und nach einer weiteren Verwundung im Juli 1943 in der Nähe des [[Ladogasee]]s bei [[Leningrad]] zum Innendienst beim [[Oberkommando der Wehrmacht]] versetzt, wo [[Fritz-Dietlof von der Schulenburg|Fritz-Dietlof Graf von der Schulenburg]] ihn für die Pläne der Verschwörergruppe um Claus Schenk Graf von Stauffenberg zum Attentat auf [[Adolf Hitler]] gewinnen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 11.&amp;amp;nbsp;Juli 1944 begleitete er Stauffenberg beim ersten Attentatsversuch als dessen Adjutant auf den [[Obersalzberg]] und stellte sicher, dass ein Auto und ein Flugzeug für die Flucht nach Berlin und die Ausführung der &amp;#039;&amp;#039;[[Unternehmen Walküre|Operation Walküre]]&amp;#039;&amp;#039; bereitstanden. Dieser Versuch wurde allerdings abgebrochen, genauso wie ein zweiter Versuch am 15.&amp;amp;nbsp;Juli 1944 im [[Führerhauptquartier]] Wolfsschanze, bei dem Klausing Stauffenberg mit derselben Aufgabe begleitete. Der Abbruch erfolgte jeweils, weil [[Heinrich Himmler]] und/oder [[Hermann Göring]] nicht anwesend waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20.&amp;amp;nbsp;Juli 1944 übernahm Oberleutnant [[Werner von Haeften]] die Begleitung Stauffenbergs. [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] Klausing hielt sich im Berliner [[Bendlerblock]] (Kommando des Ersatzheeres) auf und war mitverantwortlich für die Übermittlung der „Walküre“-Befehle. Nach Scheitern der Operation Walküre in der Nacht vom 20. auf den 21. Juli 1944 konnte Klausing nach einem Schusswechsel mit Offizieren unter dem Kommando von Generaloberst [[Friedrich Fromm]] im Bendlerblock zunächst zusammen mit einigen jüngeren Offizieren (Oberleutnant [[Ludwig von Hammerstein-Equord|Ludwig Freiherr von Hammerstein-Equord]], Leutnant [[Georg-Sigismund von Oppen]]) entkommen. Am nächsten Morgen stellte er sich jedoch der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich Karl Klausing wurde im ersten Schauprozess gegen die Verschwörer vom [[Volksgerichtshof]] am 8.&amp;amp;nbsp;August 1944 [[Todesstrafe|zum Tode verurteilt]] und am selben Tag in [[Gedenkstätte Plötzensee|Plötzensee]] auf ausdrücklichen Befehl Hitlers durch [[Hängen]] hingerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gerd R. Ueberschär]]: &amp;#039;&amp;#039;Stauffenberg. Der 20. Juli 1944.&amp;#039;&amp;#039; Fischer, Frankfurt am Main 2004, ISBN 3-10-086003-9, S. 156.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Tage zuvor war das Prager Haus seines Vaters [[Friedrich Klausing]], eines dogmatischen und rücksichtslosen Nationalsozialisten, überraschend von der Gestapo durchsucht worden. Damit war in Prag die Beteiligung des Sohns Friedrich Karl an dem Attentat vom 20. Juli bekannt geworden. Der Vater hatte daraufhin von seinem Amt als Rektor der [[Karl-Ferdinands-Universität|Deutschen Universität Prag]] zurücktreten müssen. Er fühlte sich durch die Zugehörigkeit seines Sohnes zur Widerstandsbewegung gegen Hitler bloßgestellt und beging am 5. August Suizid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erinnerung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Stolperst willibrachtstr 13 klausing friedrich karl-1.jpg|200px|right|Stolperstein]]&lt;br /&gt;
In der Literatur über das Attentat vom 20. Juli 1944 findet auch eine Auseinandersetzung mit Weg und Persönlichkeit Friedrich Karl Klausings statt. So gedenkt seiner Bundespräsident a. D. [[Richard von Weizsäcker]], Regimentskamerad aus dem Infanterie-Regiment 9, im Interview mit Antje Vollmer und Lars Broder-Keil: „Klausing war zu bescheiden, aber er war etwas Besonderes.“ Und angesprochen auf Klausings Einbindung in konkrete Attentatsversuche Stauffenbergs vor dem 20. Juli 1944, führt Weizsäcker dort weiter aus: „Dafür war Klausing wie geschaffen vom lieben Gott. Das kann man nicht anders sagen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Andenken wird auch in der [[Gedenkstätte Deutscher Widerstand]] bewahrt. In Berlin wurde der Klausingring nach ihm benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LuiseLexStr |art=a |bez=07 |id=K476 |zlb98=1060 |kaupert=Klausingring-13627-Berlin |name=Klausingring}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch in Frankfurt am Main, im Neubaugebiet „[[Frankfurt-Riedberg|Am Riedberg]]“ wurde eine Straße nach ihm benannt. Ebenso in Hannover im Stadtteil Wettbergen-West.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin wurde am 4. Sep. 2021 ein Stolperstein in [[Frankfurt-Eschersheim]] verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2007 wurde zur Erinnerung an Klausing eine &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Karl Klausing-Stiftung&amp;#039;&amp;#039; ins Leben gerufen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zis-reisen.de/spenden-foerdern/#friedrich-karl-klausing-stiftung &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Karl Klausing-Stiftung&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Persönlichkeiten des 20. Juli 1944]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Antje Vollmer]], [[Lars-Broder Keil]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Stauffenbergs Gefährten. Das Schicksal der unbekannten Verschwörer.&amp;#039;&amp;#039; Hanser, München 2013, ISBN 978-3-446-24156-5; TB: dtv, München 2015, ISBN 3-423-34859-3; Softcover: Bundeszentrale für politische Bildung, Schriftenreihe 1347, Bonn 2013. Darin S. 27–43: &amp;#039;&amp;#039;„So fragt nicht mehr nach mir, sondern laßt mich damit ausgelöscht sein“. Friedrich Karl Klausing (1920–1944).&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Bernd Rüthers]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Spiegelbild einer Verschwörung – Zwei Abschiedsbriefe zum 20. Juli 1944&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=[[JuristenZeitung]] 14&lt;br /&gt;
   |Datum=2005&lt;br /&gt;
   |ISSN=0022-6882&lt;br /&gt;
   |Seiten=689–698}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Peter Steinbach (Historiker)|Peter Steinbach]], [[Johannes Tuchel]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Lexikon des Widerstands 1933–1945.&lt;br /&gt;
   |Verlag=C.H.Beck&lt;br /&gt;
   |Ort=München&lt;br /&gt;
   |Datum=1994&lt;br /&gt;
   |Seiten=105 f.}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=[[Hans-Adolf Jacobsen]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Spiegelbild einer Verschwörung. Die Opposition gegen Hitler und der Staatsstreich vom 20. Juli 1944 in der SD-Berichterstattung. Geheime Dokumente aus dem ehemaligen Reichssicherheitshauptamt&lt;br /&gt;
   |Ort=Stuttgart&lt;br /&gt;
   |Datum=1984&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-512-00657-4&lt;br /&gt;
   |Kommentar=2 Bände}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Peter Hoffmann (Historiker, 1930)|Peter Hoffmann]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Widerstand, Staatsstreich, Attentat. Der Kampf der Opposition gegen Hitler&lt;br /&gt;
   |Ort=München&lt;br /&gt;
   |Datum=1985&lt;br /&gt;
   |Kommentar=Neuauflage}}&lt;br /&gt;
* Lupold von Lehsten: &amp;#039;&amp;#039;Friedrich-Karl Klausing (1920-1944). Vorfahren und Verwandte.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Archiv für Familiengeschichtsforschung]] 20. Jg., H. 3, 2016, S. 89–94.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{GDW|friedrich-karl-klausing}}&lt;br /&gt;
* [[Antje Vollmer]]: [https://www.welt.de/article108298775/ &amp;#039;&amp;#039;„Ein Mann, der nie kneifen wollte“: Friedrich Karl Klausing war beim Attentat an Stauffenbergs Seite.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Welt]]&amp;#039;&amp;#039;, 16. Juli 2012.&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Benz]]: [https://www.lexikon-der-politischen-strafprozesse.de/glossar/witzleben-erwin-v-u-a/ &amp;#039;&amp;#039;Witzleben, Erwin von u.&amp;amp;#8239;a.&amp;#039;&amp;#039;] In: [[Kurt Groenewold]], Alexander Ignor, Arnd Koch (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Lexikon der Politischen Strafprozesse]].&amp;#039;&amp;#039; Online, Stand: März 2020.&lt;br /&gt;
* [https://www.welt.de/geschichte/zweiter-weltkrieg/article179650750/Attentat-auf-Hitler-So-dachte-der-Juengste-der-Verschwoerer-vom-20-Juli.html Lars-Broder Keil: &amp;#039;&amp;#039;So dachte der Jüngste der Verschwörer vom 20. Juli&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Welt]]&amp;#039;&amp;#039;, 20. Juli 2018.&lt;br /&gt;
* [https://frankfurt.de/frankfurt-entdecken-und-erleben/stadtportrait/stadtgeschichte/stolpersteine/stolpersteine-in-eschersheim/familien/klausing-friedrich-karl Stolpersteine Frankfurt am Main]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=129922439|LCCN=no2008114632|VIAF=20776031}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Klausing, Friedrich Karl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hauptmann (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Oberkommando der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Widerstandskämpfer des 20. Juli 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (NS-Opfer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (Berlin-Plötzensee)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1920]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person, für die in Frankfurt am Main ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Klausing, Friedrich Karl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Widerstandskämpfer des 20. Juli 1944&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. Mai 1920&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[München]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. August 1944&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin-Plötzensee]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Runologe</name></author>
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