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	<title>Friedrich Kadgien - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Friedrich_Kadgien&amp;diff=2562085&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Chilrreh: /* Nachkriegszeit */ Zeitenfolge, Entfernung ungestützter Vermutung.</title>
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		<updated>2026-01-20T08:02:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Nachkriegszeit: &lt;/span&gt; Zeitenfolge, Entfernung ungestützter Vermutung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedrich Gustav Kadgien&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Diplomatische Dokumente der Schweiz {{!}} Documents diplomatiques suisses {{!}} Documenti diplomatici svizzeri {{!}} Diplomatic Documents of Switzerland {{!}} Dodis |url=https://dodis.ch/P6641 |titel=Kadgien, Friedrich Gustav (1907–) |datum=1907 |sprache=en |abruf=2023-01-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (* [[23. Juni]] [[1907]] in [[Elberfeld]]; † [[1978]] in [[Mar del Plata]]) war ein deutscher [[Jurist]] und [[Nationalsozialismus|nationalsozialistischer]] Sonderbevollmächtigter der [[Vierjahresplan]]behörde. Kadgien war als [[Ministerialrat]] einer der wichtigsten Finanzfachleute [[Adolf Hitler]]s und zuständig für die Verwertung [[Jude|jüdischen]] Vermögens. Er schaffte Millionensummen nach [[Südamerika]]. Jahrelang fahndeten die [[Alliierte]]n vergeblich nach dem Mann, den der amerikanische Ermittler Daniel J. Reagan kurz nach Kriegsende als „Schlange übelster Art“ charakterisierte.&amp;lt;ref&amp;gt;Luc van Dongen: &amp;#039;&amp;#039;Un purgatoire très discret: la transition helvétique d&amp;#039;anciens nazis, fascistes et collaborateurs après 1945.&amp;#039;&amp;#039; Paris: Perrin 2008, ISBN 978-2-262-02650-9, S. 465&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Karriere ==&lt;br /&gt;
=== Vorkriegszeit ===&lt;br /&gt;
Kadgiens Familie stammte aus dem [[Samland]] in [[Ostpreußen]]. Er war ein Sohn des Elberfelder Landrichters und späteren Frankfurter Oberlandesgerichtsrats und Universitätsrichters Arthur Kadgien und dessen Ehefrau Marie, geb. Wulfert.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Lebenslauf&amp;#039;&amp;#039; in der Diss.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wuchs in Frankfurt am Main auf und besuchte dort ab 1917 das Lessinggymnasium sowie von 1920 bis zum Abitur Ostern 1926 das Humanistische Gymnasium, die heutige [[Diltheyschule]], in [[Wiesbaden]]. Danach studierte er Rechtswissenschaft an den Universitäten Tübingen, Wien, Frankfurt a. M. und [[Universität Köln]], wo er 1930 mit einer [[Wirtschaftsrecht|wirtschaftsrechtlichen]] [[Dissertation]] über &amp;#039;&amp;#039;Die rechtliche Natur des animus non recipiendi in § 685 B.G.B. und dessen Bedeutung für das Zustandekommen einer Schenkung des Geschäftsführers an den Geschäftsherrn&amp;#039;&amp;#039; zum [[Dr. iur.]] promoviert wurde. Als [[Referendar]] trat er in den preußischen Staatsdienst und kam in die dem [[Reichswirtschaftsministerium]] unterstellte devisenwirtschaftliche Verwaltung. Zum 1. November 1932 trat er der [[NSDAP]] (Mitgliedsnummer 1.354.543)&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/18820555&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1935 der [[Schutzstaffel|SS]] bei. 1934 war er Gerichtsassessor im Reichswirtschaftsministerium. 1936 wurde er als Regierungsassessor in die &amp;#039;&amp;#039;allgemeine Staatsverwaltung&amp;#039;&amp;#039; übernommen&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Deutsche Justiz&amp;#039;&amp;#039; 1936, S. 411&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1938 [[Regierungsrat (Deutschland)|Regierungsrat]]. Im August 1938 wechselte er in die [[Vierjahresplan]]behörde. 1939 erfolgte seine Beförderung zum Oberregierungsrat.&amp;lt;ref&amp;gt;Nach [[Ralf Banken]]: &amp;#039;&amp;#039;Edelmetallmangel und Großraubwirtschaft. Die Entwicklung des deutschen Edelmetallsektors im „Dritten Reich“ 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 2009, ISBN 978-3-05-004380-7, S. 257 Anm. 70&amp;lt;/ref&amp;gt; Kadgien war Experte für die Ausarbeitung des nationalsozialistischen [[Devisenfahndungsamt|Devisenrechts]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.chronos-verlag.ch/php/book_latest-new.php?book=978-3-0340-0610-1&amp;amp;type=Kurzbiographie Kurzbiografie bei Schweizerische Aussenwirtschaftspolitik 1930–1948]. chronos-verlag.ch. Abruf am 5. Mai 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1938 war Kadgien Sonderbevollmächtigter unter dem Beauftragten für den Vierjahresplan, [[Hermann Göring]]. Kadgiens Referat war für Devisen und [[Edelmetalle]] sowie für [[Zwangsarbeiter]] zuständig.&amp;lt;ref&amp;gt;Ralf Banken: &amp;#039;&amp;#039;Edelmetallmangel und Grossraubwirtschaft: die Entwicklung des deutschen Edelmetallsektors im &amp;quot;Dritten Reich&amp;quot; 1933–1945.&amp;#039;&amp;#039; Akademie Verlag, 2009, ISBN 978-3-05-004380-7, S. 734ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er koordinierte den Verkauf geraubter [[Aktien]] und [[Wertpapier]]e über [[Schweiz]]er Tarnfirmen und Banken. Kadgien verknüpfte maßgeblich die Geschäfte mit deutschen Großunternehmen und Banken und deren Beziehungen zu schweizerischen Partnern.&amp;lt;ref&amp;gt;Schmetterling Verlag: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.schmetterling-verlag.de/download.php?id=20 Interview mit dem Historiker Janis Schmelzer, Autor des Buches «Devisen für den Endsieg»]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Friedrich Kadgien galt im Dritten Reich als rechte Hand Hermann Görings.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Fra&amp;#039; Galgario - portrait of a woman.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Portrait einer Dame&amp;#039;&amp;#039; (Contessa Colleoni), Gemälde von [[Giuseppe Ghislandi]], mutmaßlich durch Kadgien als Nazi-[[Beutekunst]] nach Argentinien verbracht.]]&lt;br /&gt;
Als sich das Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] und damit der [[Nazi]]herrschaft abzuzeichnen begann, setzte sich Kadgien am [[1. März]] [[1945]] über [[Kreuzlingen]] in die Schweiz ab. Er kam im [[Hotel Verenahof]], einem noblen Kurhotel in [[Baden AG|Baden]], unter. Am 19. Juni 1945 meldete er sich offiziell in Baden an, am 27. Januar 1949 wieder ab. Trotzdem wurde er im Dezember 1950 erneut in Baden von der Polizei aufgegriffen. Als 1951 eine Klage bei der Bezirksanwaltschaft Zürich einging, hatte er sich bereits ins Ausland abgesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.aargauerzeitung.ch/aargau/baden/friedrich-kadgien-der-ranghohe-nazi-der-jahrelang-im-verenahof-unbehelligt-lebte-132245561 aargauerzeitung.ch]&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Schweiz hatte er Zugriff auf geheime Konten der Nazis. Schätzungen gehen von einem bei Kriegsende dort versteckten Vermögen von zwischen einer und drei Milliarden [[Reichsmark]] aus. Im Jahr 1948 ließ er über den als [[Strohmann]] handelnden Zürcher Anwalt [[Ernst Imfeld]] in [[Sarnen]] die &amp;#039;&amp;#039;Imhauka AG&amp;#039;&amp;#039; (aus den Initialen der Gründer Imfeld, Haupt, Kadgien), eine Handels- und Finanzierungsgesellschaft, ins örtliche Register eintragen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://somesecretsforyou.blogspot.pt/2010/07/more-permindex-documents.html A NAZI COLLABORATOR INSIDE PERMINDEX]. somesecretsforyou.blogspot.pt. Abruf am 5. Mai 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im selben Jahr spürten ihn amerikanische Fahnder auf und befragten ihn, was aber zunächst ohne Konsequenzen für ihn blieb. Gleichwohl verließ er 1949 mit einem falschen Pass die Schweiz und tauchte erst 1951 in [[Rio de Janeiro]] wieder auf.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://familysearch.org/ark:/61903/1:1:V1SW-4PN &amp;quot;Friedrich Kadgien – Brasil, Cartões de Imigração, 1900–1965,&amp;quot; Arquivo Nacional, Rio de Janeiro (National Archives, Rio de Janeiro); FHL microfilm]. familysearch.org. Abruf am 5. Mai 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wie und auf welchem Weg er dorthin kam, ist nicht bekannt. Möglicherweise benutzte er eine der so genannten [[Rattenlinien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wohnte dort im Stadtteil [[Santa Teresa (Rio de Janeiro)|Santa Teresa]] und betrieb mit seinem ehemaligen Kollegen der Vierjahresplanbehörde und damaligen Partner [[Ludwig Haupt]], sowie der mit ihm nach Brasilien geflohenen Frau seines Schweizer Strohmanns Imfeld, Anna Imfeld, eine im Dezember 1955 gegründete Filiale an der [[Avenida Rio Branco (Rio de Janeiro)|Avenida Rio Branco]] mit dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Imhauka Brasileira Industrial e Comercial S.A.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.jusbrasil.com.br/diarios/2600053/pg-102-secao-1-diario-oficial-da-uniao-dou-de-02-04-1956 Diário Oficial da União]. jusbrasil.com.br. Abruf am 5. Mai 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im [[Mato Grosso]] legten die beiden das mitgebrachte Geld in Form von 85.000 Hektar Land (eine Fläche wie ganz [[Berlin]]) an. 1953 wurde die [[Fazenda]] am [[Rio Taquari (Río Paraguay)|Rio Taquari]] mitsamt den 20.000 Rindern weiterverkauft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www1.wdr.de/fernsehen/dokumentation_reportage/die-story/sendungen/die-spur-der-schlange100.html |wayback=20150505175708 |text=&amp;#039;&amp;#039;Die Spur der Schlange: Auf der Suche nach den Nazi-Milliarden.&amp;#039;&amp;#039;}} In: &amp;#039;&amp;#039;[[WDR]].&amp;#039;&amp;#039; Abruf am 12. April 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa zur selben Zeit etablierte Kadgien auch im Jahre 1951 in [[Buenos Aires]] die &amp;#039;&amp;#039;Imhauka Argentina S.A.&amp;#039;&amp;#039; und war als Vertreter seiner Firma in [[Argentinien]] sowie [[Brasilien]] tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Dodis|P6641|Kadgien, Friedrich}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er kaufte ein Haus im Stadtteil [[Vicente López (Buenos Aires)|Vicente López]]. Kadgien fädelte Geschäfte als Mittelsmann zwischen deutschen Firmen (u. a. [[Siemens]]) und der [[Argentinien#Peronismus|Regierung Argentiniens]] von [[Juan Perón]] ein. Der [[Brasilien#Militärdiktatur (1964–1985)|brasilianischen Militärjunta]] verkaufte er auch im Auftrag von [[Rheinmetall]] Waffen in Millionenhöhe wie das [[HK G3]] mit 5 % Provisionsanspruch.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www1.wdr.de/themen/politik/investigativ/story-interview-ingolf-gritschneder-100.html |wayback=20150505003526 |text=TV-Doku über den Nazi Friedrich Kadgien: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Er muss über große Geldbeträge verfügt haben&amp;quot;.&amp;#039;&amp;#039;}} In: &amp;#039;&amp;#039;WDR.&amp;#039;&amp;#039; Abruf am 13. April 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1978 starb Friedrich Kadgien in [[Mar del Plata]]. Er ist in Buenos Aires auf dem deutschen Friedhof begraben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://de.findagrave.com/memorial/287336509/friedrich_gustav-kadgien |titel=Friedrich Gustav Kadgien (1907-1978) – Find a... |sprache=de |abruf=2025-10-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Enkel von ihm lebt heute in [[Santiago de Chile]] als Repräsentant des Motorradherstellers [[Harley-Davidson]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://yofui.com/?evento=4140&amp;amp;foto=268678 Harley-Davidson inaugura tienda ícono en Santiago]. yofui.com. Abruf am 5. Mai 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein veröffentlichtes Foto&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.flickr.com/photos/hell_city/3406572481/in/set-72157605584818339 Lucas Oberst Kadgien] auf [[Flickr]]. flickr.com. Abruf am 5. Mai 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{YouTube|4NCqFpzke78}}&amp;lt;/ref&amp;gt; von seinem Enkel im Internet brachte den [[WDR]]-Reporter [[Ingolf Gritschneder]] auf die Idee, eine TV-Dokumentation über den Nazi Friedrich Kadgien zu drehen. Die Reportage wurde im Frühjahr 2015 in der [[ARD]] ausgestrahlt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www1.wdr.de/themen/politik/investigativ/story-interview-ingolf-gritschneder-100.html |wayback=20150505003526 |text=TV-Doku über den Nazi Friedrich Kadgien}} In: &amp;#039;&amp;#039;WDR.&amp;#039;&amp;#039; Abruf am 13. April 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2025 wurde von einem [[Immobilienmakler]] in Argentinien ein Bild veröffentlicht, worauf ein Gemälde von [[Giuseppe Ghislandi]], &amp;#039;&amp;#039;Portrait einer Dame&amp;#039;&amp;#039; (Contessa Colleoni), zu sehen war, das einst dem jüdischen Kunsthändler [[Jacques Goudstikker]] in Amsterdam gehörte und als Nazi-[[Beutekunst]] gilt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://Immobilienmakler.lostart.de/de/verlust/objekt/damesportret-contessa-colleoni-portraet-einer-dame-contessa-colleoni/584759?term=ghislandi&amp;amp;filter%5Btype%5D%5B0%5D=Objektdaten&amp;amp;position=1 |titel=Porträt einer Dame (Contessa Colleoni) |werk=LostArt-Datenbank |hrsg=Deutsches Zentrum Kulturgutverlust |abruf=2025-08-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Martin Holland |url=https://www.heise.de/news/Argentinien-Mutmassliche-NS-Raubkunst-in-Immobilenanzeige-im-Internet-entdeckt-10624429.html |titel=Argentinien: Mutmaßliche NS-Raubkunst in Immobilenanzeige im Internet entdeckt |werk=heise.de |sprache=de |abruf=2025-08-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Tjerk Brühwiller |url=https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/nazi-raubkunst-in-argentinien-foto-aus-ss-offiziers-villa-sorgen-fuer-aufsehen-110663617.html |titel=Nazi-Raubkunst taucht in Immobilienanzeige auf |werk=FAZ.net |datum=2025-09-01 |sprache=de |abruf=2025-09-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die daraufhin von der Polizei durchsuchte Wohnung gehört einer der beiden Töchter Kadgiens.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://nos.nl/artikel/2579826-door-nazi-s-geroofd-schilderij-teruggevonden-via-makelaarssite-in-argentinie Door Nazi&amp;#039;s geroofd schilderij teruggevonden via makelaarssite in Argentinië]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.n-tv.de/panorama/NS-Raubkunst-taucht-in-Immobilienfoto-auf-article25991633.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Bild wurde zunächst versteckt, aber nach Fahndung, Hausdurchsuchungen und Hausarrest vom Anwalt der Familie den Behörden übergeben. Ein Kunstexperte, der das Gemälde von 1710 in Augenschein nahm, beurteilte den Zustand des Werkes als gut und taxierte den Wert auf etwa 50.000 Dollar.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.the-star.co.ke/news/world/2025-09-04-painting-looted-by-nazis-recovered-in-argentina Painting looted by Nazis recovered in Argentina], the-star.co.ke, 4 September 2025 &amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.deutschlandfunk.de/paar-gibt-raubkunst-gemaelde-zurueck-104.html Paar gibt Raubkunst-Gemälde zurück], deutschlandfunk.de, 4. September 2025&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Patricia Kadgien, Tochter von Friedrich Kadgien, hat daraufhin bei Gericht Widerspruch eingereicht, da sie auf dem Standpunkt steht, das Bild gehöre ihr, weil nach argentinischem Recht nach so langer Zeit die Ansprüche der früheren Eigentümer verfallen seien. Marei von Saher, Schwiegertochter von Goudstikker und einzige Erbberechtigte, hat ebenfalls angekündigt, gerichtliche Schritte einzuleiten, um das Gemälde zurückzuerhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.algemeiner.com/2025/09/02/daughter-nazi-who-seized-painting-looted-jewish-art-dealer-put-house-arrest-argentina/ Daughter of Nazi Who Seized Painting Looted From Jewish Art Dealer Put Under House Arrest in Argentina], algemeiner.com,  4. September 2025&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die rechtliche Natur des animus non recipiendi in § 685 B.G.B. und dessen Bedeutung für das Zustandekommen einer Schenkung des Geschäftsführers an den Geschäftsherrn.&amp;#039;&amp;#039; Wiesbaden 1930, zugl. Köln, Rechtswiss. Diss., 1930&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|12423108X}}&lt;br /&gt;
* {{Dodis|P6641|Kadgien, Friedrich}}&lt;br /&gt;
* Pirmin Kramer: [https://www.badenertagblatt.ch/aargau/baden/friedrich-kadgien-der-ranghohe-nazi-der-jahrelang-im-verenahof-unbehelligt-lebte-ld.1486735 &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Kadgien: der ranghohe Nazi, der jahrelang im Verenahof unbehelligt lebte.&amp;#039;&amp;#039;] bz Basel, 26. Februar 2018.&lt;br /&gt;
* [[Ingolf Gritschneder]]: [https://www.youtube.com/watch?v=4NCqFpzke78 Die Spur der Schlange: Auf der Suche nach den Nazi-Milliarden] In: [[WDR]] die story vom 4. Mai 2015&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=12423108X|VIAF=30465526}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kadgien, Friedrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwaltungsjurist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rattenlinien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ministerialrat (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Argentinien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1907]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1978]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kadgien, Friedrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Kadgien, Friedrich Gustav&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist, Politiker (NSDAP) und Funktionär&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. Juni 1907&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Elberfeld]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1978&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Mar del Plata]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Chilrreh</name></author>
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