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	<title>Friedrich Jendrosch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T17:35:51Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Friedrich_Jendrosch&amp;diff=1398811&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Herr Lehrer, ich weiß was!: Kleinkram</title>
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		<updated>2025-09-13T06:22:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedrich Fritz Jendrosch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. Mai]] [[1890]] im [[Łomnica (Olesno)|Lomnitz]] / [[Landkreis Rosenberg O.S.|Kreis Rosenberg]]; † [[28. November]] [[1944]] im [[KZ Sachsenhausen]]&amp;lt;ref&amp;gt;Lebensdaten nach: Martin Schumacher, Katharina Lübbe, [[Wilhelm Heinz Schröder]]: &amp;#039;&amp;#039;M.D.R. Die Reichstagsabgeordneten der Weimarer Republik in der Zeit Des Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039;. 1991, S. 311.&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutscher Politiker ([[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Stolperstein Osloer Str 110 (Gesbr) Friedrich Jendrosch.jpg|mini|[[Stolperstein]] am Haus, Osloer Straße 110, in [[Berlin-Gesundbrunnen]]]]&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch der [[Volksschule]] in Rosenberg und Pitschen begann Jendrosch eine [[Bäcker]]lehre, die er zugunsten einer Schlosserlehre vorzeitig abbrach. Ergänzend dazu besuchte er die Fortbildungsschule in Rosenberg. Danach lebte er als Eisenbahnarbeiter im oberschlesischen [[Zabrze|Hindenburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] gehörte Jendrosch der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] an. 1919 trat er zur [[Kommunistische Partei Deutschlands|Kommunistischen Partei Deutschlands]] (KPD) über.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hermann Weber (Historiker, 1928)|Hermann Weber]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Wandlung des Deutschen Kommunismus&amp;#039;&amp;#039;. 1969, S. 174. Wilhelm Matull: &amp;#039;&amp;#039;Ostdeutschlands Arbeiterbewegung&amp;#039;&amp;#039;. 1973, S. 220.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1920 wurde er Stadtverordneter in Hindenburg und Abgeordneter des schlesischen [[Provinziallandtag (Preußen)|Provinziallandtages]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich der [[Reichstagswahl Mai 1924|Reichstagswahl vom Mai 1924]] wurde Jendrosch für die KPD in den Reichstag gewählt, aus dem er aber bereits Ende Juni 1924 wegen der Neuwahl in seinem Wahlkreis wieder ausschied. Im Dezember 1924 zog Jendrosch stattdessen für den Wahlkreis Oppeln in den [[Preußischer Landtag|Preußischen Landtag]] ein, dem er zwei Sitzungsperioden lang bis 1932 angehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1925 bis 1929 war Jendrosch Polleiter des KPD-Bezirks Oberschlesien. Danach hatte er nur noch kleinere Funktionen inne. Nachdem er 1932 nicht mehr als Landtagskandidat aufgestellt wurde, siedelte Jendrosch nach Berlin über. Mitte der 1920er Jahre war Jendrosch im [[Einheitsverband der Eisenbahner Deutschlands]] gewerkschaftlich organisiert. Ab 1929/30 gehörte er der [[Revolutionäre Gewerkschafts-Opposition|Revolutionären Gewerkschafts-Opposition]] (RGO) an, für die er Funktionen übernahm. Für die RGO war Jendrosch 1930 Mitglied des Hauptbetriebsrates der Deutschen Reichsbahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1933 arbeitete Jendrosch als Markthändler. Außerdem betätigte er sich im Widerstand gegen das NS-Regime im Rahmen illegaler Strukturen der [[KPD]]. Er stand unter Beobachtung der NS-Sicherheitsbehörden und musste mehrfach seinen Wohnort wechseln.&lt;br /&gt;
Am 24. Juli 1944 wurde Jendrosch im Zuge der „[[Aktion Gitter]]“ von der [[Gestapo]] verhaftet und in das KZ Sachsenhausen verbracht. Seine Frau Hedwig Jendriosch, geborene Kroll (* 6. Oktober 1894; † 12. Juli 1991) erhielt am 6. Dezember 1944 die Nachricht, dass ihr Mann am 28. November 1944 an einer eitrigen Hirnhautentzündung verstorben sei (Biografie E.J. von O. Köhncke Quelle auch von Weber und Herbst 2004). Nach anderen Quellen wurde Friedrich Jendrosch mit einem Gewehrkolben von einem KZ-Aufseher erschlagen (Biografie E.J. von O.Köhncke, Quelle auch von Weber und Herbst. 2004).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenken ==&lt;br /&gt;
[[Datei:SarahEwart-138.JPG|mini|Gedenktafeln am Reichstag]]&lt;br /&gt;
Seit 1992 erinnert in Berlin in der Nähe des [[Reichstagsgebäude|Reichstags]] eine der [[Denkmal zur Erinnerung an 96 von den Nationalsozialisten ermordete Reichstagsabgeordnete|96 Gedenktafeln für von den Nationalsozialisten ermordete Reichstagsabgeordnete]] an Jendrosch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 8. Oktober 2022 wurde vor seinem ehemaligen Wohnort, [[Berlin-Gesundbrunnen]], Osloer Straße 110, ein [[Stolperstein]] verlegt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{stolpersteine-berlin.de |Pfad=osloer-strasse/110/friedrich-jendrosch |Eintrag=Friedrich Jendrosch |Autor=Peter Lind}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/recherche/kataloge-datenbanken/biographische-datenbanken/friedrich-jendrosch?ID=4526 &amp;#039;&amp;#039;Jendrosch, Friedrich&amp;#039;&amp;#039;.] In: {{BibISBN|978-3-320-02130-6}} bundesstiftung-aufarbeitung.de&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|978-3-86331-353-1|Seiten=244, 293, 298, 364, 523–524|Kommentar=Kurzbiografie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|130074543}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=130074543|VIAF=70026851}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Jendrosch, Friedrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Provinziallandtages von Oberschlesien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Landtags (Freistaat Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Deutsche Reichsbahn 1920–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der Aktion Gitter (1944)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Todesopfer im KZ Sachsenhausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person, für die in Berlin-Mitte ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1890]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Jendrosch, Friedrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Jendrosch, Friedrich Fritz (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (KPD), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. Mai 1890&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Łomnica (Olesno)|Lomnitz]], Landkreis Rosenberg, Oberschlesien&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. November 1944&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[KZ Sachsenhausen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Herr Lehrer, ich weiß was!</name></author>
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