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	<title>Friedrich Jay - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T21:21:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Friedrich_Jay&amp;diff=704263&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Onkel Dittmeyer: /* Leben */ genauer: KGaA</title>
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		<updated>2020-04-14T13:38:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; genauer: KGaA&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedrich Jay&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. Mai]] [[1863]] in [[Leipzig]]; † [[21. März]] [[1942]] in [[Wien]]) war ein deutscher [[Bankier]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Jay war ein Sohn des Kaufmanns Georg Christian Jay und dessen Ehefrau Caroline Alice Jay geb. Becker. Die Familie Jay immigrierte im Verlauf der [[Französische Revolution|Französischen Revolution]] nach [[Frankfurt am Main]], und Georg Christian Jay ließ sich nach seiner Eheschließung in Leipzig nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich Jay absolvierte seine Schulzeit in Leipzig und schloss diese mit dem Abitur ab. Anschließend begann er auf Wunsch seines Vaters eine [[kaufmännische Lehre]] in einem Leipziger Handelshaus. Durch Vermittlung seines Onkels, des Bankiers Friedrich Becker, konnte er seine Ausbildung durch mehrere [[Praktikum|Praktika]] in der Schweiz ([[Zürich]]) und in Großbritannien ([[London]]) ergänzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Rückkehr in seine Heimatstadt bekam Jay eine Anstellung beim Bankhaus &amp;#039;&amp;#039;Becker &amp;amp; Co.&amp;#039;&amp;#039;, das sein Onkel Friedrich Becker leitete. 1890 berief ihn der [[Aufsichtsrat]] dieser Bank zum [[Persönlich haftender Gesellschafter|persönlich haftenden Gesellschafter]]. Als solcher war Jay dann auch maßgeblich an der Umstrukturierung der &amp;#039;&amp;#039;Leipziger Pferde-Eisenbahn-Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039; beteiligt; aus der &amp;#039;&amp;#039;Leipziger Tramway Company&amp;#039;&amp;#039; entstand die &amp;#039;&amp;#039;Große Leipziger Straßenbahn AG&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1890 heiratete Jay in seiner Vaterstadt Melitta Günther, Tochter des Leipziger Rats[[Aktuar (Recht)|aktuars]] Carl Günther und Enkelin des Leipziger Industrie-Pioniers [[Carl Erdmann Heine|Carl Heine]]. Mit ihr hatte er vier Söhne, darunter der spätere Industrielle [[Fritz Jay-von Opel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sein Onkel 1895 starb, erbte Jay das Bankhaus &amp;#039;&amp;#039;Becker &amp;amp; Co.&amp;#039;&amp;#039; und übernahm als [[Geschäftsführung (Deutschland)|Geschäftsführer]] auch die Leitung der Bank. Als solcher förderte er nach allen Möglichkeiten die industrielle Entwicklung. Unter seiner Mithilfe wurden u. a. die Unternehmen &amp;#039;&amp;#039;Sächsische Emaillier- und Stanzwerke&amp;#039;&amp;#039; in [[Lauter/Sa.]], &amp;#039;&amp;#039;Union Preßhefe AG&amp;#039;&amp;#039; in Leipzig-Mockau, &amp;#039;&amp;#039;[[Langbein-Pfanhauser Werke]]&amp;#039;&amp;#039; in Leipzig-Sellerhausen und &amp;#039;&amp;#039;Leipziger Außenbahn AG&amp;#039;&amp;#039; gegründet. Allen diesen Unternehmen stand Friedrich Jay als Aufsichtsratsvorsitzender vor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben diesen Ämtern und der Leitung des Beckerschen Bankhauses war Friedrich Jay noch in  weiteren Aufsichtsräten der verschiedensten Gesellschaften und Unternehmen vertreten. Als 1898 das Bankhaus Becker &amp;amp; Co. in eine [[Kommanditgesellschaft auf Aktien]] (KGaA) umgewandelt wurde und mit einem Kapital von 10 Millionen [[Mark (1871)|Mark]] der Berliner &amp;#039;&amp;#039;[[Disconto-Gesellschaft]]&amp;#039;&amp;#039; angeschlossen wurde, blieb Jay der Posten des Geschäftsführers erhalten. Auch als 1901 diese von der Leipziger &amp;#039;&amp;#039;[[Allgemeine Deutsche Credit-Anstalt|Allgemeinen Deutschen Credit-Anstalt]] (ADCA)&amp;#039;&amp;#039; übernommen wurde, konnte Jay als Geschäftsführer weiter tätig bleiben. 1913 wählte ihn die Geschäftsleitung der ADCA zu ihrem Präsidenten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Generalkonsul]] vertrat Friedrich Jay in Leipzig die Interessen des [[Dänemark|Königreichs Dänemark]]. Schon bald nach der [[Machtergreifung]] durch die [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] 1933 war Jay gezwungen, von allen seinen Ämtern zurückzutreten. Im Sommer 1937 ließ sich Friedrich Jay in Wien nieder und starb im Alter von fast 79 Jahren am 21. März 1942 in Wien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|10|372||Jay, Friedrich|Karl Grimm|136270794}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Geschichte des Straßenbahnnetzes Leipzig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=136270794|VIAF=80644501}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Jay, Friedrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bankier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1863]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1942]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Jay, Friedrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Bankier&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. Mai 1863&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. März 1942&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Onkel Dittmeyer</name></author>
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