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	<title>Friedrich Ignaz von Emperger - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T19:08:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Friedrich_Ignaz_von_Emperger&amp;diff=971142&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Literatur */ + wikilink</title>
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		<updated>2025-09-29T16:40:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:AH Emperger.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Friedrich von Emperger&amp;#039;&amp;#039; in Teutonencouleur auf dem 30. Stiftungsfest der Prager Burschenschaft Teutonia 1906 in Prag]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedrich Ignaz Edler von Emperger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[11. Januar|11. Jänner]] [[1862]] in [[Beroun|Beraun]], [[Böhmen]]; † [[7. Februar]] [[1942]] in [[Wien]]) war ein böhmisch-österreichischer [[Bauingenieur]] und Hochschulprofessor an der [[TU Wien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karriere ==&lt;br /&gt;
Fritz von Emperger war Schüler des Brückenbauers [[Joseph Melan]]. Er studierte an der Deutschen Technischen Hochschule in [[Prag]] und wurde dort 1879 bei der [[Burschenschaft Teutonia Prag|Prager Burschenschaft Teutonia]] aktiv, der er bis zu seinem Tod verbunden blieb. 1881 ging er an die Technische Hochschule in Wien und wurde dort Mitglied der [[Wiener akademische Burschenschaft Albia|Wiener akademischen Burschenschaft Albia]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Willy Nolte]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Burschenschafter-Stammrolle. Verzeichnis der Mitglieder der Deutschen Burschenschaft nach dem Stande vom Sommer-Semester 1934.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1934, S. 104.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war auch Mitglied der &amp;#039;&amp;#039;Grazer akademischen [[Burschenschaft]] Arminia&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-1985-0926-021, Berlin - Treptow, Jugendklub.jpg|mini|links|Die &amp;#039;&amp;#039;Abteibrücke&amp;#039;&amp;#039; in Berlin, ein Werk von Emperger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1890 war er als beratender Ingenieur in New York, entwarf und baute von 1890 bis 1896 in den USA U-Bahnen und Hochhäuser in Boston und New York. Von 1893 bis 1894 errichtete er nach der Bauweise seiner Lehrmeisters Melan die [[Edenpark Brücke]] in Cincinnati. Durch diesen Bau, nachdem dieser einem Hochwasser trotzte, und durch viele Vorträge machte Emperger in Amerika den [[Stahlbeton]] populär. 1897 kehrte er aus den USA nach Wien zurück. Seit 1898 war er Privatdozent an der [[Technische Universität Wien|TH Wien]], von 1926 bis 1938 Präsident des Eisenbahnausschusses und des österreichischen Ingenieur- und Architektenverbandes. 1901 gründete er die bis heute maßgebliche Fachzeitschrift „Neuere Bauweisen und Bauwerke aus Beton und Eisen“ (seit 1905 „Beton und Eisen“, dann „[[Beton- und Stahlbetonbau|Beton und Stahlbeton]]“)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Karl-Eugen Kurrer |Titel=100 Jahre Zeitschrift &amp;#039;Beton- und Stahlbetonbau&amp;#039; |Sammelwerk=Beton- und Stahlbetonbau |Band=96. Jahrgang |Nummer=4 |Verlag=Ernst &amp;amp; Sohn |Ort=Berlin |Datum=2001 |Seiten=212-222}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1906 begründet er den „[[Beton-Kalender|Betonkalender]]“, den er bis 1922 herausgab. 1908/09 gibt er das vielbändige Werk „Handbuch für Eisenbeton“ heraus, das in der Folge in mehreren Auflagen erschien. Letzteres bildet mit der genannten Fachzeitschrift und dem Beton-Kalender das fachpublizistische System des Stahlbetonbaus des Verlags Wilhelm [[Ernst &amp;amp; Sohn]], das Fritz von Emperger mit Georg Ernst schuf&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Karl-Eugen Kurrer |Hrsg=Wolfgang Sonne |Titel=Baustatik. Vier Fallstudien zur medialen Präsentation der Stahlbetonbemessung von den Anfängen bis ins frühe 20. Jahrhundert |Sammelwerk=Die Medien der Architektur |Verlag=Deutscher Kunstverlag |Ort=München |Datum=2011 |ISBN=978-3-422-06821-6 |Seiten=195-229}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Auf der Baufachausstellung 1913 in Leipzig war Friedrich von Emperger der ausführende Ingenieur der „Fürst von Schwarzenberg-Brücke“, einer Fußgängerbrücke, die als erste nach dem von ihm entwickelten Bausystem errichtet wurde. Von Emperger war auch der Baumeister der 1916 fertiggestellten Berliner [[Abteibrücke]], die die [[Spree]] überspannt und die Fußgänger vom [[Treptower Park]] auf die &amp;#039;&amp;#039;Abteiinsel&amp;#039;&amp;#039; führt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die Bau- und Kunstdenkmale in Berlin&amp;#039;&amp;#039;, Band II, Seite 369; Hrsg. Institut für Denkmalpflege im Henschelverlag, Berlin, 1984&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politisches Engagement ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emperger war deutscher Staatsbürger und bis zur Auflösung 1938 Mitglied des „Großdeutschen Volksbunds“. 1940 stellte er einen Antrag auf Aufnahme in die [[NSDAP]], in dem er angab, Mitglied von [[Nationalsozialistische Volkswohlfahrt|NSV]], [[Nationalsozialistischer Rechtswahrerbund|Nationalsozialistischem Rechtswahrerbund]] und dem [[NS-Bund Deutscher Technik]] zu sein. Tatsächlich war Emperger bereits seit 1938 als Parteianwärter der NSDAP geführt und wurde von der Wiener Gauleitung 1939 als „aktiver Kämpfer“ bezeichnet, der in der Verbotszeit zwischen 1934 und 1938 der NS-Bewegung treu geblieben sei und diverse nationalsozialistische Organisationen wie etwa das [[Winterhilfswerk des Deutschen Volkes|Winterhilfswerk]] unterstützt habe. Aufgrund der [[Mitglieder-Aufnahmesperre der NSDAP]] wurde Empergers Aufnahmeprozess erst 1941 nach mehreren Gesuchen seiner Tochter und der zuständigen Ortsgruppe wieder aufgenommen, 1942 verstarb Emperger jedoch, bevor der Prozess abgeschlossen werden konnte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;strassennamen&amp;quot;&amp;gt;[https://www.wien.gv.at/kultur/abteilung/pdf/strassennamenbericht.pdf Straßennamen Wiens seit 1860 als „Politische Erinnerungsorte“] (PDF; 4,2&amp;amp;nbsp;MB), S. 265f, Forschungsprojektendbericht, Wien, Juli 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er wurde am [[Wiener Zentralfriedhof]] bestattet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Verstorbenensuche&amp;quot;&amp;gt;{{Verstorbenensuche Wien |Name=Friedrich Emperger |Friedhof=Zentralfriedhof |Jahr=1942}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
„Für seine Verdienste als Vorkämpfer für die Einführung und Entwicklung des Eisenbetonbaues“ verlieh ihm 1932 die [[Technische Universität Dresden|Technische Hochschule Dresden]] die [[Ehrendoktor]]würde (Dr.-Ing. E. h.). Im selben Jahr (1932) wurde er mit dem [[Wilhelm-Exner-Medaille|Wilhelm Exner Preis]] ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wilhelmexner.org/medalists/friedrich-ignaz-von-emperger/ &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Ignaz von Emperger&amp;#039;&amp;#039;] abgerufen am 23. Juli 2020 in Wilhelmexner.org&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem wurde er 1942 vom nationalsozialistischen Gauleiter [[Baldur von Schirach]] mit der [[Goethe-Medaille für Kunst und Wissenschaft]] ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1953 wurde in Wien-[[Floridsdorf]] (21. Bezirk) die &amp;#039;&amp;#039;Empergergasse&amp;#039;&amp;#039; nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|4|487||Emperger, Friedrich Ignaz Edler von|Karl Kugi|117500267}}&lt;br /&gt;
* {{ÖBL|1|246||Emperger Friedrich Ignaz von|}}&lt;br /&gt;
* Helge Dvorak: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft]].&amp;#039;&amp;#039; Band II: &amp;#039;&amp;#039;Künstler.&amp;#039;&amp;#039; Winter, Heidelberg 2018, ISBN 978-3-8253-6813-5, S. 172–174.&lt;br /&gt;
* [[Karl-Eugen Kurrer]]: &amp;#039;&amp;#039;The History of the Theory of Structures. Searching for Equilibrium&amp;#039;&amp;#039;, Ernst und Sohn 2018, S. 616f und S. 991f (Biografie), ISBN 978-3-433-03229-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Friedrich Ignaz von Emperger}}&lt;br /&gt;
* {{Austriaforum|AEIOU/Emperger,_Friedrich_Ignaz_Edler_von}}&lt;br /&gt;
* {{Exner-db|Name=Friedrich Ignaz von Emperger}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117500267}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117500267|LCCN=n91041052|VIAF=59863137}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Emperger, Friedrich Ignaz Von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauingenieur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Wilhelm-Exner-Medaille]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Technischen Universität Dresden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Edler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Böhmischer Adliger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1862]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1942]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Emperger, Friedrich Ignaz von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Emperger, Friedrich Ignaz Edler von&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=böhmisch-österreichischer Bautechniker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. Januar 1862&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Beroun|Beraun]], Böhmen&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. Februar 1942&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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