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	<title>Friedrich Hoffmann (General) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Jesi: /* Familie */ lf</title>
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		<updated>2025-03-11T16:47:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Familie: &lt;/span&gt; lf&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedrich Ludwig Hoffmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. Januar]] [[1795]] in [[Ludwigsburg]]; † [[8. Dezember]] [[1879]] in [[Karlsruhe]]) war ein [[Großherzogtum Baden|badischer]] [[Generalleutnant]] und [[Kriegsminister]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karl Stiefel]]: &amp;#039;&amp;#039;Baden 1648–1952.&amp;#039;&amp;#039; Karlsruhe 1979, Band II, S. 1044.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hoffmanns Vater war Beamter des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken und später des [[Fürstentum Leiningen|Fürstentums Leiningen]]. Nach dessen [[Mediatisierung]] trat er in die Dienste des [[Großherzogtum Baden|Großherzogtums Baden]]. Seine Ausbildung erhielt der junge Friedrich zunächst am [[Karl-Friedrich-Gymnasium Mannheim|Lyzeum Mannheim]]. Bereits mit 15 Jahren trat er als [[Fahnenjunker]] in die [[Badische Armee]] ein und machte 1812 als [[Leutnant|Unterleutnant]] den [[Russlandfeldzug 1812|Russlandfeldzug]] Napoleons mit. Nach dem Übergang über die [[Schlacht an der Beresina|Beresina]] geriet er in russische Gefangenschaft, aus der er 1814 heimkehrte. 1815 nahm Hoffmann am Feldzug gegen Napoleon teil. 1828 wurde er [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] und [[Flügeladjutant]] und war ab 1832 im Kriegsministerium beschäftigt. In dieser Funktion verblieb er bis 1840, wurde aber 1835 zum [[Major]] und 1838 zum [[Oberstleutnant]] befördert. 1840 wechselte er in den Generalstab und wurde gleichzeitig Kommandant des [[1. Badisches Leib-Grenadier-Regiment Nr. 109|Infanterie-Regiments „von Freydorf“]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 22. März 1848 – kurz vor Beginn des [[Hecker-Aufstand]]es – wurde Hoffmann (inzwischen [[Generalmajor]]) zum Kriegsminister ernannt. Sein jüngerer Bruder [[Karl Georg Hoffmann]] war zu dieser Zeit Leiter des Finanzministeriums. Hoffmann kommandierte selbst am 23. April die badischen und Bundestruppen, die die Freischar unter [[Franz Sigel]] bei [[Gefecht bei Günterstal|Günterstal]] zerschlugen und am 24. April [[Sturm auf Freiburg|Freiburg]] einnahmen. Am 24. September 1848 beendete Hoffmann mit seinen Truppen mit dem [[Gefecht um Staufen]] den [[Struve-Putsch]]. Dafür verlieh ihm Großherzog [[Leopold (Baden)|Leopold]] das [[Komtur (Ordenskunde)|Komturkreuz]] des [[Militär-Karl-Friedrich-Verdienstorden]]s.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Hof- und Staats-Handbuch des Großherzogtums Baden. 1876.&amp;#039;&amp;#039; Braun, Karlsruhe 1876, S. 63.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem am 11. Mai 1849 in der [[Festung Rastatt#Die Meuterei vom 11. Mai 1849|Bundesfestung Rastatt]] unter den badischen Truppen eine [[Meuterei]] ausgebrochen war, versuchte Hoffmann am 12. Mai vergeblich, die Situation wieder in den Griff zu bekommen, und musste mit wenigen treu gebliebenen Truppen fliehen. Am 13. Mai deckte er mit diesen Truppenresten die Flucht des Großherzogs aus [[Karlsruhe]] nach [[Germersheim]]. Alle darauf folgenden Versuche Hoffmanns, getreue Truppenverbände zu sammeln, schlugen fehl, worauf er seine wenigen Abteilungen auflöste und sich nach [[Frankfurt am Main|Frankfurt]] begab. Am 3. Juni 1849 wurde das gesamte [[Kabinett Hoffmann (Baden)|großherzoglich badische Kabinett]] – außer Hoffmann – entlassen; aber auch Hoffmann trat am 8. Juni von seinem Ministeramt und dem aktiven Militärdienst zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1850 wurde er in das Volkshaus des [[Erfurter Unionsparlament]]s gewählt. Für die Sessionen des 20. ordentlichen Landtags (30. November 1861 bis 23. Juli 1863) ernannte ihn der Großherzog zum Mitglied der ersten Kammer der [[Badische Ständeversammlung|Badischen Ständeversammlung]], wo er auch Vizepräsident wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;siehe auch [[Liste der Mitglieder der Badischen Ständeversammlung 1861 bis 1863#Präsidium der Ersten Kammer|Präsidium der Ersten Kammer der Badischen Ständeversammlung 1861 bis 1863]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Hoffmann heiratete Karoline Gmelin († 1823), eine Tochter des Botanikers [[Karl Christian Gmelin]]. Der Arzt [[Adolf Hoffmann (Mediziner, Dezember 1822)|Adolf Hoffmann]] (1822–1899), der sich einen Namen als Militärarzt sowie als Vorkämpfer für die ärztliche Selbstverwaltung erwarb, war sein Sohn.&amp;lt;ref&amp;gt;Badische Biographien, Band 5, [https://digital.blb-karlsruhe.de/blbihd/periodical/pageview/251436 S. 306f]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Beitrag zur Beantwortung der Frage: Welches sind die Ursachen der plötzlichen Auflösung aller Disciplin in dem badischen Armee-Corps?&amp;#039;&amp;#039; Karlsruhe 1849 [https://books.google.de/books?id=lZcAAAAAcAAJ Google Digitalisat]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die neue Kriegsführung. Fliegende Blätter aus der Mappe eines Soldaten.&amp;#039;&amp;#039; 1869.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* L. Löhlein: &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Hoffmann.&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;[[Badische Biographien]].&amp;#039;&amp;#039; (Herausgeber [[Friedrich von Weech]]), 1. Theil, Heidelberg 1875, S. 380–388 [https://digital.blb-karlsruhe.de/blbihd/periodical/pageview/251045 online in der badischen Landesbibliothek].&lt;br /&gt;
* [[Jochen Lengemann]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Deutsche Parlament (Erfurter Unionsparlament) von 1850. Ein Handbuch: Mitglieder, Amtsträger, Lebensdaten, Fraktionen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Thüringen.&amp;#039;&amp;#039; Große Reihe Bd. 6). Urban &amp;amp; Fischer, München 2000, ISBN 3-437-31128-X, S. 170.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail/-/Detail/details/PERSON/wlbblb_personen/1012273741/Hoffmann+Friedrich Eintrag auf Landeskunde entdecken online leobw]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise/Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste|VORGÄNGER=[[Karl Wilhelm Eugen von Freydorf]]|NACHFOLGER=[[August von Roggenbach]]|AMT=[[Badische Armee|Kriegsminister des Großherzogtums Baden]]|ZEIT=1848}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1012273741|VIAF=170768704}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hoffmann, Friedrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kriegsminister (Baden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalleutnant (Baden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person in den Koalitionskriegen (Baden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Ersten Kammer der Badischen Ständeversammlung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Volkshauses des Erfurter Unionsparlaments]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Militär-Karl-Friedrich-Verdienstordens (Komtur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1795]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1879]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hoffmann, Friedrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Hoffmann, Friedrich Ludwig (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=badischer Kriegsminister&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. Januar 1795&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Ludwigsburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. Dezember 1879&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Karlsruhe]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jesi</name></author>
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