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	<title>Friedrich Hilkenbäumer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T04:31:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Friedrich_Hilkenb%C3%A4umer&amp;diff=1674982&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hutch: doppelte Namens-, Werks- oder Zitatauszeichnungen korrigiert</title>
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		<updated>2023-12-11T04:54:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;doppelte Namens-, Werks- oder Zitatauszeichnungen korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedrich Hilkenbäumer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. Februar]] [[1909]] in [[Dortmund]]; † [[17. Juni]] [[1976]] in [[Bonn]]) war ein deutscher [[Pomologie|Obstbauwissenschaftler]]. Er lehrte seit 1951 an der [[Universität Bonn|Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität zu Bonn]]. Sein [[Lehrbuch|Lehr- und Handbuch]] über den Obstbau erschien in mehreren Auflagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Friedrich Hilkenbäumer studierte nach seiner Schulzeit und einer gärtnerischen Lehre an der [[Landwirtschaftliche Hochschule Berlin|Landwirtschaftlichen Hochschule Berlin]], wo er 1934 das Examen als Diplomgärtner ablegte. Anschließend wurde er Mitarbeiter bei [[Theodor Roemer]] an der [[Universität Halle (Saale)]], der damals seinem Institut für Acker- und Pflanzenbau eine Abteilung [[Obstbau]] angliederte. Hilkenbäumer war seit 1933 Mitglied im [[Stahlhelm, Bund der Frontsoldaten]] und [[SA-Scharführer]]. Er wurde noch Mitglied im [[NS-Altherrenbund]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HW2011&amp;quot;&amp;gt;[[Harry Waibel]]: &amp;#039;&amp;#039;Diener vieler Herren. Ehemalige NS-Funktionäre in der SBZ/DDR.&amp;#039;&amp;#039; Peter Lang, Frankfurt am Main u. a. 2011, ISBN 978-3-631-63542-1, S. 140.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1936 promovierte Hilkenbäumer an der Universität Berlin mit einer [[Dissertation]] über die Behebung des Keimverzugs bei Steinobstsamen. Am 15. Juli 1937 beantragte er die Aufnahme in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] und wurde rückwirkend zum 1. Mai desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 4.639.766).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/15650944&amp;lt;/ref&amp;gt; Als wissenschaftlicher Assistent Theodor Roemers arbeitete er u. a. über die Vermehrung von Obstunterlagen durch [[Wurzelsteckling]]e. 1938 übernahm er die Leitung der Obst-Versuchsstation Schraderhof in [[Ottersleben|Groß-Ottersleben]] bei [[Magdeburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1942 [[Habilitation|habilitierte]] sich Hilkenbäumer an der Universität Halle mit einer Arbeit über die gegenseitige Beeinflussung von [[Unterlage (Pflanzen)|Unterlage]] und [[Edelreis]] unter verschiedenen Standortverhältnissen. 1943 wurde er [[Dozent]] für Obstbau an der Universität Halle und 1947 [[Lehrstuhl|Ordinarius]] und [[Rektor#Akademische Ämter|Direktor]] des dort neuerrichteten Instituts für Obstbau.&lt;br /&gt;
1946 trat er in die [[SED]] ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HW2011&amp;quot;/&amp;gt; 1951 folgte er dem Ruf der [[Universität Bonn]] auf den neugeschaffenen Lehrstuhl für Obstbau (ab 1967: Institut für Obstbau und Gemüsebau). Hier wirkte er als [[Professor|ordentlicher Professor]] bis zu seiner [[Emeritierung]] im Jahre 1976.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschung und Lehre ==&lt;br /&gt;
Die Breite der Forschungstätigkeit Hilkenbäumers ist gekennzeichnet durch Untersuchungen über [[Unterlage (Pflanzen)|Unterlagen]] und [[Sorte (Pflanze)|Sorten]], über [[Baumschnitt]], Verwendung niedriger [[Baum]]formen, Förderung des [[Schattenmorelle]]nanbaus und [[Kühlen|Kühllagerung]] von [[Obst]]. Bei vielen seiner naturwissenschaftlich orientierten Arbeiten integrierte er auch [[Ökonomie|betriebswirtschaftliche Fragen]]. Zu seinen vorrangigen Forschungszielen gehörte es, die Ergebnisse der Wissenschaft in enger Zusammenarbeit mit den Erfahrungen der Praktiker für den Erwerbsobstbau zu nutzen. Sein Rat als Obstbau-Experte war in der Bundesrepublik Deutschland und auch in den deutschsprachigen Nachbarländern begehrt. Durch  [[Referat (Vortrag)|Vorträge]] hat er vielen Praktikern konkrete Entscheidungshilfen für den Obstbau geben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch nachhaltiger war Hilkenbäumers Wirken als [[Autor|Buchautor]]. Vor allem mit seinem Lehr- und Handbuch &amp;#039;&amp;#039;Obstbau. Grundlagen, Anbau und Betrieb&amp;#039;&amp;#039; (1944, vierte Auflage 1964) erwarb er sich in Fachkreisen höchstes Ansehen. Neben Büchern über die Kalkulation im Erwerbsobstbau (1958) und über die Obstlagerung (1962) schrieb er auch Übersichtsbeiträge in [[Handbuch|Handbüchern]]. Als didaktisch vorbildlich gilt auch heute noch die von ihm verfasste [[Schriftenreihe]] &amp;#039;&amp;#039;Zweckmäßige Arbeitsweise im Obstbau&amp;#039;&amp;#039;. In neun eigenständigen Heften vermittelt er hier konkrete Handlungsanweisungen für die obstbauliche Praxis. Die Hefte erschienen teilweise in mehreren Auflagen. Von dem erfolgreichsten Heft &amp;#039;&amp;#039;Schnitt der Obstgehölze&amp;#039;&amp;#039; (Erstauflage 1950) erschien posthum 1998 noch eine 16. Auflage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hilkenbäumer war siebzehn Jahre lang verantwortlicher [[Herausgeber]] der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Erwerbs-Obstbau&amp;#039;&amp;#039;. Viele seiner experimentellen Ergebnisse hat er in dieser Fachzeitschrift veröffentlicht. Während seiner fünfundzwanzigjährigen Tätigkeit an der Universität Bonn führte er 63 [[Doktorand]]en zur Promotion. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Versuche zur Behebung des Keimverzugs bei Steinobstsamen und zur Klärung seiner Ursache&amp;#039;&amp;#039;. Diss. agr. Landw. Fak. Univ. Berlin 1936. – Zugl. in: Landwirtschaftliche Jahrbücher Bd. 82, 1936, S. 883–924.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die gegenseitige Beeinflussung von Unterlage und Edelreis bei den Hauptobstarten im Jugendstadium unter Berücksichtigung verschiedener Standortverhältnisse&amp;#039;&amp;#039;. Habil.-Schr. Landw. Fak. Univ. Berlin 1942. – Zugl. in: Kühn-Archiv Bd. 58, 1942, S. 1–216.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Obstbau. Grundlagen, Anbau und Betrieb&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Paul Parey Berlin 1944; 2. Aufl. ebd. 1948; 3. Aufl. ebd. 1953; 4. Aufl. ebd. 1964.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Grundriß des Obstbaues&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Neuman Radebeul und Berlin 1949; 2. Aufl. ebd. 1951.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zweckmäßige Arbeitsweise im Obstbau&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Neumann Radebeul und Berlin. Insgesamt neun eigenständige Hefte, ab 1950; teilweise in mehreren Auflagen. Erfolgreichstes Heft dieser Schriftenreihe: &amp;#039;&amp;#039;Schnitt der Obstgehölze&amp;#039;&amp;#039;, Erstauflage 1950, 16. Aufl. neubearbeitet von Hans-Georg Ritsch, Naturbuch-Verlag Augsburg 1998. (Mit Illustrationen von [[Hans Preuße]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Obstbau&amp;#039;&amp;#039;. In: Handbuch der Landwirtschaft, Zweite Auflage, Verlag Paul Parey Berlin und Hamburg, Bd. 2, Pflanzenbaulehre, 1953, S. 627–667.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kalkulation im Erwerbsobstbau. Arbeits- und Kostenaufwendungen für die Neupflanzung und Pflege von Obstanlagen&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Paul Parey Berlin und Hamburg 1958 – 2. Aufl. gemeinsam mit Egon Schmitz-Hübsch unter dem Titel  &amp;#039;&amp;#039;Kalkulation im Erwerbsobstbau&amp;#039;&amp;#039; ebd. 1971 = Die gärtnerische Berufspraxis Heft 31.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Obstlagerung. Grundlagen, Durchführung und Kosten&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Paul Parey Hamburg 1962.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Pomologen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Die Redaktion: &amp;#039;&amp;#039;Prof. Dr. Friedrich Hilkenbäumer †&amp;#039;&amp;#039;. In: Obstbau Jg. 1, 1976, S. 217 (mit Bild).&lt;br /&gt;
* Friedrich Georgi für die Herausgebergemeinschaft, die Redaktion und die Verlagsbuchhandlung Paul Parey: &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Hilkenbäumer †&amp;#039;&amp;#039;. In: Erwerbs-Obstbau Jg. 18, 1976, H. 7, S. 100 (mit Bild).&lt;br /&gt;
* Henrik Eberle: &amp;#039;&amp;#039;Die Martin-Luther-Universität in der Zeit des Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; Mdv, Halle 2002, ISBN 3-89812-150-X, S. 415&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{CPH}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=17410653X|VIAF=295269255}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hilkenbaumer, Friedrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Agrarwissenschaftler (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pomologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Stahlhelm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1909]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1976]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hilkenbäumer, Friedrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Obstbauwissenschaftler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. Februar 1909&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Dortmund]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. Juni 1976&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bonn]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hutch</name></author>
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