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	<title>Friedrich Hesseldieck - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Friedrich_Hesseldieck&amp;diff=808249&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Peter Christian Riemann: /* Leben */</title>
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		<updated>2025-01-05T13:25:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedrich Hesseldieck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[7. Februar]] [[1893]] in [[Schildesche|Gellershagen]]/[[Kreis Bielefeld]]; † [[19. Mai]] [[1991]] in [[Niederhöchstadt]]) war ein deutscher Politiker und von 1944 bis 1945 [[Oberbürgermeister]] der Stadt [[Bochum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hesseldieck besuchte die Volksschule in Bielefeld und machte anschließend eine kaufmännische Lehre. Er studierte ein Semester in Düsseldorf, bis er im Jahr 1913 zunächst freiwillig, dann verpflichtend in den Kriegsdienst trat. Zu Beginn des [[Erster Weltkrieg|1. Weltkrieges]] wurde er im September 1914 schwer verwundet und war linksseitig partiell gelähmt. Als Invalide wurde er 1917 aus dem Heerdienst verabschiedet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend setzte er seine kaufmännische Laufbahn fort und arbeitete unter anderen in [[Köln]], [[Bremen]] und Bielefeld, bis er schließlich 1924 zum Prokurist und Direktor der [[Dominitwerke]]n in Dortmund befördert wurde. Hesseldieck trat zum 1. April 1931 der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 500.170),&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/15410325&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee250&amp;quot;&amp;gt;[[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Personenlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945&amp;#039;&amp;#039;. Fischer Taschenbuch Verlag, Zweite aktualisierte Auflage, Frankfurt am Main 2005, ISBN 978-3-596-16048-8, S. 250.&amp;lt;/ref&amp;gt; im Februar 1935 war er Leiter des Kreisverbands der NSDAP in [[Dortmund]] und somit maßgeblich am Abriss der [[Alte Synagoge Dortmund|Dortmunder Synagoge]] ab dem 18. Oktober 1938 beteiligt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=J. Ostrowski, O. Volmerich |url=https://www.ruhrnachrichten.de/dortmund/reisst-ab-den-judentempel-das-schicksal-der-dortmunder-synagoge-nsdap-chef-vor-gericht-w1341012-2000473956/ |titel=9. November „Reißt ab den Judentempel!“ Das Schicksal der Dortmunder Synagoge – NSDAP-Chef vor Gericht |werk=[[Ruhr Nachrichten]] |datum=2022-11-09|sprache=de |abruf=2025-01-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 1940 wurde er im  [[Stab des Stellvertreters des Führers]] ([[Rudolf Heß]]) Reichsamtsleiter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee250&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Versetzung des Bochumer Oberbürgermeister [[Otto Leopold Piclum|Piclum]] übernahm Hesseldieck kommissarisch das Amt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/zoom/17116483 Langendreerer Zeitung vom 1. Juli 1943]&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 24. Mai 1944 wurde er in Rahmen einer kleinen Feierstunde von [[Gau Westfalen-Süd|Gauleiter]] [[Albert Hoffmann (Gauleiter)|Albert Hoffmann]] zum Oberbürgermeister ernannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/zoom/10425050 Wittener Tageblatt, 27. Mai 1944]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er übertrug unmittelbar vor der Befreiung Bochums durch amerikanische Truppen am 10. April 1945 sein Amt auf seinen Stellvertreter [[Franz Geyer (Politiker)|Franz Geyer]] und floh in das Sauerland, um eine Aufstellung des &amp;quot;[[Freikorps Sauerland]]&amp;quot; mitzuorganisieren. Seinem Nachfolger fiel damit die Aufgabe der Übergabe der Stadt zu. Am 15. April 1945 wurde Geyer von den Amerikanern inhaftiert, und [[Ferdinand Bahlmann]] übernahm die Amtsgeschäfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hesseldieck war ab Mai 1945 bis Januar 1951 wohnhaft in [[Wiedenbrück]]. Er wurde im November 1946 interniert und wurde im August 1948 zu sechs Monaten Gefängnis verurteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 5. Juli 1949 erhob die Oberstaatsanwaltschaft Dortmund Anklage gegen Hesseldieck wegen Erpressung und schwerem Landfriedensbruch und nahm ihn in Untersuchungshaft. Am 5. November 1953 wurde er wieder nach mehreren verfahrenstechnischen Verzögerungen freigesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hesseldieck arbeitete im August 1950 in einem bakteriologischen Institut in [[Wetzlar]] zunächst als Helfer, später als Verkaufsleiter. 1962 war er als Kaufmann in [[Niederhöchstadt]] beschäftigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/finde/langDatensatz.php?urlID=1249&amp;amp;url_tabelle=tab_person&amp;amp;url_zaehler_blaettern=7 |titel=Internet-Portal &amp;#039;Westfälische Geschichte&amp;#039; |datum=2014-03-25 |abruf=2021-03-18 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Oberbürgermeister von Bochum}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=101966777X|VIAF=232278900}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Hesseldieck, Friedrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Bochum)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1893]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1991]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hesseldieck, Friedrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker der NSDAP und Oberbürgermeister von Bochum&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. Februar 1893&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Schildesche|Gellershagen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. Mai 1991&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Niederhöchstadt]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Peter Christian Riemann</name></author>
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