<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Friedrich_Herrlein</id>
	<title>Friedrich Herrlein - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Friedrich_Herrlein"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Friedrich_Herrlein&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-30T07:15:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Friedrich_Herrlein&amp;diff=1221789&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dreizung: /* Literatur */ Tippfehler</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Friedrich_Herrlein&amp;diff=1221789&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-09-04T18:31:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Tippfehler&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Bild:HL Damals – Lübecker Verein für Luftfahrt – Eckener – 1925.png|mini|Empfang Eckners 1925 in Lübeck. Obere Reihe ganz rechts]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedrich Herrlein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. April]] [[1889]] in [[Koblenz-Ehrenbreitstein|Ehrenbreitstein]]; † [[28. Juli]] [[1974]] in [[Gießen]]) war ein deutscher [[General der Infanterie]] aus der [[Herrlein (Malerfamilie)|Malerfamilie Herrlein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Danzig Kriegschule.JPG|mini|Kriegsschule Danzig]]&lt;br /&gt;
Friedrich war der Sohn des preußischen [[Oberstleutnant]]s [[Georg Herrlein]]. Aus dem Kadettenkorps kommend trat er am 3. März 1910 als [[Fähnrich]] in das [[3. Garde-Regiment zu Fuß]] der [[Preußische Armee|Preußischen Armee]] ein und avancierte nach dem Besuch der [[Kriegsschule]] in [[Danzig]] am 20. März 1911 mit [[Offizierspatent|Patent]] vom 24. Juni 1909 zum [[Leutnant]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] wurde er Bataillonsadjutant im 2. Garde-Reserve-Regiment, nahm am Einmarsch in das neutrale Belgien sowie der Einnahme von [[Namur]] teil und verlegte im Ende August 1914 an die [[Ostfront (Erster Weltkrieg)|Ostfront]]. Dort stieg er Ende November 1914 zum Regimentsadjutanten auf und wurde nach der Rückverlegung auf die [[Westfront (Erster Weltkrieg)|Westfront]] Anfang August 1916 als [[Oberleutnant]] während der [[Schlacht an der Somme]] verwundet. Nach seinem Lazarettaufenthalt kehrte er zwei Monate später zu seinem Regiment an die Front zurück, war im Oktober 1916 Kompanieführer beim Rekruten-Depot der Garde-Reserve-Division. Von Mitte Januar bis Anfang Februar 1917 war Herrlein stellvertretender Führer des II. Bataillons und anschließend Adjutant der 2. Garde-Reserve-Infanterie-Brigade. Am 26. Februar 1917 verlieh ihm Kaiser [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Wilhelm II.]] das Ritterkreuz des [[Königlicher Hausorden von Hohenzollern|Königlichen Hausordens von Hohenzollern]] mit Schwertern. Bei Kriegsende 1918 war er [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] und [[Zweiter Generalstabsoffizier]] der [[22. Division (Deutsches Kaiserreich)|22. Infanterie-Division]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang Januar 1919 war er als Kommandeur eines [[Freikorps]] an der Niederschlagung des [[Spartakusaufstand]]s in [[Berlin]] beteiligt, danach an Kämpfen in [[Kurland]]. Im Herbst 1919 wurde Herrlein in die [[Reichswehr]] übernommen, wo er in [[5. (Preußisches) Infanterie-Regiment (Reichswehr)|Prenzlau]], [[Infanterie-Regiment 9 (Wehrmacht)|Potsdam]], [[Ratzeburg]], [[6. Infanterie-Regiment (Reichswehr)|Lübeck]], [[16. Infanterie-Regiment (Reichswehr)|Bremen]] und [[Delmenhorst]] diente. Nach Beförderung zum [[Oberstleutnant]] am 1. Juli 1934 wurde er am 6. Oktober 1936 Kommandeur des [[9. Infanterie-Division (Wehrmacht)|Infanterie-Regiments 116]] in [[Gießen]]. Die nächste Beförderung erfolgte am 1. Januar 1937 zum [[Oberst]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Kriegsbeginn 1939 wurde Herrlein in [[Frankreich]] eingesetzt und dort am 1. Februar 1941 zum [[Generalmajor]] ernannt. Danach erhielt er am 28. März 1941 das Kommando über die [[18. Infanterie-Division (Wehrmacht)|18. Infanterie-Division]], mit der er ab 22. Juni 1941 zunächst in Ostpreußen und dann Richtung [[Moskau]] im Einsatz war. Wegen der Einnahme einer Eisenbahnbrücke bei [[Kirischi]] durch seine Division wurde ihm am 22. September 1941 das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen. Eine im Dezember 1941 aufgetretene Erkrankung Herrleins führte zu einem Abzug von der Front. Nach Genesung wurde er zunächst dem [[Generalstab]] des [[Oberkommando des Heeres|Oberbefehlshabers des Heeres]] zugewiesen und dort am 1. September 1942 zum [[Generalleutnant]] befördert. Nach Ernennung zum [[Kommandierender General|Kommandierenden General]] des [[LV. Armeekorps (Wehrmacht)|LV. Armeekorps]] am 6. Oktober 1943 war Herrlein bis 5. Februar 1945 an der [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Ostfront]]. In dieser Zeit wurde er am 1. Februar 1944 noch zum [[General der Infanterie]] befördert. In den letzten Kriegsmonaten war er General zur besonderen Verwendung der Armeegruppe Süd im Westen, wo er am 18. April 1945 in Gefangenschaft geriet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende war Herrlein bis 17. Mai 1948 in englischer [[Kriegsgefangener|Kriegsgefangenschaft]], von wo er als unbelastet entlassen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] setzte Friedrich Herrlein sich intensiv für die deutsch-französische Versöhnung und Zusammenarbeit ein. Wegen seiner besonderen Art, „durch versöhnliches, menschliches Miteinander für die Erhaltung des Friedens einzutreten, damit die Gemeinschaft des deutschen und französischen Volkes auf einer soliden Basis des Vertrauens und der Achtung ein(en) Eckstein des europäischen Baues bilde“&amp;lt;ref&amp;gt;Zitat nach: Mitteilungen der Kameradschaft der ehemaligen 116er Gießen, Heft 55/56 vom 28. August 1969&amp;lt;/ref&amp;gt;, wurde ihm 1969 die Ehrenplakette der französischen Stadt [[Chalon-sur-Saône]] verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Juli 1955 bis 1956 war Herrlein Mitglied des [[Personalgutachterausschuss]]es für die neue [[Bundeswehr]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politisch engagierte sich Herrlein in der Nachkriegszeit in der [[Deutsche Partei|Deutschen Partei]], für die er bei der [[Bundestagswahl 1957]] erfolglos auf der hessischen Landesliste kandidierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* [[Eisernes Kreuz]] (1914) II. und I. Klasse&lt;br /&gt;
* [[Hanseatenkreuz]] Hamburg&lt;br /&gt;
* [[Militärverdienstkreuz (Österreich)|Österreichs Militärverdienstkreuz]] III. Klasse mit der Kriegsdekoration&lt;br /&gt;
* [[Verwundetenabzeichen]] (1918) in Schwarz&lt;br /&gt;
* [[Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes]] am 21. September 1941&amp;lt;ref&amp;gt;[[Veit Scherzer]]: &amp;#039;&amp;#039;Ritterkreuzträger 1939–1945. Die Inhaber des Eisernen Kreuzes von Heer, Luftwaffe, Kriegsmarine, Waffen-SS, Volkssturm sowie mit Deutschland verbündete Streitkräfte nach den Unterlagen des Bundesarchivs.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Scherzers Militaer-Verlag, Ranis/Jena 2007, ISBN 978-3-938845-17-2, S. 385.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Dermot Bradley ]] (hrsg.), Karl-Friedrich Hildebrand, Markus Brockmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Generale des Heeres 1921–1945. Die militärischen Werdegänge der Generale, sowie der Ärzte, Veterinäre, Intandaten, Richter und Ministerialbeamten im Generalsrang.&amp;#039;&amp;#039; Band 5: &amp;#039;&amp;#039;v. Haack–Hitzfeld.&amp;#039;&amp;#039; Biblio Verlag, Osnabrück 1999, ISBN 3-7648-2422-0, S. 351–353.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen der Kameradschaft der ehemaligen 116er Gießen&amp;#039;&amp;#039;, Heft 55/56 vom 28. August 1969 (Sonderheft zum 80. Geburtstag von Friedrich Herrlein).&lt;br /&gt;
* Wolf Keilig: &amp;#039;&amp;#039;Die Generale des Heeres&amp;#039;&amp;#039;, Friedberg (Hessen), 1983, ISBN 3-7909-0202-0, S. 138&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1025616669|VIAF=258917783}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Herrlein, Friedrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:General der Infanterie (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hauptmann (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberstleutnant (Reichswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommandeur einer Infanterie-Division (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommandierender General des LV. Armeekorps (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter des Königlichen Hausordens von Hohenzollern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Hanseatenkreuzes (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Österreichischen Militärverdienstkreuzes III. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommandeur eines Infanterie-Regiments (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freikorps-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Malerfamilie Herrlein|Friedrich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Kriegsgefangener der Briten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1889]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1974]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Herrlein, Friedrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher General der Infanterie im Zweiten Weltkrieg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. April 1889&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Koblenz-Ehrenbreitstein|Ehrenbreitstein]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. Juli 1974&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Gießen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dreizung</name></author>
	</entry>
</feed>