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	<title>Friedrich Heer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Friedrich Heer (1916–1983) 1955 USIS (US 12.787-3).jpg|mini|Friedrich Heer in seiner Wohnung (1955)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedrich Heer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[10. April]] [[1916]] in [[Wien]]; † [[18. September]] [[1983]] in Wien) war ein österreichischer [[Kulturhistoriker]], [[Schriftsteller]], [[Publizist]] und bedeutender [[Linkskatholizismus|linkskatholischer]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://derstandard.at/2396931/Friedrich-Heer-waere-90 &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Heer wäre 90.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Standard]]&amp;#039;&amp;#039;, 5. April 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-43732490.html &amp;#039;&amp;#039;Schändliche Fleischeslust.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Spiegel]]&amp;#039;&amp;#039;, 15/1971 vom 4. April 1971. Abgerufen am 18. Dezember 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Intellektueller der Nachkriegszeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Seine Eltern trennten sich, als er vier Jahre alt war, und er lebte fortan bei seiner Mutter. Dieses Erlebnis war für ihn ein kindliches [[Trauma (Psychologie)|Trauma]], das ihn tief geprägt hat und das wahrscheinlich die widersprüchlichen Facetten seines Lebens mit verursacht haben dürfte. Von 1926 bis 1934 besuchte Heer das renommierte, ihn stark prägende [[Akademisches Gymnasium (Wien)|Akademische Gymnasium in Wien]] und legte dort am 18. Juni 1934 die [[Matura|Reifeprüfung]] ab. Einer seiner Klassenkameraden dort war der spätere [[Sozialdemokratische Partei Österreichs|SPÖ]]-Justizminister [[Christian Broda]]. Ab Herbst 1934 studierte er [[Geschichte]], [[Kunstgeschichte]] und [[Germanistik]] an der [[Universität Wien]] und trat sogleich der [[Österreichischer Cartellverband|ÖCV]]-Verbindung [[KAV Bajuvaria Wien]] bei (aus der er 1974 ausgeschlossen wurde, nachdem schon einige Jahre zuvor eine gegenseitige Entfremdung eingesetzt hatte).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Gerhard Hartmann (Theologe)|Gerhard Hartmann]] |url=https://oecv.at/Biolex/Detail/11002184 |titel=Univ.-Prof. Dr. Friedrich Heer |werk=ÖCV Biolex |hrsg= |datum= |abruf=2023-03-28 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1938 wurde er mit einer Arbeit über die Geistesgeschichte des [[Mittelalter]]s zum [[Doktor]] der [[Philosophie]] [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. 1935 hielt sich Heer studienhalber in [[Riga]], [[Königsberg in Preußen]] sowie [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berlin]] auf und absolvierte 1936 den Vorbereitungskurs beim [[Institut für Österreichische Geschichtsforschung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach – umstrittenen – eigenen Angaben wurde Heer am 11. März 1938 beim Einmarsch von Hitlers Armee nach Österreich verhaftet und in den Folgejahren mehrmals vorübergehend inhaftiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Adolf Gaisbauer: &amp;#039;&amp;#039;‘Heer-Bilder’ oder ein &amp;#039;Widerruf&amp;#039; mit Folg(erung)en&amp;#039;&amp;#039;. In: Richard Faber, [[Sigurd Paul Scheichl]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die geistige Welt des Friedrich Heer&amp;#039;&amp;#039;, Böhlau, Wien 2008, S. 251–312.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/2009-2-170 Rezension] in &amp;#039;&amp;#039;[[H-Soz-Kult]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 1. Mai 1940 zur [[Wehrmacht]] einberufen, war er zuerst im [[Protektorat Böhmen und Mähren]] sowie in [[Frankreich]] stationiert und machte dann den Beginn des [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Russlandfeldzuges]] im Südabschnitt ([[Bessarabien]]) mit. Später wurde er bei einer Luftnachrichteneinheit bis zum Ende des Krieges auf einem norddeutschen [[Militärflugplatz|Fliegerhorst]] eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Kriegsdienst und kurzer [[Königreich Großbritannien|britischer]] [[Kriegsgefangener|Kriegsgefangenschaft]] (Rückkehr nach Wien am 24. März 1946) lebte Heer zunächst von 1946 bis 1948 als freier Schriftsteller und war dann vom 1. Januar 1948 bis zum 30. Juni 1961 als Redakteur der katholischen Wochenzeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Die Furche (Wochenzeitung)|Die Furche]]&amp;#039;&amp;#039; tätig. Am 30. Juni 1961 wurde er zum Leiter der Dramaturgie am [[Burgtheater]] ernannt und verblieb in dieser Funktion vom 1. November 1961 bis 31. August 1971. 1971 bis 1981 fungierte er im Burgtheater als „Leiter des Sekretariates für kulturelle Angelegenheiten und internationale Kontakte“. Mit 31. Januar 1981 wurde er auf eigenes Ersuchen in den dauernden Ruhestand versetzt. Vom 1. Februar 1981 bis zu seinem Tod blieb er „Konsulent für kulturelle Angelegenheiten und internationale Kontakte“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heers universitäre Karriere verlief angesichts des konservativen Klimas in seinem Fachbereich und des Widerstandes von Unterrichtsminister [[Heinrich Drimmel]] wechselvoll. Heer [[Habilitation|habilitierte]] sich am 14. November 1950 gegen beträchtliche Widerstände in der Fakultät zum [[Privatdozent]]en für „Geistesgeschichte des [[Abendland]]es“ und erhielt mit Datum vom 22. Dezember 1961 den Titel eines „Außerordentlichen Universitätsprofessors“. Seine Bemühungen um ein [[Lehrstuhl|Ordinariat]] an der Wiener Universität blieben ohne Erfolg.&amp;lt;ref&amp;gt;Habilitationsakten des Unterrichtsministeriums und der Universität zum Habilitationsvorgang und zur definitiven Habilitierung. Ernennungsdekret der Präsidentschaftskanzlei vom 22. Dezember 1961 mit entsprechender Verständigung des Ministeriums und des Ernannten. Österreichisches Staatsarchiv, Archiv der Republik, Bestand &amp;#039;&amp;#039;Bundesministerium für Unterricht&amp;#039;&amp;#039;, Hauptreihe 1-19, Philosophie, 4C3, Friedrich Heer, GZ 25.296/50 bzw. GZ 108.576-4/61; Universitätsarchiv Wien, Habilitationsakt &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Heer&amp;#039;&amp;#039;, Zl. 2303 ex 1948/49.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heer war ein Ideen-, Religions- und Kulturhistoriker, das wird vor allem in seinem publizistischen Schaffen sichtbar, das mehr als 50.000 Buchseiten umfasst. Als [[Historiker]] war er weniger der in Archiven unermüdliche Erforscher von Details, sondern er bemühte sich um eine interpretierende und erklärende, ja vielfach erzählende Gesamtschau spezieller Ereignisse, Epochen oder Personen. Er widmete sich u. a. der Geschichte des [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reiches]] und seines Verhältnisses zu [[Europa]]. Nach ihm war [[Karl der Große]] der „Vater Europas“, dessen Reich die Strukturen der europäischen Geschichte vorgeprägt hat. Für ihn war das 11. und 12. Jahrhundert, die Zeit der [[Salier]] und [[Staufer]], die Entscheidungs- und Formationsepoche für das neue Europa. Das übernationale Heilige Römische Reich war in Verbindung mit dem [[Habsburger]]reich [[Karl V. (HRR)|Karls V.]], wo „die Sonne nicht unterging“, ein Europa der Einheit in der Vielfalt im Kleinen. Nach Heer ist der „Motor des Abendlandes sein christlicher Sprengkern“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Heer war auch das Europa der [[Aufklärung]], der Offenheit und der [[Toleranz]] entscheidend. Eine rasche Einigung Europas hielt er für unhistorisch und letztlich auch für gefährlich, denn „Europa lebt nur in seinen Gegensätzen“. Er war zwar ein überzeugter Europäer, jedoch blieb er notgedrungenerweise den üblichen Denkkategorien der damaligen Zeit verhaftet, wo eine Entwicklung, wie sie nach 1989 stattfand, außerhalb der realen Vorstellungswelt verblieb. Seine Analysen der geistigen Dimension Europas können daher nur als Anregung für den gegenwärtigen Diskurs in der EU herhalten, nicht jedoch als Vorschläge für politische Lösungen. Er analysierte wie kein anderer Historiker die [[Politische Kultur]] sowie die historische und [[Gesellschaftspolitik|gesellschaftspolitische]] Befindlichkeit [[Österreich]]s und der [[Zweite Republik (Österreich)|Zweiten Republik]]. Hierbei ist er in einer Linie mit den Vertretern der „österreichischen Idee“ zu sehen, wie man sie bei [[August Maria Knoll]], [[Ernst Karl Winter]] und [[Hans Karl Zeßner-Spitzenberg|Hans Karl Freiherr Zeßner von Spitzenberg]] findet und wie sie durch seinen Freund [[Ernst Marboe (Schriftsteller)|Ernst Marboe]] nach 1945 in gewisser Weise eine Fortsetzung fand. Für Heer waren der [[Österreichischer Staatsvertrag|Staatsvertrag]] und die damit verbundene [[Österreichische Neutralität|Neutralität]] eine Chance für einen neuen Weg Österreichs. Dessen Identität verortete er in einem offenen und international ausgerichteten [[Patriotismus]]. Heer beschäftigte sich auch mit dem vor allem in Österreich relevanten [[Antisemitismus]]. In diesem Zusammenhang ist auch eines seiner Hauptwerke zu sehen, nämlich &amp;#039;&amp;#039;Gottes erste Liebe. 2000 Jahre Judentum und Christentum. Genesis des österreichischen Katholiken Adolf Hitler&amp;#039;&amp;#039;. Als dieses 1967 erschienen war, veröffentlichte das deutsche Nachrichtenmagazin &amp;#039;&amp;#039;[[Der Spiegel]]&amp;#039;&amp;#039; zu diesem einen umfangreichen Beitrag, der vom [[Herausgeber]] [[Rudolf Augstein]] selber verfasst wurde. In diesem Werk beschäftigte sich Heer u. a. mit der [[Katholizismus|katholischen]] Milieuprägung [[Adolf Hitler]]s, die Auswirkungen auf die „Partei-Liturgie“ der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] hatte, wie er nachweisen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Deutungsansatz wurde in seinem 1968 erschienenen Werk &amp;#039;&amp;#039;Der Glaube des Adolf Hitler. Anatomie einer politischen Religiosität&amp;#039;&amp;#039; fortgesetzt, das 1998, dreißig Jahre später, neu aufgelegt wurde. Es ist inzwischen eines der wesentlichen Standardwerke der [[Hitler-Forschung]] geworden. Ausgehend von seiner Befassung mit dem christlich inspirierten Antisemitismus spürte er dem Glauben Adolf Hitlers nach und begriff ihn als österreichischen Katholiken. Dieser hasste, bewunderte und ahmte gleichzeitig die katholische Kirche nach. So entdeckte Heer in Hitlers Reden religiöse Zwischentöne und die Verwendung [[Liturgie|liturgischer]] Formeln (etwa beim Schluss der großen Wahlkampfrede im Berliner Sportpalast am 10. Februar 1933). Dessen häufiger Rekurs auf die „göttliche Vorsehung“ gehörte ebenfalls dazu. Neben den genannten Themen war vor allem auch die [[katholische Kirche]] ein sehr wichtiger Bezugspunkt für Heers Reflexionen. Das zeigt sich bereits bei seiner ersten Veröffentlichung nach dem Krieg &amp;#039;&amp;#039;Die Stunde des Christen&amp;#039;&amp;#039;, wo er die Christen auffordert, an der Gestaltung der Gesellschaft mitzuwirken. Hierbei führte er den von Ernst Karl Winter schon vor 1938 ins Spiel gebrachten [[Linkskatholizismus]] weiter. Diesbezüglicher Höhepunkt war sein 1963 mit [[Wilfried Daim]] und [[August Maria Knoll]] veröffentlichtes Buch &amp;#039;&amp;#039;Kirche und Zukunft&amp;#039;&amp;#039;, das den drei Verfassern von traditionellen Kreisen heftige Kritik eintrug. Der „Treppenwitz“ dabei war, dass die dort gemachten Forderungen und Vorschläge größtenteils kurz danach vom Konzil und in der weiteren nachkonziliaren Entwicklung umgesetzt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heers reformorientierte Haltung in [[Theologie|theologischen]] bzw. innerkatholischen Fragen sollte im Zusammenwirken mit seiner speziellen charakterlichen Orientierung in der [[Kommunikation]], die für normale bürgerliche Verhaltensmuster schwer zu verstehen bzw. zu ertragen war, letztlich zum „Scheitern in Wien“ führen, wie einer seiner späten Romane hieß. Diesen Roman regte [[Heimito von Doderer]] bei Heer an. Beide verband eine phänotypische Ähnlichkeit. Eine solche bestand auch zu [[Reinhold Schneider]], mit dem Heer eng befreundet war und dessen Roman &amp;#039;&amp;#039;Winter in Wien&amp;#039;&amp;#039; die Titelformulierung inspirierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Katholik nahm Heer eine kritische Haltung ein, vor allem gegenüber den Verbindungen der Kirche und ihrer Würdenträger mit dem [[Nationalsozialismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heer war einer der wenigen, die sich entschieden gegen den [[Wiener Brecht-Boykott]] wandten. In diesem Zusammenhang nannte er [[Hans Weigel]]  einen „kleinen [[Joseph McCarthy|Mac Carthy]]“, was ihm eine Verurteilung wegen Ehrenbeleidigung eintrug.&amp;lt;ref name=&amp;quot;volleHosen&amp;quot;&amp;gt;Manfred Scheuch: [http://derstandard.at/2549266 &amp;#039;&amp;#039;Mit vollen Hosen&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Standard]]&amp;#039;&amp;#039;, 11. August 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab von Friedrich Heer auf dem Wiener Zentralfriedhof.JPG|mini|Grab von Friedrich und Eva Heer]]&lt;br /&gt;
Sein [[Gewidmete Gräber der Stadt Wien|Ehrengrab]] befindet sich auf dem [[Wiener Zentralfriedhof]] (Gruppe 33 G, Nummer 69).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1949: [[Preis der Stadt Wien für Geisteswissenschaften]]&lt;br /&gt;
* 1968: Verleihung der vom Deutschen Koordinierungsrat der Gesellschaften für christlich-jüdische Zusammenarbeit erstmals vergebenen [[Buber-Rosenzweig-Medaille]] (zusammen mit dem evangelischen Theologen Friedrich-Wilhelm Marquardt) (Überreichung: 17. März 1968)&lt;br /&gt;
* 1972: Großer Österreichischer Staatspreis (Überreichung: 21. Dezember 1972)&lt;br /&gt;
* 1976: [[Ehrenmedaille der Bundeshauptstadt Wien]] in Gold für bedeutende publizistische und wissenschaftliche Leistungen (Gemeinderatsbeschluss vom 21. Mai 1976)&lt;br /&gt;
* 1977: [[Österreichisches Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst]] Erster Klasse (Verleihung: 4. Mai 1977)&lt;br /&gt;
* 1980: [[Österreichisches Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst]]&lt;br /&gt;
* 1981: [[Buchgemeinschaft Donauland|Donauland-Sachbuchpreis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
Heer begann als Mittelalterhistoriker in seiner Dissertation und in seinem ersten großen Werk, dem Buch &amp;#039;&amp;#039;Aufgang Europas&amp;#039;&amp;#039; von 1949, dem 1952 als zweiter Band &amp;#039;&amp;#039;Die Tragödie des Heiligen Reiches&amp;#039;&amp;#039; folgte. (&amp;#039;&amp;#039;Das Heilige Römische Reich&amp;#039;&amp;#039; war dann auch Thema und Titel eines Buches von 1967.) Der Titel des Buches &amp;#039;&amp;#039;Gespräch der Feinde&amp;#039;&amp;#039; (1949) wurde von Gegnern und Freunden als „Lebensmotto“ Heers erkannt. Auch Heer selbst betrachtete dieses Buch als „Angelpunkt“ seines kultur- und kirchenkritischen Werkes. Mit seiner betont positiven Sicht auf die [[Aufklärung]] stieß er auf den Widerspruch von katholischen Historikern wie [[Franz Schnabel]] oder [[Franz Herre]] und des Philosophen [[Alois Dempf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mittelalter wurde für Heer erneut zum Thema eines ganzen Buches im Rahmen von &amp;#039;&amp;#039;[[Kindlers Kulturgeschichte]]&amp;#039;&amp;#039;, für die er 1961 den Band &amp;#039;&amp;#039;Mittelalter&amp;#039;&amp;#039; schrieb. Seine Werke nach 1952 stellen das Mittelalter jedoch zunächst in größere Zusammenhänge, so in der ersten großen Synopsis &amp;#039;&amp;#039;Europäische Geistesgeschichte&amp;#039;&amp;#039; (1953), die einen Bogen vom Frühchristentum bis in die Gegenwart schlägt. Als (sehr umfangreiche) Ergänzungen und Erweiterungen der &amp;#039;&amp;#039;Europäischen Geistesgeschichte&amp;#039;&amp;#039; können die Bücher &amp;#039;&amp;#039;Europa. Mutter der Revolutionen&amp;#039;&amp;#039; (1964), das speziell die Geistesgeschichte des 19. Jahrhunderts zum Thema hat, und &amp;#039;&amp;#039;Die dritte Kraft&amp;#039;&amp;#039; (1959), in dem es um das 16. Jahrhundert und den Humanismus geht, betrachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die &amp;#039;&amp;#039;Fischer-Bücherei&amp;#039;&amp;#039; konzipierte Heer Einführungen zu [[Georg Wilhelm Friedrich Hegel|Hegel]] (1955), [[Meister Eckhart]] (1956), [[Gottfried Wilhelm Leibniz|Leibniz]] (1958) und [[Erasmus von Rotterdam]] (1962), die jeweils einen einleitenden Text Heers und seine Auswahl aus den Werken der Denker enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einigen seiner bedeutendsten Werken setzte Heer sich kritisch mit einzelnen kirchlichen Traditionen auseinander: mit dem [[Geschichte des Antisemitismus seit 1945|Antisemitismus]] in den beiden zusammengehörigen Werken &amp;#039;&amp;#039;Gottes erste Liebe&amp;#039;&amp;#039; (1967) und &amp;#039;&amp;#039;Der Glaube des [[Adolf Hitler]]&amp;#039;&amp;#039; (1968), die bei ihrem Erscheinen großes Aufsehen erregten. Das Werk &amp;#039;&amp;#039;[[Kreuzzug|Kreuzzüge]] – gestern, heute, morgen?&amp;#039;&amp;#039; (1969) macht die Kriegstheologie zum Thema, &amp;#039;&amp;#039;Abschied von Höllen und Himmeln&amp;#039;&amp;#039; (1970) die christliche [[Eschatologie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Geschichtsdeutung hatte Heers Heimatland [[Österreich]] immer einen besonderen Stellenwert, so erstmals in der Aufsatzsammlung &amp;#039;&amp;#039;Land im Strom der Zeit&amp;#039;&amp;#039; (1958) und dann in &amp;#039;&amp;#039;Der Kampf um die österreichische Identität&amp;#039;&amp;#039; (1981), das eines seiner Hauptwerke ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Das Wagnis der schöpferischen [[Vernunft]]&amp;#039;&amp;#039; (1977) bezeichnete Heer als sein „geistiges Testament“. Neben seinen Hauptwerken veröffentlichte er zahlreiche Sammelbände seiner Aufsätze, so z. B. &amp;#039;&amp;#039;Sprechen wir von der Wirklichkeit&amp;#039;&amp;#039; (1955), &amp;#039;&amp;#039;Quellgrund dieser Zeit&amp;#039;&amp;#039; (1956) und &amp;#039;&amp;#039;Experiment des Lebens&amp;#039;&amp;#039; (1957).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben seinen geisteswissenschaftlichen Studien schrieb Heer Romane (&amp;#039;&amp;#039;Aster und der Alte&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Scheitern in Wien&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Der achte Tag&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Das Buch des Alfred Kantor 1972 Titel.jpg|mini|hochkant|Vorwort zu [[Alfred Kantor]] (1972)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1947: &amp;#039;&amp;#039;Die Stunde des Christen.&amp;#039;&amp;#039; Vortrag vom 14. Mai 1946 an Universität Wien. Amandus-Edition, Wien.&lt;br /&gt;
* 1949: &amp;#039;&amp;#039;Gespräch der Feinde.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1949: &amp;#039;&amp;#039;Aufgang Europas. Eine Studie zu den Zusammenhängen zwischen politischer Religiosität, Frömmigkeitsstil und dem Werden Europas im 12.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Europa, Wien u. Zürich.&lt;br /&gt;
* 1950: Hermann Gohde (Pseudonym) &amp;#039;&amp;#039;Der achte Tag.&amp;#039;&amp;#039; Roman. Tyrolia, Innsbruck/Wien.&lt;br /&gt;
* 1952: &amp;#039;&amp;#039;Die Tragödie des Heiligen Reiches.&amp;#039;&amp;#039; Kohlhammer, Stuttgart.&lt;br /&gt;
* 1953: &amp;#039;&amp;#039;Europäische Geistesgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Kohlhammer, Stuttgart.&lt;br /&gt;
* 1953: &amp;#039;&amp;#039;Grundlagen der europäischen Demokratie der Neuzeit.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1956: &amp;#039;&amp;#039;Meister Eckhart – Predigten und Schriften.&amp;#039;&amp;#039; Fischer, Frankfurt am Main.&lt;br /&gt;
* 1957: &amp;#039;&amp;#039;Experiment des Lebens. Von den Wegen in die Zukunft.&amp;#039;&amp;#039; Glock u. Lutz, Nürnberg.&lt;br /&gt;
* 1959: &amp;#039;&amp;#039;Sprung über den Schatten. Christsein ist kein Hobby&amp;#039;&amp;#039; (Zuerst erschienen unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Junger Mensch vor Gott&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
* 1960: &amp;#039;&amp;#039;Die dritte Kraft. Der europäische Humanismus zwischen den Fronten des konfessionellen Zeitalters.&amp;#039;&amp;#039; Fischer, Frankfurt.&lt;br /&gt;
* 1960: &amp;#039;&amp;#039;Die Deutschen, der Nationalsozialismus und die Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die neue Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 7, S. 172.&lt;br /&gt;
* 1961: &amp;#039;&amp;#039;Mittelalter – von 1100 bis 1350.&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Kindlers Kulturgeschichte&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* 1964: &amp;#039;&amp;#039;Europa – Mutter der Revolutionen.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1967: &amp;#039;&amp;#039;Das Heilige Römische Reich.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1967: &amp;#039;&amp;#039;Gottes erste Liebe. 2000 Jahre Judentum und Christentum. Genesis des österreichischen Katholiken Adolf Hitler.&amp;#039;&amp;#039; Bechtle, ISBN 3-462-01234-7.&lt;br /&gt;
* 1969: &amp;#039;&amp;#039;Kreuzzüge, gestern, heute, morgen?&amp;#039;&amp;#039; Verlag Bucher, Luzern.&lt;br /&gt;
* 1968: &amp;#039;&amp;#039;Der Glaube des Adolf Hitler. Anatomie einer politischen Religiosität.&amp;#039;&amp;#039; Bechtle, München/Esslingen, ISBN 3-548-34598-0.&lt;br /&gt;
* 1974: &amp;#039;&amp;#039;Scheitern in Wien&amp;#039;&amp;#039; (Roman).&lt;br /&gt;
* 1977: &amp;#039;&amp;#039;Warum ich Christ, Atheist, Agnostiker bin.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Kiepenheuer &amp;amp; Witsch, Köln.&lt;br /&gt;
* 1978: &amp;#039;&amp;#039;Warum gibt es kein Geistesleben in Deutschland?&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1981: &amp;#039;&amp;#039;Der König und die Kaiserin&amp;#039;&amp;#039; (Gegenüberstellung Friedrich II. und Maria Theresia).&lt;br /&gt;
* 1981: &amp;#039;&amp;#039;Der Kampf um die österreichische Identität&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* 1983: &amp;#039;&amp;#039;Ausgesprochen.&amp;#039;&amp;#039; Hermann Böhlaus Nachf., Wien/Köln/Graz, ISBN 3-205-07091-7.&lt;br /&gt;
* Konrad Paul Liessmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ausgewählte Werke in Einzelbänden.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1: &amp;#039;&amp;#039;Das Wagnis der schöpferischen Vernunft&amp;#039;&amp;#039;. Böhlau Verlag, Wien 2003, ISBN 3-205-77124-9.&lt;br /&gt;
* Johanna Heer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ausgewählte Werke in Einzelbänden.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 2: &amp;#039;&amp;#039;Ausgewählte Essays. Europa – Rebellen, Häretiker und Revolutionäre&amp;#039;&amp;#039;. Böhlau Verlag, Wien 2003, ISBN 3-205-77123-0.&lt;br /&gt;
* [[Sigurd Paul Scheichl]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ausgewählte Werke in Einzelbänden.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 3: &amp;#039;&amp;#039;Europäische Geistesgeschichte&amp;#039;&amp;#039;. Böhlau Verlag, Wien 2004, ISBN 3-205-77266-0.&lt;br /&gt;
* Alfred Pfabigan (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ausgewählte Werke in Einzelbänden.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 4: &amp;#039;&amp;#039;Europa – Mutter der Revolutionen&amp;#039;&amp;#039;. Böhlau Verlag, Wien 2004, ISBN 3-205-77264-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Adolf Gaisbauer: &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Heer. Eine Bibliographie&amp;#039;&amp;#039;. Böhlau, Wien 1990, ISBN 978-3-205-05223-4.&lt;br /&gt;
* [[Evelyn Adunka]]: &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Heer. 1916–1983. Eine intellektuelle Biographie&amp;#039;&amp;#039;. Tyrolia, Innsbruck/Wien 1995, ISBN 3-7022-1868-8.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Ferdinand Müller: &amp;#039;&amp;#039;Die Vision des Christlichen bei Friedrich Heer.&amp;#039;&amp;#039; Tyrolia, Innsbruck/Wien 2002, ISBN 978-3-7022-2432-5.&lt;br /&gt;
* [[Richard Faber (Soziologe)|Richard Faber]], [[Carl Amery]], Reinhard Knoll: &amp;#039;&amp;#039;Offener Humanismus zwischen den Fronten des kalten Krieges. Über den Universalhistoriker, politischen Publizisten und religiösen Essayisten Friedrich Heer&amp;#039;&amp;#039;. Königshausen &amp;amp; Neumann, Würzburg 2005, ISBN 978-3-8260-3037-6.&lt;br /&gt;
* Richard Faber, Sigurd Paul Scheichl (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die geistige Welt des Friedrich Heer&amp;#039;&amp;#039;, Böhlau, Wien 2008, ISBN 978-3-205-77554-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;„Schreiber bin ich, Worte-Macher...“ Die vielen Gesichter des Friedrich Heer, 1916–1983&amp;#039;&amp;#039;. Friedrich Heer-Sonderband der Wiener Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Spurensuche&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 19, H. 1–4. Wien 2010.&lt;br /&gt;
* [[Anton Pelinka]]: &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Heer als intellektuelle Zentralfigur der Nachkriegszeit&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Europäische Rundschau]]&amp;#039;&amp;#039; 2/06, S. 17–25.&lt;br /&gt;
* Bernhard Valentinitsch: &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Heer (1916–1983) und der Taurien-Mythos der Krim – Humanismus, Barock und Aufklärung, von Heer wie unter einem Brennglas zusammengefasst gesehen&amp;#039;&amp;#039;. In: Mitteleuropazentrum an der Andrássy Universität Budapest (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch für Mitteleuropäische Studien 2023&amp;#039;&amp;#039;. New Academic Press, Wien 2025, S. 295–321, ISBN 978-3-7003-2322-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Lexikoneinträge&lt;br /&gt;
* {{Wien Geschichte Wiki|Friedrich Heer}}&lt;br /&gt;
* {{ÖCV|11002184|Friedrich Heer}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Wikiquote}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118547666}}&lt;br /&gt;
* {{ONB-Lit|Typ=p|Pfad=heer-friedrich-1916-1983/}}&lt;br /&gt;
* [https://www.friedrichheer.com/ Friedrich Heer Homepage]&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Müller-Funk]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.oefg.at/legacy/text/arge_heer/Vortrag_Muller_Funk.pdf Rechts stehen, links denken. Zur Physiognomie des österreichischen Intellektuellen Friedrich Heer.]&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;br /&amp;gt; Eröffnungsvortrag anlässlich der Veranstaltung „Friedrich Heer – Jetzt!“ der „Arbeitsgemeinschaft Friedrich Heer“ der Österreichischen Forschungsgemeinschaft und Ö1 am 20. Oktober 2003 im Radiokulturhaus des ORF (PDF 136&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* Adolf Gaisbauer: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.oefg.at/legacy/text/arge_heer/Friedrich_Heer.pdf Da ich nur darauf angelegt war, Friedrich Heer zu werden... Heer-Studien: Materialien, Recherchen, Analysen, Reflexionen.]&amp;#039;&amp;#039; Wien 2010, 1650 Seiten (PDF 10&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
* Adolf Gaisbauer: [https://www.oefg.at/legacy/text/arge_heer/Friedrich_Heer_Bibliographie.pdf &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Heer (1916–1983). Eine Bibliographie.&amp;#039;&amp;#039; 3., korrigierte u. erweiterte Version der gedruckten Ausgabe von 1990.] Um rund 450 Eintragungen erweiterte, korrigierte und im Textteil gekürzte (3.) Fassung der 1990 bei Böhlau (Wien) erstmals erschienenen Bibliographie, in elektronischer Form, März 2011 (PDF 1,5&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
* [https://www.mediathek.at/trefferliste/searchword/czoxNzoiIkhlZXIsIEZyaWVkcmljaCIiOw==/ Vorträge, Interviews und Radiobeiträge von und mit Friedrich Heer] im Onlinearchiv der [[Österreichische Mediathek|Österreichischen Mediathek]]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.at/books?id=JabTRv6hsBoC&amp;amp;pg=PA49&amp;amp;dq=%22friedrich+heer%22+habilitation Google Books] Ausschnitte aus dem Werk von Faber/Amery/Knoll&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118547666|LCCN=n50027402|NDL=00442869|VIAF=111799035}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Heer, Friedrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Publizist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturhistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterintendant]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Universität Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Österreichischen Staatspreises für Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des österreichischen Ehrenzeichens für Wissenschaft und Kunst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des österreichischen Ehrenkreuzes für Wissenschaft und Kunst I. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Ehrenmedaille der Bundeshauptstadt Wien in Gold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im CV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1916]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1983]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Heer, Friedrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Schriftsteller, Kulturhistoriker und Publizist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. April 1916&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. September 1983&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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