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	<title>Friedrich Halstenberg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Friedrich_Halstenberg&amp;diff=457329&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;M Huhn: kleine Berichtigung</title>
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		<updated>2025-11-06T15:13:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;kleine Berichtigung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Bild:Bundesarchiv B 145 Bild-F055062-0007A, Köln, SPD-Parteitag, Halstenberg.jpg|mini|200px|Friedrich Halstenberg, 1978]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedrich Halstenberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. Juni]] [[1920]] in [[Werfen (Bünde)|Werfen]], [[Westfalen]]; † [[3. November]] [[2010]] in [[Köln]]) war ein deutscher [[Jurist]], [[Hochschullehrer]] und [[Politiker]] ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Friedrich Halstenberg wurde am 12. Juni 1920 als Sohn eines Schulrektors in Werfen im [[Kreis Herford]] geboren. Nach dem Besuch der Volksschule und dem Abitur im Jahr 1938 am [[Freiherr-vom-Stein-Gymnasium (Bünde)|Freiherr-vom-Stein-Gymnasium]] in [[Bünde]] beantragte er am 1. April 1938 die Aufnahme in die [[NSDAP]] und wurde zum 1. September desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 6.970.255).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/13260102&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Gewalt: Ehemalige Mitglieder der NSDAP als nachmalige NRW-Landtagsabgeordnete [https://web.archive.org/web/20221204162759/http://www.niqolas.de/bredel/news/NRW.pdf online]&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde zur [[Wehrmacht]] eingezogen und leistete Kriegsdienst bei der Infanterie-Nachrichten-Truppe. Ab 1948 nahm er ein Studium der Rechtswissenschaft an den Universitäten in [[Georg-August-Universität Göttingen|Göttingen]], [[Universität zu Köln|Köln]] und [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Bonn]] auf, das er 1950 mit dem ersten und 1955 mit dem zweiten juristischen Staatsexamen beendete. Im Jahr 1957 promovierte er an der [[Universität zu Köln|Universität Köln]] zum [[Doktor|Dr. jur.]] mit dem Thema &amp;#039;&amp;#039;Das Verfahren der parlamentarischen Untersuchung nach Artikel 44 des Grundgesetzes unter besonderer Berücksichtigung des Verhältnisses zur Gerichtsbarkeit&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Halstenberg arbeitete seit 1951 als Referent beim [[Deutscher Städtetag|Deutschen Städtetag]], war in den Jahren 1954 bis 1962 Generalsekretär des Deutschen Verbandes für Wohnungswesen, Städtebau und Raumplanung und von 1959 bis 1962 zugleich Beigeordneter und Chefsyndikus des [[Verband kommunaler Unternehmen|Verbandes Kommunaler Unternehmen]]. Seit 1960 war Halstenberg Mitglied der [[Deutsche Akademie für Städtebau und Landesplanung|Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung]] (DASL). Von 1962 bis 1965 leitete er als Ministerialdirigent die Abteilung Städtebau und Raumordnung im [[Bundesministerium für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung]]. 1965/66 fungierte er als Direktor des [[Regionalverband Ruhr|Siedlungsverbandes Ruhrkohlenbezirk]] (SVR).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Halstenberg erhielt im Jahr 1962 einen Lehrauftrag an der [[Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover|Technischen Hochschule Hannover]] und war dort seit 1966 Honorarprofessor für Planungs- und Baurecht. Seit 1963 (bis 1984) war er auch Honorarprofessor an der [[Technische Universität Dortmund|Universität Dortmund]] (&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;Rechtsgrundlagen des Städtebaus und der Landesplanung&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;). Darüber hinaus war er Aufsichtsratsmitglied des [[Eschweiler Bergwerks-Verein]]s und ab 1960 ordentliches Mitglied der [[Akademie für Raumforschung und Landesplanung]] in [[Hannover]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partei ==&lt;br /&gt;
Halstenberg trat im Jahr 1964 in die SPD ein und schloss sich 1965 der [[Gewerkschaft Öffentliche Dienste, Transport und Verkehr|ÖTV]] an, einer Vorgängerin von [[ver.di]]. Von 1978 bis 1984 war er als Nachfolger von [[Wilhelm Dröscher]] Bundesschatzmeister der Sozialdemokraten und gehörte gleichzeitig dem Präsidium der Partei an. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands arbeitete er von 1991 bis 1995 für die Planungsberatung der SPD-geführten Landesregierung in [[Brandenburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgeordneter ==&lt;br /&gt;
Halstenberg gehörte dem [[Landtag Nordrhein-Westfalen|Nordrhein-Westfälischen Landtag]] vom 25. Juli 1972 bis 1980 an. Er war über die Landesliste ins Parlament eingezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliche Ämter ==&lt;br /&gt;
Halstenberg wurde im Jahr 1966 als [[Staatssekretär]] und Chef der Staatskanzlei in die von Ministerpräsident [[Heinz Kühn]] geführte Regierung des [[Nordrhein-Westfalen|Landes Nordrhein-Westfalen]] berufen. Während seiner Amtszeit hatte er maßgeblichen Anteil an der Entwicklung des Rechtes der Landes-, Regional- und Ortsplanung, die im März 1970 als &amp;#039;&amp;#039;Nordrhein-Westfalen-Programm 1975&amp;#039;&amp;#039; der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Am 12. September 1972 wurde Halstenberg zum [[Minister für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien des Landes Nordrhein-Westfalen|Minister für Bundesangelegenheiten]] ernannt, blieb aber noch bis zum 4. Juni 1975, als er als Minister an die Spitze des Finanzressorts wechselte, Chef der Staatskanzlei. Von 1975 bis 1978 war er als [[Finanzministerium des Landes Nordrhein-Westfalen|Finanzminister]] Vorsitzender des Finanzausschusses des [[Bundesrat (Deutschland)|Bundesrates]]. Am 17. Januar 1978 musste er aufgrund der „Poullain-Affäre“ um den Vorstandsvorsitzenden der [[WestLB]], [[Ludwig Poullain]], zurücktreten, da ihm als Verwaltungsratsvorsitzender die Staatsaufsicht über die Bank oblag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1971: Großoffizier des [[Orden von Oranien-Nassau|Ordens von Oranien-Nassau]] der Niederlande&amp;lt;ref&amp;gt;Nationaal Archief, Bestand 2.02.32, Datei 376, Registernummer 1548&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1973: [[Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich (1952)|Großes Goldenes Ehrenzeichen mit dem Stern für Verdienste um die Republik Österreich]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXIV/AB/AB_10542/imfname_251156.pdf Aufstellung aller durch den Bundespräsidenten verliehenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ab 1952] (PDF-Datei; 6,59&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1980: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großes Verdienstkreuz mit Stern und Schulterband]] der Bundesrepublik Deutschland&amp;lt;ref&amp;gt;[https://recht.nrw.de/lmi/owa/br_mbl_show_pdf?p_jahr=1980&amp;amp;p_nr=100#page=15 &amp;#039;&amp;#039;Verleihung des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Ministerialblatt des Landes Nordrhein-Westfalen (MBl. NRW.)&amp;#039;&amp;#039; 33. Jahrgang, Nr. 100 vom 6. Oktober 1980, S. 2135, abgerufen am 17. Februar 2017 (PDF; 928&amp;amp;nbsp;kB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1985: [[Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.land.nrw/sites/default/files/asset/document/20150317_lvo-liste_sortiert_fuer_internet.pdf |titel=Landesverdienstordenträgerinnen und -träger seit 1986 |werk=Wir in NRW. Das Landesportal |hrsg=Landesregierung Nordrhein-Westfalen |abruf=2017-02-17 |format=PDF; 90,3&amp;amp;nbsp;kB |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190331204359/https://www.land.nrw/sites/default/files/asset/document/20150317_lvo-liste_sortiert_fuer_internet.pdf |archiv-datum=2019-03-31 |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate ==&lt;br /&gt;
„Wenn rauskommt, wie was reinkommt, komme ich wo rein, wo ich nicht mehr rauskomme“&lt;br /&gt;
(Über seine Funktion als Bundesschatzmeister der SPD).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen und Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Kabinettsprotokolle der Landesregierung von Nordrhein-Westfalen 1966 bis 1970 (Sechste Wahlperiode).&amp;#039;&amp;#039; (Veröffentlichungen des Landesarchivs Nordrhein-Westfalen 8), hrsg. von Christoph Nonn, Wilfried Reininghaus und Wolf-Rüdiger Schleidgen, eingel. u. bearb. von Andreas Pilger, Siegburg 2006, ISBN 3-87710-361-8.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Kabinettsprotokolle der Landesregierung von Nordrhein-Westfalen 1970 bis 1975 (Siebte Wahlperiode).&amp;#039;&amp;#039; (Veröffentlichungen des Landesarchivs Nordrhein-Westfalen 27), hrsg. von Frank Michael Bischoff, Christoph Nonn und Wilfried Reininghaus, eingel. u. bearb. von Martin Schlemmer, Düsseldorf 2009, ISBN 978-3-9805419-7-8.&lt;br /&gt;
* Lemma &amp;#039;&amp;#039;Halstenberg, Friedrich&amp;#039;&amp;#039;. In: Akademie für Raumforschung und Landesplanung (Hrsg., Red.: Gabriele Schöne…), &amp;#039;&amp;#039;50 Jahre ARL in Fakten&amp;#039;&amp;#039;. Hannover (ARL) 1996, ISBN 3-88838-514-8, S. 163 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Kabinett Kühn I]]&lt;br /&gt;
* [[Kabinett Kühn II]]&lt;br /&gt;
* [[Kabinett Kühn III]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|3=S}}&lt;br /&gt;
* [http://www.digitales-archiv-friedrich-halstenberg.de/ Digitales Archiv Friedrich Halstenberg] ([[Deutsche Akademie für Städtebau und Landesplanung|DASL]], Landesgruppe NRW)&lt;br /&gt;
* {{NRW Landtag|ID=00059}}&lt;br /&gt;
* [http://protokolle.archive.nrw.de/ Kabinettsprotokolle der Landesregierung von Nordrhein-Westfalen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Finanzminister Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Bundesangelegenheitenminister Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Leiter der Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118720090|VIAF=34896166}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Halstenberg, Friedrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (TH Hannover)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität Dortmund)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Parteivorstand]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatssekretär (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finanzminister (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern und Schulterband]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Goldenen Ehrenzeichens mit dem Stern für Verdienste um die Republik Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Verdienstordens des Landes Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Minister für Bundesangelegenheiten (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Kreis Herford)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Raumplaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1920]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2010]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Halstenberg, Friedrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist, Hochschullehrer und Politiker (SPD), MdL&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. Juni 1920&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Werfen (Bünde)|Werfen]], [[Westfalen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. November 2010&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Köln]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;M Huhn</name></author>
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