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	<title>Friedrich Hörnlein - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T17:40:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Medaille von Hörnlein, Inflation 1923.JPG|mini|Medaille von Friedrich Wilhelm Hörnlein, Inflation 1923, geprägt in der [[Münzstätte Muldenhütten]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedrich Wilhelm Hörnlein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. August]] [[1873]] in [[Suhl]]; † [[13. Februar]] [[1945]] in [[Dresden]]) war ein sächsischer [[Medailleur]]. Seine Werke signierte er meistens mit F. H.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hörnlein wurde als Sohn eines [[Tischler|Tischlers]] in Suhl geboren. Nach der [[Volksschule]] begann er im Alter von 14 Jahren eine Lehre in der &amp;quot;Kunst-Gravieranstalt&amp;quot; Robert Fritz in Suhl und erlernte dort das [[Graveur]]handwerk. Die Firma war auf [[Gravur]]en von Jagdgewehren, Schmuckgegenständen und auch schon das Schneiden von [[Prägestempel]]n spezialisiert. Hörnleins erster Lehrmeister war der Graveur Richard Keller. Hörnlein verbrachte seine Wanderjahre in [[Lüdenscheid]], [[Elberfeld]] und [[Wien]], um schließlich beim Dresdner Graveur Northmann eine Anstellung zu finden. Bereits in Wien hatte er Kurse im Zeichnen und Modellieren besucht. Diese künstlerische Ausbildung setzte er in Dresden fort, wo er von 1896 bis 1898 die Bildhauerklasse von Prof. [[Hugo Spieler]] an der Kunstgewerbeschule besuchte, um schließlich zur [[Porträtmalerei]] zu wechseln. Unterstützt von seinen Eltern setzte er sein Kunststudium bis 1905 an der Akademie der Bildenden Künste bei den Impressionisten [[Hermann Freye]], [[Leon Pohle]], [[Carl Bantzer]] und [[Gotthardt Kuehl]] fort. Nach seiner Studienzeit war Hörnlein als freischaffender [[Malerei|Maler]], [[Bildhauerei|Bildhauer]] für Kleinplastik und Medailleur in Dresden tätig. In dieser Zeit beteiligte er sich auch an verschiedenen Wettbewerben und Ausstellungen, was wiederum staatliche und private Aufträge, besonders für [[Plakette]]n und [[Medaille]]n, nach sich zog. Die Zeit zwischen 1905 und 1911 war von einer engen Zusammenarbeit mit der Prägeanstalt [[Carl Poellath Münz- und Prägewerk Schrobenhausen|Carl Poellath]] geprägt, für die Hörnlein eine Reihe von Medaillen und [[Jeton]]s schuf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wuchermedaille 1923.jpg|mini|[[Wucher#Antisemitismus|Wuchermedaille]] von 1923, am oberen Rand [[Münz- und Medaillensignatur|signiert]]: F. H. 1923, geprägt in der Münzstätte Muldenhütten, Aufschrift: „Ob Jud / Ob Christ / Ein Schuft / Der Wucherer ist“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 27. Mai 1911 erfolgte Hörnleins Berufung als Münzgraveur an die [[Münzstätte Muldenhütten|Kgl. Sächsischen Staatsmünze Muldenhütten]]. Er folgte am 1. Juni 1911 in dieser Funktion dem in den Ruhestand getretenen [[Max Barduleck]] nach. Seinen Wohnsitz in Dresden durfte er auf seinen Wunsch hin beibehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1939 stellte er auf der [[Große Deutsche Kunstausstellung|Großen Deutschen Kunstausstellung]] eine [[Adolf Hitler|Führermedaille]] aus.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.gdk-research.de/de/obj19402744.html&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14. Mai 1913 heiratete Hörnlein Pauline Luise Wahode. Aus dieser Ehe ging ein Mädchen mit Namen Gertrud hervor. Die Familie wohnte bis 1945 in der [[Ostbahnstraße (Dresden)|Ostbahnstraße]] 17, hier fand Hörnlein zusammen mit Frau und Tochter beim großen [[Luftangriffe auf Dresden|Bombenangriff auf Dresden]] am 13. Februar 1945 den Tod. Auf seiner letzten Medaille hatte er noch das unversehrte Dresden vor der Zerstörung dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Sachsen, Friedrich der Weise, Nachprägung 2001 cropped.JPG|mini|hochkant=0.7|[[3 Mark Friedrich der Weise]] (1917), Stempel von Hörnlein, Gravur nach dem [[Schautaler Friedrichs des Weisen (1522)]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Hörnlein wurden mehr als 300 Medaillen und Münzen geschaffen. Die von ihm geschaffene [[Gedenkmünze zum 400-jährigen Reformationsjubiläum 1917]] mit dem Brustbild Friedrich des Weisen zählt zu den wertvollsten und seltensten Silbermünzen der Neuzeit. Das 1992 erschienene [[Werkverzeichnis]] listet inklusive Modellen und Stempeln insgesamt sogar 403 Werke auf, ohne jedoch Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben. Hörnleins tragischer Tod setzte nicht nur seinem künstlerischen Schaffen ein Ende, sondern setzte auch einen Schlusspunkt unter die traditionelle, historisch über Jahrhunderte gewachsene Medaillentradition der Sächsischen [[Münzstätte Dresden|Münzstätte in Dresden]]. Das Besondere an Hörnleins Medaillenschaffen ist, dass er zu den letzten Vertretern des Direktschnitts zählte. Durch seine Ausbildung als Graveur und [[Ziselieren|Ziseleur]] für Jagdwaffen war er in der Lage, seine Entwürfe selbst in die Stempel zu schneiden. Der Verzicht auf die [[Reduziermaschine]] lässt seine [[Manier (Stil)|künstlerische Handschrift]] viel unmittelbarer wirken und erahnen. Neben seinem Schaffen als Medailleur beschäftigte sich Hörnlein auch mit [[Malerei]] und [[Plastik (Kunst)|Kleinplastik]]. Von seinen Bildern haben sich allerdings nur sehr wenige erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
Schon während seiner Studienzeit erhielt Hörnlein mehrere Auszeichnungen:&lt;br /&gt;
*1898 und 1899 Prämien&lt;br /&gt;
*1900 Ehrenzeugnis mit Prämie&lt;br /&gt;
*1902 die kleine Silberne Medaille der Akademie&lt;br /&gt;
*1903 die große Silberne Medaille der Akademie&lt;br /&gt;
*1904 anstelle der großen Goldenen Medaille einen Geldpreis von 500 Mark im Zusammenhang mit einer Medaille auf seinen Lehrer Gotthardt Kuehl&lt;br /&gt;
*Verdienstorden vom Heiligen Michael ([[Orden vom Heiligen Michael (Bayern-Kurköln)|Orden vom Heiligen Michael]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Paul Arnold, Max Fischer, Ulli Arnold: &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Wilhelm Hörnlein 1873–1945.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg.: Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Münzkabinett Dresden, 1992&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Forrer]]: Hörnlein, Fritz. In: &amp;#039;&amp;#039;Biographical dictionary of medallists: coin, gem, and seal-engravers, mint-masters, &amp;amp;c., ancient and modern, with references to their works B. C. 500–A. D. 1900.&amp;#039;&amp;#039; Band 7,Spink &amp;amp; Son, London 1923, S. 454–455 ([https://quod.lib.umich.edu/g/genpub/ajk5386.0007.001/462?rgn=full+text;view=image quod.lib.umich.edu]).&lt;br /&gt;
* {{ThiemeBecker |Autor= |Lemma=Hörnlein, Friedrich Wilhelm |Band=17 |Seite=220 |SeiteBis=}}&lt;br /&gt;
* {{Vollmer |Autor= |Lemma=Hörnlein, Friedrich Wilhelm |Band=2 |Seite=460 |SeiteBis=}}&lt;br /&gt;
* Hans-Günther Hartmann: &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Wilhelm Hörnlein : ein bedeutender deutscher Medailleur des 20. Jahrhunderts und der Märzbund.&amp;#039;&amp;#039; Freiberg, 2018. ISBN 978-3-86012-593-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://skd-online-collection.skd.museum/de/contents/artists?page=1&amp;amp;id=2059629 Staatliche Kunstsammlung Dresden online Collection]&lt;br /&gt;
* [http://www.smb.museum/ngb/files/Knstlerbiografien.pdf smb.museum] (PDF)&lt;br /&gt;
* {{SächsBib |GND=119198932}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119198932|LCCN=n96011188|VIAF=42642774}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hornlein, Friedrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler (Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Medailleur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Verdienstordens vom Heiligen Michael]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1873]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hörnlein, Friedrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Hörnlein, Friedrich Wilhelm (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Medailleur&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. August 1873&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Suhl]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. Februar 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Dresden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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