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	<title>Friedrich Gustav Weidauer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Devilsanddust am 17. Dezember 2024 um 17:09 Uhr</title>
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		<updated>2024-12-17T17:09:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Friedrich Gustav Weidauer.jpg|miniatur|Friedrich Gustav Weidauer (1810–1897)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenkstein Weidauer auf dem Ottenstein (Schwarzenberg).jpg|miniatur|Gedenkstein im [[Ottenstein (Schwarzenberg)|Park Ottenstein]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedrich Gustav Weidauer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[10. April]] [[1810]] in [[Lauter/Sa.]]; † [[6. März]] [[1897]] in [[Schwarzenberg/Erzgeb.|Schwarzenberg]]) war ein [[Königreich Sachsen|sächsischer]] [[Jurist]] und [[Liberalismus|liberaler]] [[Politiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Der Sohn eines Handelsmanns zog mit seinen Eltern als Kind von Lauter in das benachbarte Schwarzenberg, wo er den Stadtbrand vom 2. Mai 1824 miterlebte, der die Stadt fast vollständig zerstörte. Er besuchte zunächst die Dorfschule in Lauter und später das Lyzeum in [[Schneeberg (Erzgebirge)|Schneeberg]]. Weidauer studierte ab 1830 die [[Rechtswissenschaften]] an der [[Universität Leipzig]]. Nach Abschluss seines Studiums ließ er sich 1834 in Schwarzenberg nieder, wo er zunächst als Rechtsgelehrter im [[Amt Schwarzenberg|Kreisamt]] und bei Finanzprokurator [[Johann Traugott Lindner]] tätig wurde. Seine Immatrikulation als [[Advokat]] erhielt er 1842 oder 1843.&amp;lt;ref&amp;gt;Theodor Tauchnitz und Wilhelm Theodor Richter (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Rechtspflege und Verwaltung, zunächst für das Königreich Sachsen.&amp;#039;&amp;#039; 3. Band, 1843, S. 507 ([https://books.google.de/books?id=G6FBAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA507&amp;amp;hl=de Digitalisat)].&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu dieser Zeit lebte er zur Miete im Haus eines Händlers (heute: Markt 10).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jonny Hielscher]]: Schwarzenberger Häuserbuch, Schwarzenberg 2024, S.&amp;amp;nbsp;310.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits 1840 war er in Schwarzenberg zum Bürgermeister gewählt worden, in welchem Amt er sich insbesondere um die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt und Umgebung bemühte. Die verkehrstechnische Erschließung des Schwarzwassertals und somit die Schaffung der logistischen Grundlagen für die Gründung von Industriebetrieben war eines seiner Hauptanliegen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tonar&amp;quot;&amp;gt;Anita Tonar: &amp;#039;&amp;#039;Kleine Schwarzenberger Chronik vom 12. bis 21. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Schwarzenberg: Regionalverlag Anita Tonar, 2006, S.&amp;amp;nbsp;87.&amp;lt;/ref&amp;gt; Um die seinen Bezirk bevorteilende [[Bahnstrecke Zwickau–Schwarzenberg]] durchzusetzen, nahm es Weidauer in Kauf, die in der Dringlichkeit höher eingeschätzte und von der Sächsischen Regierung zur Projektierung und Bewilligung dem [[Sächsischer Landtag (1831–1918)|Sächsischen Landtag]] vorgelegte [[Bahnstrecke Annaberg-Buchholz unt Bf–Flöha|Bahnstrecke Chemnitz–Annaberg]] zu obstruieren.&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Neemann: &amp;#039;&amp;#039;Landtag und Politik in der Reaktionszeit – Sachsen 1849/50–1866&amp;#039;&amp;#039;, Droste: Düsseldorf, 2000, S.&amp;amp;nbsp;187.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bahnanbindung Schwarzenbergs erfolgte 1858.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Vertreter des 12.&amp;amp;nbsp;städtischen Wahlbezirks gehörte er auf den Landtagen [[Liste der Mitglieder des Sächsischen Landtags 1845/46|1845/46]] bis [[Liste der Mitglieder des Sächsischen Landtags 1847|1847]] und [[Liste der Mitglieder des Sächsischen Landtags 1854/55|1854/55]] bis [[Liste der Mitglieder des Sächsischen Landtags 1866/68|1866/68]] der II.&amp;amp;nbsp;Kammer des [[Sächsischer Landtag (1831–1918)|Sächsischen Landtags]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Josef Matzerath]]: &amp;#039;&amp;#039;Aspekte sächsischer Landtagsgeschichte – Präsidenten und Abgeordnete von 1833 bis 1952&amp;#039;&amp;#039;, Dresden 2001, S.&amp;amp;nbsp;134.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &amp;#039;&amp;#039;Prinz Albert Stift&amp;#039;&amp;#039;, einem Heim für körperlich und geistig verwahrloste Kinder, übernahm Weidauer nach dem Tod des Schwarzenberger Pfarrers Winter die Leitung. Er hatte maßgeblichen Anteil an der Förderung von [[Ottenstein (Schwarzenberg)|Park und Bad Ottenstein]]. Nach 41 Dienstjahren als Bürgermeister ging er 1881 in den Ruhestand und verbrachte seinen Lebensabend in seiner Wohnung im Haus eines Lohnkutschers (heute: Markt 12).&amp;lt;ref&amp;gt;Jonny Hielscher: Schwarzenberger Häuserbuch, Schwarzenberg 2024, S.&amp;amp;nbsp;327.&amp;lt;/ref&amp;gt; Weidauer starb 1897 und wurde auf dem Schwarzenberger St. Georgenfriedhof beerdigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Für die Unterstützung der Verlängerung der Bahnstrecke Zwickau–Schwarzenberg um eine [[Bahnstrecke Schwarzenberg–Johanngeorgenstadt|Nebenstrecke nach Johanngeorgenstadt]] und die geleistete Hilfe beim Wiederaufbau des dortigen Rathauses wurde er 1869 zum Ehrenbürger von [[Johanngeorgenstadt]] ernannt. Auch Schwarzenberg ehrte ihn mit der Ernennung zum Ehrenbürger.&amp;lt;!-- Wann? --&amp;gt; In Schwarzenberg erinnert seit 1909 die &amp;#039;&amp;#039;Weidauerstraße&amp;#039;&amp;#039; in der Neustadt an ihn.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tonar&amp;quot;/&amp;gt; In Ergänzung zu der bereits 1883 wegen seiner Verdienste um die Ottensteinanlagen errichteten Marmorgedenktafel im Ottensteinpark wurde dort im April 2010 eine weitere Gedenktafel mit seinen Lebensdaten und seiner Amtszeit als Bürgermeister angebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;Freie Presse, Lokalausgabe Schwarzenberg vom 10. April 2010: &amp;#039;&amp;#039;Stadtoberhaupt mit strategischem Weitblick.&amp;#039;&amp;#039; und vom 16. April 2010: &amp;#039;&amp;#039;Gedenktafel ehrt früheren Bürgermeister.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferner wurde er zum Ritter des [[Albrechts-Orden]]s ernannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Hrsg=Königliches Gesammtministerium &amp;lt;!-- sic! --&amp;gt; |Titel=Königliche Ritter-Orden |Sammelwerk=Staatshandbuch für den Freistaat Sachsen 1875 |Verlag=Commissionsverlag von T. Heinrich |Ort=Dresden |Datum=1875 |Seiten=5 |Umfang=568 |Online={{Google Buch |BuchID=bRlmAAAAcAAJ |Hervorhebung=Weidauer+Albrechtsorden}} |Abruf=2024-02-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die obererzgebirgische Eisenbahnfrage mit einem Anhang über die Spitzenmanufactur.&amp;#039;&amp;#039; 1854&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Andreas Neemann: &amp;#039;&amp;#039;Landtag und Politik in der Reaktionszeit – Sachsen 1849/50–1866&amp;#039;&amp;#039;, Droste: Düsseldorf, 2000, S.&amp;amp;nbsp;187 und S.&amp;amp;nbsp;391 ISBN 3-7700-5232-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{SächsBib|GND=115236149X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=115236149X|VIAF=2186151898611924190008}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Weidauer, Friedrich Gustav}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Zweiten Kammer der Ständeversammlung des Königreichs Sachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Schwarzenberg/Erzgeb.)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Schwarzenberg/Erzgeb.]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Johanngeorgenstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsanwalt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Albrechts-Ordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Träger des Albrechts-Ordens (Ausprägung ungeklärt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Lauter-Bernsbach)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (sächsische Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1810]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1897]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Weidauer, Friedrich Gustav&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=sächsischer Jurist und liberaler Politiker, MdL&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. April 1810&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Lauter/Sa.]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. März 1897&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Schwarzenberg/Erzgeb.]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Devilsanddust</name></author>
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