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	<title>Friedrich Gustav Jaeger - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2023-12-30T18:21:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Normdaten&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedrich Gustav Jaeger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. September]] [[1895]] in [[Kirchberg an der Jagst]]; † [[21. August]] [[1944]] in [[Berlin-Plötzensee]]) war [[Offizier]] in der [[Reichswehr]] und [[Wehrmacht]] (zuletzt [[Oberst]]) sowie [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer]] des [[Attentat vom 20. Juli 1944|20. Juli 1944]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Zu Beginn des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] legte Jaeger das [[Notabitur]] ab und trat als [[Fahnenjunker]] in das [[Grenadier-Regiment „Königin Olga“ (1.&amp;amp;nbsp;Württembergisches) Nr.&amp;amp;nbsp;119]] in Stuttgart ein. Während des Krieges wurde er in [[Flandern]], [[Frankreich]] und an der [[Isonzo]]front eingesetzt, dabei sechsmal verwundet und mehrfach ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 23. Februar 1918 heiratete er Marie-Elisabeth Schlee. Nach Kriegsende studierte er in [[Tettnang]] [[Landwirtschaft|Agrarwirtschaft]], 1919 wurde sein einziger Sohn [[Krafft Werner Jaeger]] geboren. Im selben Jahr wurde Jaeger Mitglied der [[Deutsche Arbeiterpartei|Deutschen Arbeiterpartei]], die sich 1920 in [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei]] (NSDAP) umbenannte. Obwohl er ein führendes Mitglied im Münchener [[Freikorps Oberland]] war, verweigerte Jaeger 1920 die Teilnahme am [[Kapp-Putsch]] und trat aus der NSDAP aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden Jahren wurde Jaeger ein entschiedener Gegner des [[Nationalsozialismus]]. 1934 bemühte er sich um seine Reaktivierung für die [[Reichswehr]], um einer Verwendung als [[Adjutant]] des [[Reichssportführer]]s [[Hans von Tschammer und Osten]] zu entgehen, und wurde im Oktober als [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] in das Infanterie-Regiment&amp;amp;nbsp;29 aufgenommen. 1936 wurde er zum [[Major]] befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1938 nahm Jaeger nach der [[Sudetenkrise]] am Einmarsch deutscher Truppen in die [[sudetendeutsche]]n Gebiete der [[Tschechoslowakei]] teil, bei Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] nahm er am [[Überfall auf Polen]] teil. Seit 1939 knüpfte Jaeger Kontakte zu Angehörigen des Widerstands innerhalb der [[Wehrmacht]] wie [[Hans Oster]], [[Friedrich Olbricht]] und [[Ludwig Beck (General)|Ludwig Beck]]. 1940 nahm er dann am „[[Westfeldzug|Frankreichfeldzug]]“ und 1941 am „[[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Russlandfeldzug]]“ teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod seiner Ehefrau am 17. Februar 1942 sprach Jaeger erstmals mit seinem Sohn über seine Kontakte zum Widerstand und Umsturzpläne. Im Laufe des Jahres wurde er zum [[Oberst]] befördert und in der [[Schlacht um Stalingrad]] eingesetzt. Dort wurde er verwundet und nach einer Erkrankung an [[Fleckfieber]] nach [[Lublin]] ausgeflogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1943 stimmte Jaeger zögernd den [[Attentat]]splänen auf [[Adolf Hitler]] zu. Aus [[Christentum|christlicher]] Überzeugung war er für die Aburteilung Hitlers vor einem Gericht. Nach einer Anzeige wurde sein Sohn verhaftet und des versuchten Verrats und der Verleitung eines Kameraden zum militärischen Ungehorsam angeklagt. Aus Mangel an Beweisen wurde Jaegers Sohn zwar freigelassen, aber zur „Wiederherstellung der Ehre“ an die Front kommandiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20. Juli 1944 war Jaeger Kommandeur der Panzerersatztruppen im [[Wehrkreis II (Stettin)]] im [[Wehrkreis XXI (Posen)]] in [[Kalisz|Kalisch]]. Nach dem Attentat erhielt er von [[Claus Graf Schenk von Stauffenberg|Claus Schenk von Stauffenberg]] den Befehl zur Verhaftung eines SS-Oberführers. Außerdem sollte er [[Joseph Goebbels]] festnehmen und den Rundfunksender in der Masurenallee besetzen. Nachdem bekannt worden war, dass Hitler das Attentat überlebt hatte, verweigerten die Jaeger unterstellten Soldaten jedoch den Befehl. Jaeger selbst wurde im Laufe des 20. Juli von der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] verhaftet. Sein Sohn wurde ebenfalls verhaftet und aus einem italienischen [[Lazarett]] in ein [[Gestapo-Gefängnis]]&amp;lt;!-- welches?? --&amp;gt; nach Berlin gebracht. Am 21. August wurde Friedrich Gustav Jaeger vom „[[Volksgerichtshof]]“ wegen [[Hochverrat]]s zum Tod verurteilt und noch am selben Tag in [[Gedenkstätte Plötzensee|Plötzensee]] [[Erhängen|erhängt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Krafft Werner Jaeger wurde 1945 in das [[Konzentrationslager Sachsenhausen]] gebracht, überlebte aber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* [[Eisernes Kreuz]] (1914) II. und I. Klasse&lt;br /&gt;
* [[Verwundetenabzeichen#Verwundetenabzeichen (1918)|Verwundetenabzeichen]] (1918) in Gold&lt;br /&gt;
* [[Militärverdienstmedaille (Württemberg)|Württembergische Tapferkeitsmedaille]] in Gold am 30. August 1915&lt;br /&gt;
* [[Eisernes Kreuz|Spange zum Eisernen Kreuz]] II. und I. Klasse&lt;br /&gt;
* [[Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes]] am 26. Mai 1940&amp;lt;ref&amp;gt;[[Veit Scherzer]]: &amp;#039;&amp;#039;Ritterkreuzträger 1939–1945. Die Inhaber des Eisernen Kreuzes von Heer, Luftwaffe, Kriegsmarine, Waffen-SS, Volkssturm sowie mit Deutschland verbündete Streitkräfte nach den Unterlagen des Bundesarchivs.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Scherzers Militaer-Verlag, Ranis/Jena 2007, ISBN 978-3-938845-17-2, S. 146.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DHM-HdG|Bio=friedrich-jaeger| Titel=Friedrich Gustav Jaeger| Autor=Susanne Eckelmann}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2023-12-30}}&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Jaeger, Friedrich Gustav}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Widerstandskämpfer des 20. Juli 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (NS-Opfer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (Berlin-Plötzensee)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freikorps-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hauptmann (Reichswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberst (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Eisernen Kreuzes I. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Württembergischen Militärverdienstmedaille]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Württemberger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1895]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Jaeger, Friedrich Gustav&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Offizier und Widerstandskämpfer des 20. Juli 1944 gegen den Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. September 1895&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kirchberg an der Jagst]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. August 1944&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin-Plötzensee]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Grissef</name></author>
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