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	<title>Friedrich Gundolf - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Friedrich_Gundolf&amp;diff=244212&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;BurghardRichter: zwei Abbildungen vergrössert, Literaturformatierung</title>
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		<updated>2025-10-23T18:30:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;zwei Abbildungen vergrössert, Literaturformatierung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Philipp Kester, Friedrich Gundolf, vor 1931.jpg|mini|Friedrich Gundolf, Fotografie von [[Philipp Kester]], Aufnahme vor 1931]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedrich Gundolf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, eigentlich &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Leopold Gundelfinger&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. Juni]] [[1880]] in [[Darmstadt]]; † [[12. Juli]] [[1931]] in [[Heidelberg]]), war ein deutscher [[Dichter]] und [[Literaturwissenschaftler]]. Spätestens sein &amp;#039;&amp;#039;Goethe&amp;#039;&amp;#039; (1916) machte ihn über Fachgrenzen hinweg bekannt; er war der wohl meistgelesene [[Germanistik|Germanist]] der [[Weimarer Republik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Goethe von Friedrich Gundolf.jpg|mini|hochkant|Titelblatt von Gundolfs [[Johann Wolfgang von Goethe|Goethe]]-Biografie in der Ausgabe von 1920]]&lt;br /&gt;
Friedrich Gundolf war ein Sohn des jüdischen Mathematikers [[Sigmund Gundelfinger]] (Professor an der [[Technische Universität Darmstadt|Technischen Hochschule Darmstadt]]) und dessen Ehefrau Amalie Gunz (1857–1922). Der Autor und bildende Künstler [[Ernst Gundolf]] war sein jüngerer Bruder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich Gundolf studierte als Schüler von [[Erich Schmidt (Literaturwissenschaftler)|Erich Schmidt]] und [[Gustav Roethe]] Germanistik und Kunstgeschichte an den Universitäten München, Berlin und Heidelberg. Er wurde 1903 in Berlin promoviert und [[Habilitation|habilitierte]] sich 1911 mit einer Schrift zum Thema &amp;#039;&amp;#039;Shakespeare und der deutsche Geist&amp;#039;&amp;#039;. Ab 1916 wirkte er als – zunächst außerordentlicher – [[Germanistik]]professor an der [[Universität Heidelberg]], wo er 1920 eine ordentliche Professur bekam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1899 gehörte Gundolf dem [[George-Kreis|Kreis]] um [[Stefan George]] an, nachdem er sich dort durch ins Deutsche übersetzte [[Shakespeares Sonette|Sonette Shakespeares]] eingeführt hatte. In der Folge wurde er Georges „Lieblingsjünger“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.oberstdorf-lexikon.de/persoenlichkeiten/literaten/gundolf-friedrich.html |titel=Gundolf, Friedrich |abruf=2024-08-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Weitere literarische Arbeiten veröffentlichte er in den von Stefan George herausgegebenen &amp;#039;&amp;#039;[[Blätter für die Kunst|Blättern für die Kunst]]&amp;#039;&amp;#039;. 1910 bis 1912 gab er zusammen mit [[Friedrich Wolters]] das &amp;#039;&amp;#039;[[Jahrbuch für die geistige Bewegung]]&amp;#039;&amp;#039; heraus, das die kulturpolitischen Gedanken und die Weltanschauung des George-Kreises propagierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Gundolfs Gesundheit ab 1916 durch den [[Erster Weltkrieg|Kriegsdienst]] als [[Landsturm]]mann mit schwerem Dienst als Schipper hinter der französischen Front gefährdet war, gelang es seinem Freund [[Reinhold Lepsius]], [[Walter Rathenau]] dafür zu gewinnen, ihn in das [[Abteilung III b|Kriegspresseamt]] nach [[Berlin]] zu berufen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Lothar Helbing]]: &amp;#039;&amp;#039;Gundolf und Elli.&amp;#039;&amp;#039; In: Elisabeth Gundolf: &amp;#039;&amp;#039;Stefan George.&amp;#039;&amp;#039; Castrum Peregrini Presse, Amsterdam 1965, S.&amp;amp;nbsp;16.&amp;lt;br /&amp;gt;Elisabeth Gundolf: &amp;#039;&amp;#039;Stefan George. Meine Begegnungen mit Rainer Maria Rilke und Stefan George und der Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; Wallstein, Göttingen 1965, ISBN 978-3-8353-0375-1, {{Google Buch |BuchID=ommdX8exLAMC}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30. November 1917 wurde in [[München]] Gundolfs Tochter [[Cordelia Gundolf|Cordelia]] außerehelich geboren. Seine Heirat mit ihrer Mutter, der in Berlin lebenden jüdischen Pianistin [[Agathe Mallachow]] (1884–1983), hatte Stefan George verhindert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;STL&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ulrich Joost |url=https://www.darmstadt-stadtlexikon.de/g/gundolf-friedrich.html |titel=Gundolf, Friedrich |werk=[[Stadtlexikon Darmstadt]] |abruf=2022-08-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Ann Goldberg: &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Gundolf and Jewish Conservative Bohemianism in the Weimar Republic.&amp;#039;&amp;#039; In: Benjamin Maria Baader, Sharon Gillerman, Paul Lerner: &amp;#039;&amp;#039;Jewish Masculinities: German Jews, Gender, and History.&amp;#039;&amp;#039; Indiana University Press, Bloomington u.&amp;amp;nbsp;a. 2012, ISBN 978-0-253-00221-1, S.&amp;amp;nbsp;195 ([https://books.google.de/books?id=JNo81O41HQYC&amp;amp;q=Agathe+Mallachow&amp;amp;pg=PA195 online]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Die folgende Liebesbeziehung Friedrich Gundolfs zu der promovierten Nationalökonomin [[Elisabeth Gundolf|Elisabeth Salomon]] (genannt „Elli“, 1893–1958) führte ab den späten 1910er Jahren zu einer Krise in seiner Beziehung zu George. 1923&amp;amp;nbsp;kam es schließlich zu einer Trennung von George, die beide als sehr schmerzlich empfanden und die besonders bei Gundolf tiefe Wunden hinterließ. Am 4.&amp;amp;nbsp;November 1926 heiratete er Elisabeth Salomon; kurz zuvor adoptierte er seine Tochter Cordelia.&amp;lt;ref name=&amp;quot;STL&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinen vielen literaturwissenschaftlichen Arbeiten vertrat Gundolf eine neue, geistesgeschichtlich orientierte Literaturbeobachtung, in der die lebensphilosophisch geprägte Erfassung des Dichters im Mittelpunkt steht. Die großen Künstler wie [[William Shakespeare|Shakespeare]], [[Johann Wolfgang von Goethe|Goethe]] – den er besonders verehrte – oder [[Heinrich von Kleist]] sah er als Symbolgestalten ihrer [[Epoche (Literatur)|Epoche]]. Das Ziel seiner wissenschaftlichen Forschung war die Darstellung des Künstlers und die Wirkung seines Werkes. Er übersetzte und interpretierte Werke von Shakespeare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Weimarer Republik]] zählte Gundolf zu den prominentesten Gelehrten in Deutschland; seine Bücher wurden ungewöhnlich häufig aufgelegt. 1930 erhielt er als Erster den [[Lessing-Preis der Freien und Hansestadt Hamburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu seinen Hörern zählten [[Hannah Arendt]], [[Benno von Wiese]], [[Golo Mann]], [[Claus Schenk Graf von Stauffenberg]] und 1920 [[Joseph Goebbels]], der bei ihm auch promoviert werden wollte. Goebbels trat zu dieser Zeit noch nicht als [[Antisemitismus (bis 1945)|Antisemit]] in Erscheinung; Goebbels’ Promotionsvorhaben scheiterte aus anderen Gründen. Gundolf verwies Goebbels an seinen Kollegen [[Max von Waldberg]].&amp;lt;!--- wo Goebbels im April 1922 promoviert wurde---&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Gundolf grab.JPG|mini|hochkant=1.1|Friedrich Gundolfs Grabstätte auf dem [[Bergfriedhof (Heidelberg)|Heidelberger Bergfriedhof]]]]&lt;br /&gt;
1927 erkrankte Friedrich Gundolf an [[Krebs (Medizin)|Krebs]], dem er wenige Wochen nach Vollendung seines 51. Lebensjahres am 12. Juli 1931 erlag.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Thomas Karlauf]] |Titel=Stefan George: Die Entdeckung des Charisma |TitelErg=Biographie |Auflage=2 |Verlag=Blessing |Ort=München |Datum=2007 |ISBN=978-3-89667-151-6 |Seiten=525 |Kommentar=[https://d-nb.info/984244247/04 Inhaltsverzeichnis] |Online={{Google Buch |BuchID=8x5mAAAAMAAJ |Hervorhebung=Krebs}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde auf dem [[Bergfriedhof (Heidelberg)|Heidelberger Bergfriedhof]] in der Waldabteilung A zur Ruhe gebettet. Der [[Grabstein]] ist ein niedriger Granitquader von schmaler Grundform, in dem sein Name und seine Lebensdaten eingemeißelt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Tochter Cordelia Gundolf emigrierte 1933 auf den Rat [[Albert Einstein]]s hin mit ihrer Mutter nach [[Italien]]. Im Jahre 1960 übersiedelte sie mit ihren Kindern und ihrer Mutter nach [[Australien]] und wurde dort eine der führenden Linguistinnen für die [[Italienische Sprache|italienischen Sprache]] und einflussreiche [[Literaturwissenschaft]]lerin.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=John Martin |url=https://www.smh.com.au/national/einstein-factor-led-to-parkville-20081209-6v05.html |titel=Einstein factor led to Parkville |werk=smh.com.au |hrsg=Sydney Morning Herald |datum=2008-12-09 |sprache=en |abruf=2022-08-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erstmals Anfang 1931 in der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Jugendland – Jungenblätter des Bundes&amp;#039;&amp;#039; veröffentlichte Lied &amp;#039;&amp;#039;Schließ Aug und Ohr für eine Weil&amp;#039;&amp;#039; wurde zum &amp;#039;&amp;#039;Lied der [[Weiße Rose|Weißen Rose]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |titel=Schließ Aug und Ohr für eine Weil vor dem Getös der Zeit |url=https://rundschau-hd.de/2020/09/47614/ |werk=[[Neue Rundschau]] |datum=2020-09 |abruf=2021-02-20 |kommentar=Abschnitt „Entstehung“}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1929: Wahl zum ordentlichen Mitglied der [[Heidelberger Akademie der Wissenschaften]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://www.haw.uni-heidelberg.de/akademie/member.en.html?id=460 |titel=Mitglieder der HAdW seit ihrer Gründung 1909 |titelerg=Friedrich Gundolf |hrsg=Heidelberger Akademie der Wissenschaften |abruf=2016-07-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1930 erhielt Gundolf den [[Lessing-Preis der Freien und Hansestadt Hamburg]].&lt;br /&gt;
* In Darmstadt und im Heidelberger Stadtteil Neuenheim wurden Straßen nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gundolf-Preis ==&lt;br /&gt;
Die [[Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung]] stiftete 1964 den &amp;#039;&amp;#039;[[Friedrich-Gundolf-Preis]]&amp;#039;&amp;#039;, der jährlich als &amp;#039;&amp;#039;Preis für Germanistik im Ausland&amp;#039;&amp;#039; für die Vermittlung deutscher Kultur im Ausland verliehen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
: Eine ausführlichere Bibliographie der Werke Friedrich Gundolfs findet sich auf [[:s:Friedrich Gundolf|Wikisource]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wissenschaftliches ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Geistesgeschichte im 16. und 17. Jahrhundert: Deutsche Bildung von Luther bis Lessing; Deutsche Geistesgeschichte von Luther bis Nietzsche.&amp;#039;&amp;#039; »Friedrich Gundolfs ›Geschichte der deutschen Literatur. Heidelberger Vorlesungen 1911–1931.‹« Band 1. Herausgegeben von Mathis Lessau, Philipp Redl und Hans-Christian Riechers. Wallstein, Göttingen 2023.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Literatur im 16. Jahrhundert: Deutsche Literatur in der Reformationszeit.&amp;#039;&amp;#039; »Friedrich Gundolfs ›Geschichte der deutschen Literatur. Heidelberger Vorlesungen 1911–1931.‹« Band 2. Herausgegeben von Mathis Lessau, Philipp Redl und Hans-Christian Riechers. Wallstein, Göttingen 2023.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Literatur im 17. Jahrhundert: Deutsche Literatur von Opitz bis Lessing.&amp;#039;&amp;#039; »Friedrich Gundolfs ›Geschichte der deutschen Literatur. Heidelberger Vorlesungen 1911–1931.‹« Band 3. Herausgegeben von Mathis Lessau, Philipp Redl und Hans-Christian Riechers. Wallstein, Göttingen 2023. &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Caesar in der deutschen Literatur&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Palaestra.&amp;#039;&amp;#039; Band 33). Mayer &amp;amp; Müller, Berlin 1904, {{DNB|580051153}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Shakespeare und der deutsche Geist.&amp;#039;&amp;#039; 1. Aufl. 1911. [[Georg Bondi Verlag|Verlag Bondi]], Berlin 1911, VIII, 360 S.; 2., durchgesehene Aufl. 1914; 3., unv. Aufl. 1918; 4., unv. Aufl. 1920; 5., unv. Aufl. 1921; 6., unv. Aufl. 1922; 7., unv. Aufl. 1923; 8., unv. Aufl. 1927.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Goethe.&amp;#039;&amp;#039; 1. Aufl. 1916. Verlag Bondi, Berlin 1916, VIII, 796 S.; 2.–3., unv. Aufl. 1917; 4.–6., unv. Aufl. 1918; 7.–9., unv. Aufl. 1920.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;George.&amp;#039;&amp;#039; 1. Aufl. 1920. Verlag Bondi, Berlin 1920, 270 S. ([http://digital.wlb-stuttgart.de/purl/kxp192283310X Digitalisat]); 2., unv. Aufl. 1921; 3., erw. Aufl. Berlin 1930.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dichter und Helden.&amp;#039;&amp;#039; 1. Aufl. 1921. Weiss’sche Universitäts-Buchhandlung, Heidelberg 1921, 78 S.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Heinrich von Kleist.&amp;#039;&amp;#039; 1. Aufl. 1922. Verlag Bondi, Berlin 1922, 172 S.; 2., unv. Aufl. 1924; 3., unv. Aufl. 1932.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Martin Opitz.&amp;#039;&amp;#039; 1. Aufl. 1923. Duncker &amp;amp; Humblot, München/Leipzig 1923.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Caesar. Geschichte seines Ruhms.&amp;#039;&amp;#039; 1. Aufl. 1924. Verlag Bondi, Berlin 1924, 272 S.; 2., unv. Aufl. 1925.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hutten, Klopstock, Arndt. Drei Reden.&amp;#039;&amp;#039; 1. Aufl. 1924. Weiss’sche Universitätsbuchhandlung, Heidelberg 1924.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Paracelsus.&amp;#039;&amp;#039; 1. Aufl. 1927. Verlag Bondi, Berlin 1927, 136 S.; 2., unv. Aufl. 1928.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Shakespeare. Sein Wesen und Werk.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bde. 1. Aufl. 1928. Verlag Bondi, Berlin 1928, 468 u. 454 S.; 2., unv. Aufl. 1949.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Romantiker [Friedrich Schlegel, Friedrich Schleiermacher, Clemens Brentano, Achim von Arnim, Georg Büchner].&amp;#039;&amp;#039; 1. Aufl. 1930. Verlag Keller, Berlin-Wilmersdorf 1930, 396 S.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Romantiker. Neue Folge [Ludwig Tieck, Karl Immermann, Annette von Droste-Hülshoff, Eduard Mörike].&amp;#039;&amp;#039; 1. Aufl. 1931. Verlag Keller, Berlin-Wilmersdorf 1930, 254 S.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Anfänge deutscher Geschichtsschreibung von Tschudi bis Winckelmann (1938).&amp;#039;&amp;#039; Aufgrund nachgelassener Schriften Friedrich Gundolfs bearbeitet und herausgegeben von Edgar Wind. Mit einer Einleitung von [[Ulrich Raulff]]. Frankfurt am Main 1992.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Übersetzungen ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Shakespeare in deutscher Sprache.&amp;#039;&amp;#039; 10 Bde. Hrsg. u. zum Teil neu übersetzt v. Friedrich Gundolf, die Sonette übersetzt von Stefan George. Mit Buchschmuck v. Melchior Lechter. Verlag Georg Bondi, Berlin 1908–1918.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Hrsg=Jürgen Gutsch |Titel=Friedrich Gundolfs Shakespeare-Sonetten-Fragmente von 1899 |Verlag=Edition Signathur |Ort=Dozwil |Datum=2011 |ISBN=978-3-908141-80-8 |Kommentar=ohne Mitwirkung Stefan Georges}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lyrik ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fortunat. Vier Gesänge.&amp;#039;&amp;#039; Verlag der Blätter für die Kunst, Berlin 1903 (67 S.) ([http://digital.wlb-stuttgart.de/purl/kxp1926591054 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zwiegespräche.&amp;#039;&amp;#039; Verlag der Blätter für die Kunst, Berlin 1905 (49 S.).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gedichte.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Bondi, Berlin 1930 (108 S.).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die deutsche Literärgeschicht – reimweis kurz fasslich hergericht.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben von [[Ernst Osterkamp]]. Heidelberg 2002 (humoristische, eigentlich nicht zur Veröffentlichung vorgesehene „Literaturgeschichte“ in Versen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Briefe und Briefwechsel ===&lt;br /&gt;
* Stefan George, Friedrich Gundolf: &amp;#039;&amp;#039;Briefwechsel.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben von [[Robert Boehringer]] mit [[Georg Peter Landmann]], Helmut Küpper vormals Georg Bondi, München / Düsseldorf 1962.&lt;br /&gt;
* Friedrich Gundolf: &amp;#039;&amp;#039;Briefwechsel mit Herbert Steiner und [[Ernst Robert Curtius]].&amp;#039;&amp;#039; Eingeleitet und herausgegeben von [[Wolfgang Frommel|Lothar Helbing]] und [[Claus Victor Bock]]. Castrum Peregrini Presse, Amsterdam 1963.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gundolf Briefe.&amp;#039;&amp;#039; Neue Folge. Herausgegeben von Lothar Helbing und [[Claus Victor Bock]]. Castrum Peregrini Presse, Amsterdam 1965.&lt;br /&gt;
* [[Karl Wolfskehl]], Hanna Wolfskehl: &amp;#039;&amp;#039;Briefwechsel mit Friedrich Gundolf. 1899–1931.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben von Karlhans Kluncker, 2 Bände. Castrum Peregrini Presse, Amsterdam 1977.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Gundolf – Friedrich Wolters. Ein Briefwechsel aus dem Kreis um Stefan George.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben und eingeleitet von [[Christophe Fricker]]. Böhlau, Köln / Weimar / Wien 2009.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Gundolf – Erich von Kahler. Briefwechsel 1910–1931.&amp;#039;&amp;#039; Mit Auszügen aus dem Briefwechsel Friedrich Gundolf – Fine von Kahler. Herausgegeben von Klaus Pott unter Mitarbeit von Petra Kuse (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung Darmstadt.&amp;#039;&amp;#039; Band&amp;amp;nbsp;91). Wallstein, Göttingen 2012.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Melitta Grünbaum |Titel=Begegnungen mit Gundolf |Hrsg=Gunilla Eschenbach |Verlag=Deutsche Schillergesellschaft |Ort=Marbach am Neckar |Datum=2012 |Reihe=Aus dem Archiv / Deutsches Literaturarchiv Marbach |NummerReihe=5 |ISBN=978-3-937384-82-5}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Gundolf – Elisabeth Salomon. Briefwechsel (1914–1931).&amp;#039;&amp;#039; Im Auftrag des Deutschen Literaturarchivs Marbach herausgegeben von Gunilla Eschenbach und [[Helmuth Mojem]] unter Benutzung von Vorarbeiten von Michael Matthiesen. De Gruyter, Berlin/Boston 2015, ISBN 978-3-11-022546-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sekundärliteratur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Albert Verwey |Titel=Mijn verhouding tot Stefan George. Herinneringen uit de jaren 1895–1928 |Verlag=C.&amp;amp;nbsp;A. Mees |Ort=Santpoort |Datum=1934 |Sprache=nl}}&lt;br /&gt;
* [[Carola Groppe]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Macht der Bildung. Das deutsche Bürgertum und der George-Kreis 1890–1933.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau, Köln/Weimar/Wien 1997, ISBN 3-412-03397-9, insbesondere S.&amp;amp;nbsp;290–331.&lt;br /&gt;
* Melitta Grünbaum: &amp;#039;&amp;#039;Begegnungen mit Gundolf.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben und mit einem Nachwort von Gunilla Eschenbach (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Aus dem Archiv.&amp;#039;&amp;#039; Bd.&amp;amp;nbsp;5). [[Deutsche Schillergesellschaft]], Marbach am Neckar 2012, ISBN 978-3-937384-82-5.&lt;br /&gt;
* Otto Heuschele: &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Gundolf. Werk und Wirken&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;De humanitate.&amp;#039;&amp;#039; Bd.&amp;amp;nbsp;2). Drei-Säulen-Verlag, Bad Wörishofen 1947.&lt;br /&gt;
* Clemens Neutjens: &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Gundolf. Ein bibliographischer Apparat&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Bonner Beiträge zur Bibliotheks- und Bücherkunde.&amp;#039;&amp;#039; Band&amp;amp;nbsp;20). Bouvier, Bonn 1969.&lt;br /&gt;
* Ernst Osterkamp: &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Gundolf zwischen Kunst und Wissenschaft. Zur Problematik eines Germanisten aus dem George-Kreis.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Christoph König (Germanist)|Christoph König]], [[Eberhard Lämmert]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Literaturwissenschaft und Geistesgeschichte 1910 bis 1925.&amp;#039;&amp;#039; Fischer-Taschenbuch, Frankfurt am Main 1993, S.&amp;amp;nbsp;177–198.&lt;br /&gt;
* Ernst Osterkamp: &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Gundolf (1880–1931).&amp;#039;&amp;#039; In: Christoph König (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wissenschaftsgeschichte der Germanistik in Porträts.&amp;#039;&amp;#039; Walter de Gruyter, Berlin 2000, ISBN 3-11-016157-5, S.&amp;amp;nbsp;162–175.&lt;br /&gt;
* Philipp Redl: &amp;#039;&amp;#039;Dichtergermanisten der Moderne. Ernst Stadler, Friedrich Gundolf und Philipp Witkop zwischen Poesie und Wissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau, Köln/Weimar/Wien 2016, ISBN 978-3-412-50384-0, S.&amp;amp;nbsp;145–261.&lt;br /&gt;
* Victor A. Schmitz: &amp;#039;&amp;#039;Gundolf. Eine Einführung in sein Werk.&amp;#039;&amp;#039; Küpper, Düsseldorf 1965.&lt;br /&gt;
* {{NDB|7|319|321|Gundolf, Friedrich Leopold|Viktor Schmitz|118543628}}&lt;br /&gt;
* Michael Thimann: &amp;#039;&amp;#039;Caesars Schatten. Die Bibliothek von Friedrich Gundolf. Rekonstruktion und Wissenschaftsgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Manutius, Heidelberg 2003, ISBN 3-934877-25-7.&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Wilhelm Graf]]: &amp;#039;&amp;#039;Adolf von Harnack, Friedrich Gundolfs „Goethe“&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Neuere Theologiegeschichte&amp;#039;&amp;#039; / &amp;#039;&amp;#039;Journal for the History of Modern Theology&amp;#039;&amp;#039; 1 (1994), S. 167–178.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118543628}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118543628}}&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/006748}}&lt;br /&gt;
* [https://www.fh-augsburg.de/~harsch/germanica/Chronologie/20Jh/Gundolf/gun_intr.html Website der FH Augsburg]&lt;br /&gt;
* Jutta Duhm-Heitzmann: &amp;#039;&amp;#039;[https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-friedrich-gundolf-literaturkritiker-todestag--100.html 12.&amp;amp;nbsp;Juli 1931 – Der Literaturwissenschaftler Friedrich Gundolf stirbt].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[WDR5]]&amp;#039;&amp;#039;, [[ZeitZeichen (Hörfunksendung)|ZeitZeichen]], 12.&amp;amp;nbsp;Juli 2021, (Podcast, 14:51&amp;amp;nbsp;Min., verfügbar bis 13.&amp;amp;nbsp;Juli 2099).&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=118543628|titel=Gundolf, Friedrich Leopold|datum=2022-11-14}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118543628|LCCN=n/50/17503|VIAF=14785345|NDL=00522259}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gundolf, Friedrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literaturwissenschaftler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lyrik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Goetheforscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:George-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Judentums (Darmstadt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Humboldt-Universität zu Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Baden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1880]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1931]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gundolf, Friedrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Gundelfinger, Friedrich Leopold&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Dichter und Literaturwissenschaftler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. Juni 1880&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Darmstadt]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. Juli 1931&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Heidelberg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;BurghardRichter</name></author>
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