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	<title>Friedrich Gravenhorst - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Friedrich_Gravenhorst&amp;diff=1788452&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo, form</title>
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		<updated>2024-11-02T16:54:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo, form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heinrich Ludwig Dietrich Friedrich Gravenhorst&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. Januar]] [[1835]] in Weide bei [[Großenaspe]] in [[Schleswig-Holstein]]; † [[11. Juni]] [[1915]] in [[Stade]]) war ein deutscher [[Straßenbau]]techniker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Gravenhorst wurde auf dem Gut Weide bei Großenaspe geboren, das sein Vater, der Hamburger Kaufmann Carl Friedrich Gravenhorst (*&amp;amp;nbsp;1798, †&amp;amp;nbsp;1867), erworben hatte. Seine Vorfahren väterlicherseits waren nachweislich seit dem 17. Jahrhundert in der [[Braunschweig]]er Gegend ansässig. Als Jugendlicher war Gravenhorst privat unterrichtet worden, unter anderem von seinem Onkel Pastor Mertz in [[Schönkirchen]] bei [[Kiel]]. In einer Privatschule in Kiel legte er die Abschlussprüfung für die Hochschulreife ab. Er interessierte sich für [[Mathematik]] und [[Mechanik]], konnte aufgrund widriger Umstände jedoch nicht sofort mit dem Hochschulstudium beginnen. Bei einer Oberförsterei bei Kiel absolvierte er zunächst eine Forst- und Jagdlehre. Hier nahm er auch Unterricht in Mathematik und [[Vermessungskunde]]. Er legte dann in Kiel eine Prüfung als Feld- und Landvermesser ab.&lt;br /&gt;
Anschließend war er an verschiedenen Orten im Vermessungswesen tätig, unter anderem in [[Uelzen]], wo er einen Stadtplan im großen Maßstab herstellte. Auf diese Weise erwarb er die Mittel für ein Hochschulstudium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach studierte er [[Mathematik]], [[Mechanik]] und [[Tiefbau]] am Polytechnikum in [[Hannover]], der späteren Technischen Hochschule und heutigen [[Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover|Gottfried Wilhelm Leibniz-Universität]]. Nach Beendigung seines Studiums nahm er zunächst eine Stelle bei der Wasserbau-Inspektion in [[Celle]] an. Er wäre gerne in seine Heimat zurückgekehrt, doch mangelte es dort an entsprechenden Stellenangeboten. Deshalb meldete er sich zu Arbeiten für die Grundsteuerregulierung in [[Preußen]]. Er kam zuerst nach [[Koszalin|Köslin]] und dann nach [[Słupsk|Stolp]] in [[Hinterpommern]]. In Pommern lernte er seine Frau Luise, geb. Lehmann, kennen, eine Arzttochter aus dem Dorf [[Łupawa (Potęgowo)|Lupow]] im [[Landkreis Stolp]], die er 1867 in Lupow heiratete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Eingliederung Schleswig-Holsteins in den preußischen Staat trat Gravenhorst in die Wegebauverwaltung ein. Der Wegebau sollte dann 40 Jahre lang das Betätigungsfeld bleiben, auf dem er erfolgreich tätig war. Er kehrte in seine Heimatprovinz zurück, zuerst nach [[Meldorf]], dann im Jahr 1871 nach [[Bad Segeberg|Segeberg]]. 1872 wurde er Kreisbaumeister in [[Otterndorf]] im [[Land Hadeln]]. 1873 übernahm er als Wegebauinspektor die Leitung des Landesbauamts Stade. Der Baukreis, für den er zuständig war, umfasste damals die Landkreise [[Landkreis Stade|Stade]], [[Landkreis Bremervörde|Bremervörde]], [[Kreis Geestemünde|Geestemünde]], [[Landkreis Lehe|Lehe]]  und das Land Hadeln. In dem Gebiet gab es damals nur auf der Strecke [[Bremen]]–[[Bremerhaven]] eine Eisenbahnverbindung, bis Anfang der 1880er Jahre die &amp;#039;&amp;#039;Unterelbische Eisenbahn&amp;#039;&amp;#039; zwischen [[Hamburg-Harburg (Stadtteil)|Harburg]] und [[Cuxhaven]] in Betrieb genommen wurde. Andere Strecken mussten mit der [[Kalesche]] oder zu Fuß bewältigt werden. Während seiner Stader Amtszeit legte Gravenhorst auf Dienstreisen 275 000 Kilometer zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabstätte Friedrich Gravenhorst.jpg|mini|hochkant=0.6|Grabstätte auf dem Horstfriedhof in Stade]]&lt;br /&gt;
Doch gab sich Gravenhorst mit der Verwaltungsarbeit und Inspektionstätigkeit allein nicht zufrieden. Ihn beschäftigten fortwährend theoretische Fragen des Straßenbaus im eisenbahnarmen [[Elbe]]-[[Weser]]-Dreieck mit seinen verschiedenartigen Bodenverhältnissen.&lt;br /&gt;
Gravenhorst führte im Straßenbau als Erster eine grundlegende Neuerung ein, indem er die bis dahin praktizierte Straßenbefestigung mittels unterschiedlich großer [[Findling]]e im Jahr 1885 erstmals durch die normierte Kleinpflasterung ersetzte. Auf einer Versuchsstrecke auf der [[Ritzebüttel]]er Chaussee, km 4,250–4,254, verwirklichte er eine möglichst ebene und gleichmäßig widerstandsfähige Straßendecke in Gestalt eines Kleinpflasters, das aus würfelförmigen [[Granit]]steinen von 4 bis 6 Zentimetern Kantenlänge bestand. Dieses neue Pflaster bewährte sich so gut, dass es bald in ganz [[Europa]] und in Übersee verwendet wurde. Mit seiner Pioniertat schuf Gravenhorst so den bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts hinein in Europa am häufigsten verwendeten Straßenbelag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Ehe Gravenhorsts mit Luise Lehmann gingen neun Kinder hervor: vier Söhne und fünf Töchter. Sein Werk wurde später von seinem Sohn Otto (* 1872) fortgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich Gravenhorst ruht auf dem Stader Horstfriedhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Biographische Enzyklopädie&amp;#039;&amp;#039; (DBE), 2. Auflage, Band 4 (Hrsg. Rudolf Vierhaus), Saur, München 2006, S. 114.&lt;br /&gt;
* {{NDB|7|12|12|Gravenhorst, Heinrich Ludwig Diedrich Friedrich|[[Carl Graf von Klinckowstroem]]|136123848}}&lt;br /&gt;
* Georg Beermann: &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Gravenhorst&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Niedersächsische Lebensbilder&amp;#039;&amp;#039; (im Auftrag der Historischen Kommission für Niedersachsen herausgegeben von Otto Heinrich May), 2. Band, Hildesheim 1954, S. 78–87.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://ruprecht.art.blog/2017/07/05/mit-fuessen-getreten/ Gravenhorsts Andenken in Stade]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=136123848|VIAF=80521677}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gravenhorst, Friedrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Straßenbau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1835]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1915]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gravenhorst, Friedrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Gravenhorst, Heinrich Ludwig Dietrich Friedrich&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Straßenbautechniker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. Januar 1835&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Weide bei [[Großenaspe]] in Schleswig-Holstein&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. Juni 1915&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Stade]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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