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	<title>Friedrich Grattenauer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;GNDCheck.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedrich Grattenauer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. März]] [[1895]] in [[Breslau]]; † [[10. Oktober]] [[1944]] in [[Knjaževac]]) war ein deutscher Marineoffizier. Als [[Kapitän zur See]] war er zuletzt [[Seekommandant]] von [[Gouvernement Transnistrien|Transnistrien]]. Er fiel am 10. Oktober 1944 in Knjaževac.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben == &lt;br /&gt;
Friedrich Alfred Hermann Grattenauer wurde in Breslau als erster Sohn des Oberlandesgerichtsrats Carl Friedrich Alfred G.  geboren und wuchs in [[Jelenia Góra|Hirschberg]] und [[Stettin]] zusammen mit zwei jüngeren Brüdern auf. Nach dem Abitur im Herbst 1913 verbrachte er das Winterhalbjahr 1913/14 in England.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kaiserliche Marine === &lt;br /&gt;
Am 1. April 1914 trat er in die [[Kaiserliche Marine]] in Flensburg-[[Mürwik]] ein. Standortältester dort war damals sein Onkel, Generalleutnant [[Max von Kluge]], Divisionskommandeur in [[Flensburg]]. Im Mai 1914 bekam er sein erstes Bordkommando auf der &amp;#039;&amp;#039;[[Victoria Louise]]&amp;#039;&amp;#039; und fuhr durch [[Ostsee]], [[Belte und Sunde|Belt]], [[Kattegat]] und [[Skagerrak]] nach [[Norwegen]]. Bald nach Kriegsausbruch wurde er als [[Seekadett]] auf das [[Linienschiff]] &amp;#039;&amp;#039;[[Westfalen (Schiff, 1909)|Westfalen]]&amp;#039;&amp;#039; versetzt, auf dem er an der [[Skagerrakschlacht]] teilnahm. Im Dezember 1914 wurde er zum [[Fähnrich zur See]] befördert.  Im September 1917 wurde Grattenauer an die U-Boot-Schule zur Ausbildung versetzt. Er wurde in [[Kiel]], [[Eckernförde]] und Flensburg ausgebildet und wurde im Februar 1918 2. [[Wachoffizier]] auf &amp;#039;&amp;#039;[[U 54 (U-Boot, 1916)|U 54]]&amp;#039;&amp;#039;. Er nahm an drei Fahrten in die [[Irische See]], an die [[Cornwall]]-Küste, zum Westausgang des [[Ärmelkanal]]s und in die Nord-[[Biskaya]] teil. Unter den versenkten Dampfern befand sich das größte im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] versenkte Schiff, die &amp;#039;&amp;#039;Justitia&amp;#039;&amp;#039; (ca. 34.000 BRT). Bei Kriegsende hatte er den Dienstgrad des [[Kapitänleutnant]]s erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zwischenkriegszeit ===&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende diente Grattenauer zunächst bei der [[Marine-Brigade Ehrhardt]] und wurde in [[München]], [[Berlin]] und [[Oberschlesien]] eingesetzt. Am 31. Januar 1920 wurde er aus der Marine verabschiedet und erhielt am 11. Februar des gleichen Jahres den [[Charakter (Titel)|Charakter]] als [[Oberleutnant zur See]] verliehen. Später ging er nach [[Stettin]] zum [[Liste von Schiffen der Reichsmarine#Reichswasserschutz|Reichswasserschutz]] (bis 1922).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im kaufmännischen Leben, das er danach führte, war er in einem Holzgeschäft, an der [[Girozentrale]] der [[Provinz Pommern]] und ab 1925 in einer Porzellangroßhandlung tätig. Er betätigte sich im Marineverein und in der Marinejugend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kriegsmarine im Zweiten Weltkrieg === &lt;br /&gt;
Nach Hitlers [[Machtergreifung]] meldete sich Grattenauer sofort zur [[Reichsmarine]] zurück und wurde im August 1933 2. Adjutant an der Festungskommandantur [[Swinemünde]]. Im Herbst 1934 ging er als 1. Adjutant zur Festungskommandantur [[Baltijsk|Pillau]]. Im Oktober 1934 wurde er zum [[Korvettenkapitän]] befördert. Von April 1939 bis September 1939 war er im Stab der Festungskommandantur [[Kiel]] und anschließend bis Februar 1943 als Chef des Stabes [[Küstenbefehlshaber westliche Ostsee]] eingesetzt. In dieser Dienststellung wurde er im Oktober 1939 zum [[Fregattenkapitän]] befördert. Im Juli 1940 erhielt er das [[Eisernes Kreuz|Eiserne Kreuz]] II. Klasse. Im September 1941 wurde er zum Kapitän zur See befördert. Im April 1942 erhielt er das [[Kriegsverdienstkreuz]] I. Klasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1943 wurde er zum [[Kommandant der Seeverteidigung W|Seekommandanten Kaukasus]] mit Standort in [[Kertsch]] ernannt,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die deutsche und rumänische Kriegsmarine im Schwarzen Meer 1943/1944&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Arbeitskreis für Wehrforschung]] (Herausgeber): „Wehrwissenschaftliche Rundschau“, E. S. Mittler, 1955, S. 119.&amp;lt;/ref&amp;gt; im September 1943 dann zum Seekommandanten Ostkrim, welcher aus dem Seekommandanten Kaukasus hervorgegangen war. In dieser Position erhielt er im Oktober 1943 das Eiserne Kreuz I. Klasse. Im Februar 1944 wurde er nach der Umwandlung des Seekommandanten Kaukasus zum Seekommandanten Rumänien ernannt, welche im Oktober 1944 aufgelöst wurde. Beim Rückzug aus diesem Gebiet befehligte er die „Kampfgruppe Grattenauer“. Er fiel im Oktober 1944 in [[Knjaževac]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur == &lt;br /&gt;
*Waltraut Peter, geb. Grattenauer: &amp;#039;&amp;#039;Ein Schutzengel flog mit. Erinnerungen 1922–2007&amp;#039;&amp;#039;. Altenholz: Privatdruck 2007, S. 301–323&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Walter Lohmann (Vizeadmiral)|Walter Lohmann]], [[Hans Hildebrand (Marinehistoriker)|Hans H. Hildebrand]]: &amp;#039;&amp;#039;Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 3, 1956, S. 101.&lt;br /&gt;
* [[Marine-Offizier-Verband]] (Hrsg.), [[Albert Stoelzel]]: &amp;#039;&amp;#039;Ehrenrangliste der Kaiserlich Deutschen Marine. 1914–18.&amp;#039;&amp;#039; Thormann &amp;amp; Goetsch, Berlin 1930, S. 479.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Namensähnlichkeit==&lt;br /&gt;
Der Genannte ist nicht zu verwechseln mit [[Carl Wilhelm Friedrich Grattenauer]], einem frühen Antisemiten in den Kreisen um [[Hartwig Hundt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks == &lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.geocities.com/~orion47/WEHRMACHT/KRIEGSMARINE/Kapitaen_zur_See_G.html | webciteID=5nvKoD1bn | text=Liste der Kapitäne zur See der Kriegsmarine}} auf &amp;#039;&amp;#039;Axis Biographical Research&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [http://www.wlb-stuttgart.de/seekrieg/43-09.htm Chronik des Seekriegs] auf den Seiten der [[Württembergische Landesbibliothek|Württembergischen Landesbibliothek]]&lt;br /&gt;
* [http://www.pkgodzik.de/fileadmin/user_upload/Portraets/Friedrich_Grattenauer.jpg Porträt Friedrich Grattenauer]&lt;br /&gt;
* [http://www.fotos.ouddorp.de/html/grattenauer.html Porträt und Lebensdaten von Friedrich Grattenauer]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2026-03-16}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Grattenauer, Friedrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kapitänleutnant (Kaiserliche Marine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Reichswasserschutz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kapitän zur See (Kriegsmarine der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freikorps-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1895]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Grattenauer, Friedrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Marineoffizier&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. März 1895&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Breslau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. Oktober 1944&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Knjaževac]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Drahreg01</name></author>
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