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	<title>Friedrich Gauermann - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T22:38:31Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Friedrich_Gauermann&amp;diff=373031&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: https, Kleinkram</title>
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		<updated>2024-01-26T12:13:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;https, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:GauermannLitho.jpg|mini|Friedrich Gauermann, Lithografie von [[Joseph Kriehuber]], 1852]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedrich August Matthias Gauermann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. September]] [[1807]] in [[Scheuchenstein]], Gemeinde [[Miesenbach (Niederösterreich)|Miesenbach]], [[Niederösterreich]]; † [[7. Juli]] [[1862]] in [[Wien]]) war ein [[österreich]]ischer [[Malerei|Maler]] und [[Grafiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Friedrich Gauermann wurde im niederösterreichischen Miesenbach Nr. 47 (jetzt Scheuchenstein 71) als Sohn des deutschen Malers, [[Zeichnung (Kunst)|Zeichners]] und [[Kupferstecher]]s [[Jakob Gauermann]] (1772–1843) geboren, der ihn auch unterrichtete. Der Vater erkannte früh das künstlerische Talent seiner Söhne [[Carl Gauermann|Carl]] und Friedrich und förderte es entsprechend. Schon in der frühesten Kindheit zeigte sich, dass Friedrich höchstwahrscheinlich der talentiertere, der genialere Künstler sein würde, sein Bruder starb allerdings bereits mit 24 Jahren. Friedrich besuchte von 1822 bis 1827 [[Akademie der bildenden Künste Wien|k.k. Akademie der bildenden Künste]] in Wien, bildete sich jedoch vornehmlich als [[Autodidakt]] auf ausgedehnten Wanderungen durch die [[Steiermark]], [[Salzburg]] und [[Tirol]]. Gauermann unternahm zahlreiche Studienreisen, darunter 1824 und 1831 ins [[Salzkammergut]], 1827 nach [[Dresden]], 1829, 1834 und 1840 nach [[München]], 1838 und 1843 nach [[Venedig]]. Am 26. März 1836 wurde er an der k.k. Akademie der bildenden Künste als &amp;#039;&amp;#039;Landschaftsmahler&amp;#039;&amp;#039; zum &amp;#039;&amp;#039;Kunstmitglied&amp;#039;&amp;#039; gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|wrz|06|04|1836|03|AUTOR=|Wien. (…) Kunstmitglieder|ZUSATZ=|ALTSEITE=441, Mitte oben}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1838 heiratete Gauermann Elisabeth Kurtz. Gauermann war in der Zeit des [[Vormärz]] mit vielen Künstlern Wiens bekannt ([[Johann Nestroy|Nestroy]], [[Ferdinand Raimund|Raimund]]), nach 1848 vereinsamte er zusehends und zog sich oft nach Miesenbach zurück. 1861 wurde ihm die Mitgliedschaft des [[Künstlerhaus Wien|Wiener Künstlerhauses]] verliehen. Er starb in der Wiener Vorstadt [[Laimgrube]] 24 (heute Linke Wienzeile 4) und wurde auf dem Friedhof seines Geburtsortes Scheuchenstein beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leistung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Friedrich Gauermann - Der Altauseer See mit dem Dachstein.jpeg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Der Altausseer See mit dem Dachstein&amp;#039;&amp;#039;, um 1827, [[Österreichische Galerie Belvedere|Belvedere]], Wien]]&lt;br /&gt;
Friedrich Gauermann war ein sehr populärer [[Landschaftsmalerei|Landschaftsmaler]] der [[Biedermeier]]-Zeit. Er löste sich von der durch Figuren belebten [[Vedute]]nmalerei und orientierte sich an der [[Altniederländische Malerei|Altniederländischen Malerei]]. Dadurch gelang es ihm, einen neuartigen Wiener Landschaftsnaturalismus zu begründen. 1826 stellte er erstmals seine durch Licht- und Stimmungseffekte geprägten Bilder aus. Nach einem großen Ausstellungserfolg 1830 begann er seine Wald- und Berglandschaften mit Tieren zu bevölkern, was typisch für Gauermanns Bilder werden sollte. Bei der &amp;#039;&amp;#039;Wiener Kunstausstellung&amp;#039;&amp;#039; 1838 wurde Gauermann an die &amp;#039;&amp;#039;Spitze der Landschaftsmalerei&amp;#039;&amp;#039; gestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|wzz|19|04|1838|01|AUTOR=Joseph Preleuthner|Wiener Kunstausstellung im Jahre 1838|NAME=[[Wiener Zeitschrift für Kunst, Literatur, Theater und Mode]]|ZUSATZ=Nr. 47/1838|ALTSEITE=369–372}}&amp;lt;br /&amp;gt;{{ANNO|wzz|21|04|1838|01|AUTOR=Joseph Preleuthner|Wiener Kunstausstellung im Jahre 1838 (Fortsetzung)|NAME=Wiener Zeitschrift für Kunst, Literatur, Theater und Mode|ZUSATZ=Nr. 48/1838|ALTSEITE=377–380}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis in die 1840er Jahre erhielt er von der Wiener Aristokratie ([[Klemens Wenzel Lothar von Metternich|Fürst Metternich]], [[Schwarzenberg (fränkisch-böhmisches Adelsgeschlecht)|Schwarzenberg]], [[Haus Liechtenstein|Liechtenstein]]) zahlreiche Aufträge für Bilder dieser Art, an denen er auch hervorragend verdiente. Als sich der Zeitgeschmack nach 1848 allmählich änderte, ließ der Erfolg nach und die Gönner wurden weniger. Zudem verfiel er unter dem Einfluss der [[Münchner Schule (Bildende Kunst)|Münchner Schule]] einer süßlichen Älpler-Manier, was aber nicht seine ursprüngliche Bedeutung für die österreichische [[Landschaftsmalerei]] des Biedermeier schmälert. Gauermann studierte seine Motive in freier Natur. Seine Tierdarstellungen ragen in der österreichischen Malerei in ihrer Art hervor. Die herausragende kunsthistorische Bedeutung lag in seiner zeichnerischen und [[Kolorit|koloristischen]] Meisterschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hinterließ 1185 [[Ölmalerei|Ölbilder]] und 174 [[Zeichnung (Kunst)|Zeichnungen]]. Sein Nachlass wurde versteigert, jedoch zerrann der Erlös seiner Witwe, die schon zu seinen Lebzeiten nicht gut mit Geld umgehen hatte können, das Geld zwischen den Fingern und sie endete im Armenhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auszug) ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Friedrich August Mathias Gauermann - Der vordere Langbathsee mit dem Höllengebirge - 683 - Österreichische Galerie Belvedere.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Der vordere Langbathsee mit dem Höllengebirge&amp;#039;&amp;#039;, 1828/1830, [[Österreichische Galerie Belvedere|Belvedere]], Wien]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Friedrich August Mathias Gauermann - Ein Geier auf verendetem Hirsch - 3012 - Kunsthistorisches Museum.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Ein Geier auf verendetem Hirsch&amp;#039;&amp;#039;, 1832, [[Österreichische Galerie Belvedere|Belvedere]], Wien]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Anton Walter by Friedrich Gauermann Wien SAM 501.jpg|mini|hochkant|Bildnis des Klaviermachers [[Anton Walter (Klavierbauer)|Anton Walter]] (1825)]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Heuwagen&amp;#039;&amp;#039; (Wien, [[Österreichische Galerie Belvedere|Belvedere]]), 1824, Öl auf Leinwand, 21,4 × 31,5&amp;amp;nbsp;cm&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Landschaft mit Ruine Scheuchenstein&amp;#039;&amp;#039; (St. Pölten, [[Landesmuseum Niederösterreich|Niederösterreichisches Landesmuseum]], Inv. Nr. 8697), 1826, Öl auf Leinwand, 35,7 × 51,2&amp;amp;nbsp;cm&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Altausseer See mit dem Dachstein&amp;#039;&amp;#039; (Wien, Belvedere, Inv. Nr. Lg 50), um 1827, Öl auf Leinwand, 30 × 43&amp;amp;nbsp;cm&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Dachstein vom Plassen bei Hallstatt&amp;#039;&amp;#039; (Wien, Belvedere, Inv. Nr. 3221), um 1827, Öl auf Papier auf Leinwand, 29,5 × 40,5&amp;amp;nbsp;cm&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der vordere Langbathsee mit dem Höllengebirge&amp;#039;&amp;#039; (Wien, Belvedere, Inv. Nr. 683), 1828–30, Öl auf Karton, 25,5 × 35&amp;amp;nbsp;cm&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Landschaft bei Miesenbach&amp;#039;&amp;#039; (Wien, Belvedere, Inv. Nr. 2815), um 1830, Öl auf Leinwand, 32 × 45&amp;amp;nbsp;cm&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Am Kammersee bei Aussee&amp;#039;&amp;#039; (Graz, [[Neue Galerie Graz]], Inv. Nr. I/1123), um 1830, Öl auf Papier, 44,3 × 33&amp;amp;nbsp;cm&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ein Geier auf verendetem Hirsch&amp;#039;&amp;#039; (Wien, Belvedere, Inv. Nr. 3012), 1832, Öl auf Leinwand, 147 × 115&amp;amp;nbsp;cm&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ein Alpenschiff im Sturm&amp;#039;&amp;#039; ([[Wien Museum]]), 1834, Öl auf Leinwand, 94 × 73&amp;amp;nbsp;cm&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Blick vom Scheuchenstein zum Gauermannhof mit dem Schneeberg im Hintergrund&amp;#039;&amp;#039; (Wien, Belvedere, Inv. Nr. 3290), um 1835, Öl auf Papier auf Leinwand, 28 × 40,5&amp;amp;nbsp;cm&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Viehmarkt in Maria Plain bei Salzburg&amp;#039;&amp;#039; (St. Pölten, Niederösterreichisches Landesmuseum, Inv. Nr. 7197), 1837, Öl auf Leinwand, 104 × 145,5&amp;amp;nbsp;cm&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Brunnen von Zell am See&amp;#039;&amp;#039; (Fürst Liechtenstein’sche Sammlung „The Princely Collections, Vaduz–Vienna“); Öl auf Leinwand; Gemälde nach einem Skizzenbuch der Jahre 1840 oder 1842&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Heimkehr der Jäger&amp;#039;&amp;#039; (Wien Museum), 1844, Öl auf Leinwand, 65 × 50&amp;amp;nbsp;cm&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Seeauer Alpenhütte im Regen&amp;#039;&amp;#039; (St. Pölten, Niederösterreichisches Landesmuseum, Inv. Nr. 3611), um 1850, Öl auf Holz, 68,4 × 88,8&amp;amp;nbsp;cm&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ein Schiffszug auf der Donau&amp;#039;&amp;#039; (Wien Museum), 1860, Öl auf Leinwand, 60 × 48&amp;amp;nbsp;cm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* [[Luxemburg]]ischer [[Orden der Eichenkrone]] durch [[Wilhelm II. (Niederlande)|König Wilhelm II. der Niederlande]], 1845&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Würdigungen und Rezeption ==&lt;br /&gt;
* In Scheuchenstein (Gemeinde Miesenbach) befindet sich heute das [[Scheuchenstein#Gauermann-Museum|Gauermann Museum]], in dem neben einer Dokumentation zu seinem Leben und neben Gemälden des Künstlers auch laufend Sonderausstellungen durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
* In Wien [[Innere Stadt (Wien)|Innere Stadt]] wurde 1870 die [[Gauermanngasse]] nach ihm und seinem Vater Jakob Gauermann benannt.&lt;br /&gt;
* Im Jahr 1962 fand anlässlich seines 100. Todesjahres die [[Niederösterreichische Landesausstellung]] in Gutenstein und Miesenbach statt.&lt;br /&gt;
* 2007 gab die österreichische Post aus Anlass des 200. Geburtstages von Friedrich Gauermann eine Sonderpostmarke heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BLKÖ|Gauermann, Friedrich|5|104|107}}&lt;br /&gt;
* {{ADB|8|420|422|Gauermann, Friedrich|Karl Weiß|ADB:Gauermann, Friedrich}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|6|96|97|Gauermann, Friedrich|Rupert Feuchtmüller|118689789}}&lt;br /&gt;
* Rupert Feuchtmüller: „Friedrich Gauermann 1807–1862“. Rosenheimer Verlagshaus, Rosenheim 1987, ISBN 3-475-52532-1.&lt;br /&gt;
* {{ÖBL|1|411||Gauermann Friedrich|}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118689789}}&lt;br /&gt;
* {{Austriaforum|AEIOU/Gauermann,_Friedrich}}&lt;br /&gt;
* [https://sammlung.belvedere.at/people/574/friedrich-august-mathias-gauermann/objects Werke von &amp;#039;&amp;#039;Friedrich August Mathias Gauermann&amp;#039;&amp;#039;] in: Digitales Belvedere&lt;br /&gt;
* {{Nömuseum|p|502}}&lt;br /&gt;
* [https://www.miesenbach.at/KKV/ Gauermann-Museum in Scheuchenstein]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118689789|LCCN=n/88/114404|VIAF=57409002}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gauermann, Friedrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grafiker (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler des Biedermeiers]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens der Eichenkrone]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kaisertum Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1807]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1862]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gauermann, Friedrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Gauermann, Friedrich August Matthias (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Maler und Grafiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. September 1807&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Scheuchenstein]], Gemeinde [[Miesenbach (Niederösterreich)|Miesenbach]], [[Niederösterreich]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. Juli 1862&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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