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	<title>Friedrich Gabriel Resewitz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Aka: /* Leben */ Leerzeichen nach Doppelpunkt eingefügt</title>
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		<updated>2024-03-20T20:00:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; Leerzeichen nach Doppelpunkt eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Resewitz.gif|mini|Friedrich Gabriel Resewitz]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedrich Gabriel Resewitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. März]] [[1729]] in [[Berlin]]; † [[30. Oktober]] [[1806]] in [[Magdeburg-Buckau|Buckau]] im [[Kloster St. Johannes der Täufer auf dem Berge]]) war Abt, Pädagoge und Bildungspolitiker während der [[Aufklärung]]szeit. Er gilt als [[Vordenker der Aufklärung|Vertreter der Aufklärung]] und des [[Aufklärungstheologie|theologischen Rationalismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Resewitz absolvierte zunächst von 1740 bis 1747 das [[Joachimsthalsches Gymnasium|Joachimsthalsche Gymnasium]] in Berlin. Von 1747 bis [[1750]] studierte er in [[Halle (Saale)]] evangelische [[Theologie]]. Hier hörte er Vorlesungen des Theologen [[Sigmund Jakob Baumgarten]] und des Philosophen [[Georg Friedrich Meier (Philosoph)|Georg Friedrich Meier]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war dann ab 1750 als Reiseprediger des Fürsten [[Friedrich August (Anhalt-Zerbst)|Friedrich August von Anhalt-Zerbst]] beschäftigt, mit dem er unter anderem bis 1751 ein Jahr lang in [[Paris]] weilte. Ab 1755 lebte er als Privatgelehrter in [[Berlin]] und wurde Mitglied in der Gesellschaft [[Gelehrtes Kaffeehaus]]. Vermutlich in dieser Zeit entstand der Kontakt zum Philosophen [[Moses Mendelssohn]] und dem Verleger [[Friedrich Nicolai]]. 1757 wurde er Pastor in [[Quedlinburg]] an der [[Benediktikirche (Quedlinburg)|Sankt-Benedikt-Kirche]]. In Quedlinburg lernte er [[Friedrich Gottlieb Klopstock]] kennen, mit dem er dann eng befreundet war. 1759 übersetzte er vier Abhandlungen des [[Schottland|schottischen]] Philosophen [[David Hume]] ins Deutsche. Er begann eine Tätigkeit als [[Rezensent]], von 1764 bis 1765 für die Publikation &amp;#039;&amp;#039;Briefe, die neueste Litteratur betreffend&amp;#039;&amp;#039;, dann bis 1780 für die von Nicolai herausgegebene &amp;#039;&amp;#039;[[Allgemeine deutsche Bibliothek]]&amp;#039;&amp;#039;, in der er das Gebiet der Theologie betreute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1767 wurde er zum Prediger der deutschsprachigen [[St.-Petri-Kirche (Kopenhagen)|Sankt-Petri-Kirche]] in [[Kopenhagen]] gewählt, wo er 1771 im Zusammenhang mit [[Johann Friedrich Struensee]]s Reformprogramm eine königliche [[Realschule]] einrichtete. Er gehörte zu den Freunden des [[Nordischer Dichterkreis|Nordischen Dichterkreises]]. Neben Klopstock stand er auch noch mit [[Johann Andreas Cramer (Theologe)|Johann Andreas Cramer]], [[Gottfried Benedict Funk]] und [[Johann Heinrich Schlegel]] in regelmäßigem Kontakt. Auch nach Struensees Sturz engagierte Resewitz sich im Sozialwesen Kopenhagens. In Zusammenarbeit mit [[Balthasar Münter]] reformierte er das städtische Schul- und Armenwesen. Später wurde ihm das Direktorat des Kopenhagener Armenwesens übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine reformpädagogische Schrift: &amp;#039;&amp;#039;Die Erziehung des Bürgers zum Gebrauch des gesunden Verstandes und zur gemeinnützigen Geschäfftigkeit&amp;#039;&amp;#039; (1773), mit welcher er einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung von Realschulen leistete, erregte Aufsehen. Resewitz galt als Vertreter der Aufklärung und war dem theologischen Rationalismus verpflichtet. Der preußische Minister [[Karl Abraham Freiherr von Zedlitz]] berief ihn 1774 zum Abt des [[Kloster Berge|Klosters Berge]] und zum [[Superintendent|Generalsuperintendenten]] des [[Herzogtum Magdeburg|Herzogtums Magdeburg]]. 1775 trat er sein neues Amt an. In der Verwaltung des Klosters und der Leitung seiner berühmten Schule war Resewitz jedoch nicht so glücklich, wie man erwartet hatte. Nach mancherlei Streitigkeiten und einer Schulvisitation musste er Ende 1796 von der Leitung der Schule und des mit ihr verbundenen Lehrerseminars zurücktreten. Resewitz blieb jedoch noch Abt. Dieses Amt legte er 1805 nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter anderem gab Resewitz auch die pädagogische Vierteljahrsschrift &amp;#039;&amp;#039;Vorschläge, Gedanken und Wünsche zur Verbesserung der öffentlichen Erziehung&amp;#039;&amp;#039; (5 Bände, 1777–85; 2. Aufl. 1798) heraus, in der unter anderen auch [[Peter Villaume]] Beiträge veröffentlichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich Gabriel Resewitz war verheiratet mit Charlotte [[Familie Godeffroy|Godeffroy]] (1729–1808).&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das sanfte Hinscheiden …&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Staats- und gelehrte Zeitung des Hamburgischen unpartheyischen Correspondenten&amp;#039;&amp;#039;. 25. Mai 1808, S. [5], ([https://resolver.sub.uni-hamburg.de/kitodo/PPN52146935X_18080525/page/5 Digitalisat])&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus der Ehe stammen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Johanna Dorothea Charlotte (1763–1833) ⚭ [[Johann Viktor von Ernest]] (1741–1817), königlich preußischer Generalmajor&lt;br /&gt;
* Sophia (* 1764).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Übersetzung von: David Hume, &amp;#039;&amp;#039;Vier Abhandlungen&amp;#039;&amp;#039;, Quedlinburg und Leipzig: Biesterfeld, 1759, Nachdruck Bristol: Thoemmes, 2001 [The reception of British aesthetics in Germany, hrsg. von Heiner F. Klemme und Manfred Kuehn, Bd. 3]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kant, I.: Der einzig mögliche Beweisgrund zu einer Demonstration des Daseyns Gottes. Königsberg: Kanter 1763.&amp;#039;&amp;#039; [Rezension], in: &amp;#039;&amp;#039;[[Briefe, die Neueste Litteratur betreffend]]&amp;#039;&amp;#039; 18 (1764), S. 69–86, S. 87–102&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ueber die Versorgung der Armen&amp;#039;&amp;#039;, 1769 [Neu hg. und kommentiert von [[Ralf Koerrenz]] und Christian Walter. Jena 2011]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Erziehung des Bürgers zum Gebrauch des gesunden Verstandes und zur gemeinnützigen Geschäfftigkeit&amp;#039;&amp;#039;, 1773&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nachricht von der gegenwärtigen Einrichtung in Unterricht, Lehrart und Erziehung auf dem Pädagogio zu Kloster Berge&amp;#039;&amp;#039;, 1776&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gedanken, Vorschläge und Wünsche zur Verbesserung der öffentlichen Erziehung als Materialien zur Pädagogik&amp;#039;&amp;#039;, 5 Bände, 1778 bis 1786&lt;br /&gt;
== Sekundärliteratur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Verzeichniss eines Theils der Bibliothek des Hrn. Friedrich Gabr. Resewitz&amp;#039;&amp;#039;, Abtes zu Klosterberge, nebst einem Anhange von vielen guten Bücher aus allen Wissenschaften, Landkarten und Kupferstichen, welche am 22. May 1797 im rothen Collegio öffentlich versteigerrt werden sollen. Lüper Leipzig. &amp;lt;!--https://books.google.de/books?id=zRo4NjqSjlsC&amp;amp;pg=PP6=false#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false--&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Uwe Förster: &amp;#039;&amp;#039;Resewitz, Friedrich Gabriel.&amp;#039;&amp;#039; In: Guido Heinrich, Gunter Schandera (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Magdeburger Biographisches Lexikon]] 19. und 20. Jahrhundert. Biographisches Lexikon für die Landeshauptstadt Magdeburg und die Landkreise Bördekreis, Jerichower Land, Ohrekreis und Schönebeck.&amp;#039;&amp;#039; Scriptum, Magdeburg 2002, ISBN 3-933046-49-1.&lt;br /&gt;
* Ralf Koerrenz: &amp;#039;&amp;#039;Bildung – Religion – Subsidiarität. Orientierungen in Friedrich Gabriel Resewitz&amp;#039; Schrift „Ueber die Versorgung der Armen“.&amp;#039;&amp;#039; In: Friedrich Gabriel Resewitz: &amp;#039;&amp;#039;Ueber die Versorgung der Armen.&amp;#039;&amp;#039; Hg. und kommentiert von Ralf Koerrenz und Christian Walter. Jena 2011 (Pädagogische Reform in Quellen Bd. 11), S. 9–32&lt;br /&gt;
* [[Martin Wiehle]]: &amp;#039;&amp;#039;Magdeburger Persönlichkeiten.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. durch den Magistrat der Stadt Magdeburg, Dezernat Kultur. imPuls Verlag, Magdeburg 1993, ISBN 3-910146-06-6.&lt;br /&gt;
* {{ADB|28|241|245|Resewitz, Friedrich Gabriel|[[Hugo Holstein]]|ADB:Resewitz, Friedrich Gabriel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118599852}}&lt;br /&gt;
* [http://www.goethezeitportal.de/fileadmin/PDF/db/werke/resewitz_erziehung.pdf Die Erziehung des Bürgers zum Gebrauch des gesunden Verstandes, und zur gemeinnützigen Geschäfftigkeit, 1776] (PDF-Datei; 165 kB)&lt;br /&gt;
* Waldemar Kawerau, &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Gabriel Riesewitz, eine Beitrag zur Geschichte der deutschen Aufklärung&amp;#039;&amp;#039;, Geschichtsblätter für Stadt und Land Magdeburg, 20. Jahrgang, 1885, herausgegeben vom Magdeburger Geschichtsverein [http://www.archive.org/stream/GeschichtsbltterFrStadtUndLandMagdeburgMitteilungenDesVereinsFr_906/Geschichts_Bltter_fr_Stadt_und_Land-20#page/n157/mode/2up (Digitalisat) ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118599852|LCCN=nr/96/42752|VIAF=52482085}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Resewitz, Friedrich Gabriel}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherischer Geistlicher (18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherischer Geistlicher (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherischer Abt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherischer Theologe (18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer aus dem Englischen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer ins Deutsche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Christentums (Quedlinburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Christentums (Kopenhagen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalsuperintendent (Magdeburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pädagoge (18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reformpädagoge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufklärer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1729]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1806]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abt (Berge)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Resewitz, Friedrich Gabriel&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Pädagoge und Bildungspolitiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. März 1729&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. Oktober 1806&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Kloster St. Johannes der Täufer auf dem Berge]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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